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Berlin will Ukraine-Flüchtlinge im ehemaligen Flughafen Tegel erstversorgen

Die Stadt Berlin will den ehemaligen Flughafen Berlin-Tegel als Erstaufnahmezentrum für Flüchtlinge aus dem Kriegsgebiet Ukraine nutzen. Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) erklärte unter anderem, dass das bisherige Ankunftszentrum in Reinickendorf bereits jetzt völlig überlastet ist. Nach der Schließung des Otto-Liliental-Flughafens wurde das Terminal C zeitweise als Impfzentrum genutzt. Nun sollen die übrigen Gebäude temporär für die Notunterbringung von aus der Ukraine geflüchteten Menschen dienen. Dazu will man Betten aufstellen. Eine dauerhafte Nutzung als „Flüchtlingsheim“ ist ausdrücklich nicht vorgesehen. Die aus der Ukraine geflüchteten Menschen sollen hier nur für wenige Tage untergebracht werden und anschließend in dauerhafte Unterkünfte vermittelt werden. Giffey rechnet damit, dass auch weiterhin rund 13.000 Flüchtlinge aus dem Kriegsgebiet in der deutschen Bundeshauptstadt ankommen werden. Daher benötigt man die ehemaligen Terminals der Flughafens Tegel als Erstaufnahmezentrum sowie als Notunterkunft. Derzeit ist noch offen wann die Inbetriebnahme erfolgt, jedoch soll dies angesichts der vielen Menschen, die wegen dem kriegerischen Überfall der Russischen Föderation auf die Ukraine, Schutz im Ausland suchen müssen, nur eine Frage weniger Tage sein.

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Air France Hop verkauft 14 CRJ-1000 in die USA

Die Air-France-Tochter Hop hat sich von insgesamt 14 Regionaljets des Typs Bombardier CRJ-1000 getrennt. Diese wurden von der U.S.-amerikanischen Jetcraft Commercial erworben und sollen im Laufe dieses Jahres übergeben werden. Hop leitet damit die Ausflottung dieses Musters ein. Der erste CRJ-1000 soll noch im Laufe des März 2022 an den Käufer ausgehändigt werden. Die letzte Einheit, die von dieser Transaktion umfasst ist, wird im Dezember 2022 an den Gebrauchtflugzeughändler übergeben werden. Eigenen Angaben nach konnte Jetcraft Commercial für drei Flugzeuge bereits neue Nutzer finden. Man ortet auch für die elf weitere Regionaljets eine große Nachfrage, besonders in den Vereinigten Staaten von Amerika. Man hält das Muster für regionale Einsatze als optimal geeignet.

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Feber 2022: Boeing lieferte 22 Verkehrsflugzeuge aus

Im Feber 2022 konnte der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer insgesamt 22 Maschinen ausliefern. Gleichzeitig verzeichnete man 37 Bestellungen, wobei davon 32 Stück auf das Muster Boeing 737 Max entfallen sind. Die Anzahl der Auslieferungen markiert bei Boeing einen neuen Tiefpunkt, denn so wenige Flugzeuge konnte man zuletzt im August des Vorjahres an Kunden übergeben. Das hängt auch mit dem Umstand zusammen, dass das Langstreckenmodell 787 weiterhin nicht ausgeliefert werden kann. Demnach ist es auch nicht verwunderlich, dass der Löwenanteil der Flugzeuge, die im Feber 2022 das Werk verlassen haben, auf die B737 Max entfallen ist. Von den 37 Neubestellungen, die Boeing im Feber 2022 an Land ziehen konnte, entfallen 32 Stück auf die Boeing 737 Max. Ein Kunde, der vorläufig anonym bleiben möchte, orderte fünf B777F. Man kassierte auch Stornos: Beispielsweise will Air Lease vier B787 nicht mehr haben. Im Gegenzug bestellte man aber 18 Boeing 737 Max.

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Deutschland: Flixtrain fährt das Angebot wieder hoch

Die private Eisenbahngesellschaft Flixtrain fährt mit Wirksamkeit zum 11. April 2022 das Angebot innerhalb Deutschlands wieder hoch. Auf jenen Strecken, die bereits bedient werden, stockt man die Anzahl der verfügbaren Sitzplätze auf. Gleichzeitig nimmt man den Zugverkehr zwischen München und Köln, Frankfurt/Main und Köln sowie Dresden und Berlin wieder auf. Aufgrund der Corona-Pandemie hatte Flixtrain zeitweise den Betrieb komplett eingestellt. Bislang wurden nicht alle Strecken reaktiviert, wobei auf jenen, auf denen bereits gefahren wird, die Frequenzen – im direkten Vergleich mit der Vorkrisenzeit – deutlich niedriger sind. Das soll sich ab 11. April 2022 ändern, denn es sollen wieder mehr Garnituren verkehren. Daraus resultiert, dass der DB-Herausforderer wieder mehr Sitzplätze im Verkauf hat. Auf den im vorherigen Absatz genannten Routen soll der Zugverkehr reaktiviert werden. Flixtrain nutze die Zeit des Stillstands, um die Waggons zu reaktivieren. Auch kam es aus verschiedenen Gründen auf manchen Strecken zum Wechsel des operativen Eisenbahnunternehmens.

