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Air Belgium tauscht zwei A340-300 gegen A330neo ein

Vierstrahler sind zwar bei vielen Luftfahrt-Fans beliebt, doch bei Airlines eher nicht. Air Belgium tauscht zwei von drei Airbus A340-300 gegen A330neo ein. Leasinggeber wird weiterhin direkt der Flugzeugbauer Airbus sein. Laut Medienmitteilung wird Air Belgium den ersten A330-900 am 15. Oktober 2021 in den aktiven Liniendienst stellen. Beide A330-900 sollen im Herbst 2021 übernommen werden. Es handelt sich um Flugzeuge, die vormals für die nicht mehr existierende Fluggesellschaft Air Berlin bestimmt werden. Danach hätten diese an Rwandair gehen sollen, doch auch daraus wurde nichts. Nun werden die beiden A330-900 bei Air Belgium eine Heimat finden. Der Carrier wird die Neuzugänge mit drei Beförderungsklassen betreiben: Business-, Premium-Economy- und Economy-Class. Gegenüber den momentan verwendeten Vierstrahlern des Typs Airbus A340-300 sind die A330-900 deutlich treibstoffsparender. „Air Belgium ist sehr glücklich und stolz, diese neuen Flugzeuge in Belgien präsentieren zu können. Sie sind die modernsten Flugzeuge, die unter belgischer Flagge operieren werden. Wir freuen uns sehr über unsere Erfahrung im Betrieb der Airbus A340, die Zuverlässigkeit, Komfort und Leistung unter Beweis stellt. Mit der A330neos profitieren Kunden direkt von noch mehr Komfort und erstklassigem Service an Bord und reduzieren gleichzeitig unsere Umweltbelastung um 25 Prozent“, so Air-Belgium-Chef Niky Terzakis.

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NRW: Eurowings fährt Kapazität auf zwei Drittel hoch

Im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen beginnen heute die Sommerferien. Größter Anbieter am Flughafen Düsseldorf ist die Lufthansa-Tochter Eurowings. Diese bietet rund 70 Destinationen an. Auf häufigsten fliegt man nach Palma de Mallorca, denn zu diesem Ziel sind bis zu zehn Flüge pro Tag angekündigt. „Die Menschen wollen endlich wieder reisen – und wir sind bereit. Nach der langen Zeit des Lockdowns freuen wir uns als Eurowings Team darauf, immer mehr Gäste sicher, zuverlässig und mit bestmöglichem Service an ihre Urlaubsziele zu fliegen“, sagt Jens Ritter, Chief Operating Officer von Eurowings. „Wir haben die Zeit genutzt und uns in den vergangenen Monaten umfassend auf den Neustart vorbereitet, um unseren Gästen einen angenehmen Start in den Urlaub zu ermöglichen.“ Mit einer steigender Impfquote, fallenden Infektionszahlen und der Aufhebung von Reise-beschränkungen nimmt die Nachfrage nach Flügen deutlich zu. Gefragt sind dabei vor allem touristische Ziele – allen voran Mallorca, Griechenland, die Kanaren oder auch Kroatien. Darauf hat Eurowings mit einer sukzessiven Ausweitung ihres Flugprogramm reagiert und das Angebot allein in Düsseldorf, dem größten Eurowings Standort, in den Ferien nochmals um 40 Prozent aufgestockt. Eurowings bietet ab Düsseldorf rund 70 Ziele in 20 Staaten an. Ab Köln/Bonn sind es 60 Destinationen in 18 Ländern. Am ersten Ferienwochenende erwartet der Carrier in der Landeshauptstadt rund 25.000, in Köln 13.000 Passagiere. 4.000 Eurowings Flüge finden in der Ferienzeit in Düsseldorf statt, knapp 2.000 Flüge in Köln. Auch wenn Eurowings im Laufe des Sommers wieder einen Großteil ihres ursprünglichen Streckenportfolios anbietet, wird das Sommerprogramm 2021 nur rund zwei

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Fraport organisiert Sicherheitsaufgaben neu

