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Vereinigung Cockpit fordert teurere Flugtickets

Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit fordert, dass die Preise für Flugreisen steigen sollen. Man ist der Ansicht, dass Fliegen seinen Preis haben muss und kritisiert günstige Preise einiger Anbieter. Die VC lehnt solche Angebote ab und unterstützt Forderungen nach einer Verhinderung von Dumpingpreisen im Luftverkehr. „Der Flug in den Urlaub oder zum Geschäftstermin hat für Reisende und Beschäftige seinen Wert und muss daher einen gewissen Preis haben „, sagt Leila Belaasri, Pressesprecherin der VC. „Ein ruinöser Preiswettbewerb schadet letztlich allen: Fluggesellschaften, Reisenden, Beschäftigten und der Wirtschaft, die auf effiziente Konnektivität angewiesen ist. Wir appellieren an die europäische Politik, festzulegen, dass künftig alle Steuern, Zuschläge, Entgelte und Gebühren im Ticketpreis enthalten sein müssen. Alles andere ist pures Dumping.“ Die Pilotengewerkschaft vertritt weiters die Ansicht, dass besonders billige Flugscheine zu Wettbewerbsverzerrungen führen würden: „Sie werden auf dem Rücken der Beschäftigten und der Umwelt realisiert. Um einen ruinösen Preiswettbewerb zu unterbinden, fordern verschiedene Verbände und Gewerkschaften daher eine EU-Regulierung, die festlegt, dass Flugtickets nicht zu einem Preis unterhalb der anwendbaren Steuern, Zuschläge, Entgelte und Gebühren verkauft werden dürfen“, so die VC.

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Hamburg: Tel Aviv Air nimmt den Ticketverkauf auf

Mit von Enter Air gecharterten Boeing 737-800 will das Startup Tel Aviv Air eine Nonstopverbindung zwischen Hamburg und der israelischen Mittelmeer-Metropole etablieren. Der Erstflug soll am 19. September 2021 durchgeführt werden. Die Flugscheine werden ab sofort zum Preis von 149 Euro pro Strecke zum Kauf angeboten. Tel Aviv Air ist – anders als es der Name vermuten lassen würde – keine Fluggesellschaft, sondern ein Unternehmen, das Flugzeuge chartert und die Sitzplätze auf eigene Rechnung vermarktet. „Mit der Strecke von Hamburg nach Tel Aviv nehmen wir ein altes Ziel neu auf, das sich in der Vergangenheit bewährt hat. Wir freuen uns, gemeinsam mit Tel Aviv Air diese Route wieder aufbauen zu können“, sagt Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburg Airport. „Wir sind sicher, an den Erfolg von früher anknüpfen zu können und Tel Aviv wieder als beliebtes Ziel im Hamburger Streckennetz etablieren zu können.“ Hinter Tel Aviv Air stehen der Hamburger Reisebüro-Inhaber Shlomo Almago sowie Paul Scodellaro, ehemaliger Verkaufschef der Fluggesellschaft Germania. Paul Scodellaro hatte die Route nach Tel Aviv seinerzeit für Germania schon einmal erfolgreich aufgebaut. „Wir freuen uns sehr, Hamburg ab September wieder non-stop mit Tel Aviv zu verbinden. Tel Aviv ist ein sehr attraktives Ziel für Geschäftsreisende, Touristen und Kunden, die Familie oder Freunde besuchen. Hamburg Airport hat uns von Anfang an sehr unterstützt“, sagt Paul Scodellaro, geschäftsführender Gesellschafter Tel Aviv Air.

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Bankkarten im Urlaub: AK warnt vor hohen Spesen

Wer mit seiner Debitkarte (umgangssprachlich Bankomatkarte) in einem Nicht-Euro-Urlaubsland Geld abhebt, muss zuweilen saftige Spesen zahlen. Die AK hat berechnet: Wer in Kroatien umgerechnet 267 Euro abhebt, muss mit Spesen bis zu knapp fünf Euro rechnen, je nach Bank. Vorsicht, es können auch teure Wechselkurse dazu kommen. AK Konsumentenschützer Christian Prantner rät: „Erkundigen Sie sich bei Ihrer Hausbank nach den Spesen. Achtung, mit der Kreditkarte wird es noch teurer!“ In Nicht-Euro-Urlaubsländern kostet abheben und einkaufen mit der Debitkarte je nach Bank unterschiedliche Spesen. Herr W. beschwerte sich in der AK KonsumentInnenberatung über hohe Spesen nach einer Bankomatbehebung in Kroatien. Er hob 2.000 Kuna ab – umgerechnet 267 Euro. Ihm fielen am Kontoauszug sofort die noch extra verrechneten Spesen auf. „Wer außerhalb des Euro-Raumes am Bankomat Geld abhebt, muss mit Spesen von bis zu ein Prozent vom behobenen Betrag zuzüglich einer Fixgebühr von bis zu 2,36 Euro rechnen“, erklärt AK Konsumentenschützer Christian Prantner. Die Spesen und auch die verrechneten Wechselkurse unterscheiden sich von Bank zu Bank. „Nach unseren Berechnungen betragen die Spesen auf einen – in Euro umgerechneten – Abhebungsbetrag von 267 Euro je nach Bank zwischen zwei und 4,90 Euro.“ Prantner rät: „Erkundigen Sie sich vor dem Urlaub bei Ihrer Hausbank, wie viel die Bankomatbehebung im Nicht-Euro-Urlaubsland kostet. Vermeiden Sie, Bargeld mit der Kreditkarte abzuheben! Das kommt noch teurer – in diesem Fall bis zu 13 Euro!“ Neben hohen Spesen können sich auch die Schwankungen des Wechselkurses nachteilig auf den letztlich abgebuchten Betrag auswirken. „Da gibt es eine teure Spesenfalle

