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Innsbruck: Lufthansa wird wieder zum Busunternehmer

Vor wenigen Tagen erhielt der Flughafen Innsbruck, der momentan aufgrund einer umfangreichen Pistensanierung temporär geschlossen ist, eine Hiobsbotschaft: Lufthansa wird die Hub-Anbindung an das Drehkreuz Frankfurt am Main nicht mehr reaktivieren. Diese Strecke war ursprünglich eine Austrian-Airlines-Route, wurde jedoch dann an Lufthansa übergeben, wobei im Regelfall weiterhin AUA-Maschinen zum Einsatz kamen. Dann wurde auf OS-Flugnummern umgestellt und eigentlich war die “Rückgabe” an Lufthansa vorgesehen. Die österreichische Tochter zieht sich von Innsbruck-Frankfurt und Graz-Düsseldorf zurück. Damit werden die letzten dezentralen Routen aufgegeben bzw. an Konzernschwestern übergeben. Während in der Steiermark Eurowings übernehmen wird, sollte ab Innsbruck Air Dolomiti mit Embraer 195 fliegen. Damit hätten sich für die Passagiere lediglich die Flugnummern und das Logo auf dem Regionaljet geändert. Doch Lufthansa revidierte die Entscheidung und setzt nun auf ein Konzept, das in der Vergangenheit grandios gescheitert ist. Man will Reisende aus Innsbruck mit Reisebussen zum Drehkreuz München bringen. Genau das bietet man bereits an und zwar als Übergangslösung, weil Innsbruck aufgrund der Pistensanierung geschlossen ist. Rückblick: Vor einigen Jahren hatte Lufthansa eine Kooperation mit der Deutschen Post und bot unter anderem ab Nürnberg, Salzburg und Innsbruck Busverbindungen mit LH-Flugnummern zum Flughafen München an. Diese waren ein grandioser Flop und wurden im Zuge der Übernahme des Postbus durch Flixbus auch nicht übernommen. Die Deutsche Post bzw. ihre Subunternehmer hatten den Vertrag noch einige Wochen zu erfüllen und anschließend wurden die “PostHansa” eingestellt. Der Grund hierfür: Die Auslastung war sehr schwach, denn von den Passagieren wurden die Fahrten mit den Fernbussen nicht angenommen. Gerade

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Skyscanner verzeichnet 767 Prozent mehr Buchungen für USA-Flüge

Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe: die Vereinigten Staaten wollen wieder Touristen durch die Grenze lassen – wenn auch erstmal nur Geimpfte. Mittlerweile spiegelt sich die Vorfreude auf USA-Reisen auch in den Buchungszahlen wider. Nach der Nachricht, dass die USA für vollständig geimpfte Reisende aus der EU und dem Vereinigten Königreich ab November geöffnet wird, verzeichnete das Online-Reiseunternehmen Skyscanner innerhalb von einer Stunde 28 Prozent mehr Traffic auf der deutschen Website. Nicht nur das: Flugbuchungen in die USA von Deutschland aus stiegen am Montag, den 20. September um ganze 767 Prozent im Vergleich zu Sonntag, den 19. September – ein riesen Sprung. Innerhalb kürzester Zeit kletterte die USA auch auf das Podest der meistgebuchte Ziel deutscher Reisender für November und Dezember 2021 und rangiert dort Platz zwei. Platz eins belegt Spanien. „Das ist eine sehr willkommene Nachricht für alle Reisenden, die seit über einem Jahr darauf warten, in die USA fliegen zu können. Die USA waren schon immer ein Top-Ziel für deutsche Reisende. Es überrascht nicht, dass New York die Liste der beliebtesten Reiseziele anführt, gefolgt von den Wintersonnenzielen: Orlando, Los Angeles, Miami und San Francisco. Aus den Daten geht hervor, dass Familien und größere Gruppen Orlando als Reiseziel bevorzugen, während Einzelreisende und Paare sich eher für US-Städtereiseziele entscheiden“, so Skyscanner-Sprecherin Friederike Burge.

