secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Icelandair stößt Reiseveranstalter ab

Der konzerninterne Reiseveranstalter der Icelandair Group, Iceland Travel, wurde vollständig an den Mitbewerber Nordic Visitor verkauft. Die Genehmigung der Wettbewerbsbehörde steht allerdings noch aus. In einer Börsenmitteilung schreibt Icelandair, dass die Veräußerung der Tour Operator Aktivitäten, die bis in das Jahr 1937 zurückgehen, Teil der neuen Strategie ist. Man will sich auf das Kerngeschäft Luftfahrt konzentrieren. Der genaue Kaufpreis steht noch nicht fest, denn dieser soll erst kurz vor dem Abschluss der Transaktion festgelegt werden. Laut Börsenmitteilung soll die Berechnung dann an Hand der Cash-Lage sowie der Verschuldung von Iceland Travel erfolgen. Laut adhoc-Meldung soll letztere jedoch sehr gering sein.

weiterlesen »

Löhne: Montenegro-Airlines-Mitarbeiter klagen 21 Millionen Euro ein

Der Insolvenzverwalter von Montenegro Airlines muss sich nun auch mit einer millionenschweren Forderung von ehemaligen Mitarbeitern befassen. Es soll sich dabei um 21 Millionen Euro, die aus der Verpflichtung zur Nachzahlung offener Gehälter stammen, handeln. Gegenüber der Tageszeitung Dan bestätigte der Masseverwalter, dass von dieser Summe bereits 17,2 Millionen Euro anerkannt wurden. Die Forderungen werden von insgesamt 666 ehemaligen Mitarbeitern aus den verschiedensten Unternehmensbereichen erhoben. Im Dezember 2020 musste Montenegro Airlines den Flugbetrieb einstellen, da die Staatsführung nicht mehr bereit war zusätzliche Finanzmittel einzuschießen. Das Unternehmen war nicht mehr in der Lage die Gehälter auszubezahlen. Um die Konnektivität aufrecht erhalten zu können gab es dann doch ein bisschen Geld von der Regierung. Am 10. Juni 2021 nahm die Nachfolgegesellschaft Air Montenegro den Flugbetrieb auf, wobei auch ein von German Airways betriebener Embraer 190 zum Einsatz kommt. Zwischenzeitlich brachte der Masseverwalter von Montenegro Airlines eine Klage aufgrund des Firmenlogos ein. Die neue Gesellschaft anerkennt Tickets und Gutscheine, die vom Vorgänger ausgestellt wurden, nicht.

weiterlesen »

British Airways trauert um vier Piloten

Das IAG-Konzernmitglied British Airways musste am Samstag bestätigen, dass insgesamt vier Flugzeugführer verstorben sind. Die genaue Todesursache steht noch nicht fest und wird sich im Zuge behördlicher Ermittlungen noch zeigen. Unbestätigten Meldungen nach sollen diese kurze Zeit davor Covid-Verktorimpfstoffe verabreicht bekommen haben. Unter Rücksichtnahme auf die Hinterbliebenen machte British Airways keine Angaben zur Identität bzw. zum Dienstrang der Flugzeugführer. So bestätigte der größte Carrier des Vereinigten Königreichs lediglich, dass das Unternehmen leider um vier Piloten trauern muss. Gleichzeitig weist man mit den Worten „Die Behauptungen in den sozialen Medien, in denen spekuliert wird, dass die vier Todesfälle miteinander verbunden sind, enthalten jedoch keinerlei Wahrheit“ zurück, dass ein Zusammenhang bestehen soll. British Airways vermeidet jedoch in der offiziellen Kommunikation sowie auf Social Media Kanälen das Wort „Impfung“ („vaccination“) zu verwenden und das obwohl man über das gesamte Wochenende mit Anfragen von Bürgern, aber auch von kritischen Social-Media-Seiten regelrecht überflutet wurde. Dies ist als regelrechtes PR-Desaster zu werten, da es enorm viel Spielraum für Spekulationen öffnet. Passagiere sind auf Langstreckenflügen, aber auch auf langen Bus- und Bahnfahrten, grundsätzlich einem erhöhten Thromboserisiko ausgesetzt. Das hängt schlichtweg mit mangelnder Bewegung über einen längeren Zeitraum zusammen und ist ein Phänomen, das in irgendeinem kausalen Zusammenhang mit Corona steht. Beispielsweise wird Personen, die zum Beispiel wegen einem Bruch einen eingegipsten Fuß haben empfohlen, dass diese aufgrund eingeschränkter Mobilität regelmäßig Spritzen zur Vermeidung von Thrombosen verabreichen sollen. Dies auch dann, wenn diese lediglich zu Hause sitzen und auf die Heilung warten. AstraZeneca warnt selbst vor Nebenwirkung Thrombozytopenie

weiterlesen »

