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Afghanistan-Krise: Lufthansa führt Sonderflüge für deutsche Regierung durch

Mit Airbus A340-300 führt Lufthansa im Auftrag der deutschen Bundesregierung Sonderflüge von Taschkent und Doha nach Deutschland durch. An Bord befinden sich Personen, die im Nachgang der Machtübernahme durch die Taliban von der Bundeswehr und den Luftstreitkräften anderer Staaten aus Afghanistan ausgeflogen wurden. In einer Medienmitteilung schreibt Lufthansa, dass man kurzfristig im Regierungsauftrag eine Luftbrücke aufbauen würde, um die Bundesregierung bei der Evakuierung zu unterstützen. Damit ermöglicht Lufthansa innerhalb nur weniger Stunden schnell und flexibel den ersten Sonderflug aus dem zentralasiatischen Land, das derzeit keine Airline der Lufthansa Group regulär anfliegt. Kurzfristig wurden Verkehrsrechte beantragt, die Creweinsatzplanung vorgenommen und das Flugzeug für den Einsatz freigestellt. Lufthansa wird im Rahmen der Luftbrücke und in Abstimmung mit der Bundesregierung in den nächsten Tagen weitere Flüge aus Taschkent, Doha oder anderen Anrainerstaaten durchzuführen.

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Hamburg: Wizz Air kündigt Sarajevo an

Der Billigflieger Wizz Air wird ab 16. Dezember 2021 ab Hamburg zwei wöchentliche Flüge nach Sarajevo anbieten. Damit erhöht sich die Anzahl der Osteuropa-Destinationen auf neun. „Wir freuen uns, dass Wizz Air den diesjährigen Winterflugplan um ein komplett neues Ziel ab Hamburg ergänzt. Sarajevo ist ein echter Geheimtipp in Osteuropa. Hier gibt es eindrucksvolle Sehenswürdigkeiten zu bestaunen, gleichzeitig ist die Stadt modern und dynamisch“, sagt Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburg Airport. „Mit insgesamt zehn osteuropäischen Zielen ist Wizz Air der größte Anbieter für Flüge nach Osteuropa am Hamburger Flughafen.“

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Air Baltic erhält weitere 90 Millionen Euro vom Staat

Die lettische Regierung beabsichtigt Air Baltic mit weiteren 90 Millionen Euro unter die Flügel zu greifen. Den entsprechenden Beschluss hat der Ministerrat am Dienstag gefasst. Die Zustimmung der EU-Kommission muss noch eingeholt werden. Der Carrier ist mehrheitlich in Staatsbesitz und soll nun Eigenkapital zugeführt bekommen. Dieses soll im Rahmen eines geplanten Börsengangs durch den Verkauf von Aktien wieder zurückgeführt werden. Bereits im Vorjahr erhielt Air Baltic aufgrund der Corona-Pandemie Staatshilfe, die von der EU-Kommission bewilligt wurde, überwiesen. „Die Unterstützung unseres Mehrheitsaktionärs bei der Bewältigung der Krise spiegelt die Anerkennung der positiven Auswirkungen von Air Baltic auf die Wirtschaft wider“, erklärt Firmenchef Martin Gauss.

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Pobeda: Max-200 oder A321neo statt B737-Max-8

Die russische Billigfluggesellschaft Pobeda hat die Boeing 737-Max-8-Bestellung endgültig storniert. Dabei musste man eigenen Angaben nach keine Vertragsstrafe an Boeing entrichten. Gleichzeitig verhandelt man mit den U.S.-Amerikanern über die Max 200. Firmenchef Andrei Kalmykov bestätigte, dass Pobeda aus dem Liefervertrag für die Boeing 737 Max 8 ohne Pönale aussteigen konnte. Gleichzeitig verhandelt man mit Boeing über das spezielle Billigfliegermodell Max 200. Dieses wurde bislang nur von der Ryanair Group und VietJetAir geordert. Weiters führt der Hersteller 40 Exemplare in den Büchern, jedoch wurde dazu noch kein Kunde veröffentlicht. Theoretisch könnte es sich um Pobeda handeln, aber dafür gibt es keine Erklärung oder gar Bestätigung. Für Boeing ist es keinesfalls in trockenen Tüchern, dass die Aeroflot-Tochter das Modell tatsächlich bestellen wird, denn Pobeda hat auch ein Auge auf den Airbus A321neo geworfen. Daraus macht man auch keinen Hehl und verhandelt mit dem europäischen Flugzeugbauer ebenfalls. Russische Muster wie die MS-21 hat man zwar im Auge, doch scheint der Lowcoster eher Boeing oder Airbus fliegen zu wollen.