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Deutsche Flughäfen: Nachfrageerholung setzt sich im August fort

Der Branchenverband ADV verzeichnete auf dem Höhepunkt der Ferien- und Urlaubszeit im August etwa halb soviele Fluggäste wie im gleichen Zeitraum vor zwei Jahren.  Insgesamt nutzten 11,7 Millionen Menschen die Flughäfen. Im Vergleich zu 2019 war das ein Rückgang von etwas mehr als 52 Prozent. Ein leichtes Plus bei den Inlandsflügen verzeichnete der Luftverkehr durch den Lokführerstreik – doch auch die Verbindungen innerhalb Deutschlands erreichten lediglich 30 Prozent der Vor-Pandemie-Zeit. Verglichen mit dem sogenannten Corona-Sommer 2020 haben sich die Flugpassagierzahlen insgesamt allerdings nahezu verdoppelt: Damals war der Flugverkehr wegen der Pandemie weitgehend lahmgelegt. Das Cargo-Aufkommen wächst weiter zweistellig: 424.061 Tonnen bedeuten +15,6 Prozent zum Vorjahr, gegenüber 2019 sind es +12,2 Prozent . Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen liegt mit +34,0 Prozent über dem Vorjahr, aber gegenüber 2019 mit -40,0 Prozent deutlich niedriger. 126.834 Starts und Landungen verzeichneten die Flughäfen.

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Kreml bestätigt: Ilyushin Il-114-300 verzögert sich

Die ambitionierte Neuauflage des Tubropropflugzeugs Ilyushin Il-114 wird sich verzögern. Hintergrund ist, dass die gleichen Triebwerke wie beim kürzlich verunglückten Prototypen der Il-112V verbaut werden sollen. Das hat zur Folge, dass auch die Il-114-300 erst wesentlich später ausgeliefert werden kann. Dies wurde zwischenzeitlich seitens der russischen Regierung bestätigt. Derzeit ruhen die Tests, denn man muss zunächst die genaue Ursache für den Absturz der Il-112V herausfinden. Zunächst sprachen die UAC und die russische Regierung davon, dass sich der Zeitplan für die Neuauflage der Il-114-300 nicht ändern soll und die ersten Maschinen im Jahr 2023 an Kunden übergeben werden sollen. Das ist aber nicht mehr zu halten, denn nun wurde offiziell bestätigt, dass es zu Verzögerungen kommt und der Zeitplan entsprechend angepasst werden muss. Besonders die Triebwerke wird man genau unter die Lupe nehmen müssen und gegebenenfalls nachbessern müssen. In Russland steht das Projekt im Kreuzfeuer der Kritik, da man den Il-112V Flug trotz des Wissens, dass das TW7-117-Triebwerk zu Überhitzung neigt, durchgeführt hat. Dieses ist äußerst kompakt konstruiert und demnach sollen die Möglichkeiten der Kühlung stark eingeschränkt sein. Russische Luftfahrtexperten, darunter auch ehemalige UAC-Mitarbeiter, halten dieses Modell für nicht nachbesserungsfähig und empfehlen den Einkauf westlicher Antriebe. Dies wird aber vom Kreml strikt abgelehnt.

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Condor flottet zwei A330-200 ein

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor will die Umflottung auf das Muster Airbus A330 vorziehen und sich vorzeitig zwei Ceo-Modelle besorgen. Ab dem kommenden Jahr sollen dann insgesamt 16 A330neo übernommen werden. Gemäß einem Bericht des Portals CH-Aviation.com wird Condor gegen Jahresende den ersten Airbus A330-200 in der CEO-Ausführung erhalten. EIne zweite Maschine wird wenige Wochen später folgen. Die Einflottung der NEO-Modelle soll voraussichtlich im dritten Quartal des kommenden Jahres erfolgen. „Wir planen Ende des Jahres einen A330ceo für die Ausbildung von Cockpit- und Kabinenpersonal einzusetzen. Geplant ist Anfang 2022 eine zweite A330ceo für Condor einzusetzen. Der Hintergrund ist der gleiche: Die Besatzungen müssen geschult werden. Schließlich haben wir einen engen Zeitplan, denn die neuen A330neo werden bereits für Herbst 2022 erwartet“, so eine Condor-Sprecherin gegenüber CH-Aviation. Zahlreiche Boeing 767 von Condor sind geleast. Man hat angesichts des mittlerweile staatlichen Alters und der bereits erfolgten Entscheidung, dass auf A330-900 umgeflottet wird, die Verträge nicht mehr verlängert. Als temporärer Ersatz sollen nun zwei A330 in der “alten” Ausführung dienen. Condor will keine näheren Angaben zur Herkunft der beiden Airbus A330-200 machen. CH-Aviation.com berichtet allerdings, dass es sich um zwei ehemalige Etihad-Airways-Maschinen, die derzeit in Teruel im Long Time Storage sind, handeln wird. Die Maschinen befinden sich im Eigentum von Altavair.