Flyr mit AOC und OL startklar für den Erstflug

Das norwegische Startup Flyr erhielt seitens der Zivilluftfahrtbehörde Norwegens AOC und Betriebsgenehmigung erteilt. Damit steht – zumindest aus rechtlicher Sicht – dem für den 30. Juni 2021 angekündigten Erstflug nichts mehr im Weg. Zunächst will der Carrier zwischen Oslo und Tromsø, also im Inland, fliegen. Nach und nach sollen auch Ziele in anderen europäischen Ländern angesteuert werden. Das erste Flugzeug ist eine Boeing 737-800, die die Registrierung LN-FGA trägt. Die Maschine wurde bereits von Flyr übernommen. Ende Juni / Anfang Juli 2021 sollen zwei weitere, baugleiche Mittelstreckenjets hinzukommen. „Für die Zukunft plant das Unternehmen, sein Angebot schrittweise durch eine schrittweise Erweiterung zu erweitern. Zunächst auf das inländische Norwegen mit ausgewählten europäischen Urlaubszielen konzentriert, dann schrittweise die europäische Präsenz erweitert, bevor ein vollständiges norwegisches und europäisches nachfrageorientiertes Angebot abgeschlossen wird“, so Flyr in einer Medienmitteilung.

weiterlesen »

VC und UFO begrüßen CO2-neutrale Luftfahrt

Die Gewerkschaften Vereinigung Cockpit und Unabhängige Flugbegleiter Organisation sehen die Kernbotschaft der nationalen Luftfahrtkonferenz, dass ein gemeinsamer Weg zur Erreichung des kohlenstoffdioxidneutralen Flugverkehrs eingeschlagen werden soll, positiv. „Es ist dringend geboten, den Luftverkehr klimaneutral umzubauen“, sagt Stefan Herth, Präsident der Vereinigung Cockpit. „Wir wollen aber gleichzeitig, dass deutsche und europäische Fluggesellschaften auch weiterhin so wettbewerbsfähig bleiben, wie sie es heute im internationalen Vergleich sind. Für diese ökologische Transformation setzen wir auf international abgestimmte gemeinsame Lösungen, die alle Unternehmen gleichbehandeln. Europäische Arbeitsplätze können nur unter fairen internationalen Wettbewerbsbedingungen für die Zukunft gesichert werden.“ Um diese Aufgabe in Zukunft als Verband stärker zu unterstützen, hat sich die Vereinigung Cockpit entschlossen, ein eigenes Vorstandsressort zum Thema Innovation und Klima einzurichten. „UFO betrachtet, wie Vertreter anderer Verbände auch, die Luftfahrt als unentbehrlichen Teil der deutschen Wirtschaft und hält vor dem Hintergrund eines gleichzeitigen klimaneutralen Umbaus der Branche eine Zusammenarbeit von Politik, Unternehmen und Gewerkschaften für unabdingbar. Unter dem Namen ‘SAFE – Sustainable Aviation For Europe’ schlagen wir ein breites, gemeinsames Bündnis zur Stärkung und sozio-ökologischen Ausrichtung der Luftfahrt in Europa vor”, so Daniel Kassa Mbuambi, Vorsitzender der UFO. Reformen und Rücksicht auf Arbeitnehmer notwendig VC-Präsident Stefan Herth verweist darauf, dass neben dem wichtigen Schlüssel der Innovation im Bereich Triebwerke und Kraftstoffe natürlich auch Reformen wichtiger Regularien der Fliegerei zum Klimaschutz beitragen können. Ganz vorne stehen hier aus Sicht der VC die Potenziale im Bereich Single European Sky. Ein wirklich einheitlicher europäischer Luftraum würde durch direktere Flugrouten und kürzere Flugzeiten erhebliche Kerosin-Einsparungen und damit auch

weiterlesen »

