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IAG-Chef liebäugelt mit Easyjet-Übernahme

Mit einem Übernahmeangebot, das nicht angenommen wurde und letztlich auch zurückgezogen wurde, lenkte Wizz Air die Aufmerksamkeit auf den Mitbewerber Easyjet. Nun wurde bekannt, dass offenbar auch die International Airlines Group ein Auge auf den orangefarbenen Billigflieger geworfen hat. Im Gespräch mit der Sunday Times sagte IAG-Konzernchef Luis Gallego unter anderem, dass er Easyjet “interessant” findet und man mit “allen Airlines, die für uns interessant sein können” sprechen würde. Wie erst gemeint das ist, wird sich noch zeigen, denn eine Übernahme von Easyjet durch die IAG würde die Kartellbehörden wohl länger beschäftigen. Noch ist der Zukauf der spanischen Air Europa nicht in trockenen Tüchern, denn die EU-Kommission prüft noch bis mindestens 5. November 2021. Eine eventuelle Übernahme von Easyjet durch die International Airlines Group dürfte wohl im Vereinigten Königreich kaum bewilligungsfähig sein, da die Firmengruppe bereits jetzt einen äußerst hohen Marktanteil hat. Es ist auch mit Widerstand seitens der EU-Kommission zu rechnen, denn in vielen Märkten gilt der orangefarbene Lowcoster als Preisbrecher.

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Stadt und Land ersetzen Nürnberg die Corona-Vorhaltekosten

Der bayerische Flughafen Nürnberg erhält seitens des Landes und der Stadt die Vorhaltekosten, die man während dem ersten Lockdown hatte, kompensiert. Konkret erhält der Airport für den Zeitraum von März bis Juni 2020 einen finanziellen Zuschuss. Als systemrelevante Infrastruktureinrichtung blieb der Flughafen unter anderem für Rückholflüge, Beförderung von Erntehelfern, medizinische Notfälle und Corona-Patiententransporte sowie wichtige Frachtflüge rund um die Uhr an sieben Tage pro Woche geöffnet. Als Kompensation für die Vorhaltekosten in diesem Zeitraum überreichten Kerstin Schreyer, Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr, und Marcus König, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg, jetzt die Zuwendungsbescheide der Anteilseigner. „Unser Flughafen hat sichergestellt, dass während des Shutdowns die Menschen und die Wirtschaft der Metropolregion Nürnberg nicht von essentiellen Warentransporten abgeschnitten waren und medizinische Hilfsflüge jederzeit möglich blieben. Damit leisteten wir unseren Beitrag zur Bewältigung der Coronakrise”, so NUE-GEschäftsführer Michael Hupe. Zwar blieb das Terminal im ersten Halbjahr 2020 weitgehend verwaist, hinter den Kulissen jedoch lief der Betrieb weiter. Im Rahmen der öffentlichen Daseinsvorsorge wurde der Flughafen durchgehend offen gehalten, damit die Metropolregion für notwendige Rettungs-, Ambulanz- und Frachtflüge erreichbar blieb. So wurden zunächst Rückholflüge für im Ausland befindliche Reisende abgewickelt. Es folgten Frachtflüge, die beispielsweise Desinfektionsmittel und medizinische Ausrüstung geladen hatten. Hinzu kamen medizinische Flüge, die u.a. Corona-Patienten transportierten. Der Bund sowie die Anteilseigner des Airport Nürnberg, der Freistaat Bayern und die Stadt Nürnberg, übernehmen die entstandenen Vorhaltekosten in Höhe von rund 14 Millionen Euro je zur Hälfte. Der Airport Nürnberg ist einer von 12 Flughäfen, für die auch der Bund aufgrund seiner verkehrspolitischen

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Airport Nürnberg bietet CoV-Tests per App an

Im Duty Free Shop im Wartebereich sowie im Flughafen-Onlineshop Gatestore ist ein zugelassener Corona-Antigentest mit Zertifikaterstellung erhältlich, der per Video-Telefonie angewendet wird. Der Anbieter Laive hat einen videogeführten Selbsttest entwickelt, bei dem die Nutzer nach der Durchführung des Tests das digitale COVID-Zertifikat der EU erhalten. Das Zertifikat ist 48 Stunden lang gültig, weltweit anerkannt und unter anderem mit der Corona Warn-App sowie der CovPass-App kompatibel. Zudem wird das Zertifikat im PDF-Format per E-Mail zugeschickt. Test-Set im Duty Free Shop und im Gatestore erhältlich Das Test-Set besteht aus einem Gutscheincode, der für die Zertifizierung per Videochat benötigt wird, und einem Corona-Schnelltest. Für die Verifizierung wird ein gültiges Reisedokument, ein mobiles Endgerät (z.B. Smartphone oder Tablet) sowie eine stabile Internetverbindung benötigt. Das Set kostet 19,90 Euro und kann vor Ort im Duty Free- oder Online Shop des Airport Nürnberg gekauft werden.

