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Flugzeuge eingezogen: Bonza muss den Betrieb einstellen

Die Fluggesellschaft Bonza hat einen freiwilligen Insolvenzverwalter ernannt, um die Regionalfluggesellschaft nach der Beschlagnahme ihrer Flugzeuge in Australien durch das Unternehmen hinter ihrem Flugzeuganbieter zu führen. Dadurch wurden am Dienstag Tausende von Passagieren gestrandet. Flugzeuge, die bei Bonza registriert sind, bleiben am Sunshine Coast, in Melbourne und an der Gold Coast am Boden, nachdem ein früherer Investitionspartner des privaten Eigentümers der Fluggesellschaft, 777 Partners, sie wiederbeschlagnahmt hat – einige sogar, während Passagiere noch an Bord waren. „Wir wurden heute Morgen darüber informiert, dass ab 03:00 Uhr alle unsere Flugzeuge von AIP Capital, dem Flugzeugvermieter, wiederbeschlagnahmt wurden“, sagte Bonza-Chef Tim Jordan in einer E-Mail an die Mitarbeiter. „Dies war sowohl für uns als auch für 777 Partners eine Überraschung. Wir prüfen derzeit alle Optionen und werden hier ein Update geben, sobald uns weitere Informationen zur Verfügung stehen. Als Folge davon wurden alle Erstflüge von allen Basen abgesagt.“ Virgin Australia und Jetstar bemühten sich am Dienstag, gestrandete Reisende kostenlos zurückzuholen, nachdem sie vom Verkehrsministerium um Hilfe gebeten worden waren. Bonza’s Finanzier, die in Miami ansässige Firma 777 Partners, ernannte bereits Anfang dieses Monats Korda Mentha, um ihre Optionen zu prüfen, nachdem ihre Flotte von Boeing 737 Max-8-Flugzeugen von ihrem Hauptfinanzier in ein neues Fahrzeug überführt worden war. Die formelle Bestellung von Richard Albarran, Kathleen Vouris, Brent Kijurina und Cameron Shaw von Hall Chadwick als freiwillige Insolvenzverwalter bedeutet, dass Korda Mentha von seiner beratenden Rolle zurücktreten wird. Eine Sprecherin von Bonza sagte am Dienstag: „Bonza hat vorübergehend den Flugbetrieb eingestellt, da derzeit Gespräche

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Lufthansa: B747-8i absolviert harte Landung in Los Angeles

Ein Lufthansa-Flug von Frankfurt nach Los Angeles erlebte eine „holprige Landung“ am Los Angeles International Airport (LAX), wie von Airline Videos Live auf Kamera festgehalten. Die Boeing 747-8i mit dem Kennzeichen D-ABYP versuchte zu landen, stieß jedoch von der Landebahn ab und veranlasste einen zweiten Landeversuch nach einer Umkreisung des Flughafens. Der Flug LH456 am 23. April 2024, der als „Training Flight“ klassifiziert war, beförderte 326 Passagiere und 19 Besatzungsmitglieder. Nach einer Bewertung und Beratung kehrte das Flugzeug nach Frankfurt zurück, wo es inspiziert wurde und keine Auffälligkeiten festgestellt wurden. Glücklicherweise wurden bei dem Vorfall keine Verletzungen gemeldet.

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Azul ordert 13 weitere Embraer E195-E2

Azul, eine brasilianische Fluggesellschaft, hat eine Bestellung über 13 Embraer 195-E2 aufgegeben, die innerhalb der nächsten Monate bis zum Ende des Jahres ausgeliefert werden sollen. Die Ankündigung erfolgte während einer Veranstaltung am Hauptsitz von Embraer in São José dos Campos anlässlich der Taufe eines Flugzeugs, das den Namen Azul & Embraer erhielt. Bereits jetzt ist Azul die größte Betreiberin von E2-Jets, mit 20 E195-E2-Flugzeugen, die derzeit für die Airline im Einsatz sind. Die Bestellung von 13 weiteren E195-E2-Flugzeugen stärkt Azuls Position als wichtiger Akteur im brasilianischen Luftverkehrsmarkt und unterstreicht das Vertrauen der Airline in die Zuverlässigkeit und Effizienz der Embraer-Flotte. Der Embraer 195-E2 ist eine moderne und umweltfreundliche Variante des regionalen Flugzeugs, die für ihre Treibstoffeffizienz und geringeren Umweltauswirkungen bekannt ist. Diese Bestellung dürfte Azul dabei unterstützen, ihr Streckennetz zu erweitern und ihre Flotte weiter zu modernisieren, um den steigenden Anforderungen des Luftverkehrsmarktes gerecht zu werden.

