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Tierschützer: Glasfassade von BER-Terminal 1 für Vögel tödlich

Das Terminal 1 des Flughafens Berlin-Brandenburg soll sich laut Naturschutzbund Deutschland als besonders problematisch für Vögel erweisen. So sollen täglich viele Tiere gegen die Glas-Fassade knallen und sich dabei schwer verletzten oder gar daran verenden. Laut Nabu soll die Problematik seit einigen Monaten bekannt sein, jedoch kam die erst jetzt durch eine Medienmitteilung in eine breitere Öffentlichkeit. Die Tierschützer kritisieren, dass Vögel besonders häufig gegen die Glasscheiben fliegen und fordern daher dringende Nachbesserungen seitens der Betreibergesellschaft. Große Glasflächen sind für Vögel generell problematisch, da die Tiere diese oftmals nicht als Hindernis erkennen, sondern ungebremst gegen die Scheibe fliegen. Manche Vögel sterben sofort und andere überleben mit Verletzungen und einem schweren Schädel-Hirn-Trauma, dem sie jedoch in vielen Fällen einige Tage später qualvoll erliegen oder zur leichten Beute für Fressfeinde werden. „Es liegen ein Dutzend mit Fotos dokumentierte Fälle vor, in welchen ganze Vogelschwärme, teilweise bis zu 50 Individuen, durch Anflug an die Glasfassade getötet wurden“, so Nabu-Referentin Manuela Brecht.Der BER verweist darauf, dass das Terminal 1 auch hinsichtlich der umweltrechtlichen Aspekte geprüft wurde und alle Auflagen der Behörden eingehalten wurden. Man verweist auch darauf, dass Vogel-Crashs mit Glasscheiben ein generelles Problem sind und nicht spezifisch für den BER sind. Der Nabu kontert, dass die Vogel-Problematik bereits vor der Eröffnung des Terminals 1 bekannt war, jedoch unzureichende bis gar keine Maßnahmen ergriffen wurden. Die Kritik richtet sich auch an die zuständigen Behörden. Nun fordert man dringende Nachbesserungen und bittet Passagiere, dass diese verletzte oder gar tote Vögel am BER mit Foto, Datum

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EU-Kommission evaluiert Verschärfungen für Einreisen aus den USA

Erst Mitte Juni 2021 hob die EU-Kommission einseitig das Einreiseverbot für Personen, die sich in den Vereinigten Staaten von Amerika aufgehalten haben, auf. Davon ausgenommen waren stets Personen mit Wohnsitz oder Staatsbürgerschaft in der EU. Nun denkt man in Brüssel laut über eine Wiedereinführung nach. Das noch unter der Trump-Regierung erlassene Einreiseverbot für EU-Bürger in die Vereinigten Staaten von Amerika wurde bislang nicht aufgehoben. Zwar gibt es erste Anzeichen dafür, dass die Biden-Administration zumindest darüber nachdenkt, jedoch umgesetzt wurde noch nichts. Die EU-Kommission blickt mit Sorge auf die Neuinfektionen in den USA und evaluiert nun ein neuerliches Einreiseverbot. Dabei kann das Führungsorgan der Europäischen Union lediglich grundsätzliche Empfehlungen aussprechen, denn die tatsächliche Umsetzung obliegt den Mitgliedern der Staatengemeinschaft.  Für Fluggesellschaften, die im Transatlantik-Geschäft tätig sind, wäre ein neuerlicher EU-Bann ein herber Rückschlag. Man hoffte darauf, dass zumindest Geimpfte bald wieder in beide Richtungen möglichst ohne weitere Auflagen reisen können. Es ist allerdings noch unklar, ob die EU-Kommission bzw. die Nationalstaaten von einem möglichen neuen Einreiseverbot vollständig Geimpfte ausnehmen werden oder nicht. Hinsichtlich der USA zeichnet sich ab, dass künftig für die Einreise eine Impfpflicht bestehen könnte.

