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Mit A318: Air France kündigt Orly ab München und Berlin an

Die Fluggesellschaft Air France beabsichtigt ab 31. Oktober 2021 ab Berlin und München auch den zweiten Pariser Flughafen, Orly, anzusteuern. Die Verbindung soll die Flüge nach Charles de Gaulle nicht ersetzen, sondern ergänzen. Interessant ist dabei das Fluggerät, das Air France einsetzen wird. Laut Mitteilung des Carriers sollen beide neuen Strecken einmal täglich mit Airbus A318 bedient werden. Dieses Muster ist mittlerweile selten anzutreffen und soll auch bei der französischen Airline nach und nach durch Airbus A220-300 ersetzt werden.

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Air Transat setzt vorerst nur auf Narrowbodies

Die kanadische Fluggesellschaft Air Transat wird in der laufenden Sommerflugplanperiode 2021 vorerst nur die Maschinentypen Airbus A321 und A321LR einsetzen. Die Widebodies sollen vorerst nicht regulär fliegen. Das Flugangebot beschränkt sich laut dem Portal Simple Flying auf nur 19 Prozent der Kapazität, die man im Vergleichszeitraum im Jahr 2019 geflogen ist. Übermittelt wurden die Flugpläne für insgesamt 1.102 Round-Trips, die bis zum 30. Oktober 2021 abgeflogen werden sollen. Die Flotte von Air Transat besteht momentan aus sieben A321, zehn A321LR, 14 A330-200, und einem A330-300. Zunächst will das Unternehmen nur die Narrowbodies für Passagierflüge einsetzen. Die avisierte Übernahme des Carriers durch den Mitbewerber Air Canada ist unter anderem aufgrund erheblicher Bedenken der EU-Kommission gescheitert. Daher will Air Transat standalone weitermachen.

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Halbjahreszahlen: Swiss tiefer in die roten Zahlen gerutscht

Die Lufthansa-Tochter Swiss flog im ersten Halbjahr des laufenden Jahres einen Verlust in der Höhe von 398,2 Millionen Schweizer Franken. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum (-266,4 Millionen Schweizer Franken) rutschte man damit tiefer in die roten Zahlen. Der Betriebsertrag lag mit 659,3 Millionen Schweizer Franken um 43,5 Prozent unter dem Vorjahreswert (1. HJ. 2020: 1,17 Milliarden Schweizer Franken). Im zweiten Quartal hat Swiss mit Blick auf die Sommerreisezeit wie schon letztes Jahr einen leichten Aufschwung verbucht. Die Lage bleibt jedoch weiterhin äusserst angespannt. Zur Wiederherstellung von Investitions- und Wettbewerbsfähigkeit hat die Lufthansa-Tochter eine umfassende Restrukturierung und Transformation inklusive eines Stellen- und Flottenabbaus eingeleitet. “Unter nach wie vor widrigen Rahmenbedingungen haben wir uns in der ersten Jahreshälfte den Umständen entsprechend gut behaupten können. Durch ein rigides Kosten- und Cash-Management sowie eine konsequente Netz- und Kapazitätssteuerung haben wir den operativen Verlust in Grenzen halten und im zweiten Quartal einen positiven operativen Cashflow realisieren können. Wir rechnen aktuell damit, nicht mehr als rund die Hälfte des Bankenkredits in Anspruch nehmen zu müssen, und liegen zurzeit deutlich darunter”, erklärt Finanzchef Markus Binkert. Steigende Buchungszahlen im zweiten Quartal 2021 Ab April hat Swiss mit Blick auf die Sommerreisezeit wie auch im letzten Jahr einen leichten Aufschwung verzeichnet. Im zweiten Quartal stieg der Betriebsertrag gegenüber Vorjahr um 47,6 Prozent auf 359,7 MIllionen Franken. (Q2 2020: 243,7 Millionen Franken). Das operative Ergebnis lag mit -197,2 Millionen Schweizer Franken zwar um 8,2 Prozent unter Vorjahr (Q2 2020: -182,3 Millionen Schweizer Franken), zu Buche geschlagen haben im zweiten

