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Vueling erlangt 18 Ex-Air-France-Slotpaare in Paris-Orly

Aufgrund einer Anordnung der EU-Kommission im Zusammenhang mit der Staatshilfe für Air France musste der Carrier am Flughafen Paris-Orly Slots abgeben. 18 Paare wurden der IAG-Tochter Vueling zugeschlagen. Unter Berücksichtigung des Umstands, dass die Start- und Landerechte der einstigen Level-Operation von OpenSkies ebenfalls bei Vueling gelandet sind, ist der spanische Billigflieger in der Lage eine groß angelegte Expansion ab Paris durchzuführen. Slots in Orly gelten als besonders begehrt, denn dieser Airport befindet sich wesentlich näher an der Innenstadt als Charles de Gaulle oder gar Beauvais. Bezüglich dem Zuschlag für die IAG-Tochter sagte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager: „Dies wird es Vueling ermöglichen, seine Aktivitäten an diesem stark überlasteten Flughafen auszuweiten und dazu beizutragen, faire Preise und eine größere Auswahl für europäische Verbraucher zu gewährleisten. Es trägt auch dazu bei, dass die erhebliche Kapitalunterstützung für Air France es der Fluggesellschaft ermöglicht hat, aufgrund des Ausbruchs des Coronavirus in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten, ohne den Wettbewerb auf dem Binnenmarkt unangemessen zu verzerren.“

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Gol baut Mitflugplattform mit 250 E-Flugzeugen auf

Der Leasinggeber Avolon hat im Juni 2021 mitgeteilt, dass man 500 VA-X4-Elektroflugzeuge bestellt hat. Nun konnte man die Hälfte bei der brasilianischen Fluggesellschaft Gol unterbringen.  In Kooperation mit der Grupo Comporte will Gol eine Mitflugplattform ins Leben rufen. Dazu verpflichtete man sich gegenüber Avolon zur Abnahme von bis zu 250 VA-XE eVTOL-Flugzeugen. Die von Vertical Aerospace hergestellten Elektroflugzeuge sollen im Jahr 2024 auf den Markt kommen und vier Passagiere und einen Piloten bei einer Geschwindigkeit von rund 200 Meilen pro Stunde etwa 100 Meilen weit fliegen. Mit diesen E-Flugzeugen will Gol eine Mitflugplattform aufbauen und damit den Ultrakurzstreckenverkehr emissionsfrei durchführen. “Die heutige Ankündigung stellt einen bedeutenden Schritt beim Aufbau einer eVTOL-Mitflugplattform dar, die den kommerziellen Luftfahrtmarkt in Brasilien neu gestalten wird. Die Einsatzmöglichkeiten des VA-X4 sind enorm. Gol und Grupo Comporte bringen beide ein breites und vielfältiges Netzwerk sowie nachgewiesene Erfolgsbilanzen bei der Skalierung mehrerer Unternehmen mit, was sie zu idealen strategischen Partnern für Avolon macht. Ihr beispielloser Marktzugang, gepaart mit unseren fundierten Kenntnissen und Beziehungen zum brasilianischen Luftfahrtmarkt, verschafft uns eine starke Position, um von der erwarteten Nachfrage nach emissionsfreien VA-X4 Ultrakurzstrecken-Transporten zu profitieren”, erklärt Avolon-Chef Dómhnal Slattery.

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Griechenland: Orange2Fly meldet Insolvenz an

Die griechische Charterfluggesellschaft Orange2Fly ist pleite. Der Carrier musste beim zuständigen Gericht in Athen einen Insolvenzantrag einbringen. Gegründet wurde der Carrier im Jahr 2015 und hatte zuletzt vier Airbus A320 in Betrieb. Der Umsatz lag im Jahr 2020 bei 11,5 Millionen Euro. Der Carrier schrieb einen Nettoverlust in der Höhe von 3,7 Millionen Euro. Insgesamt häuften sich Verluste in der Höhe von 9,5 Millionen Euro. Bei Gläubigern soll Orange2Fly mit 11,6 Millionen Euro in der Kreide stehen. Weiters heißt es seitens Kreditschutzverbänden, dass die Fluggesellschaft keine offenen Bankkredite habe. Ob die kleine Fluggesellschaft fortgeführt werden kann oder nicht, ist noch offen. Zunächst übernimmt ein Insolvenzverwalter die Führung und wird sich einen Überblick über die tatsächliche Lage verschaffen.