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Etihad Airways legt weitere Ziele in Europa auf

Golfcarrier Etihad Airways wird ab 15. Juni 2022 von Abu Dhabi aus die Ziele Nizza und Malaga ansteuern. Derzeit ist geplant, dass die beiden neuen Ziele zweimal pro Woche bedient werden sollen. Es handelt sich jedoch nicht um Nonstop-Flüge. Analog den ab Wien-Schwechat angebotenen Abu-Dhabi-Flügen gibt es in eine Richtung einen Zwischenstopp. Von den Vereinigten Arabischen Emiraten aus wird in Richtung Nizza eine Zwischenlandung in Rom-FCO eingelegt. In die umgekehrte Richtung geht es allerdings nonstop. Die Malaga-Flüge von Abu Dhabi aus kommend zunächst in Madrid. Von Malaga aus geht es dann nonstop nach Abu Dhabi. Derzeit ist geplant, dass auf beiden Strecken Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 787 eingesetzt werden sollen. Weitere Strecken, die Etihad Airways im Sommerflugplan 2022 neu anbieten wird, sind: Heraklion, ab 15. Juni 2022 mit Airbus A320; Santorini, ab 16. Juni 2022 mit A320 und Sansibar, ab 17. Juni 2022 mit A320. Mit Ausnahme von Kreta (zweimal wöchentlich) sind momentan drei Umläufe pro Woche geplant.

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Costa Toscana hat Jungfernfahrt angetreten

Die Reederei Costa führte am Wochenende die erste Ausfahrt mit ihrem zwölften Schiff, der Costa Toscana durch. Am Samstag startete die Jungfernfahrt. von Savona aus in Richtung Marseille, Barcelona, Valencia, Palermo und Civitavecchia. Das neue Kreuzfahrtschiff soll bis zu 6.500 Fahrgäste befördern können. Den Passagieren stehen unter anderem 13 Pools bzw. Hallenbäder, 19 Bars und elf Restaurants zur Verfügung. Der Außenbereich ist gegenüber dem Schwesterschiff Costa Smeralda deutlich geräumiger gestaltet. Die Reederei hebt hervor, dass die Toscana alternativ auch mit LNG-Gas betrieben werden kann. Insgesamt hat man nun vier Schiffe, die so angetrieben werden können, in der Flotte. Im Sommer 2022 will Costa wieder mit allen Schiffen in See stecken. Man rechnet mit einer hohen Nachfrage und geht davon aus, dass Kreuzfahrten wieder normal durchgeführt werden können.

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Sommer: Ryanair plant 91 Strecken ab VIE

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair plant für den bevorstehenden Sommer ihren bisher umfangreichsten Sommerflugplan ab Wien, mit 15 neuen Flugverbindungen. Damit bedient der Carrier insgesamt 91 Strecken ab dem Flughafen Wien-Schwechat. Die neu angeflogenen Ziele sind Amman, Banja Luka, Bremen, Genua, Kosice, Lamezia, Lappeenranta, Manchester, Perugia, Pula, Rimini, Stockholm, Venedig, Saragossa und Sibiu. Mit 19 stationierten Flugzeugen – und damit fünf zusätzlichen – würden sich die Gesamtinvestitionen der Fluggesellschaft in Wien nun auf über zwei Milliarden Euro belaufen, so der Carrier in einer Aussendung. Für die geplante Flottenerweiterung wird auch neues Personal eingestellt, insgesamt sei die Billig-Airline auf der Suche nach 50 neuen Flugbegleitern. Ryanair lässt es sich an dieser Stelle auch nicht nehmen, in Richtung Konkurrenz zu feuern: „Ryanair wächst in Wien weiter, während Easyjet und Level ihren Betrieb eingestellt und Austrian Airlines und Wizz Air ihre Kapazitäten, Flotten und Strecken reduziert haben.“ Tatsächlich hat Wizz Air vor wenigen Tagen viele Destinationen aus dem geplanten Sommerflugplan gestrichen und damit die Präsenz in VIE deutlich heruntergefahren. „Als Österreichs am schnellsten wachsende Fluggesellschaft freut sich Ryanair, den bisher umfangreichsten Wien-Flugplan mit insgesamt 91 Destinationen bekannt zu geben. Dieses Wachstum erzielen wir auch ohne staatliche Beihilfen, während die AUA, eine Tochtergesellschaft der Lufthansa, 300 Millionen Euro an Finanzspritzen von den österreichischen Steuerzahlern erhalten hat, im Gegenzug aber ihre Flotte um 20 Prozent verkleinert, 1.200 Arbeitsplätze abgebaut und im vierten Quartal einen Verkehrsrückgang von 66 Prozent erzielt hat“, so Ryanair-Group CEO Michael O’Leary.