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Reiseimpfungen: Vorbereitung ist der Schlüssel für einen unbeschwerten Urlaub

Die Vorfreude auf den Sommerurlaub steigt, doch bevor Reisende die Koffer packen, sollten sie an ihren Impfpass denken. Experten raten dazu, auch bei Reisen in die Mittelmeerregion an notwendige Schutzimpfungen zu denken, da sich auch hier Krankheitsrisiken verbergen können. Ein Besuch beim Hausarzt oder Reisemediziner für einen Impfpasscheck und mögliche Impfungen wird empfohlen, insbesondere für Pilger, die sich auf die Haddsch begeben wollen. Wichtig zu wissen: Reiseimpfungen werden im Normalfall nicht von der Krankenversicherung (beispielsweise Österreichische Gesundheitskasse) übernommen. Ist man privat versichert oder verfügt über eine private Zusatzversicherung, so kann sich ein Blick in die Polizze lohnen, denn viele Assekuranzen erstatten die Kosten für Reiseimpfungen. Standardimpfungen für Sommerreisen Auch wenn die Reiseziele wie Griechenland, Türkei, Spanien, Ägypten und Italien nicht exotisch erscheinen, sollten Reisende nicht auf die Standardimpfungen vergessen, betont Prof. Dr. Alexander Zoufaly vom Tropeninstitut in Wien. Vor allem durch den Klimawandel können sich tropische Krankheiten auch in der Mittelmeerregion ausbreiten, wie das Beispiel des Dengue-Fiebers zeigt. Schutz vor Hepatitis Die Impfungen gegen Hepatitis A und B sind nicht nur für Reisen in ferne Länder wichtig, sondern auch für den Mittelmeerraum. Eine Ansteckung mit Hepatitis A kann über verunreinigtes Trinkwasser oder Lebensmittel passieren, während Hepatitis B über Körperflüssigkeiten übertragen wird. Eine Impfung wird daher dringend empfohlen, um schwerwiegende Lebererkrankungen zu verhindern. Tollwutrisiko im Ausland Trotz des Aussterbens der Tollwut in Westeuropa ist das Risiko in Ländern wie Marokko, Tunesien oder Ägypten weiterhin vorhanden. Die tödliche Krankheit wird fast immer durch Bissverletzungen von infizierten Tieren übertragen. Eine rechtzeitige Impfung ist

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Trotz Streiks: Lufthansa mit höherem Quartalsumsatz

Die Lufthansa Group verzeichnete im ersten Quartal 2024 einen Anstieg des Konzernumsatzes um 5 Prozent auf 7,4 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr. Trotz dieser positiven Entwicklung wies das Unternehmen ein Adjusted EBIT von -849 Millionen Euro auf. Dies geht aus einer Pressemitteilung des Konzerns hervor. Die hohe Verlustsumme ist vor allem auf Streiks zurückzuführen, die das Ergebnis im ersten Quartal um etwa 350 Millionen Euro belasteten. Darüber hinaus führten niedrigere Durchschnittserlöse zu einem Rückgang des operativen Ergebnisses. Die Adjusted EBIT-Marge sank auf -11,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Konzernergebnis lag bei -734 Millionen Euro. Trotz der Verluste verzeichnete die Lufthansa Group eine starke Nachfrage nach Flugreisen. Die Zahl der Fluggäste stieg im ersten Quartal auf 24 Millionen, ein Anstieg von 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Auslastung der Flugzeuge blieb hoch, mit einem Sitzladefaktor von 79,7 Prozent. Maßnahmen zur Kostensenkung Um die hohen Verluste zu kompensieren, plant die Lufthansa Group Maßnahmen zur Kostensenkung. Dazu gehören die Reduzierung von Sachkosten, das Stoppen von Neuprojekten und die Prüfung von Neueinstellungen in administrativen Bereichen. Trotz der Herausforderungen im ersten Quartal ist die Lufthansa Group optimistisch für den Sommer. Die Buchungen für den Sommerflugplan liegen 16 Prozent über dem Vorjahr. Das Unternehmen erwartet einen sehr guten Reisesommer, unterstützt durch eine starke Nachfrage von Privat- und Geschäftsreisenden. Lufthansa rechnet mit 2,2 Milliarden Euro Adjusted-Ebit Für das Gesamtjahr 2024 erwartet die Lufthansa Group nun ein Adjusted EBIT von rund 2,2 Milliarden Euro. Die Kapazität soll auf rund 92 Prozent des Vorkrisenniveaus steigen, wobei

