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Grüner Pass: Flughäfen und Airlines warnen vor stundenlangen Warteschlangen

Ab 1. Juli 2021 sollen die digitalen EU-Zertifikate für Getestete, Genesene und Geimpfte im Unionsgebiet „live“ gehen und für Einreiseerleichterungen sorgen. Herzstück ist der QR-Code, der im Idealfall von den Passagieren selbstständig nach der Ankunft auf Scanner aufgelegt werden sollte. Sollte, denn hinter den Kulissen herrscht Chaos. Die Kernproblematik liegt darin, dass der „Grüne Pass“ eben nicht zu einheitlichen Einreisebestimmungen innerhalb der Europäischen Union führt, sondern die Mitglieder weiterhin ihre eigene Suppe kochen. Das jüngste Beispiel hierfür ist, dass Deutschland seit Dienstag Portugal als Virusvariantengebiet eingestuft hat. Das führt zu Quarantäne – auch für Green-Pass-Inhaber. An fast allen Flughäfen Europas erfolgen die Kontrollen weiterhin manuell. Beispielsweise am Flughafen Wien sichten Soldaten des Bundesheeres im Auftrag der Bezirkshauptmannschaft Bruck an der Leitha die Dokumente der Reisenden. In Luqa überprüfen Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums nach der formellen Einreise die Covid-Dokumente. In beiden Fällen entstehen bereits jetzt öfters lange Warteschlangen, die immer länger werden. Die Branche rechnet damit, dass es an manchen Airports zu stundenlangen Wartezeiten kommen könnte. Die Lösung des Problems sieht man darin, dass die QR-Codes von den Passagieren selbstständig an Schranken, die vergleichbar mit Self-Boarding-Gates sind, abscannen sollen. Passt alles, öffnet sich die Barriere und wenn nicht kann eine manuelle Nachkontrolle durch Personal erfolgen. Dies würde die Prozesse praxistauglich beschleunigen. Vorbereitet hat man sich darauf an nur wenigen Airports, denn es geht auch ums Geld: Wer kommt für die Technik auf? Der jeweilige Flughafen oder die jeweilige Behörde, die diese Kontrollen durchführt? Demnach ist es nicht verwunderlich, dass der Flughafenverband ACI

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EU: Plattform für digitalen Impfpass steht

Der EU-weiten „Grünen Pass“ soll sicheres Reisen in Pandemiezeiten wieder ermöglichen. Noch vor Startschuss am 1. Juli wurden nun die nötigen technischen Voraussetzungen geschaffen. Die EU-Kommission hat ihre elektronische Plattform für die Überprüfung von Impfzertifikaten gestartet, die im Sommer das Reisen erleichtern sollen. Damit könne die technische Umsetzung des Vorhabens abgehakt werden, so die Tagesschau. Sieben Länder hätten bereits mit der Ausstellung begonnen – darunter auch Deutschland. „Dies ist ein großer Erfolg weit vor der vorgesehenen Zeit, der uns zuversichtlich stimmt, dass das System bis zum 1. Juli vollständig in Betrieb sein wird“, sagte ein Kommissionssprecher. Ihm zufolge geben auch schon Bulgarien, Tschechien, Dänemark, Griechenland, Kroatien und Polen Zertifikate aus. Andere Länder wollen dies laut Kommission erst tun, „wenn alle Funktionen landesweit zur Verfügung stehen“. Seit der abgelaufenen Woche werde der digitale Impfpass in einigen deutschen Impfzentren auch schon getestet. Unter anderem werde dabei das Einscannen der Nachweise mittels App auf die Probe gestellt. Der bundesweite Start des deutschen Pendants „CovPass“ ist für das zweite Quartal geplant. Bis Ende Juni – also vor dem Beginn der Hauptreisezeit – soll alles bereit sein.