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Sonderbeklebung: Emirates feiert 50 Jahre VAE

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Staatsgründung der Vereinigten Arabischen Emirate verpasst Golf Carrier Emirates einigen Airbus A380 und Boeing 777-300ER eine Sonderbeklebung. Die A6-EVG absolvierte ihren „Premierenflug“ nach Frankfurt am Main. Emirates verbindet Deutschland mit den Vereinigten Arabischen Emiraten bereits seit fast 35 Jahren und somit während eines Großteils des Bestehens des Landes am Arabischen Golf. Im Jubiläumsschriftzug ist der Name der Fluggesellschaft so platziert, dass dieser gleichzeitig den Namen des Landes vervollständigt. Emirates trägt die Flagge der Nation und damit deren Ambitionen, Werte, die inspirierende Erfolgsgeschichte in jeden Winkel seines Streckennetzes und unterstreicht so seine Zugehörigkeit zu den VAE. Wie die Heimat und das Drehkreuz von Emirates, hat sich auch die Fluggesellschaft in relativ kurzer Zeit entwickelt und international etabliert. Die Lackierung feiert zudem die Stärke und Widerstandsfähigkeit der Luftfahrtindustrie der VAE, die die Welt verbindet und Menschen, Unternehmen und Volkswirtschaften einander näherbringt. : „Die Flugzeuge mit Sonderlackierung zum Goldenen Jubiläum sind inspiriert von der Vision, der Entschlossenheit und der Leidenschaft der Gründerväter der Vereinigten Arabischen Emirate und der Reise, die sie in den letzten 50 Jahren unternommen haben. Sie haben eine Nation geformt, die die Welt in ihren Bann gezogen hat – von ihrem rasanten Aufstieg zu einem der am besten vernetzten Länder der Welt bis hin zu einer der wenigen Nationen, die eine Weltraummission gestartet haben. Die nächsten 50 Jahre werden von demselben Ehrgeiz angetrieben werden, eine bessere und nachhaltige Zukunft für die Menschheit zu schaffen. Die VAE werden bei der Entwicklung ihrer nationalen Fähigkeiten, der Förderung

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Condor erhebt Einspruch gegen Eurowings-Discover-Codeshares

Der deutsche Ferienflieger Condor legt im Dauerstreit mit der ehemaligen Konzermutter nochmals nach und erhob bei der U.S.-amerikanischen Transportbehörde DOT Einspruch gegen den von Eurowings Discover eingebrachten Codeshareantrag für Lufthansa, Austrian Airlines, Brussels Airlines und Swiss. Condor vertritt die Ansicht, dass man dem geplanten Codesharing von den Routen zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika regelrecht vertrieben werden soll. Laut einem Bericht von CH-Aviation.com habe der Ferienflieger beantragt, dass die DOT „mutmaßlich wettbewerbswidrige Praktiken von Lufthansa gegen Condor untersuchen“ soll. Weiters ersucht man die Behörde, dass diese die Bewilligung der Codeshares von der weiteren Gewährung der Special-Pro-Rate-Agreements zwischen Lufthansa und Condor abhängig machen soll. Damit versucht Condor einen weiteren Weg zu gehen, um weiterhin Lufthansa-Flüge als Zubringer für die eigenen Langstreckenverbindungen nutzen zu können. Der Kranich kündigte diese zunächst auf, knickte jedoch aufgrund einer Kartellbeschwerde vorläufig ein. Gelöst ist das Problem nicht, sondern eher nur um ein Jahr verschoben. „EW Discover hat für andere Fluggesellschaften der Lufthansa Group Autorisierungserklärungen beantragt ihre Codes auf den US-Flügen von EW Discover zu platzieren. Ein solches Codesharing liegt im Rahmen der Rechte, die EW Discover im Rahmen der geltenden „Open-Skies“-Luftverkehrsabkommen zustehen. EW Discover fordert daher eine sofortige Genehmigung der Abteilung an, damit es mit dem Codesharing zwischen den verbundenen Unternehmen beginnen kann, der Gegenstand seines Antrags ist“, so ein Sprecher von Eurowings Discover gegenüber CH-Aviation.com.

