secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Russland: S7 will neuen Lowcoster in die Luft bringen

Die russische S7 Airlines will im Frühjahr des kommenden Jahres mit einer Lowcost-Tochter an den Start gehen. Diese soll bis zum Jahr 2024 mit insgesamt 24 Airbus A320neo ausgerüstet werden, berichten lokale Medien. Der russische Luftverkehrsmarkt befindet sich seit einiger Zeit im Umbruch und die Corona-Pandemie hat den Wechsel zu Billigflugkonzepten beschleunigt. Einige Anbieter argumentieren gar damit, dass sich viele potentielle Kunden sonst das Fliegen nicht mehr leisten könnten. Einige Fluggesellschaften wollen sich in Ultra-Lowcoster umwandeln, andere gründen neue Töchter. S7 Airlines sah sich offenbar unter Zugzwang, denn man verkündete die Gründung einer Billigairline, die primär im Inland eingesetzt werden soll. Auch soll der klassische Regionalverkehr auf die neue Gesellschaft verlagert werden. Man peilt an, dass man bis 2024 jährlich rund sieben Millionen Passagiere befördert. Im Frühjahr 2022 wird man mit zunächst vier Airbus A320neo an den Start gehen. Laut Erklärung wurden entsprechende Verträge bereits unterschrieben. Die Flotte soll bis zum Jahr 2024 auf 24 Maschinen dieses Typs anwachsen. Der Verkauf von Flugscheinen soll um den 1. April 2022 aufgenommen werden. Der Erstflug ist für Juli 2022 angekündigt.

weiterlesen »

Voyage Air ändert Bremen-Pläne

Eigentlich wollte die bulgarische Fluggesellschaft Voyage Air ab August 2021 eine Boeing 737-500 auf dem Flughafen Bremen stationieren. Den Plan hat man nun fallen gelassen und man versucht nun von Bulgarien aus zu fliegen. Der Carrier hatte ursprünglich angekündigt im Mai 2021 eine Basis in Bremen zu errichten. Aufgrund der Coronapandemie wurde dies zunächst auf Anfang August 2021 verschoben. Nun folgt die endgültige Absage für das Jahr 2021 – zumindest was die Basis anbelangt. Voyage Air wollte saisonal nach Burgas, Varna und Gran Canaria fliegen. Ganzjährig wollte man die Hansestadt mit Sofia verbinden. Laut Mitteilung des Bremer Flughafens sollen die Flüge von Bulgarien aus durchgeführt werden. Das bedeutet konkret, dass die Maschine von Varna, Burgas oder Sofia aus in die Hansestadt fliegt und anschließend die Ziele ansteuern wird. Die beiden Schwarzmeer-Städte sollen ab 6. August 2021 bedient werden und die bulgarische Hauptstadt folgt am 8. August 2021.

weiterlesen »

Airbus bringt A350-Frachter auf den Markt

Der Airbus A350 ist künftig auch ab Werk als Frachter erhältlich. Man reagiere darauf auf die gesteigerte Nachfrage in diesem Segment, so der europäische Flugzeugbauer in einer Medienerklärung. Zunächst wird es eine Cargoversion geben, die auf dem Airbus A350-1000 basiert. Laut Firmenchef Guillaume Faury soll die Nutzlast bei rund 90 Tonnen liegen. Der Hersteller peilt an, dass dieses Muster in etwa im Jahr 2025 an den ersten Kunden ausgeliefert werden soll. Der Aufsichtsrat habe für das Projekt bereits grünes Licht erteilt. Die Europäer treten damit mit der Boeing 777XF in direkte Konkurrenz. Das Muster der Amerikaner ist stark gefragt, da es als treibstoffsparender Ersatz für andere Modelle gilt. Bislang waren Cargoflugzeuge ab Werk kein großes Geschäft für Airbus. Daher bleibt es abzuwarten, ob man den Markt mit einem A350-Frachter überzeugen kann. Letztlich hängt gerade in diesem Segment vieles auch vom Kaufpreis ab.

weiterlesen »