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Wegen Delta-Variante: Hongkong verpasst UK-Flügen Landeverbot

Hongkong zieht die Reißleine: Wegen der anhaltenden Turbulenzen rund um die Delta-Variante dürfen Flüge aus Großbritannien ab Donnerstag nicht mehr landen. Das Vereinigte Königreich werde als „extremes Hochrisikoland“ eingestuft, teilte die Regierung in Hongkong am Montag mit. Das hat zur Folge, dass Flugzeuge nicht mehr den Flughafen der ehemaligen britischen Kronkolonie in Chinas Süden anfliegen dürfen. Auch Transitreisen soll ein Riegel vorgeschoben werden. Das berichtet das Luftfahrtportal Aero. Großbritannien entwickelt sich damit immer mehr zum Sorgenkind Europas. Trotz fortschreitender Impfkampagne liegt die Sieben-Tage-Inzidenz mittlerweile wieder bei rund 124.

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Türkei: Atlasglobal wird endgültig aufgelöst

Die türkische Fluggesellschaft Atlasglobal ist schon lange nicht mehr geflogen. Nun ordnete ein Gericht die Liquidation des Carriers an. Das Unternehmen musste im Feber 2020 – also noch vor der Corona-Pandemie in Europa – Insolvenz anmelden. Im Spätherbst des Jahres 2019 geriet Atlasglobal in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten. Im November 2019 wurde der Flugbetrieb eingestellt, jedoch einige Wochen später in stark reduziertem Umfang wiederaufgenommen. Im Feber 2020 musste die Fluggesellschaft mit Sitz in Istanbul dann Insolvenz anmelden. Nun ordnete das zuständige Handelsgericht die endgültige Liquidation von Atlasglobal an. Der Erlös aus Veräußerungen und Auktionen soll den Gläubigern ausbezahlt werden. Laut lokalen Medien befinden sich unter diesen rund 2.000 Mitarbeiter, deren Löhne schon länger nicht mehr ausbezahlt wurden. Türkischen Medienberichten zufolge ordnete das Handelsgericht erster Instanz Bakırköy am 17. Juni 2021 die Liquidation des Nachlasses der verstorbenen Fluggesellschaft an, die von der Istanbuler Handelskammer und der Direktion für Vollstreckung und Insolvenz von Bakırköy überwacht wird. Alle Erlöse werden an die Gläubiger ausgeschüttet, darunter fast 2.000 Arbeitnehmer, die Lohnrückstände haben.

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VC appelliert erneut gegen Luftfahrtabkommen mit Katar

Am Montag hat der Rat der Europäischen Union die Unterfertigung des Luftfahrtabkommens mit Katar beschlossen. Dieses wird unter anderem Qatar Airways einen verbesserten Marktzugang gewähren. Europäische Arbeitnehmervertreter kritisieren das und würden das Vertragswerk am liebsten verhindern. Die Vereinigung Cockpit erinnert gemeinsam mit „Europeans for Fair Competition“ (E4FC) erinnert die Vereinigung Cockpit (VC) als Vertreterin des deutschen Cockpit-Personals daran, dass die umfassenden Bestimmungen des Abkommens zum fairen Wettbewerb eingehalten werden müssen. „Das Abkommen mit Katar liegt weder im Interesse der europäischen Beschäftigten noch der europäischen Luftverkehrswirtschaft“, sagt Maria-Pascaline Murtha, VC-Vorständin Internationale Beziehungen. „Umso wichtiger ist es daher, dass die EU-Kommission den fairen Wettbewerb im Rahmen dieses Abkommens eng überwacht und im Falle von Verstößen die notwendigen Maßnahmen ergreift. Das Abkommen sollte darüber hinaus im Sachen Klimaschutz nachgebessert werden. Wir brauchen verbindliche Umweltauflagen, die den Zielen des europäischen Green Deals entsprechen.“ Zwar enthält das Abkommen Verpflichtungen zur Transparenz und Schutzmaßnahmen im Falle von Verstößen, doch die Vereinigung Cockpit hat Zweifel daran, dass diese auch tatsächlich greifen werden. „Die EU-Kommission ist dazu aufgerufen, von Anfang an die notwendigen Schritte zu unternehmen, die ordnungsgemäße und effektive Umsetzung dieser Bestimmungen und damit einen fairen Wettbewerb zu gewährleisten“, so die VC.