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Finnair und Turkish Airlines geben Codeshare-Vereinbarung bekannt

Finnair und Turkish Airlines machen künftig gemeinsame Sache und haben gestern eine Codeshare-Partnerschaft bekannt gegeben. Diese soll den Kunden der beiden Fluggesellschaften eine größere Auswahl bieten. Ab dem 29. September wird der Finnair-Code AY auf Turkish Airlines-Strecken zwischen Helsinki und Istanbul sowie von Istanbul nach Athen, Sofia, Thessaloniki, Amman, Sharm El Sheikh, Hurghada, Luxor, Antalya und Gazipasa eingeführt. Der Turkish Airlines-Code TK wird auf den folgenden Strecken ab Finnairs Drehkreuz Helsinki eingeführt: Kuopio, Vaasa, Oulu, Rovaniemi, Reykjavik, Tallinn, Tartu, Riga, Vilnius, Antalya und Gazipasa. Bisher waren die beiden Fluggesellschaft schon Interline-Partner.

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Comeback: South African ist wieder in der Luft

Nach rund 1,5 Jahren am Boden erhob sich South African Airways wieder in die Luft. Der Carrier ist nach Insolvenzverfahren und Teilprivatisierung deutlich kleiner. Nur noch sechs Flugzeuge hat man in der Flotte. Am Donnerstag führte SAA den Comeback-Flug auf der Strecke Johannesburg-Kapstadt durch. In der kommenden Woche werden Routen nach Ghana, Zimbabwe, Mozambique und in die DR Kongo folgen. Zunächst wird sich der Carrier auf das Geschäft innerhalb des afrikanischen Kontinents konzentrieren. Die Homepage von South African Airways weist noch immer die einst aus 46 Flugzeugen bestehende Flotte aus, jedoch hat man nur noch sechs Stück in Betrieb. Der Neustart der ehemals zweitgrößten Airline Afrikas ging auch mit einem starken Personalabbau einher. Viele Beschäftigte haben während dem Insolvenzverfahren ihre Jobs verloren. Auch wurde das Unternehmen mehrheitlich an ein Konsortium verkauft. Der Staat ist weiterhin mit 49 Prozent an Bord. South African Airways war nur indirekt ein Opfer der Corona-Pandemie. Seit dem Jahr 2011 häufte das Unternehmen horrende Verluste an und wurde wiederholt mittels Staatshilfe vor dem Bankrott bewahrt. Die Krise gab dem Carrier dann den sprichwörtlichen Rest und während dem Insolvenzverfahren wurden harte Umbaumaßnahmen gesetzt. Bei der Tochtergesellschaft Mango ist weiterhin unklar, ob diese jemals wieder abheben wird. Diese konnte sich länger in der Luft halten, musste jedoch heuer ebenfalls Insolvenz anmelden. Zwar strebt das Management einen Neustart an, aber es fehlt insbesondere am notwendigen Kleingeld.

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Keine Slots: AUA muss in Mailand nach Malpensa umziehen

Im Frühjahr dieses Jahres wechselte Austrian Airlines in der Region Mailand den Flughafen. Man steuert derzeit den innerstädtischen Airport Linate an. Zuvor hatte man den abgelegenen Flughafen Malpensa im Programm. Nun wird dieser Wechsel wieder rückgängig gemacht. Mit Beginn der Winterflugplanperiode wird Austrian Airlines dem aktuellen Informationsstand nach die Linate-Flüge wieder nach Malpensa umziehen und das nicht so ganz freiwillig. Hintergrund ist, dass der Carrier am innerstädtischen Airport Mailands nur für die Sommerperiode Start- und Landerechte hat. Für den Winter hat man keine. Daher bleibt, sofern sich hinsichtlich der Slot-Zuteilung nichts ändern sollte, keine andere Möglichkeit als ab einem anderen Flughafen zu fliegen. Zu Auswahl stehen Bergamo und Malpensa, wobei sich die AUA für den zuletzt genannten Airport entschieden hat. Eine Sprecherin der Austrian Airlines bestätigte gegenüber Aviation Direct wie folgt: “Aufgrund der aktuellen Slot-Vergabe können wir derzeit nur bis zum Ende des Sommerflugplans 2021 (30. Oktober) Flüge nach Linate anbieten.” Man hofft jedoch seitens der AUA, dass man doch noch an Start- und Landerechte für Linate kommt, denn man ist bestrebt dieses Ziel dauerhaft anzubieten. “Für den Winterflugplan 2021 hatten wir bereits vor dem Wechsel im Juni den Flughafen Malpensa im Programm und haben momentan noch keine Slots für Linate. Wir sind hier jedoch um entsprechende Slots für den Winterflugplan 2021 und darüber hinaus bemüht, um langfristig den beliebten Flughafen Linate anbieten zu können”, erklärt eine AUA-Medienreferentin.