Die Fraport AG organisiert ihre Tochtergesellschaft Fraport Security Services GmbH neu. Mit Wirkung zum 1. Juli 2021 wurden die operativen Geschäftsbereiche Luftsicherheit, Flughafensicherheit und Services zweckgebunden zusammengefasst und in drei neu gegründete Tochtergesellschaften ausgegliedert. Das hat zur Folge, dass die Kontrolldienstleistungen nach §5 Luftsicherheitsgesetz von der FraSec Luftsicherheit GmbH durchgeführt werden. Jene, die unter die Paragraphen 8 und 9 fallen sowie klassische Security-Aufgaben werden nun von der FraSec Flughafensicherheit GmbH erbracht. Die Agenden aus dem Bereich Service sind nun in der FraSec Services GmbH angesiedelt. Aufgaben und Personal der Zentralbereiche sowie der FraSec Academy verbleiben in der Dachgesellschaft FraSec Fraport Security Services GmbH. Die neuen Tochterunternehmen gehören zunächst zu 100 Prozent zur FraSec Fraport Security Services GmbH. Die neue Unternehmensstruktur bietet jedoch die Möglichkeit für Kooperationen, um da, wo es sinnvoll ist, den jeweiligen Bereich weiter zu stärken. „Viele Unternehmen insbesondere im Luftverkehr sind durch die Corona-Pandemie dazu gezwungen, die eigenen Strukturen und Geschäftsmodelle zu hinterfragen. Wir haben uns daher sehr intensiv mit der Frage beschäftigt, wie sich das Unternehmen strategisch sinnvoll und zukunftsfähig ausrichten lässt. Die Restrukturierung der FraSec-Unternehmensgruppe ist ein wesentlicher Schritt, um der Verantwortung gegenüber unseren rund 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gerecht zu werden sowie die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Unternehmensgruppe nachhaltig zu sichern“, erklärt Martin Budweth, Vorsitzender der FraSec Geschäftsführung. Zusätzlich dazu wurde die Reorganisation unter anderem auch durch die zwischen der Fraport AG und dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) beschlossene Steuerungsübernahme im Bereich der Passagierkontrollen erforderlich. Ab dem 1. Januar

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Charity: Lufthansa-Mitarbeiter versteigern Kunstwerke

Für einen guten Zweck engagieren sich immer mehr Mitarbeiter der Lufthansa Group ehrenamtlich bei Help Alliance. Dabei setzen sie auch ihre künstlerischen und/oder musikalischen Fähigkeiten ein. Dank dieser kreativen Unterstützung kann die Hilfsorganisation der Lufthansa Group in ihren Projekten zunehmend mehr bewegen, um Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen Zugang zu Bildung zu verschaffen. Jetzt startet Help Allicance mit zwei ganz besonderen Mitarbeiter-Aktionen in den Sommer. Dabei wird ein Acryl-Gemälde „Amazonas“, das von Simone von Anhalt gemalt wurde, versteigert. Sie arbeitet für Lufthansa und ist nebenbei als Künstlerin aktiv. 50 Prozent des Erlöses geht an Help Alliance für das Hilfsprojekt „Boxen gegen Perspektivlosigkeit“ in São Lourenço da Mata, Brasilien. Es zielt darauf ab, Kindern und Jugendlichen durch Sport-, Musik und Bildungsangebote eine Alternative zu Langeweile, Kriminalität und Perspektivlosigkeit zu bieten. Simone von Anhalt lebte in ihrer Jugend selbst mehrere Jahre in Brasilien. Aus ihren einschneidenden Erlebnissen und Erfahrungen heraus entstand das tiefe Bedürfnis sich für die Straßenkinder aus den ärmsten Regionen Brasiliens einzusetzen. Auch Marika Hinkey, Lufthansa Flugbegleiterin und Sängerin, sowie Martin Heumüller, Lufthansa Kapitän und Pianist, engagieren sich ehrenamtlich bei Help Alliance. 2020 haben sie ein musikalisches Projekt ins Leben gerufen und gemeinsam mit sozial benachteiligten Kindern aus dem Projekt „Sprachförderung für Kinder mit Migrationshintergrund” in Flörsheim bei Frankfurt und vielen prominenten Musikern für Help Alliance den Song “Let’s Get Together to Help the World” produziert. Um alle Hörern an der Entstehungsgeschichte des Songs teilhaben lassen, wurde eine Making-of-Dokumentation entwickelt, die Einblicke in die Produktion des Songs gibt und

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München baut Lounge-Angebot wieder aus

