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Finnair steigt ins PCR-Geschäft ein

Das Oneworld-Mitglied Finnair steigt in das Geschäft mit PCR-Tests ein. Zum Preis von 99 Euro bietet man diese Untersuchungen direkt in der Firmenzentrale nahe dem Flughafen Helsinki an. Der Carrier verspricht, dass der Befund am Folgetag um 9 Uhr 00 zugestellt werden soll. „Unsere Kunden haben den Corona-Testservice von Finnair gut gefunden, und wir freuen uns, unser Angebot um PCR-Tests erweitern zu können. Vor allem bei Reisen in viele asiatische Länder ist auch bei vollständiger Impfung ein PCR-Testzertifikat erforderlich“, sagt Kaarlo Karvonen, Sicherheitschef von Finnair. „Tests in Finnland sind immer noch teurer als in vielen anderen Ländern, und wir möchten die Zunahme des Reiseverkehrs unterstützen, indem wir erschwingliche Tests anbieten.“ Antigen-Schnelltests werden weiterhin zum Preis von 65 Euro angeboten. Auch diese werden in den Räumlichkeiten der Finnair-Firmenzentrale durchgeführt.

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Von Massenbach ist neue ADV-Vizepräsidentin

Aletta von Massenbach, Geschäftsführerin der Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH, wurde zur Vizepräsidenten des Airportverbands ADV gewählt. Sie folgt auf ihre Münchner Kollegin Andrea Gebbeken. „Seit über sieben Jahrzehnten setzt sich die ADV erfolgreich für verlässliche politische Rahmenbedingungen der deutschen Luftverkehrswirtschaft ein. Die Zeiten für den Luftverkehr werden nicht leichter, gerade dafür brauchen wir eine enge Zusammenarbeit zwischen den Flughäfen. Mit Aletta von Massenbach verstärken wir unser Team und stellen so die Weichen für die Zukunft als starke Interessenvertretung der deutschen Flughäfen“, so ADV-Präsident Stefan Schulte.

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Iran öffnet sich wieder für den Tourismus

Der Iran kündigte an, dass man sich ab November 2021 wieder für den internationalen Tourismus öffnen wird. Im April 2020 schloss man aufgrund der Corona-Pandemie die Grenzen weitgehend. Dies soll nun aufgehoben werden. Die Krise führte dazu, dass die Touristik im Iran nahezu kollabiert ist. Der Staat ist aufgrund von Sanktionen auf die Devisen der Reisenden angewiesen. Voraussetzung für die Einreise wird sein, dass man die vollständige Impfung gegen Covid-19 nachweisen kann. In den nächsten Wochen will die Regierung des Iran die detaillierten Einreisebestimmungen veröffentlichen. Derzeit ist noch unklar, ob man zusätzlich zum Impfnachweis auch einen negativen PCR-Test vorlegen muss.

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Lufthansa stockt innerdeutsche und USA-Flüge auf

Die Lufthansa Group ortet eigenen Angaben nach eine besonders hohe Nachfrage in Richtung der Vereinigten Staaten von Amerika. In der vergangenen Woche habe man gar mehr Tickets als im Vergleichszeitraum im Jahr 2019 verkauft. Auf den Nachfrage-Boom reagieren die Airlines nun mit der kurzfristen Aufnahme von zusätzlichen Flügen in die USA. So werden die Airlines Lufthansa und Swiss ab November kurzfristig insgesamt drei tägliche Flüge nach Miami anbieten. Besonders stark nachgefragt sind USA Flüge für den kommenden Dezember. Die Neubuchungen in der vergangenen Woche für diesen Monat waren genauso hoch, wie im Vergleichszeitraum 2019. Die traditionell in der Weihnachtszeit gut gebuchten New York-Flüge wurden bereits um zusätzliche Umläufe ergänzt. Die Airlines der Lufthansa Group bieten im Dezember aus ihren Drehkreuzen bis zu 55 wöchentliche Verbindungen nach New York an. Eine weitere kurzfristige Angebotserweiterung wird zurzeit geprüft. Zusätzliche Flüge auch innerhalb Deutschlands Aufgrund der weiter wachsenden Nachfrage werden auch die Flüge innerhalb Deutschlands und zu den Lufthansa Drehkreuzen verstärkt. Im Vergleich zum Juli stockt beispielsweise Lufthansa ihre innerdeutschen Verbindungen ab Oktober um 45 Prozent auf. Das bedeutet unter anderem, dass es von Frankfurt nach Berlin statt der derzeit sechs täglichen Verbindungen ab Oktober neun tägliche Anbindungen und von Frankfurt nach Hamburg statt sechs täglichen Verbindungen acht tägliche Flugreisemöglichkeiten geben wird. Ähnlich sieht es für München aus: Statt der derzeit fünf täglichen Verbindungen stehen ab Oktober sieben tägliche Verbindungen nach Berlin und statt sechs täglichen Verbindungen nach Hamburg zukünftig bis zu elf tägliche Flüge im Flugplan.  Am Morgen und Abend fliegt Lufthansa