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Bees Airlines fordert Motor Sich heraus: Boeing 737 vs. Antonow An-24

Innerhalb der Ukraine bahnt sich ein ungewöhnlicher Konkurrenzkampf auf der Strecke Kiew (Schuljany)-Odessa an, denn die Billigfluggesellschaft Bees Airlines will dem Oldtimer-Operator Motor Sich Airlines Paroli bieten. Die beiden Player treten mit äußerst unterschiedlichem Fluggerät an, denn Platzhirsch Motor Sich fliegt im Regelfall mit dem in die Jahre gekommenen Muster Antonow An-24. Der Herausforderer setzt auf Boeing 737-800. Indirekt stehen beide Anbieter mit weiteren Airlines wie Windrose und SkyUp im Wettbewerb, jedoch steuern diese den abgelegenen Borispil-Airport an. Motor Sich Airlines will die Strecke Kiew (Schuljany)-Odessa nicht kampflos übergeben, reduziert aber bereits vor dem Markteintritt von Bees Airlines die Frequenzen. Der Antonow-Operator teilte mit, dass man an Werktagen nur noch den einfachen Tagesrand von Odessa nach Kiew anbieten wird. Bis inklusive 23. September 2021 bot man den doppelten Tagesrand an. Über Motor Sich Airlines und das Muster Antonow An-24 veröffentlichte Aviation Direct vor einigen Wochen ein ausführliches Portrait. Inlandsflüge nur Mittel zum Zweck Bees Airlines will die Domestic-Strecke am 14. Oktober 2021 aufnehmen und vorerst an den Verkehrstagen Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag und Sonntag fliegen. Ganz zufällig ist das nicht, denn man kündigt ab Odessa die Aufnahme mehrerer neuer Stecken an: Prag (ab 21. Oktober 2021), Ganja (ab 1. November 2021) und Tiflis (ab 21. Oktober 2021). Die Eriwan-Route wird fortgeführt. In der ukrainischen Stadt am Schwarzen Meer errichtet man keine Basis, sondern fliegt die Maschinen des Typs Boeing 737-800 von Kiew-Schuljany aus ein. Auf diesen “Überstellern” befördert man auch Passagiere und macht so ganz nebenbei dem Mitbewerber Motor Sich

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Easyjet-Wartungshangar: Bauarbeiten am BER gestartet

Am Hauptstadtflughafen BER haben die Bauarbeiten für einen neuen Wartungshangar der Fluggesellschaft Easyjet begonnen. Im kommenden Jahr wird auf dem Baugrundstück im neuen Wartungsbereich des BER, süd-westlich des Terminal 1, der erste Wartungshangar von Easyjet außerhalb Großbritanniens entstehen. Auf einer Fläche von 19.600 m² sollen auf dem Hangarareal ab Anfang 2023 umfangreichere Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten im Rahmen der Light Base Maintenance durchgeführt werden und die ca. 10.000 m² große Hangarhalle soll Platz für Arbeiten an vier Flugzeugen gleichzeitig bis zu einer Größe des Airbus A321neo ermöglichen. Rund 20 Millionen Euro werde der Bau kosten. „Wir danken Easyjet für die gute Partnerschaft auch in der Pandemie und für das Vertrauen in die Zukunft des BER. Ein Investment von 20 Millionen Euro und die Schaffung hochwertiger Arbeitsplätze am BER ist ein klares Statement für die Region als Wirtschaftsraum und als Flughafenstandort. Auf einem internationalen Markt wären viele Standorte gerade in Zeiten der Pandemie froh über ein solches Investment. Wir verstehen dies als Kompliment für den BER und Ansporn für die Zukunft“, so der scheidende Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup.

