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Mavi Gök Airlines hat Antalya-Erfurt aufgenommen

Seit 31. März 2024 nimmt die türkische Ferienfluggesellschaft Mavi Gök Airlines ab Antalya auch Kurs auf den Flughafen Erfurt-Weimar. „Wir freuen uns, dass wir mit Mavi Gök eine neue Airline am Flughafen Erfurt – Weimar begrüßen können. Damit wird Antalya noch besser an Thüringen angebunden und auch die Vielfalt an Airlines und Flugtagen hat sich für die Reisenden erhöht“ so Hans-Holm Bühl, Pressesprecher der Flughafengesellschaft. Insgesamt werden in diesem Sommer 4 Fluggesellschaften von Erfurt nach Antalya fliegen. Mavi Gök verbindet Erfurt bis zu dreimal pro Woche mit der Türkischen Riviera, jeweils montags, mittwochs und sonntags.

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Lessor will Geld sehen: Mexicana fängt sich Klage in den USA ein

Der Neustart der wiederbelebten Fluggesellschaft Mexicana ist bislang äußerst holprig verlaufen. Nun hat man sich eine Klage eines U.S.-amerikanischen Leasingunternehmens eingefangen. Dieses fordert vor Gericht rund 840,9 Millionen U.S.-Dollar. Laut CH-Aviation.com soll SAT Aero Holdings mit der Beschaffung von Boeing 737-800, die anschließend an Mexicana verleast werden sollten, beauftragt. Allerdings soll es von Anfang an zu Problemen gekommen sein, denn bereits die Anzahlungen, die an die Eigentümer der Maschinen zu leisten gewesen wären, sollen nicht geflossen sein. Insgesamt geht es um zehn Maschinen, jedoch waren angeblich erst für zwei Verträge mit konkreten Zahlungsterminen unterschrieben. SAT hätte im Rahmen einer Wetlease-Vereinbarung mit den zehn Boeing 737-800 für Mexicana fliegen sollen. Dazu ist es aber nicht gekommen, denn laut Kläger habe sich das mexikanische Luftfahrtunternehmen um zahlreiche vereinbarte Punkte gar nicht gekümmert. Auch soll irgendwann der Kontakt komplett abgerissen sein, so dass man sich zur Einbringung der Schadenersatzklage genötigt gesehen hat. Bei Mexicana sieht man die Angelegenheit komplett anders. Man behauptet, dass SAT die vertraglich vereinbarten Leistungen in Form von Wetlease mit zehn Boeing 737-800 nicht habe liefern können. Dies hätte sich nachteilig auf die Betriebsaufnahme des neuen Staatscarriers ausgewirkt. Man ist der Ansicht, dass man Schadenersatzansprüche gegenüber SAT habe. Dem halten die U.S.-Amerikaner gegenüber, dass sich Mexicana nicht um Genehmigungen und Lizenzen gekümmert habe und dies der Grund dafür war, dass man nicht fliegen habe können. Letztlich muss dann ein Gericht entscheiden wer an wen Geld zu bezahlen hat. Die „neue Mexicana“ setzt Fluggerät ein, das zuletzt vom Militär betrieben wurde.

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Klagenfurt: Braathens fliegt für die AUA nach Wien

Im Auftrag von Austrian Airlines wird seit 31. März 2024 unter anderem die Verbindung zwischen Klagenfurt und Wien mit ATR72-600 von Braathens Regional Airlines bedient. Dies hat zur Folge, dass es wieder eine Tagesrandanbindung an das AUA-Drehkreuz gibt. Im Sommerflugplan 2024 fliegen zwei von Braathens betriebene ATR72-600 im Auftrag von Austrian Airlines. Diese kommen auf verschiedenen Strecken zum Einsatz. Laut AUA wird es zu keiner Umlackierung kommen, so dass die beiden Turbopropflugzeuge im BRA-Design unterwegs sind. Ab Klagenfurt werden im Sommerflugplan 2024 von Ryanair die Ziele Palma de Mallorca, London-Stansted und Alicante angeboten. Ab Mai 2024 fliegt Avanti Air im Auftrag von Springer Reisen einmal wöchentlich auf die griechische Insel Paros.