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Slowenien: Durchreise ab 23. August 2021 nur noch mit 3G-Nachweis

Bereits vor rund einem Monat wollte Slowenien auch für den bloßen Transit den 3G-Nachweis einführen. Davon nahm man zunächst Abstand, führt diesen jedoch zum 23. August 2021 ein. Damit kann man nur als Genesener, Geimpfter oder Getesteter durchreisen. Die Regierung kündigte den zweiten Anlauf zur Abschaffung der Transit-Ausnahme für den 15. August 2021 an, verschob diese jedoch auf den 23. August 2021. Hierzu teilte man mit, dass ab diesem Termin ohne 3G-Nachweis „definitiv kein Transit mehr möglich sein wird“. Ohne 3G-Nachweis können nur dann nur noch Lastwagenfahrer und Kinder bzw. Jugendliche unter 15 Jahren das Land durchreisen. Alle anderen Personen müssen einen Test-, Genesungs- oder Impfnachweis vorlegen können. Für ungeimpfte Kroatien-Urlauber bedeutet das, dass bei der Rückreise in Kroatien ein Test gemacht werden muss. Die Berufung darauf, dass man sich als Österreicher innerhalb von 24 Stunden in der Heimat testen lassen kann, ist dann nicht mehr ausreichend.

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ETF Airways: 1 Kaninchen: 0

Eine Boeing 737-800 der kroatischen Start-Up-Airline ETF Airways hat Anfangs Monats einen Triebwerksschaden in Bremen erlitten. Durch den Ausfall der Maschine sind der ETF Airways enorme Kosten entstanden. Seit dem 28. Mai 2021 verfügt die kroatische Fluggesellschaft ETF Airways über ein eigenes AOC (HR-105) und hat seitdem zwei von AerCap geleaste Boeing 737-800 in die Flotte aufgenommen. Mit der „Enterprise“ (9A-ABC) und der „Voyager“ (9A-LAB) bietet man verschiedene Flüge im Bereich Charter, ACMI und AOG („Aircraft On Ground“) an. Doch nun hatte man selbst ein AOG bei der 9A-LAB zu verzeichnen. Wie Simple Flying schreibt, wurde am 2. August 2021 nach der Landung in Bremen ein Kaninchen in eines der beiden CFM56-7B27-Triebwerke gesogen. Der anschließende Flug von Bremen nach Pristina musste aufgrund des sogenannten FOD („Foreign Object Damage“) annulliert werden. Erst nach erfolgter Reparatur des Triebwerks konnte die 9A-LAB am 14. August 2021 wieder den Betrieb aufnehmen. In der Zwischenzeit musste man verschiedene fremde Flugzeuge einmieten – teilweise nur auf einzelnen Rotationen. Aviation.direct hat geprüft, wer für ETF Airways im Sub-Auftrag geflogen ist: ALK Airlines, MD-82 (LZ-DEO) Hi Fly, A321-200 (CS-TRJ) Privilege Style, B767-300ER (EC-LZO) Smartwings, B737-800 (OK-TVF & OK-TVH & OK-TSE) Trade Air, A319-100 (9A-BTJ) & A320-200 (9A-BTH) Nach Aussage der Fluggesellschaft dürften durch den ärgerlichen Zwischenfall Kosten in Höhe von etwa einer Million Euro entstanden sein (500’000 € für die Reparaturkosten, 400’000 € für Leasing der Ersatzflugzeuge, 100’000 € sonstige Kosten). Simple Flying wirft die Frage auf, inwiefern die Liquidität der ETF Airways unter dem Ausfall und der

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Green Airlines bietet nun Tickets mit fiktivem IATA-2L-Code an