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Winter: Austrian Airlines plant Innsbruck-Wien zweimal täglich

Die innerösterreichische Flugstrecke von Innsbruck nach Wien spielt nicht nur als Hub-Anbindung eine wichtige Rolle, sondern ist auch eine wichtige Point-to-Point-Route für die Wirtschaft, aber auch die Politik. Auf dem Landweg gestalten sich Tagestrips aufgrund der geografischen Gegebenheiten eher kompliziert. Vergleichbar ist der Bedarf am ehestem mit Altenrhein-Wien. Zwar befindet sich der kleine Airport in der Schweiz, wird jedoch überwiegend von Vorarlbergern genutzt. An Bord der Peoples befinden sich hauptsächliche Geschäftsleute, die Termine in Wien bzw. Vorarlberg haben. Austrian Airlines kennt dieses Geschäft nur zu gut, denn bedingt durch die Übernahme von Rheintalflug kam man zu dieser Strecke und einer Basis in Altenrhein, die erst kürzlich formell aufgelöst wurde. Bedient wird die Route schon länger nicht mehr von der AUA. Das Point-to-Point-Kundensegment auf Innsbruck-Wien-Innsbruck ist absolut vergleichbar. Allerdings gibt es auch viele Umsteiger und Tirol kann in einem gewissen Maß davon profitieren, dass Wintersportler in Wien umsteigen. Lufthansa wird die Frankfurt-Anbindung nicht mehr bedienen und stellt auf einen Shuttlebus nach München um. Das könnte den Konzern zahlreiche Kunden kosten, denn die IAG bietet beispielsweise in London Umstiegsmöglichkeiten an und Air France-KLM in Amsterdam. Der Lufthansa Group verbleibt nur noch das Drehkreuz Wien. Innsbruck-Wien-Innsbruck gilt dem momentanen Stand nach als einzige Strecke innerhalb Österreichs, die aus geografischen Gründen höchstwahrscheinlich nicht auf die Schiene verlagert werden kann. Auf Graz-Wien testet man bereits die Anbindung mittels einer Kooperation mit den Österreichischen Bundesbahnen. Von Salzburg und Linz aus gibt es keine Domestic-Flüge mehr, sondern lediglich die Zusammenarbeit mit der Eisenbahn. Die Klagenfurt-Strecke war in

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Gatwick: British Airways gibt Kurzstrecke auf

British Airways wollte eigentlich das Kurz- und Mittelstreckenangebot in London-Gatwick in eine neue Tochtergesellschaft auslagern. Daraus wird nichts, denn der Carrier wird sich aus diesem Segment, abgesehen von ein paar wenigen Domestic-Flügen, zurückziehen. Das bedeutet konkret, dass British Airways künftig keine internationalen Kurz- und Mittelstreckenflüge ab dem Gatwick Airport anbieten wird. Das Unternehmen begründet den Schritt unter anderem mit dem harten Wettbewerb und dem Widerstand der Gewerkschaften bezüglich der Ausgliederung in eine neue Lowcost-Tochter. Man zieht damit dem Stecker aus der Medium-Haul-Base Gatwick. Die Langstrecke ist von dieser Maßnahme nicht betroffen. Um zumindest ein paar wenige Feeder-Flüge zu haben, behält man ausgewählte Inlandsflüge von/nach Gatwick bei. Die Gewerkschaft Balpa erklärte in einer Mitteilung unter anderem, dass man die Bedingungen, die British Airways gesetzt habe, nicht annehmen konnte. Eine BA-Sprecherin sagte auf Anfrage: “Nachdem wir viele Jahre lang Geld auf europäischen Flügen vom Flughafen verloren hatten, war uns klar, dass wir nach der Pandemie einen Plan brauchten, um Gatwick profitabel und wettbewerbsfähig zu machen. Mit Bedauern werden wir nun unseren Kurzstreckenbetrieb in Gatwick einstellen”. Spannend dürfte noch werden was die International Airlines Group mit den vielen Slots, die man in Gatwick hält, jedoch künftig nicht mehr als British Airways nutzen wird, machen wird. Es gilt als äußerst unwahrscheinlich, dass diese an den Regulator zurückgegeben werden. Mögliche Szenarien sind, dass das Konzernmitglied Vueling einige Routen aufnehmen wird. Ob dabei diese Marke oder aber Level genutzt wird, ist offen. Alternativ könnte auch die jüngste Tochter, Aer Lingus UK, zum Einsatz kommen. Letztere zieht

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