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Bis 2022: Air Baltic stellt gekündigte Piloten wieder ein

Die lettische Fluggesellschaft möchte bis zum nächsten Sommer 320 zusätzliche Besatzungsmitglieder einstellen – 120 Piloten und 200 Flugbegleiter.  Ein besonderes Augenmerk soll auf die Wiedereinstellung ehemaliger Piloten, die aufgrund der Pandemie entlassen werden mussten, gelegt werden. Natürlich plane das Unternehmen auch mit Absolventen der hauseigenen Pilotakademie.  „Wir freuen uns über eine steigende Nachfrage nach Reisen und fliegen in diesem Jahr verschiedene neue Destinationen an. Im Zuge einer weltweit steigenden Durchimpfungsrate und gelockerten Reisebeschränkungen sind wir bereit, unseren Flugbetrieb wieder an den Gegebenheiten anzupassen. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, unsere ehemaligen Mitarbeiter wieder einzustellen und unsere Crew für die nächste Sommersaison um neue Teammitglieder zu erweitern“, so Air Baltic-Chef Martin Gauss. Neben Piloten werd die Fluggesellschaft auch erfahrene Flugbegleiter sowie Kandidaten ohne Vorkenntnisse in der Luftfahrt begrüßen. Der Wiedereinstellungsprozess beginnt im Herbst dieses Jahres und wird schrittweise bis Anfang Sommer 2022 dauern. Insgesamt beschäftigt die Airline derzeit 1366 Mitarbeiter – darunter 200 Piloten und 342 Kabinenpersonal.

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Danish Air Transport will in Saarbrücken expandieren

Die Fluggesellschaft Danish Air Transport verzeichnet eigenen Angaben nach eine erhöhte Nachfrage auf den innerdeutschen Strecken von Saarbrücken nach Berlin und Hamburg Daher stockt man die Frequenzen auf und setzt größeres Fluggerät ein. Berlin wird dienstags bis donnerstags und mit Beginn des Winterflugplans auch freitags zwei Mal täglich bedient, sonntags und montags wird einmal geflogen. Nach Hamburg fliegt DAT bisher zwei Mal wöchentlich, mit Beginn des Winterflugplan drei Mal wöchentlich (montags, mittwochs und freitags). Die Fluggastzahlen sind im gleichen Zeitraum auf der Berlinstrecke von rund 1.100 im Juni auf über 3.000 (erwartete) Passagiere für den Oktober gestiegen. Die Zahlen auf der Hamburg-Verbindung zeigen nach dem Einstieg von DAT im Mai ebenfalls aufsteigende Tendenz: Im September werden mehr als 500 Passagiere erwartet. Ab 20. Oktober 2021 soll der Maschinentyp ATR72 zum Einsatz kommen. Bislang flog man im Regelfall mit der kleineren ATR42. Das hat zur Folge, dass pro Flug künftig 72 statt 48 Sitzplätze zur Verfügung stehen. Auch kündigt der Carrier an, dass es ab dem Winterflugplan 2021/22 vergünstigte Angebote für Jugendliche geben soll. Im Sommerflugplan 2022 könnten weitere Strecken ab Saarbrücken aufgenommen werden. Voraussichtlich im Oktober 2021 sollen die entsprechenden Entscheidungen getroffen werden und dann will man die Ziele verkünden. Fix ist laut DAT, dass die Route Saarbrücken-Berlin im kommenden Sommer nach Bornholm verlängert wird. Über die weiteren Ziele will man sich aber noch nicht ausplauern.