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Lufthansa reduziert Verlust auf 952 Millionen Euro

Der Lufthansa-Konzern flog im zweiten Quartal des laufenden Jahres einen operativen Verlust in der Höhe von 952 Millionen Euro ein. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum konnte man den Fehlbetrag um 43 Prozent reduzieren. Die angebotene Kapazität lag Ende Juni plangemäß bei 40 Prozent des Vorkrisenniveaus. Der Adjusted Free Cashflow lag im 2. Quartal, vor allem aufgrund des starken Buchungseingangs, bei plus 340 Millionen Euro. Der operative Cashflow betrug dank positiver Effekte im Umlaufvermögen aufgrund der starken Buchungseingänge im 2. Quartal plus 784 Millionen Euro. Ohne Berücksichtigung dieser Effekte lag der Mittelabfluss bei durchschnittlich 200 Millionen Euro pro Monat. Zum Ende des 1. Halbjahres betrug die Zahl der Beschäftigten 108.000. Damit haben seit Beginn der Krise über 30.000 Mitarbeitende den Konzern verlassen. Unter Einbezug der genannten Programme wurden damit bereits über 1,1 Milliarden Euro der angestrebten Personaleinsparungen von 1,8 Milliarden Euro realisiert oder vertraglich vereinbart. Umsatz von 3,2 Milliarden Euro Der Konzernumsatz lag im 2. Quartal bei 3,2 Milliarden Euro, 70 Prozent höher als im 2. Quartal des Vorjahrs (Vorjahr: 1,9 Milliarden Euro). Der operative Verlust auf Basis des Adjusted EBIT verringerte sich auf -952 Millionen Euro (Vorjahr: -1,7 Milliarden Euro). Das Konzernergebnis belief sich im 2. Quartal auf -756 Millionen Euro (Vorjahr: -1,5 Milliarden Euro). Im 1. Halbjahr des Geschäftsjahres betrug der Konzernumsatz 5,8 Milliarden Euro (Vorjahr: 8,3 Milliarden Euro). Der operative Verlust auf Basis des Adjusted EBIT lag im 1. Halbjahr mit -2,1 Milliarden Euro niedriger als im Vorjahr (Vorjahr: -2,9 Milliarden Euro). Das Konzernergebnis für das 1. Halbjahr lag bei

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Brasilien: Gol organisiert sich 28 weitere B737-Max-8

Die brasilianische Fluggesellschaft Gol will die Flotte mit weiteren Boeing 737 Max 8 verstärken. Der Carrier wird dazu 28 weitere Exemplare beziehen. 15 Einheiten übernimmt man von Leasinggesellschaften. Mit den Neuzugängen sollen insgesamt 23 Boeing 737-800 ersetzt werden. Die weiteren Maschinen sollen das geplante Wachstum abdecken. Die Auslieferungen dieser Order sollen Ende 2022 starten. Derzeit übernimmt Gol am laufenden Band Maschinen der Max-Reihe, denn bis Ende dieses Jahres soll die Teilflotte von 12 auf 28 Einheiten erweitert werden. Der brasilianische Carrier rechnet damit, dass nach dem Ende der Corona-Pandemie ein sehr starkes Ansteigen der Nachfrage einsetzen wird. Gleichzeitig will man die Betriebskosten mit treibstoffsparendem Fluggerät senken. Neun Boeing 737 Max 8, die in der neuen Order enthalten sind, verkauft man übrigens gleich ab Werk, denn für diese hat man Sale-and-Leaseback-Deals mit Leasinggesellschaften unterschrieben. Die verbleibenden vier Exemplare sind über Kredite finanziert.

