secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

EU-Kommission will Zwangsgutscheinen einen Riegel vorschieben

Zu Beginn der Corona-Pandemie als der Flugverkehr nahezu kollabiert ist haben viele Airlines darauf spekuliert, dass sie sich die Kundengelder einbehalten dürfen und stattdessen Gutscheine austeilen dürfen. Die EU-Kommission stellte klar, dass dies unzulässig ist, was jedoch von einigen Anbietern missachtet wurde. Besonders frech ging Austrian-Airlines-Generaldirektor Alexis von Hoensbroech in der Öffentlichkeit mit dem gesetzlichen Recht auf Erstattung binnen einer Woche um. In einem Live-Interview im Österreichischen Rundfunk warb er darum, dass man Tickets buchen sollte und falls nicht geflogen wird, „dann gibt’s halt einen Gutschein“. Der Lufthansa Konzern verschleppte genau wie viele andere Airlines unter kuriosen Ausreden die Rückzahlung der Kundengelder der gestrichenen Flüge. Zum Teil schickte man Passagieren auch einfach ungefragt Gutscheine zu und bei vielen Anbietern waren die Callcenter entweder nicht erreichbar oder behaupteten frech, dass man nur einen Gutschein haben könne. Die Branche schaffte mit dem rechtswidrigen Verhalten auf dem Rücken der Kunden nicht gerade Vertrauen und muss sich überhaupt nicht wundern, dass Reisende nun lieber kurzfristig buchen, denn bei vielen stecken die Erinnerungen an das Nachlaufen um das Geld noch in den Knochen. Es ging ja nicht nur um 9,99 Euro-Billigtickets, sondern manchmal auch um Flugscheine in der First Class um mehrere tausend Euro. Die EU-Kommission will, dass sich ein solches Verhalten nicht mehr wiederholt und generell soll künftig die Ausgabe von Gutscheinen im Erstattungsfall nicht mehr zugelassen werden. Insgesamt haben sich 13 Airlines zu den Verbesserungen bekannt. Zu diesen zählen unter anderem Ryanair, Eurowings und Lufthansa. Ziel ist es, dass finanzielle Ansprüche einfacher und

weiterlesen »

Flyr nimmt München und Salzburg auf

Das norwegische Airline-Startup Flyr kündigt die Aufnahme von fünf weiteren Routen an. Darunter befindet sich auch eine Nonstop-Verbindung zwischen Oslo und Salzburg, die zweimal wöchentlich bedient werden soll. Der Carrier beabsichtigt ab 5. Jänner 2022 nach Bergamo und in die Mozartstadt zu fliegen. Einen Tag später folgen zwei wöchentliche Flüge nach Genf. München wird Flyr in selbiger Frequenz ab 7. Jänner 2022 bedienen. Einmal wöchentlich will das Startup ab 8. Jänner 2022 zwischen Oslo und Grenoble pendeln.

weiterlesen »

Thai Airways halbiert Personalstand in Zürich

Am Standort Zürich baut Thai Airways in etwa die Hälfte des Personals ab. Betroffen sind alle Bereiche, in denen man lokale Mitarbeiter vorgehalten hat. Auch der General Manager ist nicht mehr für den Carrier tätig, sondern die Niederlassung wird nun direkt von Thailand aus geführt. Gegenüber Travel Inside bestätigte der zuständige Area-Manager, dass man acht Personen gekündigt habe. Dies hänge direkt mit der Reduktion der Schweiz-Flüge zusammen. Man bedauert diesen Schritt setzen zu müssen. Laut dem Bericht hat Thai Airways weiterhin 12 Beschäftigte in der Schweiz. Davon sechs Verkäufer, zwei Buchhalter, zwei am Airport und zwei im Bereich Cargo. Das Stadtbüro wurde im März geschlossen, so dass die Mitarbeiter fast ausschließlich im Home Office arbeiten müssen.

weiterlesen »