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USA: Spirit wegen tausender Streichungen unter DOT-Beobachtung

Im Flugbetrieb der U.S.-amerikanischen Billigfluggesellschaft Spirit läuft es seit einigen Wochen – gelinde gesagt – unrund. Der Carrier musste aus den verschiedensten Gründen tausende Flüge streichen und zehntausende Passagiere sind gestrandet. Das hat nun das U.S. Department of Transportation auf den Plan gerufen. Die Behörde stellte den Carrier unter besondere Beobachtung. Der Knackpunkt, so die DOT gegenüber regionalen Medien, ist, dass Reisende nach U.S.-amerikanischem Recht im Falle einer Streichung das Recht auf eine Ersatzbeförderung – auch mit einer anderen Fluggesellschaft – haben. Genau das soll Spirit aber in tausenden Fällen nicht gewährt haben. Das Serviceteam, das sich normalerweise um genau solche Dinge kümmert, ist hoffnungslos überlastet. Die Folge daraus ist, dass zehntausende Passagiere an den verschiedensten Orten gestrandet sind und entgegen geltendem Recht weder Umbuchungen noch Betreuungsleistungen erhalten. Spirit-Chef Ted Christie spielt gegenüber USA Today die Problematik regelrecht herunter und erklärt unter anderem, dass man sich auf dem besten Weg der “Genesung” befinde. Weiters habe man die Unregelmäßigkeiten im Flugverkehr, die im Juli 2021 den vorläufigen Höhepunkt erreicht haben, bereits stark reduzieren können. Dennoch musste Spirit allein in der ersten Augustwoche rund 2.000 Flüge streichen und neuerlich waren tausende Passagiere betroffen. Die Transportbehörde DOT zeigt sich von den öffentlichen Erklärungen und Beteuerungen, dass man sich auf dem Weg der Besserung befinde sowie den Begründungen, dass der Ausfall von Piloten und Flugbegleitern sehr komplex wäre, wenig beeindruckt. Das Amt nimmt nun Spirit unter besondere Aufsicht und will die Ausfälle genau analysieren bzw. beobachten. Besonders im Fokus steht dabei, dass der Billigflieger

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Deutschland: Starker Rückgang im ersten Halbjahr 2021

Der deutsche Bundesverband Luftfahrt stellte fest, dass der Flugverkehr im ersten Halbjahr 2021 nochmals deutlich zurückgegangen ist. Man habe gar das Niveau des Jahres 1971 erreicht. Hintergrund waren Reisebeschränkungen, die sich fast durch die gesamten ersten sechs Monate gezogen haben. Der Hauptunterschied zum Vorjahr war, dass Jänner und Feber 2020 in Europa fast gar nicht von der Pandemie betroffen waren. Mitte März 2020 setzte dann schlagartig der Abschwung auf nahezu Null ein. Erst Ende Juni/Anfang Juli 2020 kam der Flugverkehr auf sehr bescheidenem Niveau wieder in Schwung. Heuer lag das Passagieraufkommen im ersten Halbjahr um 78 Prozent unter dem Niveau von 2019. Dabei traf es die deutschen Airlines besonders stark, denn diese hatten einen Rückgang um 85 Prozent zu verkraften. Dazu Matthias von Randow, Hauptgeschäftsführer des BDL: “So wenig Passagiere an den deutschen Flughäfen hatten wir zuletzt im Jahr 1971. Diese Entwicklung hat den wirtschaftlichen Druck auf unsere Unternehmen und ihre Investitionskraft noch einmal drastisch verschärft: Die Umsätze sind um 63 Prozent eingebrochen. Die Zahl der Beschäftigten liegt mittlerweile 10 Prozent unter dem Niveau von 2019. Positiv ist: Seit dem Sommer zieht die Nachfrage deutlich an. Da inzwischen immer mehr Menschen durchgeimpft sind und ein System aus Impf- und Testnachweisen sichere Mobilität auch unter Pandemiebedingungen ermöglicht, hat der touristische Reiseverkehr wieder deutlich zugenommen.”