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Air Tanzania übernimmt vorläufig letzte gebaute Dash 8-400

Die zumindest vorläufig letzte gebaute DHC Dash 8-400 geht an Air Tanzania. Das Turbopropflugzeug trägt die Seriennummer 4624 und wartet bereits seit April 2021 in Goose Bay auf die Übernahme durch einen Operator. Anfang dieses Jahres verkündete de Havilland Aircraft of Canada, dass man die Produktion der Dash 8-400 vorläufig einstellen wird. Dieser Maschinentyp wurde bis zuletzt am Standort Toronto gefertigt. Mangels neuer Aufträge ruht derzeit die Endmontage. Ob diese jemals reaktiviert werden kann? Das ist völlig unklar und wird in erster Linie davon abhängen, ob Fluggesellschaften weitere Dash 8-400 bestelle. De Havilland hat einige Pläne für die Modernisierung des Musters, jedoch sind diese noch nicht spruchreif. Das Werk in Toronto ist übrigens weiterhin Eigentum von Bombardier. Im Zuge der Übernahme des Dash-Programms wurde ein Leasingvertrag samt Personal für dieses vereinbart. Ob de Havilland in Zukunft wieder auf die Kapazitäten in Toronto zurückgreifen wird, ist ebenso offen. Air Tanzania wird jedenfalls die – zumindest vorläufig – letzte DHC Dash 8-400 unter der Registrierung 5H-TCK betreiben. Die Flotte des Carriers besteht aus zwei Airbus A220-300, zwei Boeing 787-8, zwei DHC Dash 8-300 sowie nun fünf DHC Dash 8-400.

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IATA: 60,2 Prozent Rückgang im Jahr 2020

Der Weltluftfahrtverband IATA stellte fest, dass im Vorjahr um 60,2 Prozent weniger Fluggäste befördert wurden. Insgesamt zählte man weltweit 1,8 Millionen Reisende und 2.986.993 Millionen Passagierkilometer. Es handelt sich um den größten Einbruch seit dem Beginn der Aufzeichnungen. Diese Zahlen gehen aus dem statistischen Jahrbuch 2020, das die IATA am Dienstag in Montreal veröffentlicht hat, hervor. Willie Walsh fügte hierzu an, dass das Jahr 2020 ein Rekordjahr war, jedoch kein gutes. Das zeigen auch die Finanzzahlen der Airlines. So reduzierte sich im Vorjahr der Umsatz auf 189 Milliarden U.S.-Dollar. Dies entspricht einem Rückgang um 69 Prozent. Die Verluste der IATA-Mitglieder werden mit 126,4 Milliarden U.S.-Dollar ausgewiesen. Rechnerisch gesehen war nur ein Drittel der weltweiten Flotte im Einsatz. Das hat auch Auswirkungen auf die Beschäftigten gehabt, denn rund eine Million Menschen sollen ihre Jobs verloren haben.

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La Compagnie steigt ins Frachtgeschäft ein

Bislang war die französische Fluggesellschaft La Compagnie für reine Business-Class-Flüge auf Transatlantik-Strecken bekannt. Nun baut man sich im Bereich Fracht ein zweites Standbein auf. Hintergrund ist, dass die Nachfrage zwischen Europa und den Vereinigten Staaten derzeit hoch ist. Statt Business-Class-Passagieren wird La Compagnie künftig auch Pakete, Container und Paletten transportieren. Dabei baut man auf eine bestehende Partnerschaft mit Worldwide Flight Services auf. Daraus resultieren werden zwei neue Cargo-Strecken zwischen Frankreich und den Vereinigten Staaten von Amerika. Der Partner wird in den Laderäumen der A321LR-Flotte bis zu 3,5 Tonnen Fracht pro Flug zuladen. Handling, Operations und Vertrieb der Frachtkapazitäten obliegen Worldwide Flight Services. „WFS ist der perfekte Partner, um die Einführung unseres allerersten Frachtdienstes zu unterstützen. Wir sind zuversichtlich, dass sie unseren Frachtkunden die gleiche hochwertige Erfahrung bieten werden, die unsere Passagiere genießen, wenn sie sich für La Compagnie entscheiden“, erklärt Damien Paries, Vice President Ground Operations bei La Compagnie.