HAM erwartet erhöhtes Passagieraufkommen in den Herbstferien

Wenn am Wochenende die Herbstferien im Norden beginnen, füllen sich am Hamburg Airport die Terminals: Der Flughafen rechnet mit rund 450.000 an- und abreisenden Passagieren in den nächsten zwei Wochen. Durchschnittlich über 30.000 Gäste sowie jeweils rund 115 Starts und Landungen werden pro Tag erwartet. Gerade in den frühen Morgenstunden und an den Wochenenden ist mit erhöhtem Andrang zu rechnen, daher sollten sich alle Fluggäste gut vorbereiten: Mindestens zwei Stunden vor Abflug sollten sie am Flughafen sein, für die Kontrollen etwas mehr Zeit als üblich einplanen und ihre Reisedokumente inklusive Impf- und Testnachweise stets griffbereit haben. „In diesen Herbstferien erleben wir das wohl höchste Verkehrsaufkommen seit Beginn der Corona-Pandemie. Viele Norddeutsche sehnen sich nach Urlaub in der Sonne – entsprechend groß ist die Nachfrage gerade für Mittelmeer-Klassiker wie Spanien, die Türkei und die griechischen Inseln“, sagt Katja Bromm, Leiterin Kommunikation am Hamburg Airport. Von einer Rückkehr zu Vor-Corona-Zeiten ist der Flughafen jedoch noch weit entfernt: Das Verkehrsaufkommen liegt durchschnittlich erst bei 50 Prozent der Passagierzahlen von 2019. „Trotzdem wird es in diesen Herbstferien stundenweise sehr voll, wenn sich die Abflüge in die Sonne ballen. Deswegen setzen wir darauf, dass die Fluggäste etwas mehr Zeit, Geduld und Verständnis mitbringen.“ Die beiden verkehrsreichsten Tage werden voraussichtlich Freitag, 1. Oktober, und Freitag, 15. Oktober, mit je 130 Abflügen und 130 Ankünften. Bereits am Vortag: Check-in und Corona-Test erledigen Die Fluggesellschaften Lufthansa, Eurowings, Condor, Swiss, Brussels Airlines und Austrian Airlines bieten zwischen 18:00 und 20:00 Uhr einen Vorabend-Check-in – so wird der Reisetag selbst noch entspannter.

weiterlesen »

Air France gibt Initial-A220-Netz bekannt

Ab 31. Oktober 2021 wird Air France den Neuzugang Airbus A220-300 planmäßig im Linienverkehr einsetzen. Die ersten Ziele werden Berlin, Barcelona, Madrid, Mailand und Venedig sein. Der Carrier hat insgesamt 60 Exemplare bestellt. Diese Woche ist die erste Einheit auf dem Flughafen Paris-Charles de Gaulle eingetroffen. Die „kanadischen Airbusse“ werden schrittweise die in die Jahre gekommenen A318 und A319 ersetzen. „Dieses neue Flugzeug mit seiner unvergleichlichen Energieeffizienz ist ein großer Gewinn für Air France. Bislang ist die Erneuerung der Flotte die wichtigste Quelle für die Reduzierung der CO2-Emissionen, weshalb wir weiterhin in Flugzeuge der neuesten Generation investieren. Darüber hinaus setzen wir alle uns zur Verfügung stehenden Instrumente ein, wie z. B. nachhaltige Kraftstoffe oder Öko-Piloten. Damit leisten wir einen Beitrag zur Förderung eines klimaneutralen Luftverkehrs und positionieren uns als führender Akteur einer nachhaltigeren Luftfahrt“, erklärt Benjamin Smith, CEO von Air France-KLM. Ab dem 31. Oktober 2021 wird der Airbus A220-300 vom Air France-Drehkreuz Paris-Charles de Gaulle nach Berlin, Barcelona, Madrid, Mailand-Linate und Venedig fliegen. Im Winterflugplan 2021/2022 weitet er sein Streckennetz schrittweise auf Bologna, Rom, Lissabon und Kopenhagen aus. 

weiterlesen »