Österreich: PCR-Testpflicht für drei Länder ab Dienstag

Vor wenigen Tagen kündigte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) an, dass Personen, die auf Nonstopflügen aus Spanien, Zypern und den Niederlanden kommend nach Österreich einreisen einen PCR-Test absolvieren müssen. Antigen-Befunde werden künftig nicht mehr anerkannt. Die Änderung soll am kommenden Dienstag in Kraft treten und betreffen nur Reisende, die aus den drei Ländern kommend weder negativen PCR-Test noch Impfnachweis vorlegen können. Diese müssen die so genannte Pre Travel Clearance ausfüllen und laut Einreiseverordnung „unverzüglich“ am Flughafen einen PCR-Abstrich nehmen lassen. Es gibt allerdings eine wichtige Ausnahme: Sollte die Teststation geschlossen oder überlastet sein, so ist es zulässig, dass der Abstrich innerhalb von 24 Stunden nachgeholt werden kann. Familien mit kleinen Kindern können ebenfalls diese Sonderregelung in Anspruch nehmen. Jedenfalls sieht die Verordnung vor, dass die Bezirksverwaltungsbehörden kontrollieren sollen, ob die Testpflicht eingehalten wurde. Die bloße Abstichnahme löst keine Quarantäne aus. Nur wenn das Testergebnis positiv ausfällt, erfolgt eine behördliche Absonderung. Wer sich weigert den PCR-Abstrich am Airport nehmen zu lassen oder diesen nicht binnen 24 Stunden nachholt, kann mit einer Verwaltungsstrafe von bis zu 1.450 Euro belegt werden. Genesene können ebenfalls von der PCR-Testpflicht ausgenommen sein, aber nur dann, wenn die Infektion maximal 90 Tage zurückliegt. Der Nachweis darf frühestens 14 Tage nach der Erstdiagnose ausgestellt werden. Der Nachweis muss den Hinweis enthalten, dass aufgrund der Befunde keine Ansteckungsgefahr besteht. Kinder unter 12 Jahren sind von der PCR-Testpflicht weiterhin ausgenommen. Für sie gelten analog die Bestimmungen, die für ihre Begleitpersonen, zumeist ihre Eltern, gelten. Vereinfacht gesagt bedeutet das, dass diese dem

weiterlesen »

Condor setzt auf Airbus A330-900-Flotte

Der Ferienflieger sagt seinen Boeing 767-300ER-Maschinen Adieu: Bei Condor ist die Bestellung von 16 Airbus A330-900neo der neuesten Generation beschlossene Sache. Der Aufsichtsrat hat seine Zustimmung bereits zum Ausdruck gebracht. Nach dem Einstieg des finanzstarken Mehrheitsgesellschafters Attestor kann sich Condor den Austausch auch leisten – und verliert keine Zeit: Condor wird zwischen Herbst 2022 und Sommer 2024 insgesamt 16 Airbus A330-900 erhalten. Attestor stellt Condor 250 Millionen Euro für die Flotteninvestition zur Verfügung. Die Airline ließ zunächst offen, ob die A330-900 direkt von Airbus gekauft oder über Leasingfirmen finanziert werden. Das berichtet das Luftfahrtportal Aero. „Wir gehen mit dem Zwei-Liter-Flieger an den Start und setzen damit neue Maßstäbe: Mit unserer modernen Langstreckenflotte werden wir Nachhaltigkeit und Urlaub mit Condor künftig untrennbar miteinander verbinden. An Bord der leisesten Kabine der Welt bei einem Flugzeug dieser Größe erwartet unsere Gäste außerdem höchster Komfort in einer nagelneuen Business, Premium Economy und Economy Class“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor.

weiterlesen »

Deutschland: Reiserückkehrer müssen sich wohl testen lassen

Die deutsche Bundesregierung will künftig wohl Nägel mit Köpfen machen und alle Einreisenden unter die Lupe nehmen. Wer dabei nicht gegen das Coronavirus geimpft ist, muss einen negativen Test vorzeigen. Der steigende CoV-Trend zwingt auch die deutschen Behörden, über strengere Regeln zu debattieren. Dabei sickerten einige Details bereits durch. So sollten sich Urlauber auf erweiterte Testpflichten bei der Heimkehr gefasst machen. Und das soll schon sehr bald über die Bühne gehen. Der Bund habe zugesichert, er werde bis zum 1. August alles probieren, um eine einheitliche Testpflicht einzuführen, „nicht nur für Flugreisen sondern auch beispielsweise für alles, was an normalem Autoweg oder Bahnweg kommt“, sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstagabend in den ARD-„Tagesthemen“. Söder sagte: „Die Regel ist ja relativ einfach, jeder braucht einen Test, der sozusagen wieder anreist, ob er mit dem Auto, der Bahn oder mit dem Flugzeug kommt.“ Er glaube, dass das jetzt verständlicher, klarer und sicherer sei. Derzeit gilt die Testpflicht nur für Menschen, die per Flugzeug nach Deutschland einreisen. Der Bundesinnenminister Horst Seehofer beruhigte den Teil der Bevölkerung, der Antikörper gegen das Virus nachweislich machen kann: „Wer nachweislich geimpft oder genesen ist, braucht natürlich keinen Test.“ Auf einen fixen Termin konnten sich die Beteiligten noch nicht einigen, interne Abstimmungen würden noch anlaufen. Das berichtet die Presse. 