Auf dem Flughafen München kehrt langsam, aber sicher wieder Leben ein. Derzeit werden durchschnittlich 400 Starts und Landungen pro Tag durchgeführt. Diese werden von rund 30.000 Reisenden genutzt. Das Shopping- und Gastronomieangebot wurde schrittweise wieder hochgefahren. In beiden Terminals, im München Airport Center (MAC) und im Besucherpark haben insgesamt mehr als 20 Restaurants und Bars, rund 45 Shops und sechs Autovermietungen geöffnet. Angesichts des anziehenden Verkehrs wird der Flughafen München auch wieder zu einem gefragten Standort für neue und innovative Konzepte von Einzelhandel und Gastronomie: So geht im MAC (Ebene 03 am Übergang zum T1)  der „Hard Rock Cafe Munich Airport Rock Shop” an den Start. Rockmusik-Fans können sich dort mit den weltweit bekannten Sammler- und Erinnerungsstücken aus dem Hard Rock Cafe eindecken. Auch in der Gastronomie am Airport gibt es bereits seit Mai einen attraktiven Neuzugang: „dean&david“, ein Münchner Unternehmen, das für gesunde Lebensmittel, hochwertige Zutaten und nachhaltigen Konsum steht, bietet im Terminal 2, Ebene 04 nach der Sicherheitskontrolle unter anderem Salate, Bowls oder Smoothies. Außerdem wird nun den Passagieren im „MyDutyFree“ im Terminal 2, Ebene 04, ein neuer Service geboten: In einem mit Theke und Stühlen ausgestatteten „Hospitality Bereich“ können die Kunden sich in entspannter Atmosphäre über Produkte informieren und beraten lassen. Fluggäste, die einen exklusiven Service wünschen, können auch wieder die Lounges im kürzlich wiedereröffneten Terminal 1 nutzen – vorrübergehend noch mit eingeschränkten Öffnungszeiten. Die Airport Lounge Europe (Modul D) ist täglich von 5:00 bis 13:30 Uhr, die Airport Lounge World (Modul B) täglich von 10:00 bis

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Kommentar: Grüngewaschene 737-300 und Einkaufen im Schlaf – geht’s noch?

In den letzten Tagen gab es in der Luftfahrt mal wieder einige äußerst merkwürdige Facetten. Beispielsweise vermarktet das Charterunternehmen Flüge, die mit fast 30 Jahre alten Boeing 737-300 durchgeführt werden als umweltfreundlich und „grün“ oder aber bei Lauda hat der für Wien zuständige Base-Supervisor mutmaßlich vergessen, dass er für eine Airline und nicht für eine Drückerkolonne oder einen Geheimdienst arbeitet. Green Airlines ist – anders als es der Name vermuten lässt – keine Fluggesellschaft, denn man hat kein AOC und keine Betriebsbewilligung. Man chartert in die Jahre gekommene Maschinen und vermarktet die Sitzplätze auf eigene Rechnung. Durch das „Greenwashing“ im Marketing stellt man Embraer 190, Airbus A319 und sogar fast 30 Jahre alte Boeing 737-300 als „grün“ dar. Niemand kann die angeblichen Kompensationen und Projekte, die auf der Homepage dargestellt werden, überprüfen. Bemerkenswerterweise verliert das Unternehmen, das seinen Sitz in Karlsruhe bei einem einschlägigen Briefkastenanbieter hat, auch schon länger kein Wort mehr darüber was man denn nun so super für die Umwelt macht. Anbieter wechselt „Flugpartner“ wie Unterwäsche Auffällig ist, dass dieses Charterunternehmen die Fluggesellschaften, die gechartet werden, regelrecht wie Unterwäsche auswechselt. Zunächst sollte Air Alsie fliegen, doch diese stieg dem Vernehmen nach noch vor dem Erstflug aus. Chalair führte wenige Legs zwischen Karlsruhe und Sylt doch, ehe dann kurze Zeit PAD Aviation mit Businessjets unterwegs war und dann German Airways mit Embraer 190. Nun rückte am Donnerstag eine fast 30 Jahre alte Boeing 737-300 der bulgarischen ALK Air an. Dieser Maschinentyp ist ein regelrechter Spritfresser und in keiner Art

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Salzburg feiert Comebacks von Hamburg und Istanbul