Eurowings Discover nimmt Tampa auf

Die neue Lufthansa-Tochter Eurowings Discover wird also doch im Winterflugplan 2021/22 von Frankfurt aus in die Vereinigten Staaten von Amerika fliegen. Ab 16. Dezember 2021 wird man Tampa bedienen. Zunächst sind vier wöchentliche Umläufe geplant. Eurowings Discover wollte ursprünglich im Herbst 2021 Ziele wie Las Vegas aufnehmen. Da es zunächst nicht danach aussah, dass die Vereinigten Staaten von Amerika die Reiserestriktionen lockern werden, sagte man vorläufig ab und verschob das Programm in den Sommerflugplan 2022. Mit der Ankündigung, dass sich die USA ab November 2021 für Geimpfte öffnen werden, änderte sich die Ausgangslage grundlegend. Somit hebt die Ferienairline früher als zuletzt geplant zu ihrem Erstflug in die USA ab und ergänzt damit das Flugangebot der Lufthansa Group nach Nordamerika. Der Konzern hatte seit der angekündigten Rücknahme der Einreiserestriktionen einen regelrechten Nachfrageboom für Flüge in die USA verzeichnet. In der Vergangenheit wurde Tampa bereits von Lufthansa angeflogen. Ab dem 16. Dezember 2021 werden die Flüge von Eurowings Discover, der neuen touristischen Airline der Lufthansa Group, durchgeführt. Ab dem 4. Oktober werden die Flüge in den Buchungssystemen von Lufthansa (LH) auf Eurowings Discover (4Y) sukzessive umgestellt. Im Laufe des Sommerflugplans 2022 erweitert Eurowings Discover ihr Streckennetz aus dem Drehkreuz Frankfurt wie geplant um vier weitere Ziele in die USA: Ab März 2022 fliegt die Airline dreimal wöchentlich nach Fort Myers (Florida). Außerdem fliegt Eurowings Discover ab März 2022 dreimal die Woche in die amerikanische Metropole Las Vegas (Nevada). Parallel nimmt die Ferienairline zwei wöchentliche Flüge aus der bayrischen Hauptstadt München direkt nach

weiterlesen »

USA: Expressjet bringt „Aha!“ an den Start

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft ExpressJet nimmt den Flugbetrieb wieder auf und bringt gleichzeitig mit „Aha!“ eine neue Leisure-Marke an den Start. Vorerst will man von/nach Reno-Tahoe International Airport fliegen. Das Konzept des Regio-Carriers ist, dass man Flüge und Hotelaufenthalte als Paket verkauft. Dabei will man sich zunächst auf Städte an der U.S.-Westküste, die derzeit unterversorgt sind, konzentrieren. Man will sich von Major-Airlines und Ultra-Lowcostern deutlich abeheben. Als Maschinentyp kommen Embraer 145-Regionaljets zum Einsatz. Diese sind mit 50 Sitzplätzen bestuhlt. In den nächsten Monaten will man unter dem neuen Aha-Brand weiter expandieren. Die ersten Destinationen ab Reno sind wie folgt: Ontario/Los Angeles, CA Bakersfield, CA Medford/Ashland, OR Eugene/Springfield, CA Pasco/Tri-Cities, WA Redmond/Bend, OR Eureka/Arcata, CA Fresno, CA

weiterlesen »