Mönchengladbach: Andreas Ungar wird neuer Geschäftsführer

Der Flughafen Mönchengladbach bestellt mit Andreas Ungar einen neuen Geschäftsführer. Dieser wird auf Franz Josef Kames, der Ende März 2021 in Pension gegangen ist. Ungar wird sein Amt voraussichtlich am 1. Jänner 2022 antreten und damit die Führungsebene komplettieren. Somit wird die Leitung des Airports künftig aus Geschäftsführer Ulrich Schückhaus, Prokurist David Bongartz und Geschäftsführer Andreas Ungar bestehen. Der Dienstvertrag mit zuletzt genanntem Manager wurde am Freitag unterschrieben. „Der Flughafen Mönchengladbach gewinnt einen erfahrenen Manager und ausgewiesenen Flugplatz-Experten, der den Flughafen als Innovations- und Wachstumsmotor für Mönchengladbach weiter voranbringen wird”, freut sich Oberbürgermeister und MGL-Aufsichtsratsvorsitzender Felix Heinrichs über die neue Personalie. Der Mittdreißiger war zuvor Betriebsleiter und Geschäftsführer der Sicherheitsdienste am Flughafen Münster/Osnabrück und zusätzlich davor lange Jahre als technischer Leiter, Verkehrsleiter und Prokurist in verantwortlicher Position am Flughafen Rostock-Laage tätig. Der studierter Luft- und Raumfahrttechniker hat zudem viel Erfahrung bei innovativen Themen wie dem emissionsfreien Fliegen, Drohnen und Flugtaxis, die am MGL mit dem Forschungsprojekt SkyCab aktuell eine große Rolle spielen. „Ich freue mich auf die neue spannende Aufgabe in Mönchengladbach”, so Ungar. „Der Flugplatz MGL ist mit seinen bewährten Geschäftsfeldern als Ausbildungs-, Wartungs- und Eventstandort gut aufgestellt. Gleichzeitig besitzt er aufgrund der hervorragenden infrastrukturellen Ausstattung und einer hohen Flexibilität enormes Potenzial, um wegweisende Entwicklungen in der Luftfahrt voranzutreiben und für die Allgemeine Luftfahrt noch attraktiver zu werden.”

weiterlesen »

So bringt man den „Grünen Pass“ in eine alltagstaugliche Größe

Da in Österreich noch keine „Green Pass Apps“ verfügbar sind, bleibt nur das jeweilige Zertifikat auf Papier oder im PDF-Format auf dem Smartphone vorzuweisen. Bedingt durch den Umstand, dass diese im unpraktischen DIN A4-Format ausgegeben werden, sind die Dokumente „für unterwegs“ ein wenig sperrig. Mit ein paar kleinen, aber legalen Tricks, passt das Zertifikat sogar ins Führerschein-Sichtfach, das in vielen Geldbörsen vorhanden ist. Man benötigt dazu nebst einem Computer lediglich den Acrobat-Reader, einen Drucker, eine Schere und falls gewünscht ein Laminiergerät mit passenden Folien. Um das Genesungs- und Impfzertifikat im passenden Format auszudrucken, muss man lediglich im Druck-Menü vor dem Klick auf „Drucken“ die Skalierung einstellen. Wie man zum EU-Zertifikat für Geimpfte, Genesene und Getestete (Grüner Pass) kommt und woher man die Handysignatur bekommt, falls man noch keine hat, ist in diesem Aviation-Direct-Reisetipps-Artikel ausführlich erklärt. Nachstehend sind jene Skalierungswerte angegeben, die verzerrungsfrei zu gut lesbaren, aber alltagstauglicheren Ausgabegrößen führen: Ausgabeformat einzustellende Skalierung DIN A5 71 Prozent DIN A6 50 Prozent „Führerscheinfach“ 40 Prozent Da es sich lediglich um einen verkleinerten Ausdruck, nicht jedoch um eine Manipulation des Zertifikats handelt, ist dies völlig legal. Auch die QR-Codes sind in den „kleine Größen“ gut lesbar, sofern Laserdrucker verwendet werden. Bei Tintenstrahldruckern, die bei der Ausgabe von QR- und Barcodes anfällig sein können, sollte nach dem Ausdruck vorsorglich mit dem Smartphone mittels einer QR-/Barcode-App geprüft werden ob der Code lesbar ist. Bei Laserdruckern ist die Ausgabe exakt und daher ist dieser Zwischenschritt entbehrlich. Nachdem man den verkleinerten Ausdruck in den Händen hält, einfach

weiterlesen »

British Airways: Fahrwerk von Boeing 787-8 kollabiert

Am Flughafen London-Heathrow kollabierte das Bugfahrwerk der Boeing 787-8 mit der Registrierung G-ZBJB. Laut British Airways ereignete sich der Vorfall am Freitag während das Langstreckenflugzeug beladen wurde. An Bord befanden sich keine Passagiere, da der Zweistrahler temporär als Cargo-Maschine eingesetzt wird. Die britische Behörde AAIB bestätigte den Vorfall ebenfalls, konnte jedoch noch keine Angaben zur Ursache machen. Ein offizielles Untersuchungsverfahren wurde bereits eingeleitet. Dem Vernehmen nach soll es zu bloßem Sachschaden gekommen sein. Das nachstehende Video zeigt die G-ZBJB nach dem Kollaps des Bugfahrwerks auf dem Flughafen London-Heathrow:

weiterlesen »