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Wachaubahn startet in die Sommersaison 2024

Die Wachaubahn bietet ab dem 1. Mai bis zum 3. November 2024 tägliche Fahrten durch das UNESCO-Weltkulturerbe Wachau an, ergänzt um Zusatzzüge für festliche Ereignisse wie den Wachauer Weinfrühling. Mit attraktiven Angeboten und einem flexiblen Ticketsystem erleben Fahrgäste die Vielfalt der Region stressfrei und bequem. Die Wachaubahn verbindet Krems an der Donau mit Emmersdorf und ermöglicht den flexiblen Ein- und Ausstieg an allen Haltestellen entlang der Strecke. Die Fahrradmitnahme ist kostenfrei, und Tagestickets können online oder direkt im Zug erworben werden. Ein besonderes Highlight ist der „Wachauer Weinfrühling“, der am 4. und 5. Mai stattfindet und Weinfans mit Verkostungen und Events lockt. Zusatzzüge der Wachaubahn bieten bequeme und sichere An- und Abreisemöglichkeiten für Besucher dieses festlichen Ereignisses.

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Quartalszahlen: Swiss mit deutlichen Umsatzzuwachs

Swiss International Air Lines (Swiss) hat im ersten Quartal 2024 ein operatives Ergebnis von 30,7 Millionen Schweizer Franken erzielt. Trotz der üblichen Herausforderungen, denen Fluggesellschaften in diesem Zeitraum gegenüberstehen, lag dieses Ergebnis rund 48 Millionen Schweizer Franken unter dem Vorjahreswert. Dies geht aus einer Pressemitteilung des Unternehmens hervor. Die operativen Erträge für den Zeitraum von Januar bis März betrugen 1,2 Milliarden Schweizer Franken, was einem Anstieg von 8,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Markus Binkert, CFO von Swiss, erklärte, dass die außergewöhnlichen Marktbedingungen, die die Branche unmittelbar nach der Pandemie geprägt hatten, allmählich nachließen. Die Nachfrage nach Reisen sei nach wie vor hoch, jedoch hätten viele Fluggesellschaften ihre Kapazitäten erhöht, was zu niedrigeren Durchschnittserlösen führte. Darüber hinaus habe sich das Frachtgeschäft merklich abgeschwächt, nachdem es während der Pandemie einen starken Aufwind erlebt hatte. Die gestiegenen Kosten, insbesondere im Personalbereich aufgrund neu verhandelter Gesamtarbeitsverträge, belasteten ebenfalls das Ergebnis. Binkert betonte jedoch, dass Swiss mit dem Ergebnis angesichts der saisonal schwächeren Quartalslage zufrieden sei und darauf hoffe, im Jahresverlauf durch die kommenden starken Quartale auszugleichen. Zuwachs bei Passagierzahlen und Flügen Im ersten Quartal 2024 beförderte Swiss insgesamt rund 3,7 Millionen Passagiere, was einem Anstieg von knapp 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Die Anzahl der Flüge stieg um 14,5 Prozent auf knapp 31.000. Swiss erhöhte das Angebot an Sitzkilometern auf dem gesamten Streckennetz um 11,6 Prozent, während die verkauften Sitzkilometer um 11,3 Prozent stiegen. Der durchschnittliche Sitzladefaktor lag bei 80,7 Prozent, was einem leichten Rückgang im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

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Austrian Airlines mit roten Zahlen im ersten Quartal 2024