Der Salzburger Flughafen ist nun wieder mit Istanbul und Hamburg verbunden. Der Airport sieht das Comeback von Turkish Airlines und die Wiederaufnahme durch Eurowings als deutlichen Lichtstreif am Horizont. Dazu Prokurist Christopher Losmann: „Endlich kommen nun nach und nach die Airlines zurück nach Salzburg. Waren es in den letzten Wochen unsere Urlaubsdestinationen, so starten jetzt auch unsere Hub- und Städteverbindungen wieder durch. Seit heute wird Istanbul wieder 10x wöchentlich und Hamburg 4x wöchentlich direkt angeflogen“. Die aktualisierte Einreiseverordnung, die geimpften, genesenen und getesteten Personen aus deutlich mehr Staaten kommend die quarantänefreie Einreise ermöglicht, sieht man am Flughafen Salzburg positiv. Man geht davon aus, dass diese dem Tourismus in Österreich und in der EU „sehr gut tun“ wird. „Die Anpassung der Einreisevorschriften erleichtert es Fluggästen aus Drittländern, wie etwa Saudi-Arabien oder der Türkei, wieder nach Österreich zu kommen und umgekehrt werden Geschäftsreisedestinationen wieder mit Leben gefüllt. Jetzt heißt es für uns volle Fahrt voraus und für die Salzburger und Bayern: bucht Eure Flüge und fliegt ab Salzburg“, so Losmann.

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Italien: Airline-Belegschaft geht in den Streik

Italien-Urlauber sollten beide Augen und Ohren am 6. Juli offenhalten. Denn mehrere Gewerkschaften haben für diesen Tag zu einer 24-stündigen landesweiten Arbeitsniederlegung aufgerufen. Der Ausstand betreffe mehrere Airlines, darunter Air Italy, Ernest, Blue Panorama und Air Dolomiti. Das berichtet unter anderem das Reiseportal „Reisevor9“.

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Linz weiter im Fracht-Aufwind

Als einziger Flughafen Österreichs konnte Linz im „Corona-Jahr 2020“ im Bereich der Luftfahrt signifikant zulegen. Die anderen Airports, auch Wien, waren in diesem Segment stark rückläufig. Im Gegensatz zu Deutschland gab es in der Alpenrepublik keinen „Fracht-Boom“ – ganz im Gegenteil, denn gemeinsam haben die Airports einen starken Rückgang erlitten. Linz ist aber eine Ausnahme, denn der Airport konnte entgegen dem „österreichischen Trend“ um rund 37 Prozent zulegen. Allein seit Anfang März wurden über 40 Charterrotationen abgefertigt und der Boom hält weiter an. Damit konnte Linz Airport Cargo erneut seine Führungsposition an der Spitze der regionalen Frachtflughäfen  Österreichs sowie den 11. Platz innerhalb der gesamten D-A-CH-Region eindrucksvoll  unterstreichen. „Wir sind förmlich aus der Pandemie gewachsen und haben es geschafft mit vollem Einsatz, Flexibilität und einem hohen Maß an Servicequalität, unsere Kunden zu überzeugen und  beinahe Unmögliches möglich zu machen. Damit hat sich Linz Airport Cargo mit seiner zentralen Lage als zuverlässiger Partner gerade in dieser außergewöhnlichen Zeit erneut erwiesen und international einen Namen gemacht“, zeigt sich Norbert Draskovits,  Geschäftsführer der Flughafen Linz GesmbH erfreut. Frachtflugverbindung mit Turkish Cargo ab Linz Neben der seit Jahren bestehenden regelmäßigen Frachtflugverbindung – mit DHL ExpressAustria von Linz nach Leipzig bzw. Belgrad und Brüssel (5 Verkehrstage pro Woche) – konnte der Linz Airport zu Beginn der Pandemie im April 2020 einen zusätzlichen regulären Frachtcarrier gewinnen. Turkish Cargo fliegt mit einer Boeing B777F und einem Airbus A330F  2x wöchentlich jeweils von Linz nach Istanbul.

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Saudia feiert Comeback in Wien

Nach weit über einem Jahr „Corona-Pause“ ist Saudi Arabian Airlines wieder zurück auf dem Flughafen Wien-Schwechat. Seit Donnerstag bedient der Carrier wieder die Ziele Riad und Dschidda. Vollständig geimpfte Personen können laut aktueller Verordnung 14 Tage nach der letzten Dosis ohne Quarantäne nach Österreich einreisen. Saudia bietet die beiden Ziele jeweils zweimal pro Woche an. Als Fluggerät kommen Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 zum Einsatz. Riad wird an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag bedient. Dschidda an Dienstagen und Samstagen.

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