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Israel: El Al baut weitere 1.500 Mitarbeiter ab

Die Fluggesellschaft El Al steht vor dem Abbau von 1.500 Stellen. Auch plant man die Flotte um 26 Maschinen zu verkleinern und die Chartermarke Sun d’Or aufzugeben. Die Gewerkschaft hat bereits Widerstand angekündigt. El Al will die derzeit aus 45 Maschinen bestehende Flotte auf 29 oder weniger Jets verkleinern. Aus einem Anschreiben an die Belegschaft geht hervor, dass man sich künftig auf das Nordamerika-Geschäft fokussieren will und daher zahlreiche Europa-Strecken aufgeben will. Daher wird der Flottenabbau überwiegend das Muster Boeing 737 treffen. Der Personalstand soll um 1.500 Mitarbeiter auf 2.800 Beschäftigte reduziert werden. Derzeit befinden sich noch etwa 1.400 Mitarbeiter in unbezahlten Urlauben. Seit dem Beginn der Coronapandemie wurden bereits etwa 2.000 Beschäftigte abgebaut bzw. viele davon haben El Al freiwillig verlassen und sich anderweitig neu orientiert. Die Gewerkschaft sieht die Maßnahmen kritisch, denn man geht davon aus, dass es im Zuge der Erholung des Luftverkehrs zu einem erhöhten Personalbedarf kommen wird. Daher hält man den Abbau von festangestellten Mitarbeitern für kontraproduktiv und fordert das Einschreiten der Regierung. Die Marke Sun d’Or, unter der seit 1977 Charter- und Ferienflüge durchgeführt werden, soll aufgegeben werden. Allerdings ist hier noch nicht das letzte Wort gesprochen, denn El-Al-Chef Avigal Soreq sagte, dass man die Aktivitäten im Bereich Pauschalreisen ausbauen will. Gleichzeitig fügte er hinzu, dass für eine Fortführung des Ablegers die Verwaltungs- und Betriebskosten drastisch gesenkt werden müssen. Daher gilt es das weitere Schicksal von Sun d’Or abzuwarten.

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Chile öffnet die Grenzen unter komplizierten Auflagen

Das südamerikanische Chile will sich ab Anfang Oktober 2021 wieder öffnen. Die Einreise ist dann unter zahlreichen Auflagen wieder möglich. Bislang hält der Staat seine Grenzen seit rund 18 Monaten weitgehend geschlossen. Wer ab Oktober 2021 in Chile einreisen möchte, muss zahlreiche Dinge beachten. Zunächst ist vorgesehen, dass die vollständige Impfung gegen Covid-19 vorhanden sein muss. Weiters muss eine Eidesstattliche Erklärung für die Einreise (“Declaración Jurada Para Viajeros”) bis spätestens 72 Stunden vorher über www.c19.ci ausgefüllt werden muss. Weiters ist eine Versicherung, die Covid-19-Erkrankungen abdeckt und eine Deckungssumme von mindestens 30.000 U.S.-Dollar aufweist, verpflichtend. Bei der Grenzkontrolle muss zusätzlich ein negativer PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, vorgelegt werden. Darüberhinaus ist ein so genannter Mobilitätspass unter www.mevacuno.gob.cl zu beantragen und vorzuweisen. Unmittelbar nach der Einreise ist eine fünftägige Quarantäne anzutreten. Das gilt ausdrücklich auch für Geimpfte. Im elektronischen Einreiseformular müssen das Hotel oder eine Privatadresse angegeben werden. Während der ersten 14 Tage des Aufenthalts muss man täglich den Gesundheitszustand, Aufenthaltsort und etwaige Testergebnisse an das Gesundheitsministerium melden. Informationen dazu sind im Mobilitätspass zu finden.