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Hapag-Llyod sagt Russland-Expeditionen ab

Die Reederei Hapag-Llyod Cruises hatte für das Frühjahr und den Sommer 2022 einige Expeditionen mit der Hanseatic Inspiration in Richtung Russisch-Fernost geplant. Diese Ausfahrten wurden nun abgesagt. Als Ersatz legt die Gesellschaft alternative Expeditionskreuzfahrten ab Hamburg auf. Diese führen unter anderem nach St. Malo, Texel, Borkum und Helgoland. Weiters legt man Fahrten in Richtung schwedischer Schären, Schottland, Norwegen, Island, Spitzbergen, Nordwestgrönland und kanadischer Arktis auf. Der Verkauf der alternativen Ausfahrten soll am 10. März 2022 aufgenommen werden. Personen, die Fahrkarten für die abgesagten Touren haben, sollen von Hapag-Lloyd kontaktiert werden. Die Umbuchung soll kostenfrei möglich sein. Alternativ soll es auch die Möglichkeit der Rückzahlung des Reisepreises geben.

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Wien: Crewlink sucht wieder Flugbegleiter für Lauda Europe

Die Leiharbeitsfirma Crewlink ist für die Ryanair-Tochter Lauda Europe auf der Suche nach neuen Flugbegleitern. Am Montag, den 14. März 2022 veranstaltet man im Le Méridien-Hotel in Wien einen offenen Bewerbertag. „Wir freuen uns sehr, dass wir den Bewerbern eine weitere Chance bieten können, an der expandierenden Basis von Lauda Europe in Wien mitzuarbeiten, wo die Ryanair Group diesen Sommer 19 Flugzeuge einsetzen wird. In den kommenden Jahren werden die Ryanair Group und Lauda Europe in Österreich expandieren, was zu mehr Verkehr, neuen Arbeitsplätzen und Karrierevorteilen führen wird“, so Ryanair-Manager Andreas Gruber. Crewlink erklärt unter anderem, dass man in etwa 50 neue Flugbegleiter aufnehmen wird. Interessenten können ohne vorherige Terminvereinbarung mit Ihren Unterlagen am 14. März 2022 ins Le Méridien-Hotel am Robert-Stolz-Platz 1, 1010 Wien, kommen. Die Bewerberrunden starten um 10 Uhr 00 und um 15 Uhr 00. Im Anschluss daran wird Crewlink ab Dienstag, den 22. März 2022, ebenfalls in Wien einen Ausbildungslehrgang veranstalten. „Unsere Cabin Crew Positionen bieten aufregende Karrieremöglichkeiten für ehrgeizige Besatzungsmitglieder, die ihre Karriere vorantreiben wollen, während sie die beliebtesten Reiseziele Europas erkunden. Wir haben diesen Bewerbertag organisiert, um interessierte Kandidaten persönlich zu treffen und ihnen die spannenden und dynamischen Karrieremöglichkeiten bei Europas größter Fluggesellschaft zu vermitteln“, so Andrew Swan von Crewlink.

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FACC organisiert Hilfslieferung in die Ukraine

Als Sofortmaßnahme zur Unterstützung notleidender Menschen in der Ukraine hat die FACC AG einen Transport von Hilfsgütern in die Ukraine organisiert. In Zusammenarbeit mit ukrainischen Organisationen sammelte die FACC-Belegschaft warme Kleidung, Decken, Hygieneartikel und Lebensmittel, die direkt der Bevölkerung vor Ort zugutekommen. In nur zwei Tagen sammelten die rund 3.000 Mitarbeitenden Hilfsgüter mit einem Ladevolumen von 40 Tonnen, die in Ried im Innkreis verladen und per Spedition zu einem Verteilerzentrum an die polnisch-ukrainische Grenze gebracht wurden. „Dass der interne Spendenaufruf so große Resonanz hatte, zeugt auch von der großen Betroffenheit der FACC Belegschaft über den aktuellen Konflikt“, heißt es in der Rundsendung. Zusätzlich wurde ein FACC-LKW nach Wien entsandt, der in Wien gesammelte Spenden ebenfalls in die Ukraine transportierte. „Die Situation vor Ort in der Ukraine und das menschliche Leid dort macht uns alle betroffen. Uns allen war es wichtig, in dieser Situation einen Beitrag zu leisten“, so CEO Robert Machtlinger.

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