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Das ist die neue Premium-Economy-Class von Swiss

Ab dem vierten Quartal 2021 werden zwölf Boeing 777-300ER von Swiss sukzessive mit der neuen Premium-Economy-Class ausgerüstet. Bis zum Start des Sommerflugplans 2022 soll dieses Produkt auf der gesamten Langstreckenflotte angeboten werden. Preislich wird die neue Klasse in etwa 250 bis 350 Franken über der Economyclass liegen. „Wir freuen uns, mit der Einführung der Premium Economy Class dem steigenden Bedürfnis nach mehr Privatsphäre, Komfort und Individualität entgegenzukommen. Zudem stärken wir mit diesem neuen Angebot unsere Premium-Positionierung im wachsenden Freizeitreisebereich“, erklärt Swiss-Chef Dieter Vranckx. Pro Boeing 777-300ER wird Swiss 24 Premium Economy Sitze der neuen Sitzgeneration des Herstellers ZIM anbieten. Der Sitz ist in eine Hartschale integriert und lässt sich mühelos verstellen, ohne dass Mitreisende in der Reihe dahinter beeinträchtigt werden. Im Vergleich zur Economy Class ist der Sitz breiter: Statt 43,4 cm beträgt die Breite zwischen 46 und 48 cm. Der Sitzabstand beträgt 99 cm statt 78,7 cm, was die Beinfreiheit deutlich erhöht. Auch lässt sich der neue Premium Economy Sitz weiter zurücklehnen. Er ist zudem mit einer ausklappbaren Beinstütze ausgestattet. Die Sitzbezüge werden vom Berner Unternehmen Lantal produziert. Für mehr Komfort erhalten Fluggäste der Premium Economy Class zudem ein Reise-Necessaire aus nachhaltigen Materialien. Sie erhalten ebenfalls einen hochwertigen, geräuschreduzierenden Kopfhörer, der das Film- oder Musikerlebnis auf dem 15,6-Zoll-Monitor weiter steigert. Persönliche Leselampen spenden auf Nachtflügen Licht, elektronische Geräte können mittels eigenem USB-A-Anschluss am Platz aufgeladen werden. „Die Premium Economy Class ist prädestiniert für bisherige Fluggäste der Economy Class, die ihr Reiseerlebnis aufwerten und von den Annehmlichkeiten profitieren möchten, wie

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Salzburg feiert Lufthansa-Comeback

Nach langer „Corona-Pause“ ist Lufthansa wieder zurück am Flughafen Salzburg. Am Montag landete der Kranich um 10 Uhr 25 wieder in der Mozartstadt. Damit ist die Anbindung an das Star-Alliance-Drehkreuz Frankfurt am Main wiederhergestellt. „Nach vielen Wochen und Monaten des Wartens, des Hoffens und des Bangens können wir uns endlich wieder freuen! Europa fliegt wieder und wir sind mittendrin! Lufthansa ist unser langjähriger Premiumpartner wenn es um Hub-Verbindungen ab Salzburg geht. Endlich können wir wieder vom weltweiten Star Alliance Streckennetz via Frankfurt partizipieren, das wird neben den touristischen Passagieren vor allem unsere Geschäftsfluggäste freuen“, so Flughafengeschäftsführerin Bettina Ganghofer. „Gerade in und um Salzburg sind viele Wirtschaftszentralen angesiedelt, die dieses Sprungbrett  in die Welt dringend benötigen“. Die Flüge von/nach Frankfurt und weiter in das Lufthansa-Netz sind bereits buchbar und werden im Juli bis zu 10x wöchentlich angeboten. Wenn sich der positive Buchungstrend fortsetzt, werden die Flüge im Laufe des Sommers weiter aufgestockt und wieder 2x täglich angeboten, womit eine noch bessere Konnektivität über den Hub Frankfurt erreicht werden kann.