Austrian Airlines, eine der führenden Fluggesellschaften Europas, meldete für das erste Quartal des Jahres 2024 ein herausforderndes Ergebnis, das als das zweitschlechteste in der Geschichte der Airline verzeichnet wurde. Die Hauptgründe für diesen Verlust sind laut Unternehmensangaben direkte finanzielle Schäden aufgrund von Betriebsversammlungen und Streiks, eine daraus resultierende Zurückhaltung bei Buchungen sowie im EU-Vergleich überproportional gestiegene Standort- und Personalkosten. Die Umsätze von Austrian Airlines beliefen sich im ersten Quartal 2024 auf 403 Millionen Euro, was annähernd dem Niveau des Vorjahres entsprach, obwohl die Produktion um 11 Prozent gesteigert wurde. Gleichzeitig stiegen die Gesamtaufwendungen auf 538 Millionen Euro, was einem Anstieg von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht, obwohl die Treibstoffausgaben leicht zurückgingen. Das bereinigte EBIT lag bei -122 Millionen Euro, was einem Rückgang von 67 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. CEO Annette Mann kommentierte die Ergebnisse und betonte, dass das Unternehmen aufgrund seines Wachstumskurses und der Anlaufkosten für die Einflottung von zwei neuen Langstreckenflugzeugen bereits mit einem schwächeren Ergebnis gerechnet habe. Die finanziellen Verluste durch den Arbeitskampf der Gewerkschaft vida in Höhe von etwa 35 Millionen Euro haben jedoch die angestrebte operative Gewinnmarge von mindestens fünf Prozent für das Jahr 2024 gefährdet. Für die kommenden Wochen und Monate kündigte Mann an, dass das Hauptaugenmerk darauf liegen werde, das Vertrauen der Fluggäste zurückzugewinnen, indem die Stärken der Airline wie Verlässlichkeit, Pünktlichkeit und Gastfreundschaft betont würden. Obwohl die Passagierzahlen im ersten Quartal um 11 Prozent auf rund 2,5 Millionen gestiegen sind und auch die angebotenen Sitzkilometer um 11 Prozent zunahmen, verringerte

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Evakuierungen: Die Sache mit Handgepäck und Notrutschen

In Notfällen ist die Evakuierung von Flugzeugen eine entscheidende Sicherheitsmaßnahme, die Leben retten kann. Dabei werden oft Notrutschen verwendet, um Passagiere schnell aus dem Flugzeug zu bringen. Doch die Verwendung von Notrutschen ist nicht immer angebracht, und es gibt Risiken, die zu Verletzungen führen können. Zudem müssen Handgepäckstücke an Bord bleiben, aber viele Passagiere ignorieren diese Anweisung, was zusätzliche Probleme bei Evakuierungen verursacht. Wann werden Notrutschen verwendet? Notrutschen werden in Situationen verwendet, in denen eine schnelle Evakuierung erforderlich ist, z. B. bei einem Brand, einem Triebwerksausfall oder einem Druckverlust im Flugzeug. Sie bieten eine schnelle und effiziente Möglichkeit, Passagiere aus dem Flugzeug zu bringen, insbesondere wenn die normalen Ausgänge blockiert sind oder nicht verwendet werden können. Wann werden Notrutschen nicht verwendet? Notrutschen werden nicht verwendet, wenn die Gefahr besteht, dass sich die Flugzeuginsassen auf dem Boden verletzen könnten, z. B. wenn das Flugzeug auf Wasser landet oder wenn der Untergrund nicht sicher ist, wie bei brennendem Treibstoff oder Trümmerteilen. Warum kommt es oft zu Verletzungen bei der Verwendung von Notrutschen? Bei der Verwendung von Notrutschen besteht das Risiko von Verletzungen durch Stürze, Stöße oder unkontrollierte Landungen auf dem Boden. Die Passagiere müssen auch darauf achten, ihre Gliedmaßen nicht zu verletzen, während sie die Rutschen hinunterrutschen. Warum müssen Handgepäckstücke an Bord bleiben? Handgepäckstücke müssen an Bord bleiben, um den Evakuierungsprozess nicht zu behindern. Wenn Passagiere versuchen, ihr Handgepäck mitzunehmen, kann es zu Verzögerungen kommen und den Evakuierungsweg blockieren. Warum halten sich viele Passagiere nicht daran, ihr Handgepäck an Bord zu lassen?

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United Airlines vereinfacht Sitzplatzreservierungen

United Airlines vereinfacht die Auswahl von Sitzplätzen für Passagiere mit einer neuen Funktion in ihrer mobilen App. Kunden können nun ihre bevorzugten Plätze markieren und speichern, einschließlich Fenster- oder Gangplatz, mehr Beinfreiheit oder Plätze in der Nähe von Notausgängen. Sobald der gewünschte Sitzplatz verfügbar wird, werden Passagiere automatisch umgesetzt. Die Funktion steht allen Nutzern der United-App zur Verfügung und wird pünktlich zum Beginn der Sommersaison eingeführt. United Airlines ist eigenen Angaben nach die erste und einzige US-Fluggesellschaft, die dieses Feature anbietet.

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