weiterlesen »

VIE: Bisher Zoll-Aufgriffe im Wert von zwei Millionen Euro

127 Beschlagnahmen von Schmuck im Gesamtwert von rund 678.000 Euro, 425 Pflanzen-Aufgriffe mit insgesamt 2,5 Tonnen Gewicht, 57 Uhren im Wert von 642.000 Euro, 15 Bargeldaufgriffe im Wert von rund 430.000 Euro stehen exemplarisch für die Bilanz des 1. Halbjahres 2021 in der Reisendenabfertigung der Zollstelle Flughafen Wien. „Vor dem Hintergrund der Pandemie ist das ein beachtliches Ergebnis und Erfolg der professionellen Arbeit unserer Zöllnerinnen und Zöllner. Diese Zahlen zeigen allerdings auch, dass Schmuggel immer Saison hat. Daher sind die Kontrollen im Reiseverkehr notwendig“, so Finanzminister Gernot Blümel. 1.550 Aufgriffe im 1. Halbjahr 2021 Die Reisebeschränkungen, die zur Eindämmung von Covid-19 weltweit eingesetzt wurden, machen sich wie bereits im Vorjahr auch in der Bilanz des ersten Halbjahres 2021 der Zollstelle der Wiener Airports bemerkbar. Trotz der besonderen Rahmenbedingungen bilanzieren die Zöllner jedoch nahezu ausgeglichen über die bisherigen Aufgriffe des 1. Halbjahres 2021 im Vergleich zum noch coronafreien Jahr 2019. Mit 1.550 Aufgriffen liegt die Zollstelle nur rund 11 Prozent unter dem Gesamtergebnis des Vergleichszeitraumes (1. HJ 2019: 1.726 Aufgriffe). Aufgriffe im Wert von rund 2 Millionen Euro Tabak und Suchtmittel Bargeld, Schmuck, Textilien, elektronische Artikel und sonstige Aufgriffe können mit einem Gegenwert von rund 2 Millionen Euro beziffert werden. Tierische Lebensmittel, artengeschützte Produkte, Arzneiwaren und die sichergestellten Zigaretten und Tabakwaren sowie Suchtmittel sind in der Bemessung nicht inkludiert. In der Reisendenabfertigung wurden zwischen Jänner und Juni 2021 bei 509 Aufgriffen 460.840 Stück Zigaretten und 202 Kilogramm Rauchtabak vom Zoll beschlagnahmt. Zwei Passagiere aus Minsk in Weißrussland hatten in ihrem Gepäck

weiterlesen »

Juni: Deutsche Flughäfen können zulegen

Langsam, aber sicher füllen sich die Airports: Im Monat Juni 2021 steigt das Verkehrsaufkommen an den deutschen Flughäfen auf fast ein Viertel des Vorkrisenniveaus (2019). Insgesamt 5.509.161 Passagiere nutzten die deutschen Flughäfen. Dennoch: Gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019 beträgt der Rückgang –76,7 Prozent. Im Vergleich zum Juni 2020 sind das rund. 4 Millionen Passagierte mehr, wobei der Vorjahresmonat nicht die Tatsache berücksichtigt, dass im März 2020 die Auswirkungen der Corona-Pandemie den Luftverkehr lahmlegten. Das Cargo-Aufkommen performt mit 449.510 Tonnen (gegenüber 2019 +11,3 Prozent) weiterhin auf hohem Niveau. Diese Zahlen wurden vom Flughafenverband ADV veröffentlicht.

weiterlesen »