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Kreuzfahrten: Norwegen verschärft die Einreiseregeln

Bei Kreuzfahrten ist Norwegen ein sehr beliebtes Ziel. Die zahlreichen Buchten und Fjorde ziehen Jahr für Jahr viele Touristen in ihren Bann. Doch um von einem Schiff aus an Land gehen zu müssen ist nun eine vollständige Impfung gegen Covid-19 vorgeschrieben. Die norwegische Regierung hat eine kurzfristige Anordnung erlassen, dass alle Personen, die Kreuzfahrtschiffe verlassen und norwegisches Hoheitsgebiet betreten wollen, vollständig gegen Covid-19 geimpft sein müssen. Das gilt ausnahmslos auch für Kinder und Jugendliche, sofern für diese ein Vakzin zugelassen ist. Sollte man aufgrund des Alters noch nicht impfbar sein, so kann weiterhin ein negativer Testbefund vorgewiesen werden. Allerdings muss das Kind von zumindest einem Elternteil, das vollständig gegen Corona geimpft sein muss, begleitet werden. Der Nachweis muss mittels digitaler Zertifikate bzw. der App “Cov Pass” erfolgen. Die großen Reedereien haben mitgeteilt, dass die Kontrolle der Unterlagen bereits beim Check-in am Abfahrtsort erfolgt. Norwegen anerkennt übrigens bei Kreuzfahrern Genesungsnachweise nicht. Auf dem Luftweg sind die Einreisebestimmungen nicht sonderlich streng. Wer geimpft oder genesen ist und dies mit einem Zertifikat, vorzugsweise digital, nachweisen kann, kann ohne Quarantäne einreisen. Auch muss man in diesem Fall kein Online-Formular ausfüllen. Ist man getestet, so ist vorab eine Einreiseregistrierung auszufüllen. Die Behörde nimmt stichprobenartig an den Airports verpflichtende Schnelltests vor. Diese sind kostenfrei, jedoch ist die Teilnahme eben verpflichtend. Fällt das Ergebnis negativ aus, erhält man eine Bescheinigung darüber.

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Latam stellt Neubestellungen anders auf

Die Latam Airlines Group krempelt derzeit ihre Flotte um. Man trennt sich vollständig vom Maschinentyp Airbus A350 und wird auch zwei offene Bestellungen nicht mehr abnehmen. Im Gegenzug sollen 28 Flugzeuge der A320neo-Reihe sowie weitere Dreamliner eingeflottet werden. Die Veränderungen stehen aber noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Insolvenzgerichts, denn der Konzern befindet sich in den Vereinigten Staaten von Amerika in einem Chapter-11-Verfahren. Laut Firmenchef Roberto Alvo arbeitet man intensiv daran, dass man dieses so rasch wie möglich verlassen kann. Gleichzeitig will man die bisherige Position in Südamerika halten und sogar verstärken. Hierfür benötigt die Latam Group laut Medienmitteilung zusätzliche Flugzeuge der A320neo-Reihe. Dabei soll es sich um eine gute Mischung aus A321neo und A320neo handeln. Mit diesem Maschinentyp hat man schon Erfahrung, denn derzeit hat man 23 A320neo und 19 A321neo in der Konzernflotte. Sofern das Gericht in den USA zustimmt, wird die A350-1000-Order storniert und im Gegenzug werden die 28 Maschinen bestellt. Laut Latam soll man einen sehr guten Preis verhandelt haben. Dabei dürfte auch mitgespielt haben, dass die fünf A350, die man schon hat sowie die beiden offenen Bestellungen von Delta Air Lines übernommen werden sollen. Auf der Langstrecke will Latam fünf zusätzliche Boeing 787-9 leasen. Diese waren vormals für Norwegian im Einsatz. Drei Einheiten stammen vom Lessor Avolon und die beiden verbleibenden Flugzeuge von Orix.

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Im doppelten Tagesrand: Lufthansa kündigt Orly ab München an

Lufthansa reagiert in München auf die bevorstehende Konkurrenz auf der Strecke nach Paris-Orly. Mit Beginn der Winterflugplanperiode 2021/22 will der Kranich diese Route zweimal täglich bedienen. Der Mitbewerber Air France wird am 31. Oktober 2021 ab Berlin-Brandenburg und München Nonstop-Flüge nach Paris-Orly aufnehmen. Diese sollen nach Angaben der Airline das bestehende CDG-Angebot nicht ersetzen, sondern ergänzen. Als Fluggerät sind Maschinen des Typs Airbus A318 geplant, berichtet Aviation Direct. Lufthansa will ab München bis zu zweimal täglich fliegen. Die operative Durchführung der Orly-Flüge soll durch die Tochtergesellschaft Cityline erfolgen. Als Fluggerät sind Regionaljets des Typs Bombardier CRJ-900 angekündigt. Der Flughafen Orly ist insbesondere bei Geschäftsreisenden beliebt, da sich dieser näher an der Innenstadt von Paris befindet als der größere Airport Charles de Gaulle.

