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London City nutzt nun einen Remote Tower

Der innerstädtische Flughafen London-City wird nun mittels eines so genannten Remote Towers kontrolliert. Das bedeutet, dass die Lotsen nicht mehr vor Ort sind, sondern sich in Swanwick, also weit über 100 Kilometer entfernt, befinden. Bereits im Jahr 2017 wurde angekündigt, dass London City auf dieses Modell umgestellt werden soll. Nach einer Übergangsphase wurde der digitale Tower im Sommerflugplan 2021 in Betrieb genommen. Laut City-Airport ist dieser rund 50 Meter hoch und mit diversen Kameras und Analysegeräten ausgerüstet. Diese übertragen Livebilder und essentiell wichtige Daten an das Kontrollzentrum in Swanwick.

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Leichter Aufwind am Flughafen BER

Der Flughafen Berlin-Brandenburg zählte im April 2021 rund 265.000 Passagiere. Man konnte sich gegenüber März 2021 um 44.000 Reisende steigern, jedoch ist das im direkten Vergleich mit April 2021 nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, denn damals fertigten Schönefeld und Tegel etwa 3,1 Millionen Fluggäste ab. Insgesamt starteten und landeten in den ersten vier Monaten dieses Jahres rund 840.000 Passagiere am BER. Damit wurde noch nicht einmal zehn Prozent des Passagieraufkommens des Vorjahres erreicht. Im gesamten Jahr 2020 nutzen 9,1 Millionen Reisende einen Flughafenstandort der Hauptstadtregion (TXL, SXF und BER). Im vergangenen Monat gab es am BER 4.184 Flugbewegungen, im April des Vorjahres waren es nur 1.115 in Schönefeld und Tegel. Im April 2019 starteten und landeten noch rund 23.700 Maschinen an den beiden damaligen Flughäfen. Hingegen ist der Rückgang bei der Luftfracht im Vergleich zum Vorkrisenmonat 2019 deutlich geringer: Am BER wurden im April 2021 insgesamt rund 2.200 Tonnen Güter umgeschlagen, das sind nur etwa 300 Tonnen weniger als im April 2019. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Die Flughafengesellschaft rechnet ebenso wie alle anderen deutschen Flughäfen nur mit einer langsamen Erholung des Flugverkehrs. Während der Osterferien kam es zwar zu einer kleinen Belebung im Reiseverkehr insbesondere an den Ferienwochenenden mit bis zu 15.000 Fluggästen pro Tag. Die Hoffnung der Branche auf eine deutliche Belebung des Geschäfts wurde aber nicht erfüllt. In unserer Prognose für das Jahr 2021 gehen wir von 10,7 Mio. Passagieren aus. Diese Zahl ist nur zu erreichen, wenn die

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Gelber Impfpass wird „zweiter Reisepass“

Zumindest in einer Übergangsphase soll der klassische gelbe Impfpass als eine Art „Passierschein“ gelten. Gleichgestellt sind die Impfkarten, die zu Beginn der Impfungen von Pfizer ausgegeben wurden. Dieser Hersteller führte erst später die klassischen Etiketten ein. Ab 19. Mai 2021 sollen der gelbe Impfpass bzw. die in einer kurzen Phase verwendeten Pfizer-Karten als Nachweis für erhaltene Immunisierungen dienen. Das bedeutet vereinfacht gesagt, dass die Dokumente bei Grenzkontrollen und Örtlichkeiten, die andernfalls eine Vorlagepflicht negativer Tests erfordern, vorgezeigt werden müssen. Eigentlich wollte die Bundesregierung den so genannten Grünen Pass, der unter anderem auf dem bei der Elga geführten E-Impfpass basiert, bereits ab 19. Mai 2021 – zumindest im Inland – einführen. Aufgrund einer Blockade des Bundesrats ist dies nicht möglich. Daher sollen in einer Übergangsphase die klassischen Papier-Dokumente als „Ersatz“ dienen. Relevant für Reisende ist, dass die Änderung der gesetzlichen Grundlage vorsieht, dass Genesene, Geimpfte und Geteste künftig gleichgestellt sind. Das führt zu Erleichterungen für Personen, die Covid-19 überstanden haben bzw. die Impfungen erhalten haben. Der Gesundheitsminister kann im Rahmen von Verordnungen die Gültigkeit der Nachweise festlegen. Wolfgang Mückstein (Grüne) äußerte sich bereits dahingehend, dass der „Impfschutz“ nur rund ein halbes Jahr lang anerkannt werden soll. Für Reisende, die Covid-19 überstanden haben, geimpft sind oder einen positiven Antikörpertest vorweisen können, bedeuten die Änderungen, dass nebst einem Ausweisdokument auch der entsprechende Nachweis mitgeführt werden muss. Achtung! Die Einreisebestimmungen des Ziellands können von jenen, die Österreich ab 19. Mai 2021 anwenden will, massiv abweichen. Daher sollte man sich rechtzeitig informieren, ob zusätzlich ein