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Thailand: Bangkok verschiebt touristische Öffnung

Für Personen, die einen Urlaub in Thailand planen, dürfte die momentan verwirrende Situation rund um die Öffnung für den internationalen Tourismus nicht gerade einfach sein. Es wird nun erwogen, dass sich die Hauptstadt Bangkok frühestens ab November 2021 öffnen soll. Wiederholt verschob Thailand den Neustart der Touristik nach hinten. Zuletzt wurde angekündigt, dass sich die Regionen schrittweise zwischen Anfang und Mitte Oktober für den internationalen Tourismus öffnen sollen. Die Hauptstadt wird dem derzeitigen Informationsstand nach einen Sonderweg gehen und frühestens ab der zweiten Novemberwoche vollständig Geimpfte zu touristischen Zwecken einreisen lassen. Die lokalen Behörden begründen die Entscheidung damit, dass die Durchimpfungsrate bei nur 42 Prozent liegt und man erst ab mindestens 70 Prozent die Hauptstadt für Touristen freigegeben will. Der frühestmögliche Zeitpunkt, der für die Öffnung kommuniziert wurde, ist die zweite Novemberwoche. Es bleibt daher abzuwarten wie sich die anderen Regionen Thailands verhalten werden. Auch ist noch völlig unklar welche Auswirkungen dies alles auf Umsteiger haben wird.

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Carsten Spohr will Air Dolomiti weiter ausbauen

Die italienische Lufthansa-Tochter AIr Dolomiti könnte in Zukunft weiter wachsen, denn Konzernchef Carsten Spohr sagte im Zuge der Begrüßung des neuen Geschäftsführers, dass man im Lufthansa-Vorstand erwägt “Air Dolomiti weitere Flugzeuge zu überlassen”. Bemerkenswert ist auch, dass bei der Veranstaltung, die in Verona stattgefunden hat, auch Vertreter des Flugzeugherstellers Embraer anwesend waren. Diese haben ein Modell eines Embraer 195-E2 in den Farben des italienischen Carriers ausgestellt. Lokale Medien spekulieren nun, dass dies ein erstes Indiz für eine mögliche Einflottung von E2-Jets bei Air Dolomiti sein könnte. Auf Anfrage wollte das Unternehmen den im vorherigen Absatz beschriebenen Umstand nicht näher kommentieren. Derzeit sind Verkäufer von Embraer und Airbus verstärkt bei potentiellen Kunden für die E2-Reihe bzw. die A220-Serie vorstellig. Beide Hersteller versuchen Neuaufträge an Land zu ziehen.

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Hamburg: Condor und Eurowings nehmen Beirut auf

Gleich zwei Fluggesellschaften werden Anfang November 2021 Nonstop-Flüge von Hamburg nach Beirut aufnehmen. Dabei handelt es sich um Eurowings und Condor, die sich somit auf einer weiteren Libanon-Strecke Konkurrenz machen werden. Der Ferienflieger Condor beabsichtigt ab 5. November 2021 von Hamburg nach Beirut zu fliegen. Derzeit ist ein wöchentlicher Umlauf, der jeweils an Freitagen durchgeführt werden soll, geplant. Der Mitbewerber Eurowings will ab 7. November 2021 zunächst an Sonntagen fliegen. Zwischen 17. Dezember 2021 und 14. Jänner 2022 plant Eurowings zwei wöchentliche Rotationen, die jeweils an Freitagen und Sonntagen durchgeführt werden sollen. Ab 18. Feber 2022 will die Lufthansa-Tochter durchgehend zweimal pro Woche fliegen. Ab Deutschland liefern sich Sundair, Eurowings und Condor einen zunehmend härter werdenden Wettbewerb auf Strecken nach Beirut. Diese Route war vor der Corona-Pandemie eher ein Nischengeschäft, wurde jedoch mitten in der Krise von mehreren Fluggesellschaften entdeckt. Die Nachfrage im so genannten ethnischen Verkehr ist durchaus hoch.

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