
Kanadische Fluggesellschaften reagieren auf sinkende Nachfrage in die USA
Die kanadische Luftfahrtbranche steht vor einer signifikanten Zäsur im grenzüberschreitenden Verkehr mit den Vereinigten Staaten. Die beiden Schwergewichte Air Transat und WestJet haben weitreichende Streichungen in ihren Flugplänen angekündigt, die auf einen spürbaren Rückgang der Nachfrage nach Reisen in die USA im Laufe des Jahres 2025 reagieren. Während Air Transat sich vorerst komplett aus dem US-Markt zurückzieht und wichtige Verbindungen nach Florida kappt, streicht WestJet gleich zehn Routen von verschiedenen kanadischen Drehkreuzen. Branchenexperten führen diese Entwicklung auf eine Kombination aus veränderten Reisepräferenzen, wirtschaftlichen Unsicherheiten und einer strategischen Neuausrichtung der Kapazitäten auf profitablere Märkte zurück. Die betroffenen Fluggesellschaften betonen, dass diese Maßnahmen Teil eines proaktiven Kapazitätsmanagements sind, um Ressourcen dort einzusetzen, wo die Marktposition am stärksten ist. Für Reisende zwischen Kanada und den USA bedeutet dies eine spürbare Reduzierung der Direktverbindungen und potenziell steigende Preise bei den verbleibenden Anbietern. Rückzug von Air Transat aus dem US-Geschäft Die in Montreal ansässige Fluggesellschaft Air Transat zieht drastische Konsequenzen aus der aktuellen Marktsituation. Nachdem das Unternehmen noch im März 2025 bis zu neun Routen in die Vereinigten Staaten bediente, darunter hochfrequente tägliche Verbindungen nach Florida, wird der Betrieb nun sukzessive eingestellt. Konkret werden die Flüge von Montreal nach Orlando International zum 4. Mai 2026 und nach Fort Lauderdale International zum 3. Juni 2026 suspendiert. Auch die Verbindung von Québec City nach Fort Lauderdale endet zum 30. Mai 2026. Ein Sprecher des Unternehmens erklärte gegenüber lokalen Medien, dass dieser Schritt notwendig sei, um die Ressourcen der Fluggesellschaft zu optimieren. Air Transat wolle sich künftig auf