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Essen: Zeitfracht verkauft Flugschule TFC

Der Zeitfracht-Konzern trennt sich wieder von der Flugschule TFC, die man erst im Frühjahr 2020 übernommen hatte. Verkauft wurde an ein Konsortium rund um den ehemaligen Eigentümer Christian Käufer und die Luftschiffgesellschaft WDL. „Unter dem Dach der Zeitfracht Gruppe konnten wir das Unternehmen gemeinsam neu aufstellen und die Strukturen verbessern. Dadurch und durch die veränderten Rahmenbedingungen in der Luftfahrtausbildung ergeben sich jetzt neue Perspektiven, die ich gern gemeinsam mit dem Management der Flugschule nutzen möchte. Gemeinsam mit Zeitfracht und German Airways konnten wir die Flugschule in den vergangenen Monaten in eine gute Startposition bringen. Jetzt schlagen wir ein neues Kapitel für das Unternehmen auf“, erklärt Christian Käufer.

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Saarbrücken: DAT startet zweite innerdeutsche Strecke

Der Flughafen Saarbrücken ist seit Montag wieder mit Hamburg verbunden. Die Regionalfluggesellschaft Danish Air Transport führte mit ATR72 den Erstflug durch. Vormals wurde die Strecke von Luxair als Zwischenstopp auf dem Weg von Luxemburg in die Hansestadt betrieben. „Wir freuen uns, dass DAT vom SCN aus nun auch nach Hamburg fliegt“, so Flughafen-Geschäftsführer Thomas Schuck. „Wir arbeiten mit der dänischen Airline seit Januar 2020 vertrauensvoll zusammen und sind überzeugt davon, dass die Strecke stabil und zuverlässig bedient werden wird.“ Danish Air Transport übernahm vor einiger Zeit auch eine andere ehemalige Luxair-Strecke und zwar Berlin-Saarbrücken. Auch diese Route wurde von der Airline aus Luxemburg aufgegeben. DAT setzte die innerdeutsche Strecke aufgrund der Corona-Pandemie zeitweise aus. Ab dem Saarland bietet man nun zwei Ziele innerhalb der Bundesrepublik an. „Wir freuen uns auf die Herausforderung, nun auch die Strecke nach Hamburg fliegen zu dürfen”, sagte Jesper Rungholm, CEO/Captain der DAT. „Hamburg liegt nur gute 2 Stunden von unserem Firmensitz in Süd-Dänemark, so dass ich es persönlich kaum erwarten kann, nun öfter unsere deutschen Strecken selbst fliegen zu können und das wunderschöne Saarland im Sommer zu besuchen.“ Die Flugzeiten sind wie folgt: Abflug SCN um 10:40 Uhr, Ankunft HAM 12:10 Uhr. Abflug HAM 15:40 Uhr, Ankunft SCN 17:10 Uhr. In den Pfingstferien sowie an Brückentagen finden die Flüge nicht statt.

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FlyBosnia will am 3. Juni 2021 wieder abheben

FlyBosnia will ab 3. Juni 2021 wieder abheben. Die erste Strecke, die der Carrier angekündigt hat, ist Sarajevo-Kuwait Stadt. Diese soll ab dem genannten Zeitpinkt dreimal pro Woche bedient werden. Geplant ist der Einsatz von Maschinen des Typs Airbus A320. In weiterer Folge will sich das Unternehmen auf Ziele im Mittleren Osten konzentrieren. Flüge nach Riyadh, Gassim, Jeddah und Manama sind ebenfalls angekündigt. Im Charterbereich will man unter anderem nach Ägypten und in die Türkei fliegen. Der Carrier flog zuletzt im März 2020. Der Großteil der Belegschaft wurde abgebaut. Auch gab man die bisherige Flotte an die Leasinggeber zurück. Nun will man mit einem Airbus A320, den man kürzlich übernommen hat, neu durchstarten. FlyBosnia teilte mit, dass man beabsichtigt noch heuer baugleiche Maschinen einzuflotten.