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Lufthansa erweckt Boeing 747-400 aus dem Dornröschenschlaf

Mit der D-ABVX hat Lufthansa am Dienstag eine weitere Boeing 747-400 aus dem Dornröschenschlaf erweckt. Der Vierstrahler befand sich in den Niederlanden im so genannten Long-Time-Storage. Vor einiger Zeit bestätigte die Kranich-Airline, dass voraussichtlich acht Maschinen dieses Typs reaktiviert werden. Diese sollen zumindest bis zur Einflottung der bestellten Boeing 777X im Liniendienst stehen. Derzeit rechnet man damit, dass der zuletzt genannte Flugzeugtyp ab dem Jahr 2023 ausgeliefert wird. Auf dem niederländischen Flughafen Twente waren zuletzt zwei 747-400 der Lufthansa abgestellt. Unter Berücksichtigung des Umstands, dass die D-ABVX reaktiviert wurde, befindet sich dort noch ein Jumbojet, der auf seine „Erlösung“ aus dem Dornröschenschlaf wartet.

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FBB hat Tegel an die Eigentümer zurückgegeben

Das Areal des ehemaligen Flughafens Berlin-Tegel inklusive seiner 130 Gebäude wurde am Mittwoch an die Eigentümer zurückgegeben. Ab Mittwoch verwaltet die Tegel Projekt GmbH die Liegenschaft. Ein entsprechendes Übernahmeprotokoll wurde am Vormittag von Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH sowie Bund und Land Berlin unterschrieben. Am 8. November 2020 startete mit einer Air-France-Maschine das letzte Flugzeug vom Flughafen TXL. Damit endete der Luftverkehr in Tegel nach mehr als 70 Jahren. Seitdem ist der Flugbetrieb der Hauptstadtregion am Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt in Schönefeld konzentriert. Am 4. Mai 2021 erlosch die Betriebserlaubnis für TXL endgültig. Mit der Übergabe an die Eigentümer hat die Flughafengesellschaft alle Auflagen aus den Bescheiden zur Schließung des Flughafens Tegel und zur Aufhebung der Planfeststellung erfüllt. Unter anderem wurden in den letzten Monaten das Behelfsterminal C3 und die Fußgängerbrücke zwischen den Terminals A/B und C abgerissen und die technischen Anlagen für die Deutsche Flugsicherung, den Deutschen Wetterdienst und die Bundespolizei zurückgebaut. Die Berliner Flughafen-Gesellschaft, die den Flughafen Tegel bis 2020 betrieb, hat mit der Rückgabe ihre Bestimmung verloren und verschmilzt auf die FBB. Sie war bereits seit 2003 eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB). „Mit der Übergabe des Areals an die Eigentümer Bund und Berlin ist der letzte Schritt zur Schließung des Flughafens Tegel erfolgt. Wir haben damit alle unsere Verpflichtungen pünktlich erfüllt. Die Zusammenarbeit mit den zuständigen Senatsstellen und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) war über viele Jahre sehr konstruktiv und zielorientiert, dafür möchten wir uns bedanken. Wir sind davon überzeugt, dass sich unser alter

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Deutlicher Zuwachs: Erstmals mehr als eine Million Passagiere am BER