Der deutsche Ticketverkäufer Green Airlines hat seine Homepage umfassend überarbeitet und bezeichnet sich nun nicht mehr als „Airline“ oder „Fluggesellschaft“. In der Eigenbeschreibung nennt man sich jetzt „virtuelle Fluggesellschaft“. Der Button „Airline“ wurde durch „virtuelle Airline“ ersetzt. Zuvor hatte man es auf der eigenen Internetseite sehr wichtig als Fluggesellschaft wahrgenommen zu werden, jedoch ist man keine, denn das Unternehmen hat weder AOC noch Betriebsgenehmigung. Darauf weist man neuerdings in der Eigenbeschreibung hin. „Als virtuelle Airline arbeiten wir mit Partnerairlines zwecks Flugdurchführung zusammen. Wir stellen dabei den Bereich des Ticketverkaufs bereit und kümmern uns um die technischen Hintergrundprozesse, sowie die Umsetzung unserer Konzepte. Die eigentliche Luftbeförderung der Passagiere wird dann durch Dritte per ACMI durchgeführt“, ist auf der Website von Green Airlines zu lesen. Allerdings ist das Wording doch etwas unglücklich, denn als reine Vertriebsgesellschaft kann man sich um keine technischen Angelegenheiten kümmern, da hierfür eine Part-145-Zulassung als Wartungsbetrieb notwendig wäre. Weiters ist eine reine Verkaufsfirma nicht in der Lage Flugzeuge im so genannten ACMI (Aircraft, Crew, Maintenance, Insurance) einzusetzen, denn hierfür wären AOC und Betriebsgenehmigung erforderlich. Green Airlines chartert Flugzeuge, so dass die korrekte Bezeichnung „Charter“ bzw. „Charterflüge“ wäre. Auch ist „Linienflüge“ auf der Startseite irreführend, denn es handelt sich um Charterflüge. Fluggastrechte: In Fettschrift wird auf den Operating Carrier verwiesen Ein Blick in den Menüpunkt Passagierrechte zeigt, dass man sich offenbar auch über diese vor Kundenforderungen nach Ausgleichsleistungen nach EU-VO 261/2004 absichern will. Neuerdings ist in Fettschrift dieser Satz zu lesen: „Zuständig für die Gewährung Ihrer Rechte ist das

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Vida: Lauda-Europe-Piloten soll das Grundgehalt gestrichen werden

Die am Flughafen Wien tätige Lauda Europe soll laut Gewerkschaft Vida an der Lohnschraube der Piloten drehen. Künftig sollen diese einen Stundenlohn in der Höhe von 40 Euro (brutto) pro tatsächlich absolvierter Flugstunde bekommen. Das Grundgehalt soll demnach gestrichen werden. Die Arbeitnehmervertreter berufen sich auf Unterlagen, die ihnen von betroffenen Flugzeugführern vorgelegt wurden. Das so genannte Basiseinkommen errechnete sich aus zumindest 40 Flugstunden zu diesem Stundensatz. Dieses war vertraglich garantiert. Laut Vida sollen so mindestens 1.600 Euro brutto pro Monat fix gewesen sein. Das soll sich nun ändern, denn künftig will man nur noch die tatsächlich geleistete Flugzeit mit 40 Euro brutto pro Flugstunde entlohnen. Die Gewerkschaft Vida rechnet damit, dass so die Einkommen sinken werden und es angesichts der Corona-Situation auch dazu kommen könnte, dass überhaupt ein Gehalt verdient wird. Hierzu gilt es unter anderem den Winter 2020/21 sowie die temporäre Einstellung des Flugbetriebs von März bis Ende Juni 2021, damals noch als Laudamotion, in Erinnerung zu rufen. Viele wollen laut Vida „einfach nur weg“ Betroffenen berichten zudem von weiteren Schikanen seitens des Unternehmens: So soll auch während des Lockdowns in den Dienstplänen „Standby“ eingetragen worden sein, obwohl es an vielen Tagen ohnehin keine Flüge gegeben habe, berichten Piloten. Das habe nichts anderes bedeutet, als den ganzen Tag fern von den Familien in der Nähe des Flughafens absitzen zu müssen. Mit den neuen Verträgen verschärfe sich diese Situation abermals, da diese Dienste nun ohne jegliche Grundvergütung erfolgen würden. „Aufgrund dieser Schikanen sind zu Lockdown-Zeiten teilweise um die 80 Pilotinnen

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