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Stuttgart startet innerbetriebliche Impfungen

Im Rahmen eines Pilotprojekts des Landes Baden-Württemberg starten in Kürze am Flughafen Stuttgart Corona-Impfungen. Dabei werden die Betriebsärzte ausgewählte Mitarbeiter impfen. Das Sozialministerium will die Einbeziehung von Medizinern, die in Firmen beschäftigt sind, testen. Der Stuttgarter Airport teilte mit, dass die Impfkampange im Medical Center, das im Terminal 1-West angesiedelt ist, durchgeführt werden soll. Geimpft werden sollen dabei nicht nur direkte Angehörige der Flughafengesellschaft, sondern auch der Tochtergesellschaften am Campus. Neben der Organisation des Testcenters für Reiserückkehrer im Sommer 2020 hatte der Flughafen mit Personal aus den Tochtergesellschaften zeitweise auch Gesundheitsämter bei der Rückverfolgung von Kontaktpersonen unterstützt. „Durch die Betreuung des großen Testcenters hier am Flughafen für Reiserückkehrer im vergangenen Sommer haben wir viel Erfahrung mit der Organisation der Abläufe gesammelt. Dass wir nun für das Pilotprojekt des Sozialministeriums ausgewählt wurden, sehen wir auch als Anerkennung unseres bisherigen Engagements in der Pandemiebekämpfung“, erklärt Geschäftsführer Walter Schoefer.

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Edelweiss verkauft PCR-Testkits

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss verkauft ab sofort PCR-Heimkits über ihre Homepage. Diese kosten 165 Schweizer Franken und werden postalisch zugestellt. Die Proben müssen anschließend ein Partnerlabor übergeben werden. Die Swiss-Konzernschwester will damit Urlaubern das Erlangen negativer PCR-Befunde, die in vielen Ländern für die Einreise zwingend notwendig sind, erleichtern. Der Preis allerdings ist vergleichsweise äußert hoch. Die Probe ist anschließend an das Labor einzusenden oder am Flughafen Zürich-Kloten abzugeben. Der Befund soll spätestens am nächsten Tag per E-Mail zugestellt werden.

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Sommer: Air Malta plant 3.012 Flüge

Die Fluggesellschaft Air Malta will im diesjährigen Sommer 3.012 Flüge zu 20 Destinationen durchführen. Chief Commercial Officer hält die Planungen für ein „starkes Signal an den nationalen und internationalen Tourismus“. Der Fokus liegt auf Inbound. Auch das seit einiger Zeit pausierende Wien soll wieder angesteuert werden. In Deutschland konzentriert sich Air Malta auf Frankfurt am Main und München. Genf und Zürich sind die beiden Ziele in der Schweiz. In Mailand fliegt der Carrier nun auch Linate an. Die staatliche Fluggesellschaft rechnet damit, dass heuer eine hohe Nachfrage bestehen wird. Die Regierung subventioniert heuer Hotelaufenthalte – bei Direktbuchung – mit bis zu 200 Euro pro Aufenthalt.

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Mückstein: Impfungen sollen nur sechs Monate gelten

Der neue österreichische Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) erklärte im Gesundheitsausschuss des Nationalrats, dass derzeit geplant ist, dass Impfungen gegen das Coronavirus nur für „rund sechs Monate“ zu Erleichterungen führen sollen. Sollte die Bundesregierung das Vorhaben des Ministers umsetzen, so hätte dies durchaus beschwerliche Konsequenzen für Geimpfte. Rund ein halbes Jahr nach ihrer letzten Dosis würden diese Einreiseerleichterungen und Ausnahmen von Testpflichten wieder verlieren. Offenbar baut Mückstein auf eine Aussage des Pfizer-Konzerns, dass man derzeit davon ausgeht, dass nach sechs bis zwölf Monaten eine dritte Dosis notwendig ist und aus heutiger Sicht vermutet wird, dass jährlich nachgeimpft werden muss. Der österreichische Gesundheitsminister sagte weiters, dass momentan geplant ist, dass Nachweise für Genesene rund sechs Monate gültig sein sollen. Positive Antikörpertests sollen für drei Monate zu Erleichterungen bei der Einreise sowie Zutritten führen. Die Gültigkeitsdauer wird ziemlich knapp bemessen, weshalb sich in den nächsten Monaten Engpässe anbahnen könnten.

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