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D-ABTL: Lufthansa holte letzte B747-400 aus Twente zurück

Lufthansa hat am Montag mit der D-ABTL die letzte in Enschede-Twente abgestellte Boeing 747-400 ausgeflogen. Damit endet auch ein kurioses Kapitel, denn um die Genehmigungen für die Starts musste der Konzern ringen. Hintergrund ist, dass der Twente Airport als Endstation für viele Flugzeuge gilt. Für das Muster Boeing 747 hat man zwar die Zulassung für Landungen, jedoch nicht für Starts. Das wurde zum Zeitpunkt des Long Time Storage nicht wirklich berücksichtigt. Die Folge daraus war, dass Sondergenehmigungen eingeholt werden mussten und die niederländischen Behörden diese zunächst verweigert haben. Der Kranich-Konzern hatte sechs Boeing 747-400 auf diesem Airport geparkt. Diese wurden nach einer regelrechten Seifenoper zwischen Flughafen und den Behörden dann nach und nach ausgeflogen. Lufthansa setzt diesen Maschinentyp wieder kommerziell ein.

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Marke Alitalia ab 290 Millionen Euro zu haben

Der Verkauf der Markenrechte von Alitalia ist nun offiziell ausgeschrieben. Das Mindestgebot liegt bei 290 Millionen Euro. Aufgrund des Umstands, dass die EU-Kommission darauf pocht, dass das Brand öffentlich versteigert werden muss, kann jede interessierte Person, die das notwendige Kleingeld aufbringen kann, mitbieten. Vom Ausgang der Versteigerung hängt auch ab unter welcher Marke der Nachfolger ITA an den Start gehen wird. Gelingt diesem der Zuschlag, so will man als Alitalia an den Start gehen. Wenn nicht, dann möglicherweise als ITA. Mitbewerber haben nun die Möglichkeit dem Projekt ordentlich Sand ins Getriebe zu streuen, in dem der Preis in die Höhe geboten wird oder aber die Markenrechte schlichtweg weggeschnappt werden. Parallel dazu verschärft sich der Arbeitskampf der italienischen Gewerkschaften, denn diese sind erbost darüber, dass nur ein kleiner Bruchteil der Alitalia-Belegschaft vom Nachfolger ITA übernommen werden soll. Die Verhandlungen wurden abgebrochen und am Freitag soll ein schon länger angekündigter Streik über die Bühne gehen. Derzeit hat Alitalia etwa 10.000 Beschäftigte. Der Nachfolger will aber nur 2.800 Mitarbeiter beschäftigen. Auch will man mit den Gewerkschaften keine Tarifverträge abschließen, was die Arbeitnehmervertreter zusätzlich entzürnt. Mittlerweile wird sogar mit einem Streik am 15. Oktober 2021, dem offiziellen Erstflugtag von ITA gedroht. Die weitere Entwicklung dieser durchaus komplizierten Angelegenheit bleibt daher abzuwarten.

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China: Insolvente HNA Group wird zerschlagen

Der insolvente HNA-Konzern soll in vier eigenständige Firmengruppen aufgespalten werden. Diese könnten nach und nach verkauft werden. Die chinesische Firmengruppe hält im Luftfahrtbereich zahlreiche Beteiligungen an Fluggesellschaften, Bodendienstleistern und Airports. Künftig sollen Aviation, Airports, Financial und Commercial als vier eigenständige Konzerne auftreten. Diese könnten dann nach und nach verkauft werden, um den beträchtlichen Schuldenberg der HNA Group reduzieren zu können. Gu Gang, Chairman der HNA Group, bestätigte, dass die vier Konzerne, die aus dem Konglomerat hervorgehen werden, in Zukunft von anderen Aktionären besessen werden. Damit wird das Aus der chinesischen Firmengruppe, die in Deutschland beispielsweise am Flughafen Frankfurt-Hahn beteiligt ist oder aber auch bei Swissport aktiv ist, eingeleitet. Der Konzern hat sich in der Vergangenheit bei spektakulären Übernahmen massiv verhoben und so einen beträchtlichen Schuldenberg angehäuft. Diesen konnte man irgendwann nicht mehr bedienen und musste daher Insolvenz anmelden. Nun folgt die Zerschlagung.

