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Lufthansa Cargo übernimmt weitere B777F – Farewell-Livery für MD-11

Der Fracht-Kranich, wie Lufthansa Cargo gelegentlich genannt wird, hat zwei weitere Boeing 777F übernommen. Diese tragen die Registrierungen D-ALFJ und D-ALFK und werden auf der Homebase Frankfurt am Main stationiert. Ab Oktober soll die Flotte aus 15 Einheiten dieses Typs bestehen. „Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Kunden nun die Kapazität von insgesamt fünfzehn hocheffizienten Großraumfrachtern anbieten können“, sagte Dorothea von Boxberg, Vorstandsvorsitzende von Lufthansa Cargo. „Auch in Zukunft werden wir unsere Frachter flexibel entsprechend der Kundenwünsche steuern. Gemeinsam mit den nun wieder wachsenden Beiladekapazitäten von Lufthansa, Austrian Airlines, Brussels Airlines und Eurowings Discover bilden sie unser dichtes, weltumspannendes Netzwerk.“ Mit den beiden Neuzugängen zählt die Frankfurter Flotte von Lufthansa Cargo elf Großraumfrachtflugzeuge vom Typ Boeing 777F, hinzu kommen die Kapazitäten von vier Maschinen gleichen Typs, die vom Joint Venture AeroLogic betrieben werden. Bei der D-ALFK handelt es sich um ein fabrikneues Flugzeug aus den Boeing-Werken in Everett im US-Bundesstaat Washington, das heute um 06:00 Uhr Ortszeit erstmals auf dem Flughafen Frankfurt gelandet ist. Mit dem Erwerb hat Lufthansa Cargo nun alle gehaltenen Kaufoptionen über Großraumfrachter beim Hersteller ausgeübt. Die D-ALFJ ist ein Zugang vom Gebrauchtmarkt. Um die Kapazität des Frachters so schnell wie möglich den Kunden zur Verfügung stellen zu können, wurde auf die aufwändige Lackierung im sonst üblichen Lufthansa-Design verzichtet. Die Maschine ist bis auf Weiteres ganz in weiß unterwegs und trägt lediglich eine augenzwinkernde Rumpfbeklebung. Letzte MD-11 Europas fliegt mit Farewell-Livery Auch der letzte verbliebene Dreistrahler der Lufthansa Group – zugleich die letzte in Europa registrierte

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Winter-Langstrecke: AUA fokussiert sich auf Touristik

Im bevorstehenden Winterflugplan 2021/22 will Austrian Airlines auf der Langstrecke den Fokus auf touristische Ziele legen. Unter anderem hat man Cancún, Mauritius und Malé im Programm. „Der Sommer und auch die aktuelle Nachsaison zeigen, dass sich die Menschen ihre Reiselust nicht nehmen lassen und Sonne am Meer tanken wollen. Mit unserem Winterflugplan setzen wir mit Beginn der Herbstferien daher gezielt auf attraktive Fernreiseziele, um die Reiselust unserer Fluggäste zu stillen“, so Austrian Airlines Vertriebsvorstand Michael Trestl. Das Ziel Malé wird ab 3. Oktober 2021 dreimal wöchentlich angesteuert. Mauritius folgt am 23. Oktober 2021 in selbiger Frequenz. Nach Cancún, das zuletzt im Jahr 2006 angeboten wurde, geht es ab 24. Oktober jeweils zweimal pro Woche. Als Fluggerät sollen auf diesen Routen Maschinen des Typs Boeing 777 zum Einsatz kommen.

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Hamburg rechnet mit 100 Millionen Euro Verlust

Der Flughafen Hamburg steckt auch heuer tief in den roten Zahlen. Geschäftsführer Michael Eggenschwiler rechnet mit einem Verlust in der Höhe von etwa 100 Millionen Euro und sagt, dass man damit nicht zufrieden kein kann. Im Vorjahr hatte der norddeutsche Airport aufgrund der Corona-Pandemie einen Fehlbetrag von 112 Millionen Euro. Gleichzeitig hat man Unterstützung der öffentlichen Hand erhalten, so dass unter dem Strich ein Minus von 65 Millionen Euro stand. Derzeit plant die Bundesrepublik Deutschland keine Neuauflage der „Luftfahrt-Milliarde“, so dass man in Hamburg davon ausgeht, dass man auf dem Verlust, der heuer gebaut wird, sitzen bleiben wird. Laut Norddeutschem Rundfunk liegt die Auslastung des hanseatischen Airports derzeit zwischen 40 und 50 Prozent des Niveaus von 2021. Firmenchef Eggenschwiler vermutet, dass man erst in 2023 wieder in die schwarzen Zahlen kommt und frühestens im Jahr 2025 etwa 85 Prozent des Niveaus des Boom-Jahres 2019 erreichen wird.

