
Seltene Eskalation: Streit unter Flugbegleitern führt zu vierstündiger Verspätung bei United Airlines
Ein scheinbar eskalierter Konflikt zwischen zwei Besatzungsmitgliedern hat am Morgen des Montags, den 27. Oktober 2025, zu einer erheblichen Störung im Flugbetrieb von United Airlines geführt. Ein Flug von Des Moines (dsm) nach Chicago O’Hare (ord) musste am Boden bleiben, nachdem die Fluggesellschaft gezwungen war, die gesamte Kabinenbesatzung aufgrund der unüberbrückbaren Differenzen von Bord zu nehmen und durch ein Ersatzteam zu ersetzen. Die Folge war eine Verspätung von fast vier Stunden beim Abflug und mehr als vier Stunden bei der Ankunft. Der Vorfall auf Flug UA2138, der planmäßig um 11:26 Uhr in Des Moines starten sollte, unterstreicht die Sensibilität und die komplexen operativen Anforderungen des Luftverkehrs. Obwohl die Zusammenarbeit mit ständig wechselnden Kollegen unterschiedlicher Persönlichkeiten ein fester Bestandteil des Berufs ist, führte die Auseinandersetzung zwischen zwei Flugbegleitern zu der seltenen Situation, dass die interne Flugdienstleitung (in-flight duty manager, ifdm) die gesamte Kabinencrew abziehen musste. Interne Aufzeichnungen von United Airlines beschrieben die Ursache der Verzögerung als „Crew Availability Delay : Disagreement on 2 of the FAs. IFDM pulling all crew and will need to recrew flight“. United Airlines lehnte eine offizielle Stellungnahme zu dem Vorfall ab. Die betroffene Maschine, eine Airbus A320-200 (Kennzeichen n452ua) mit einer Kapazität von 150 Passagieren, konnte erst um 15:56 Uhr in Des Moines abheben, fast vier Stunden nach der ursprünglichen Abflugzeit. Die Ankunft in Chicago erfolgte um 16:51 Uhr, was einer Verspätung von vier Stunden und zwölf Minuten entsprach. Operative Kettenreaktion in Des Moines Die Entscheidung, die gesamte Kabinenbesatzung auszutauschen, ist ein drastischer Schritt, der in