Erstmals sind im vergangenen Monat mehr als eine Million Passagiere am Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt abgefertigt worden. Im Juli 2021 starteten und landeten rund 1,25 Millionen Fluggäste vom Berliner Flughafen. Damit hat sich die Zahl gegenüber dem Vormonat fast verdoppelt. Ein wesentlicher Grund für den Anstieg sind die Sommerferien in Berlin und Brandenburg und Lockerungen in den Reisebeschränkungen. Vor einem Jahr, im Krisenmonat Juli 2020, wurden rund 700.000 Passagiere an den damaligen Flughäfen Schönefeld und Tegel abgefertigt, im Juli 2019 waren es fast 3,4 Millionen Fluggäste. Die Auslastung der Flugzeuge entwickelt sich ebenfalls positiv, im Juli 2021 waren es durchschnittlich etwa 75 Prozent. Im vergangenen Monat gab es am BER rund 11.600 Flugbewegungen, fast 4.000 mehr als im Vormonat Juni. Im Juli 2020 starteten und landeten nur rund 8.250 Maschinen in Schönefeld oder Tegel, im Juli 2019 waren es rund 25.700 Maschinen.Bei der Luftfracht wurden im vergangenen Juli rund 2.300 Tonnen Güter umgeschlagen, gut 100 Tonnen mehr als im Vormonat und rund 750 Tonnen mehr als im Juli 2020. Im Vorkrisenmonat Juli 2019 waren es rund 3.200 Tonnen.

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Portugal: Lockerung der Corona-Regeln

Mit dem Impffortschritt – mittlerweile hat das Land mehr als die Hälfte der Bevölkerungen mit einer Vakzine versorgt – nimmt Portugal einige CoV-Beschränkungen zurück. „Es ist an der Zeit, die Pandemie nach dem entscheidenden Kriterium der Impfungen zu handhaben“, so Regierungschef Antonio Costa. Die Ausgangssperre ist seit Sonntag landesweit aufgehoben und die Öffnungszeiten von Restaurants, Geschäften und sonstigen Einrichtungen sind grundsätzlich nicht mehr beschränkt. Während Bars geöffnet sind, bleiben Diskotheken weiterhin geschlossen. Das weitere Vorgehen der Regierung hänge vom Erfolg der Impfkampagnen ab, wie reisevor9.de berichtet. Bis September will die Regierung 70 Prozent der Bevölkerung geimpft haben. Dann soll auch die Maskenpflicht im Freien entfallen. Wird bis Oktober eine Impfquote von 85 Prozent erreicht, sollen auch Bars und Nachtclubs wieder für Geimpfte und negativ Getestete geöffnet werden.

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München: Sperrung der Nordbahn für Sanierungsarbeiten

Der Flughafen München schließt eine seiner Startbahnen. Im Anschluss an die Öffnung der Südbahn wird die Nordbahn ab dem 7. August bis voraussichtlich Anfang Oktober 2021 wegen Instandsetzungsarbeiten gesperrt. Nach der dreimonatigen Sanierung der südlichen Bahn soll nun bis Anfang Oktober die nördliche instandgesetzt werden, wie die Flughafengesellschaft am Montag mitteilte. Unter anderem sollen Teile der Beton- und Asphaltdecken erneuert werden.

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Jetblue flottet Embraer 190 später aus

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Jetblue wird die Ausflottung der Regionaljets des Typs Embraer 190 verschieben. Firmenchef Robin Hayes erklärte dazu während der jüngsten Investorenkonferenz, dass man diese für das zukünftige Wachstum benötigt. Ursprünglich war geplant, dass 30 Exemplare, die sich im Eigentum von Jetblue befinden, schrittweise durch Airbus A220 ersetzt werden sollen. Nun sollen die Regionaljets des brasilianischen Flugzeugbauers die Flotte erst später verlassen. Die 30 geleasten Exemplare sollen zwischen 2023 und 2026 an die Lessoren zurückgegeben werden. Jene 30 Stück, die sich im Eigentum von Jetblue befinden, will man länger fliegen. Einen genauen Termin gibt es noch nicht. Man benötigt deren Kapazitäten insbesondere für die kürzlich geschlossene Northeast Alliance, so Finanzchefin Ursula Hurley. Insgesamt hat der Carrier 60 Embraer 190 in der Flotte.

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Indien greift Spicejet und Go First unter die Flügel

Der indische Staat greift Spicejet und Go First mit Notbürgschaften für Überbrückungskredite unter die Arme. Luftfahrtminister Kumar Singh bestätigte dies im Rahmen der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage. Demnach bürgt Indien bei Spicejet für umgerechnet 17,1 Millionen U.S.-Dollar und bei Go First für 3,4 Millionen U.S.-Dollar. Die Garantien wurden jeweils um den 16. Juli 2021 ausgestellt und haben die dritte Runde der lokalen Coronahilfen als Rechtsgrundlage. Der Minister erklärte weiters, dass Indien im Bereich Cargo stark zulegen konnte. So soll das weltweite Volumen, das von indischen Unternehmen befördert wurde, von zwei Prozent auf 19 Prozent gestiegen sein. Unter anderem Spicejet funktionierte einige Passagierflugzeuge zu so genannten Preightern um.

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