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Fotogalerie: DFB-Team mit Klasjet in Nürnberg gestartet

Mit einer Boeing 737-500 von Klasjet ist die deutsche Fußball-Nationalmannschaft am Montag in Nürnberg in Richtung London gestartet. Das Team wird am Dienstag im Wembley-Stadion auf England treffen. Für die Anreise und Rückkehr bei Spielen im Ausland nutzen die Fußballer den Flughafen der Metropolregion Nürnberg. Ihr EM-Quartier „Home Ground“ befindet sich rund 20 Kilometer entfernt bei Adidas in Herzogenaurach.

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Wegen B737-Max: Smartwings verklagt Boeing

Die tschechische Fluggesellschaft Smartwings und Boeing konnten sich bislang nicht auf Entschädigungszahlen im Zusammenhang mit dem Grounding und der Lieferverzögerungen der Boeing 737 Max einigen. Nun brachte der Carrier eine Klage in den USA ein. Laut Seattle Times ist im Schriftsatz unter anderem zu lesen, dass Smartwings auf keinen Fall die Entscheidung getroffen hätte auf eine reine Max-Flotte umzustellen oder auch nur ein einziges Flugzeug dieses Typs abzunehmen, wenn die gravierenden Mängel zuvor bekannt gewesen wären. Die Fluggesellschaft hat acht Einheiten direkt bei Boeing bestellt sowie 31 weitere über Leasinggesellschaften. Samrtwings wirft dem Hersteller unter anderem vor, dass dieser sich für billige Lösungen entschieden habe und die Behörde FAA regelrecht getäuscht habe. Das umstrittene MCAS-System, das zu zwei fatalen Abstürzen geführt hat, wäre nicht ausreichend kommuniziert worden und noch dazu fehlerhaft gewesen. In der Klage ist gar vom Vorwurf der „groben Fahrlässigkeit und Betrug“ zu lesen. Die tschechische Fluggesellschaft hat ihre verbliebenen Direktbestellungen storniert und will nun von Boeing die bereits geleisteten Anzahlungen zurückhaben. Die Summe wird mit 833.332 Euro beziffert. Betroffen sind Deposits für zwei Boeing 737 Max. Weiters will Smartwings Entschädigungen überwiesen bekommen.

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Cathay Pacific: Wer sich nicht impfen lässt, fliegt hochkant raus

Die Fluggesellschaft Cathay Pacific führt für ihr fliegendes Personal einen Impfzwang ein. Die Airline mit Sitz in Hongkong informierte ihre Flugbegleiter und Piloten darüber, dass bis zum 31. August 2021 Covid-Impfungen nachgewiesen werden müssen. Andernfalls droht der Rauswurf. Die Rechtfertigung von Cathay Pacific mutet durchaus kurios an, denn man begründet den Schritt damit, dass die Dienstplanung so vereinfacht werde. Laut einem Bericht der BBC müssten nämlich Geimpfte und Ungeimpfte voneinander getrennt werden. Wer sich nicht impfen lassen will, riskiert ab Ende August 2021 den Rauswurf. Einige Airlines, darunter in Europa auch Air Baltic, haben bereits vor einiger Zeit angekündigt, dass bei Neueinstellungen nur noch Geimpfte genommen werden. Bislang bleibt bei fast allen Fluggesellschaften das bestehende Personal „verschont“. Zwar ist zu hören, dass es bei vielen Anbietern internen Druck gibt, doch Cathay ist die erste Airline, bei der öffentlich bekannt wurde, dass fliegenden Mitarbeitern, die sich nicht impfen lassen wollen, der der hochkante Rauswurf droht.  Die Airlines aus Hongkong führt damit eine direkte Impfpflicht für Piloten und Flugbegleiter ein.

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