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United will 600 Impfverweigerer kündigen

United Airlines schafft in Sachen Impfpflicht Fakten und hat rund 600 Mitarbeitern, die sich nicht gegen Covid-19 impfen lassen wollten und auch nicht unter eine medizinische Ausnahme fallen, die Kündigung ausgesprochen. Die Firmenleitung teilte den Beschäftigten unter anderem mit, dass die Entscheidung „unglaublich schwierig war“, jedoch man im Sinne der Sicherheit handeln würde. Eine letzte Chance räumt man den Betroffenen dennoch ein: Die Gekündigten werden zu Einzelgesprächen einladen und können ihren Job retten, wenn sie nachweisen, dass sie sich zwischenzeitlich impfen haben lassen. In Europa beginnt die Lufthansa-Tochter Swiss die intern verordnete Impfpflicht durchzusetzen. Auch hier droht fliegendem Personal, das verweigert, der Rauswurf. Eine weitere europäische Fluggesellschaft, die die Impfung gegen Covid-19 verlangt, ist Wizz Air. Bei diesem Carrier sind jedoch noch keine Kündigungen bekannt.

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EU-Gericht: Tuifly und Ryanair müssen Klagenfurt-Subventionen zurückbezahlen

Die Fluggesellschaften Ryanair und Tuifly haben vor vielen Jahren am Flughafen Klagenfurt Subventionen erhalten. Diese wurden im Jahr 2016 von der EU-Kommission für rechtswidrig erklärt und die Rückabwicklung wurde angeordnet. Dagegen zogen die beiden Carrier erfolglos vor das Gericht der Europäischen Union. Die Angelegenheit liegt schon sehr lange zurück, denn noch unter der FPÖ/BZÖ-Landesregierung verfolgte man in Klagenfurt die Philosophie neue Carrier mit hohen Beihilfen anzulocken. Unter anderem holte man sich Ryanair und Tuifly. Die zuletzt genannte Airline verkaufte ihr Cityshuttle-Geschäft an Air Berlin, so dass zumindest in der Theorie auch diese involviert war. Air Berlin begründete seinerzeits den Rückzug aus Kärnten durchaus dreist damit, dass man weiterhin Geld dafür haben will, dass man überhaupt nach Klagenfurt fliegt. Das bekam man nicht und die Verbindungen, die noch von Tuifly aufgebaut wurden, sind ersatzlos gestrichen worden. Ähnlich war es bei Ryanair, die nach Ablauf der Verträge die regulären Gebühren zahlen sollte. Eine Sprecherin begründete den mit sehr kurzer Vorlaufzeit vollzogenen Rückzug aus Kärnten mit „einer unverschämten Gebührenerhöhung“. Sowohl für Tuifly als auch für Ryanair, die jeweils gegen den Beschluss der EU-Kommission geklagt haben, war das Rechtsmittel nicht erfolgreich. Das Gericht der Europäischen Union bestätigte am Mittwoch die Entscheidung und verlangt, dass Österreich bzw. das Land Kärnten die für unrechtmäßig erklärten Beihilfen zurückbezahlen müssen. Bei Air Berlin ist die Situation ein wenig anders, denn aufgrund dem Insolvenzgericht angezeigter Masseunzulänglichkeit wird es dort nicht viel zu holen geben. Theoretisch haben Tuifly und Ryanair noch die Möglichkeit die gerichtliche Entscheidung vor dem Europäischen Gerichtshof

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Wien: ACA sieht Ryanair-Expansion kritisch

Die österreichische Pilotenvereinigung ACA sieht die am Dienstag von Ryanair-Chef Michael O’Leary angekündigte Expansion am Flughafen Wien-Schwechat kritisch. Es handle sich um „einen Angriff auf die Arbeitsbedingungen von Piloten in Österreich“. Ein wesentlicher Teil der Kritik der ACA ist, dass es in vielen „Ryanair-Ländern“ keine Kollektivverträge gibt und auch Leiharbeit oder gar Selbstständigkeit im Cockpit zur Anwendung kommen. „Viele dieser atypischen Beschäftigungsformen hat die Austrian Cockpit Association schon mehrfach kritisiert, auch auf europäischer Ebene wird dies von der European Cockpit Association vehement verurteilt. Cockpitpersonal braucht einen Arbeitsplatz, ohne Angst zu haben, diesen zu riskieren, wenn es krank wird, oder sich kritisch äußert. Denn Arbeitsbedingungen haben auch sicherheitsrelevante Aspekte. Das Geschäftsmodell von Ryanair basiert auf unfairem Wettbewerb in vielerlei Hinsicht. Auch Passagiere müssen erkennen, dass sie mit billigen Tickets eine Unterwanderung des Sozialsystems sowie Lohndumping unterstützen“, so die ACA. Man fordert nun, dass die österreichische Politik prekäre Arbeitsverhältnisse unterbinden soll und so „die hohen Standards des österreichischen Arbeits- und Sozialsystems sicherzustellen“ sind. Die österreichische Laudamotion GmbH ist schon seit Ende des Vorjahres keine Fluggesellschaft mehr. Der Nachfolger Lauda Europe ist ein maltesisches Unternehmen. Weiters hat die polnische Konzernschwester Buzz Flugzeuge in Wien stationiert. Von anderen Bases her fliegen auch Malta Air und Ryanair DAC nach Österreich.