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China verhaftet HNA-Geschäftsführung

Im Zuge der Pleite des chinesischen HNA-Konzerns ist es zur Verhaftung der Führungsspitze gekommen. Das Unternehmen teilte mit, dass Geschäftsführer Tan Xiangdong und Verwaltungsratschef Chen Feng in Haft sind. Sowohl das offizielle China als auch die HNA Group geben sich zu den genauen Gründen wortkarg. Man verweist lediglich darauf, dass die beiden Manager unter dem Verdacht stehen, dass kriminelle Handlungen erfolgt sein könnten. Auf die Zerschlagung der Firmengruppe soll dies aber keinen Einfluss haben. Diese soll – wie vor wenigen Tagen angekündigt – vollzogen werden. Die HNA Group hat sich durch spektakuläre Übernahmen im Luftfahrt- und Touristikbereich massiv verhoben und ist dermaßen in Schieflage geraten, dass Insolvenz angemeldet werden musste.

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AUA und Eurowings tauschen Strecken im Österreich-Deutschland-Verkehr

Austrian Airlines wird sich endgültig aus dem dezentralen Verkehr ab den Bundesländerflughäfen zurückziehen. Wie berichtet: Die Strecke Innsbruck-Frankfurt wird eingestellt und Graz-Düsseldorf übernimmt die Konzernschwester Eurowings. Der Zeitpunkt des Betreiberwechsels in der Steiermark hat sich seit dem letzten Bericht über dieses Thema nach hinten verschoben. Dieser soll nun am 10. Jänner 2022 vollzogen werden. Geplant ist, dass Eurowings ab diesem Termin bis zu dreimal pro Woche zwischen Graz und Düsseldorf fliegt. Die ebenfalls von der AUA übernommenen Routen Graz-Stuttgart und Linz-Düsseldorf sollen bis zu fünfmal wöchentlich bedient werden. Ab Sommer 2022 ist Eurowings auf allen drei Verbindungen nochmals häufiger unterwegs und steuert dann Stuttgart und Düsseldorf montags bis freitags jeweils zweimal täglich an. Austrian Airlines wird die Hannover-Strecke ab Wien von Eurowings dauerhaft übernehmen. Diese Route soll bis zu zweimal täglich bedient werden. In der Vergangenheit war man bereits in der deutschen Messestadt präsent, jedoch wurde an Eurowings übergeben und nun wird dieser Schritt wieder rückgängig gemacht.

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Silver Airways: Nächste US-Regionalairline steigt in den Frachtsektor ein

Vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass die Air Wisconsin mit einer ersten Bombardier CRJ200 (PF) Frachtflüge durchführen wird. Nun steigt auch Silver Airways aus Florida in dieses Segment ein – mit einem starken Partner an der Seite. Bereits im Oktober 1988 wurde die Gulfstream International Airlines durch den Eastern Air Lines Captain Thomas L. Cooper gegründet. Ab dem 1. Dezember 1990 flog man hauptsächlich als Lufttaxi mit Cessna 402 und später mit Beech C99 zwischen Miami und Cap-Haïtien (Haiti). Doch aufgrund des politischen Klimas in Haiti entschied sich Gulfstream bald, fortan Destinationen auf den Bahamas anzusteuern. Mit der Unterzeichnung eines Codeshare-Abkommens mit United Airlines im Jahre 1994 beantragte Gulfstream International Airlines bei der Federal Aviation Administration (FAA, US-Zivilluftfahrtbehörde) eine Part-121-Lizenz um künftig auch größere Flugzeuge, anfänglich Shorts 360, betreiben zu dürfen. Mit der Übernahme der Paradise Island Air erwarb Gulfstream International Airlines auch vier DeHavilland Canada DHC-7. Bald darauf wurde die Flotte um die beiden Muster Beech 1900 und Embraer 120 aufgebaut. Auch ging man weitere Partnerschaften mit Trans World Airways (als TWConnection) und später Continental Airlines (als Continental Connection) ein. Am 4. November 2010 beantragte Gulfstream International Airlines Insolvenzschutz nach Chapter 11. Im März darauf wurde die Firma mit allen Vermögenswerten an die Victory Park Capital veräußert. Diese schaffte im Oktober 2011 sechs gebrauchte Saab 340B+ für Gulfstream an. Diese Flugzeuge sollten in Ergänzung zu den 21 Beech 1900D fliegen. Doch Victory Park Capital stellte die Airline komplett neu auf. Seit dem 15. Dezember 2011 fliegt man unter dem

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Emirates führt IATA Travel Pass auf allen Flügen ein