Trotz Gerichtsurteil: Orban-Regierung verbietet Lotsen-Streiks

In Ungarn sorgt ein Dekret der Orban-Regierung für Aufregung, denn obwohl ein Gericht einen für Donnerstag geplanten Streik der Fluglotsen bewilligt hatte, wurde dieser von der Staatsführung untersagt. Die Arbeitnehmervertreter sind der Ansicht, dass sich Viktor Orban und seine Minister über Gerichtsurteile hinwegsetzen würden. Der ungarische Ministerpräsident steht außerhalb Ungarns immer wieder im Kreuzfeuer der Kritik, denn wiederholt gab es massive Angriffe gegen den Rechtsstaat und die Medienfreiheit. Auch gilt der Kurs von Orban als EU-feindlich, jedoch ist das von ihm geführte Land gleichzeitig einer der größten Netto-Empfänger von Geldern aus den vielen Töpfen der Europäischen Union. Jean-Claude Juncker bezeichnete während seiner Amtszeit als EU-Kommissionspräsident den ungarischen Politiker Viktor Orban gar als Diktator. „Es ist eine Bankrotterklärung der ungarischen Regierung, dass sie sich mit Hilfe einer Regierungsverordnung über ein Urteil des Arbeitsgerichtes hinwegsetzt. Das Urteil besagt, dass der für Donnerstag diese Woche geplante Streik der ungarischen Fluglotsinnen und Fluglotsen für bessere Arbeitsbedingungen rechtens gewesen wäre. An gerichtlichen Entscheidungen darf nicht gerüttelt werden, auch in Ungarn nicht“, so Daniel Liebhart, Vorsitzender des Fachbereichs Luftfahrt der Gewerkschaft Vida, die sich mit ihren ungarischen Kollegen solidarisch zeigt. Das Orban-Regime untersagte in der am Montagabend mittels Dekret herausgegeben Verordnung auch künftige Lotsenstreiks. Liebhart hält das Vorgehen der Orban-Regierung für eine Erinnerung an „Diktaturen dunkler Vergangenheit“ und weist darauf hin, dass die ungarische Regierung sich in eine laufende Verhandlung eingemischt hat, die durch nationales Recht und internationale Verträge und Gremien geregelt ist. Die Regierung habe die vom ungarischen Parlament in Zusammenhang mit der Pandemie erteilte

weiterlesen »

Malta: Ein Prozent der Passagiere kommt ohne Impfungen an

Die Republik Malta lässt seit Mitte Juli 2021 nur noch vollständig geimpfte Touristen einreisen. Allerdings geschieht es immer wieder, dass Reisende am Flughafen Luqa ankommen obwohl sie die Voraussetzungen für die Einreise nicht erfüllen. Charles Pace, Chef der Zivilluftfahrtbehörde, spielt das Problem herunter. Wer unvollständig oder gar nicht geimpft nach Malta fliegt, dem blühen 14 Tage Quarantäne zum Preis von 1.400 Euro. Alternativ kann die Einreise verweigert werden, so dass sofort und unverzüglich die Rückreise anzutreten ist. Eigentlich hat der Mittelmeerstaat sämtliche Airlines mittels Notam angewiesen die Dokumente vor dem Abflug zu prüfen. Das wird aber von einigen Ground Handling Agents nicht sonderlich ernst genommen. Beispielsweise wurden in Wien am vergangenen Mittwoch die Unterlagen nicht geprüft. Charles Pace erklärte dazu auf eine Journalistenfrage, dass weniger als ein Prozent der Passagiere mit unvollständiger Dokumentation am Flughafen Luqa ankommen würden. “An manchen Stationen, an denen Fluggesellschaften einmal pro Woche nach Malta fliegen, kann die Kontrollperson auch für eine andere größere Fluggesellschaft arbeiten und sich auf die Regeln konzentrieren, die ihrer Meinung nach für Malta gelten, aber für ein anderes Land gelten. Für Abfertigungsagenten, Behörden und Fluggesellschaften ist es schwierig, sich durch all diese unterschiedlichen Beschränkungen zu waten, die sich täglich ändern. Es ist schwierig, aber die Zahlen sind gut”, so der Chef der maltesischen Zivilluftfahrtbehörde. Unbestätigten Meldungen nach soll die Mehrheit der Reisenden, die ohne vollständige Impfung nach Malta einreisen wollen, von Ryanair ins Land gebracht werden. David O’Brien, Geschäftsführer der Töchter Lauda Europe und Malta Air, wies dies scharf zurück. Er

weiterlesen »