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Nach USA-Ankündigung: Lufthansa verzeichnet viele Neubuchungen

Die Lufthansa Group sieht sich angesichts der bevorstehenden Öffnung der USA für vollständig geimpfte EU-Bürger optimal vorbereitet. In einer Aussendung verweist man unter anderem darauf, dass die Firmengruppe bereits jetzt 17 Destinationen in den Vereinigten Staaten ansteuert. Kurz nach der Ankündigung habe man einen “sprunghaften Anstieg der Buchungen um 40 Prozent” verzeichnet. Die neuen Richtlinien erlauben US-Reisenden, die vollständig mit von der WHO zertifizierten Impfstoffen geimpft sind sowie einen negativen Corona-Test vorlegen, der nicht älter als drei Tage sein darf, ab November 2021 die uneingeschränkte Einreise an. „Die angekündigte Rücknahme von Reiserestriktionen in die USA stellt nicht nur für unsere Airlines einen großen Schritt aus der Krise dar, sondern sie ist auch eine hervorragende Nachricht für die transatlantische Partnerschaft. Ab November können sich Familien und Freunde endlich wiedersehen und Geschäftspartner ihre Beziehungen wieder persönlich weiterentwickeln. Zusammen mit der beschlossenen Kapitalerhöhung zur vorzeitigen Rückzahlung der staatlichen Stabilisierung erfolgten innerhalb von 24 Stunden zwei wesentliche Weichenstellungen für den Weg aus der Krise und den nachhaltigen Erfolg der Lufthansa”, erklärt Konzernchef Carsten Spohr. Das Flugangebot zwischen Europa und den USA wurde in den vergangenen Monaten kontinuierlich auf über 200 wöchentlichen Verbindungen zu 17 US-Zielen ausgebaut. Rechtzeitig zu der Öffnung im November haben Reisende damit ein umfangreiches Flugangebot zur Auswahl, das im Bedarfsfall auch kurzfristig noch erweitert werden kann.

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Großbestellung: Airbus und Air Asia erzielen Einigung

Der Flugzeugbauer Airbus und die aufgrund der Coronapandemie angeschlagene Air Asia Group konnten sich über Preise und Liefertermine einigen. Dabei kommt der Hersteller dem Kunden entgegen und kann so verhindern, dass mehrere Großbestellungen wegbrechen. Offiziell wollen sich die beiden Vertragspartner zu einem Bericht von Reuters, der sich auf mit der Sache vertraute Personen bezieht, nicht kommentieren. Es gilt allerdings als höchstwahrscheinlich, dass eine Einigung erzielt werden konnte. Für Airbus standen Großbestellungen über rund 400 Flugzeuge auf dem Spiel. Im Vorfeld stellte Air Asia die Anzahlungen, die je nach Baufortschritt geleistet werden müssen, ein. Dies brachte die Airbus-Konzernführung regelrecht auf die Palme. Man vergab Lieferslots an andere Kunden, darunter auch Condor. Laut Reuters konnte nun ein Deal, der 13 A320neo, 379 A321neo und 76 A330-900 umfasst, geschlossen werden. Air Asia wird die Bestellungen deutlich später übernehmen und Airbus kommt dem angeschlagenen Konzern sowohl bei den Preisen als auch bei den Zahlungsmodalitäten entgegen.  Damit konnte der Flugzeugbauer einen Totalausfall der Großbestellung abwenden.

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