Emirates führt als erste Fluggesellschaft die IATA Travel Pass-Lösung auf sechs Kontinenten ein. Damit bietet der Golf-Carrier künftig Fluggästen an allen ihren Zielorten den digitalen Gesundheitspass an. Nach erfolgreichen Tests im April auf ausgewählten Strecken ab Dubai weitete Emirates das IATA Travel Pass-Pilotprojekt im Juni schrittweise auf zwölf Strecken aus. Nun hat Emirates einen Vertrag mit der IATA unterzeichnet, um die Lösung in ihrem gesamten globalen Netzwerk einzuführen. Derzeit ist sie für Emirates-Passagiere in 50 Städten verfügbar, die Einführung in allen über 120 Emirates-Destinationen wird voraussichtlich bis Oktober abgeschlossen sein. „Emirates investiert weiterhin in Technologien und Lösungen wie den IATA Travel Pass, um unseren Passagieren eine reibungslose Reise und ein kontaktloses Erlebnis zu bieten. Gleichzeitig wollen wir unsere Flughafenteams in die Lage versetzen, Dokumentenkontrollen effizient und in Übereinstimmung mit den behördlichen Anforderungen durchzuführen,“ so Adel Al Redha, Chief Operating Officer bei Emirates. „Wir freuen uns, zusammen mit der IATA an dieser Lösung zu arbeiten – von den ersten Pilotversuchen bis zur vollständigen Umsetzung. Wir werden auch weiterhin eng mit der IATA an Verbesserungen arbeiten, um den Passagieren ein noch sichereres und reibungsloseres Reisen zu ermöglichen“.

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In eigener Sache: Feedback schreiben und Special-Edition-Notizbuch gratis abstauben

Auf den Tag genau vor einem Jahr ging Aviation.Direct als neues Fachportal für Luftfahrt, Reisen und Touristik an den Start. Seither wurden rund 5.550 Meldungen, Berichte und Reportagen veröffentlicht – im Durchschnitt also etwa 15 Stück pro Tag. Das österreich-maltesische Team, das hinter Aviation.Direct steht, ist angetreten, um umfangreiche und unabhängige Berichterstattung aus den Welten Fliegen, Reisen und Touristik bieten zu können. Der Start mitten in der Corona-Pandemie war natürlich nicht gerade einfach, aber eine Herausforderung, die gerne angenommen wurde. Dass Aviation.Direct überhaupt an den Start gegangen ist, ist dem Umstand geschuldet, dass das einst führende Luftfahrtportal Österreichs die Segel streichen musste und somit eine Marktlücke entstanden ist, die mit einem neuen Konzept gefüllt werden konnte. Es tat sich also eine Chance auf, die wahrgenommen wurde. Auf dem freien Markt bestimmen Leserinnen und Leser selbst was sie interessiert und was nicht. Die Berichterstattung von Aviation.Direct ist bestrebt ein möglichst breites Spektrum an Informationen bieten zu können, um möglichst viele Interessensbereiche abdecken zu können. Freilich gibt es Bereiche, die noch ausgebaut werden müssen und selbstredend wurde auch ab und an über das Ziel hinausgeschossen. Natürlich setzt man sich gewisse Ziele bzw. bekommt diese auch von den Eigentümern gesetzt. Diese konnten übertroffen werden. Das bedeutet vereinfacht gesagt, dass Aviation.Direct nicht nur solide und stabil dasteht, sondern für die nächsten 12 Monate auch ehrgeizige Ziele für neue Features und Wachstum hat. Schreiben Sie uns Ihre Meinung und bekommen ein Special-Edition-Notizbuch als Dankeschön Motivation und Kraft tankt das Team besonders aus den vielen Rückmeldungen,

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Schauinsland-Reisen setzt Paketierung von Ryanair-Flügen aus

Der deutsche Reiseveranstalter Schauinsland kauft bei so genannten dynamischen Paketen per sofort keine Ryanair-Flüge mehr. Die Ursache soll aber nicht am Produkt oder Image des Carriers liegen, sondern man habe „viele technische Buchungsprobleme“. Gegenüber dem Fachmagazin FVW bestätigte der Tour Operator diese Entscheidung und erklärt unter anderem, dass die technischen Probleme sowohl für Schauinsland als auch für vermittelnde Reisebüros und Kunden „viele Schwierigkeiten mit sich gebracht“ hätten. Einen Zeitpunkt für die Wiederaufnahme der Paketierung von Ryanair-Flügen nannte der Sprecher nicht. Es wurde aber gegenüber der FVW betont, dass hinter der Entscheidung ausschließlich technische Gründe stecken und man sich nicht strategisch von Ryanair abgewandt habe. Dazu: „Wir wissen, dass wir viele Partner haben, in deren Regionen die Flughäfen von Verbindungen mit Ryanair abhängig sind. Schon allein deswegen werden wir Ryanair zukünftig sicher auch wieder buchen, wenn es denn technisch ohne Schwierigkeiten möglich ist.“ Wo die Probleme genau liegen wollte Schauinsland-Reisen nicht sagen.

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