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Halbjahreszahlen: Etihad in den schwarzen Zahlen

Die Corona-Pandemie hat rund um dem Globus nahezu alle Fluggesellschaften hart getroffen. Auch an den zuvor erfolgsverwöhnten Golfcarriern ging diese nicht spurlos vorbei. Etihad Airways teilte nun mit, dass man im ersten Halbjahr 2021 einen operativen Gewinn erzielt haben will. Das EBITDA wird mit 0,1 Milliarden U.S.-Dollar positiv ausgewiesen. Dabei scheint dem Carrier aus Abu Dhabi ein kleines Kunstwerk gelungen zu sein, denn die kommunizierte Auslastung, die man in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres erzielt hat, wird mit nur 24,9 Prozent angegeben. Dieser niedrige Faktor wird insbesondere auf die Einreise- und Quarantänebestimmungen, die viele Staaten aufgrund der Coronapandemie erlassen haben, zurückgeführt. Das ansonsten starke Passagiergeschäft war aus naheliegenden Gründen eher schwach. Etihad scheint es aber gelungen zu sein im Cargobereich mehr Einnahmen erzielen zu können. So weist man in diesem Segment einen 56-prozentigen Anstieg auf umgerechnet rund 0,8 Milliarden U.S.-Dollar aus. Ein weiterer Baustein war die Senkung der Kosten. Laut Mitteilung konnte man diese auf 1,4 Milliarden U.S.-Dollar drücken.

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Cargo: Titan Airways Malta will in die USA fliegen

Die maltesische Neugründung Titan Airways Malta suchte bei der U.S.-amerikanischen Transportbehörde DOT um die Gewährung von Verkehrsrechten an. Der Ableger der britischen Fluggesellschaft beabsichtigt den Einstieg ins Frachtgeschäft zwischen Europa und den USA. Vergleichsweise spät gründete Titan Airways aufgrund des Brexits eine Tochtergesellschaft im EU-Gebiet. Dabei entschied man sich für Malta. Mit dem Ableger sollen sowohl Passagier- als auch Frachtflüge im EU-Gebiet durchgeführt werden. CH-Aviation.com berichtet nun, dass auch der Einstieg ins transatlantische Cargogeschäft beabsichtigt ist. Aus diesem Grund hat man bei der DOT um die notwendige Zulassung angesucht. Die Flotte von Titan Airways Malta besteht derzeit aus einem Airbus A321, der die Registrierung 9H-ZTA trägt. In Kürze sollen zwei weitere Maschinen von der Muttergesellschaft zur Tochter überstellt werden. Auch die Einflottung eines A330-Frachters ist geplant. Dabei handelt es sich laut CH-Aviation.com um die derzeitige EI-GTT, die von den Elbe Flugzeugwerken in einen Frachter umgebaut wird.

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Deutschland: Lufthansa Technik baut 800 Stellen ab

Bei Lufthansa Technik stehen rund 800 Arbeitsplätze akut auf der Kippe, denn die Kranich-Tochter beabsichtigt in Deutschland sechs Line-Maintenance Stationieren zu schließen.  An anderen Airports soll laut einem Bericht des Branchenportals Aero.de der Personalstand zurückgefahren werden. Von der Schließung sind demnach die Line-Betriebe in Düsseldorf, Hannover, Bremen, Hamburg, Leipzig und Frankfurt Nord bedroht. Ein Sprecher bestätigte den Bericht von Aero.de. Der Vorstand habe die Schließung zum 31. Dezember 2021 beschlossen. An den Niederlassungen Berlin-Brandenburg, Köln/Bonn, München, Stuttgart und Frankfurt Süd soll es im Bereich der Line-Maintenance zu Reduktionen kommen. Das Unternehmen bestätigte, dass “Arbeitsplätze im großen Maße reduziert” werden. Insgesamt sollen laut Lufthansa Technik deutschlandweit 800 Jobs abgebaut werden.

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