LaMia-Tragödie: Verantwortlicher Lotse verhaftet

In Brasilien wurde jener Fluglotse, der am 28. November 2016 den verunglückten LaMia-Flug 2933 genehmigt hatte, durch die Bundespolizei verhaftet. Beim Absturz des Avro RJ85 kamen 71 der 77 Insassen ums Leben. Der vierstrahlige Regionaljet war auf einem Charterflug unterwegs und verunglückte in der Nähe von Medellín (Kolumbien). Lokale Medien berichten, dass dem Lotsen vorgeworfen wird, dass eine ganze Reihe von Verfehlungen vorgelegen haben sollen. Unter diesen Umständen hätte die Startfreigabe niemals erteilt werden dürfen. In Brasilien hat der Fall auch deswegen für besonderes Aufsehen gesorgt, denn an Bord des Avro RJ85 befand sich die Chapecoense-Fußballmannschaft samt Betreuerstab. Nur ein Besatzungsmitglied, drei Fußballer und zwei Betreuer haben das Unglück überlebt. Der Haftbefehl gegen den Lotsen wurde von einem Richter des Obersten Gerichtshofs unterschrieben. Angeblich soll sich der Fluglotse zuletzt in Bolivien aufgehalten haben. Die Auslieferung soll angeordnet worden sein. Der offizielle Unfallbericht der kolumbianischen Zivilluftfahrtbehörde Aerocivil stellt den Piloten ein vernichtendes Zeugnis aus. Der Flugplan soll dermaßen unsachgemäß geplant worden sein, dass schon vor dem Abflug klar gewesen sein muss, dass die Treibstoffmenge nicht ausreichen kann. Es wurden weitere Pilotenfehler wie beispielsweise das Unterlassen des Mayday-Notrufs beim Unterschreiten der Mindesttreibstoffmenge, festgestellt. Die Flugsicherung in Medellin wurde zu keinem Zeitpunkt über die Notlage informiert. LaMia-Flug 2933 ist am 28. November 2016 in Flughafen Santa Cruz/Viru Viru (Bolivien) gestartet und sollte nach Flughafen Rionegro (Kolumbien). Dort hätten die Chapecoense am Finalspiel des Copa Sudamericana teilnehmen sollen. Dazu kam es aufgrund des Absturzes mit vielen Todesfällen nicht. Die Justiz macht dem verantwortlichen Lotsen,

weiterlesen »

ACA: „Ist das billige Ticket alles?“

Die irische Fluglinie Ryanair plant ihr Flugprogramm von Wien aus im Sommer 2022 massiv auszubauen.  Dies würde einen Angriff auf die Arbeitsbedingungen von Piloten in Österreich darstellen, so Austrian Cockpit Association, der Verband der österreichischen Verkehrspiloten. „Wer bezahlt den Preis für das günstige Ticket? Nicht die Kunden sondern die Mitarbeiter!“ In einer Pressekonferenz verlautbarte Ryanair-Chef Michael O’Leary, dass zahlreiche neue Arbeitsplätze geschaffen werden. „Wie wir mehrmals in der Vergangenheit beobachten konnten, sind Jobs bei Ryanair aber selten klassische Angestelltenverhältnisse“. Welcher Art die angekündigten Arbeitsplätze sein werden, ist nicht bekannt. Aber in den wenigsten Ländern würde es für Ryanair-Piloten einen Kollektivvertrag. „Im Gegenteil, Piloten werden meist über Personaldienstleister beschäftigt oder arbeiten auf einer selbstständigen Basis als Gesellschafter. Derartige, teils länderübergreifende Beschäftigungsverhältnisse ermöglichen die Vermeidung von inländischen Steuern und Sozialversicherungsabgaben.“ Viele dieser atypischen Beschäftigungsformen habe die Austrian Cockpit Association schon mehrfach kritisiert, auch auf europäischer Ebene wird dies von der European Cockpit Association vehement verurteilt. Cockpitpersonal brauche einen Arbeitsplatz, ohne Angst zu haben, diesen zu riskieren, wenn es krank wird, oder sich kritisch äußert, so die ACA.

weiterlesen »

Sicherheitspersonal protestiert am Düsseldorfer Flughafen

Mehr als 60 Sicherheitskräfte am Düsseldorfer Flughafen haben heute mit einer „aktiven Mittagspause“ auf die Personalnot bei der Handgepäckkontrolle aufmerksam gemacht. Die Schlangen im Terminal und im Sicherheitsbereich werden immer länger. Grund dafür ist ein Personalengpass beim Sicherheitsdienstleister DSW. Dieser hatte zuvor über 100 Kräfte krankheitsbedingt entlassen – diese fehlen nun an allen Ecken und Enden. Die Kontrollkräfte seien völlig überlastet, beklagt die Gewerkschaft Verdi. Für sie ist das Problem hausgemacht. Diesen Umstand verneint der Arbeitgeber, die Firma verweist auf den immer noch hohen Krankenstand der Belegschaft. In den Herbstferien soll die Belegschaft mit hohen Prämien zu Mehrarbeit motiviert werden. Außerdem sollen in DUS Kontrolleure aus Bremen aushelfen, wie wdr.de berichtet.

weiterlesen »