Wizz Air bietet künftig WLAN an Board an

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air plagt seit längerer Zeit im Bereich des Onboard-Verkaufs ein Problem: In Osteuropa sind Kreditkarten nicht sonderlich stark verbreitet, wohl aber Debit- und Prepaid-Karten der Marken Visa und Mastercard. Genau diese will jedoch Partner Gate Gourmet nicht akzeptieren. Der Grund dafür liegt darin, dass mangels Internetverbindung eine Online-Autorisierung nicht möglich ist. Das bedeutet konkret, dass Wizz Air nicht prüfen kann, ob die Kredit- oder Debitkarte auch wirklich gedeckt ist. Mit dem Aufkommen so genannter Fintechs kommen immer mehr Karten, die auf den ersten Blick wie eine klassische Kreditkarte, jedoch Debit- oder Prepaid-Karten sind, in den Umlauf. Man macht keinen Hehl daraus, dass Prepaid-Karten von Fintechs nicht akzeptiert werden. Zum Beispiel wird im Verkaufskatalog explizit Revolut genannt. Der Grund liegt darin, dass eine sofortige Autorisierung nicht möglich ist. Die Akzeptanz würde daher auf alleiniges Risiko von Gate Gourmet erfolgen und ungedeckte Karten will man natürlich nicht haben. Kredit- und Debitkarten mit dem Servicecode 201 können mit Offline-Limits ausgestattet sein. In diesem Fall teilt der Kartenchip dem Terminal mit, dass beispielsweise bis zu einem Betrag von 250 Euro offline autorisiert werden darf. Dann haben Gate Gourmet und Wizz Air eine Zahlungsgarantie. Sind aber die Codes 221 (zwingende Online-Autorisierung) bzw. 226 (zwingende Online-Autorisierung mit Pin-Eingabe) hinterlegt, dann kann das Zahlungsterminal nicht verarbeiten und lehnt ab. Zusätzlich wurden die Karten einiger Issuer, mit denen man offenbar negative Vorerfahrungen hat, ungeachtet des Codes 201 gesperrt. Betroffen sind in erster Linie Fintechs. WLAN wird zunächst bei Wizz Air UK ausgerollt Künftig könnte sich

weiterlesen »

Ryanair und Flughafen Manchester klagen gegen Reiseampel

Die Ryanair Group und die Manchester Airports Group klagen gegen die umstrittene Reiseampel der Regierung des Vereinigten Königreichs. Die beiden klagenden Parteien sind der Ansicht, dass die Staatsführung so die Erholung des Luftverkehrs unterbinden würde. Hintergrund ist, dass das UK-System derzeit vorsieht, dass ab der Einstufung „gelb“ sowohl Test als auch Quarantäne bei der Einreise in das Vereinigte Königreich anzutreten ist. Bei „rot“ ist sogar eine Absonderung in einem Hotel auf eigene Kosten notwendig. Nur wenn man aus einem Gebiet, das mit „grün“ markiert ist einreist, reicht ein negativer PCR-Test aus. Impfungen und Genesungen führen zu keinen Erleichterungen. Die Luftverkehrs- und Reisebranche des Vereinigten Königreichs kritisiert heftig, dass die Regierung Staaten, die deutlich niedrigere Inzidenzen als UK aufweisen, gelb eingestuft hat. Zuletzt landete beispielsweise Portugal auf der Amber List. Ein weiteres Beispiel ist das bei Briten beliebte Malta. Airlines und Tour Operator berichten, dass sie derzeit mit Stornowünschen unter Hinweis auf die gelbe Einstufung regelrecht überschwemmt werden. Easyjet verlagert deswegen sogar Flugzeuge von UK nach Deutschland. „Die aktuell völlig intransparente Art und Weise, wie Entscheidungen getroffen werden, untergräbt das Vertrauen der Verbraucher in das Ampelsystem und macht es für Flughäfen, Fluggesellschaften und andere Reiseunternehmen unmöglich, für die Erholung des internationalen Reiseverkehrs Planungen zu treffen“, zitiert die Financial Times einen Ryanair-Manager. In ein ähnliches Horn bläst auch der Chef der Manchester-Airports-Group. Dieser spricht gegenüber der FT davon, dass „internationale Reisende zu Unrecht zum Sündenbock abgestempelt“ werden würden. Weiters sei das System „nicht geeignet“ und obendrein auch nicht nachvollziehbar, da Destinationen mit

weiterlesen »