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Air France hat ersten A220-300 übernommen

Der erste von insgesamt 60 bestellten Airbus A220-300 ist bei Air France in Paris-Charles de Gaulle eingetroffen. Mit Hilfe dieses Musters will der französische Luftfahrtkonzern in die Jahre gekommene Muster wie beispielsweise Airbus A318 ersetzen. Die erste Air France A220-300 wird ab der Wintersaison 2021 auf Mittelstreckenflügen eingesetzt. Derzeit betreibt Air France eine Flotte von 136 Airbus-Flugzeugen. Die Fluggesellschaft erneuert ebenfalls ihre Langstreckenflotte und hat bereits 11 von 38 bestellten A350 erhalten. Die Kabine der Air France A220-300 ist als Ein-Klassen-Kabine konfiguriert und bietet 148 Passagieren bequem Platz.

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Keine Flüge von oder nach La Palma

Die spanischen Behörden ziehen die Reißleine und erklärten die Vulkaninsel La Palma gestern zum Katastrophengebiet. Alle Flüge werden ausgesetzt. Vulkankatastrophe auf den Kanaren: bisher wurden fast 600 Gebäude von der glühend heißen Masse zerstört. Nur noch wenige hundert Meter trennen die um die 1000 Grad heiße Lava vom Meer. Die Folgen wären fatal. Denn bei dem Kontakt der Lava mit dem salzigen Meerwasser können sich ebenfalls giftige, mit Salzsäure versetzte Gase bilden. Aus diesem Grund verhängt die Behörde eine Ausgangssperre für die Einwohner von vier Ortsteilen der Insel. Der Flugverkehr mit der Insel war weiterhin eingestellt. Als Alternative blieben nur Fähren zur größeren Nachbarinsel Teneriffa. Allerdings berichtet das Luftfahrtportal Aero von  langen Wartezeiten. „Sowohl das Vulkanaschewarnzentrum in Toulouse als auch die AEMET (der meteorologische Dienst Spaniens, Red.) melden Asche – es können keine Flüge durchgeführt werden“, teilte die Fluggesellschaft Binter Canarias am Dienstag auf Twitter mit.

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Condor fliegt nach Nizza und Málaga

Es geht ins spanische Andalusien oder an Frankreichs Côte d’Azur. Ab Sommer 2022 fliegt der deutsche Ferienflieger zwei weitere Mittelmeer-Ziele an. Von Düsseldorf und Frankfurt geht es ab dem 1. April viermal wöchentlich mit Condor nach Nizza und ab dem 9. April vier Mal die Woche von Düsseldorf nach Málaga. Reisen mit Condor können bei allen deutschen Veranstaltern und im Reisebüro gebucht werden, Flugtickets sind wie gewohnt unter www.condor.com und telefonisch verfügbar.

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Emirates will wieder mehr A380 fliegen

Im Zuge der anhaltenden Lockerung von Reisebeschränkungen rund um den Globus kündigt Emirates den Einsatz ihres Flaggschiffes A380 für weitere Reiseziele ab Oktober und November an. Wien wird von Emirates täglich mit dem A380 angeflogen, bis Ende November soll die Zahl der A380-Destinationen insgesamt auf 27 erhöht werden. Dies entspricht einer Steigerung von mehr als 65 Prozent. Die Airline sei eigenen Angaben zufolge auf dem besten Weg, bis Jahresende 70 Prozent ihrer Kapazität wiederherzustellen und mehr als 280.000 Sitze in ihrem Streckennetz anzubieten. Das A380-Streckennetz wird bis Ende November um elf Routen sowie um zusätzliche Frequenzen auf den beliebtesten Strecken erweitert. In den nächsten sechs Wochen wird Emirates ihre A380-Strecken zu Freizeit- und Geschäftsreisezielen wie Amsterdam, Barcelona, Düsseldorf, Hamburg, Johannesburg, Madrid, Mailand, Riad (vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen), Sao Paulo und Zürich wieder aufnehmen. Erster A380-Flug in die Türkei Die Airline wird außerdem ihr A380-Netz um eine neue Route erweitern: Das Flaggschiff soll ab 1. Oktober Istanbul anfliegen und wird damit der erste A380-Flug in die Türkei sein. So möchte Emirates ihren Passagieren fast 165.000 zusätzliche A380-Sitzplätze anbieten. Die A380-Flotte wächst Die A380-Flotte der Fluggesellschaft werde bis zum Jahresende auf insgesamt 118 Maschinen anwachsen. Darunter seien sechs Flugzeuge, die mit Premium Economy-Sitzen in einer 4-Klassen-Konfiguration ausgestattet sind. Die Airline fliegt derzeit mehr als 120 Destinationen an, was 90 Prozent des Streckennetzes vor der Pandemie entspricht. Mit der Wiederinbetriebnahme von mehr als 50 A380-Fliegern plant Emirates, 70 Prozent der Gesamtkapazität bis Ende des Jahres zu erreichen.

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