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Vereinigung Cockpit fordert teurere Flugtickets

Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit fordert, dass die Preise für Flugreisen steigen sollen. Man ist der Ansicht, dass Fliegen seinen Preis haben muss und kritisiert günstige Preise einiger Anbieter. Die VC lehnt solche Angebote ab und unterstützt Forderungen nach einer Verhinderung von Dumpingpreisen im Luftverkehr. „Der Flug in den Urlaub oder zum Geschäftstermin hat für Reisende und Beschäftige seinen Wert und muss daher einen gewissen Preis haben „, sagt Leila Belaasri, Pressesprecherin der VC. „Ein ruinöser Preiswettbewerb schadet letztlich allen: Fluggesellschaften, Reisenden, Beschäftigten und der Wirtschaft, die auf effiziente Konnektivität angewiesen ist. Wir appellieren an die europäische Politik, festzulegen, dass künftig alle Steuern, Zuschläge, Entgelte und Gebühren im Ticketpreis enthalten sein müssen. Alles andere ist pures Dumping.“ Die Pilotengewerkschaft vertritt weiters die Ansicht, dass besonders billige Flugscheine zu Wettbewerbsverzerrungen führen würden: „Sie werden auf dem Rücken der Beschäftigten und der Umwelt realisiert. Um einen ruinösen Preiswettbewerb zu unterbinden, fordern verschiedene Verbände und Gewerkschaften daher eine EU-Regulierung, die festlegt, dass Flugtickets nicht zu einem Preis unterhalb der anwendbaren Steuern, Zuschläge, Entgelte und Gebühren verkauft werden dürfen“, so die VC.

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Hamburg: Tel Aviv Air nimmt den Ticketverkauf auf

Mit von Enter Air gecharterten Boeing 737-800 will das Startup Tel Aviv Air eine Nonstopverbindung zwischen Hamburg und der israelischen Mittelmeer-Metropole etablieren. Der Erstflug soll am 19. September 2021 durchgeführt werden. Die Flugscheine werden ab sofort zum Preis von 149 Euro pro Strecke zum Kauf angeboten. Tel Aviv Air ist – anders als es der Name vermuten lassen würde – keine Fluggesellschaft, sondern ein Unternehmen, das Flugzeuge chartert und die Sitzplätze auf eigene Rechnung vermarktet. „Mit der Strecke von Hamburg nach Tel Aviv nehmen wir ein altes Ziel neu auf, das sich in der Vergangenheit bewährt hat. Wir freuen uns, gemeinsam mit Tel Aviv Air diese Route wieder aufbauen zu können“, sagt Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburg Airport. „Wir sind sicher, an den Erfolg von früher anknüpfen zu können und Tel Aviv wieder als beliebtes Ziel im Hamburger Streckennetz etablieren zu können.“ Hinter Tel Aviv Air stehen der Hamburger Reisebüro-Inhaber Shlomo Almago sowie Paul Scodellaro, ehemaliger Verkaufschef der Fluggesellschaft Germania. Paul Scodellaro hatte die Route nach Tel Aviv seinerzeit für Germania schon einmal erfolgreich aufgebaut. „Wir freuen uns sehr, Hamburg ab September wieder non-stop mit Tel Aviv zu verbinden. Tel Aviv ist ein sehr attraktives Ziel für Geschäftsreisende, Touristen und Kunden, die Familie oder Freunde besuchen. Hamburg Airport hat uns von Anfang an sehr unterstützt“, sagt Paul Scodellaro, geschäftsführender Gesellschafter Tel Aviv Air.

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