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Urteil: Eurowings darf nicht mehr mit CO2-neutralen Flügen werben

Die Lufthansa-Tochter Eurowings darf aufgrund eines Gerichtsurteils nicht mehr mit so genannten „CO2-neutralen“ Flügen werben. Die Deutsche Umwelthilfe hat den Carrier unter anderem wegen irreführender Werbung verklagt und in erster Instanz obsiegt. In den letzten Jahren versuchen sich verschiedene Fluggesellschaften einen besonders grünen Anstrich zu geben. Dazu zählt auch, dass man versucht Spenden für so genannte Kompensationsprojekte zu sammeln oder aber Tarife anbietet, die dies schon beinhalten. Einige Airlines der Lufthansa Group bieten als Alternative Spenden für den Ankauf von SAF an. Sonderlich viele Reisende nehmen an diesem „Ablasshandel“ aber nicht teil. Beispielsweise verkaufen sich die „Green Fares“ der Lufthansa-Netzwerk-Airlines auch weiterhin nicht sonderlich gut. Die Klage der Deutschen Umwelthilfe hat sich gegen Eurowings gerichtet. Verhandelt wurde diese vor dem Landgericht Köln, dass die betroffene Kampagne als irreführend und unlauter eingestuft hat. Die angebotenen Spendenmöglichkeiten für Kompensationsprojekte wären nicht dazu geeignet die Emissionen des Fluges tatsächlich zu kompensieren, so das Gericht. „CO2-neutral reisen. Zusammen machen wir das Fliegen nachhaltiger: CO2-Emissionen ausgleichen und abheben“, warb Eurowings. Genau diese Aussage wurde nun gerichtlich in erster Instanz untersagt. Die Deutsche Umwelthilfe sieht sich in der Ansicht, dass es sich um eine „Mogelpackung“ gehandelt habe, bestätigt. Eurowings erklärte unter anderem, dass man das Urteil bedauere. Man verweist darauf, dass sich das Gerichtsverfahren auf den Stand des Jahres 2022 bezogen hat und man zwischenzeitlich die Homepage überarbeitet hat. Dennoch prüft der Carrier, dass man das Urteil vor der nächsthöheren Instanz anfechtet.

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Sommerflugplan: Discover fliegt mit fünf A320 ab München

Mit fünf stationierten Jets des Typs Airbus A320 bietet die Lufthansa-Tochter Discover Airlines im Sommerflugplan 2024 insgesamt 23 Destinationen ab München an. Von hier aus geht es dann mit knapp 70 Starts pro Woche zu 23 Zielen in Europa und Nordafrika. Die Destinationen der Airline sind vor allem in Griechenland, auf den Kanaren sowie Balearen. Hinzu kommen einzelne Ziele in Spanien, Tunesien, Marokko, Bulgarien und in der Türkei. Am häufigsten werden Ibiza, Palma de Mallorca und Kreta angeflogen. Eine Besonderheit für Passagiere der Discover Airlines am Flughafen München ist der Check-In- und Abflugprozess. Aus logistischen Gründen befinden sich der Check-In und die Gepäckabgabe der Airline im Zentralbereich des Terminal 1 (T1Z). Das Boarding, der Abflug und die Ankunft finden über das Terminal 2 statt.

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Deutsche Post hat nächtliche Postflüge aufgegeben

In der vergangenen Woche endete im innerdeutschen Flugverkehr eine Ära, denn die Deutsche Post AG hat die so genannten Postflüge eingestellt. Diese wurden zuletzt nächtlich von Eurowings und Tuifly ab Hannover, München und Stuttgart durchgeführt. Im September 1961 hat die damalige Deutsche Bundespost damit beginnen, dass nächtlich Briefsendungen innerhalb Deutschlands per Flugzeug befördert werden. Hintergrund war, dass das Aufkommen stark steigend war und man aufgrund gesetzlicher Bestimmungen, die sich erst kürzlich geändert haben, die meisten Briefe bereits am nächsten Tag zustellen musste. Im Jahr 1996 war der Höhepunkt der Postflüge erreicht, denn rund 45 Flüge wurden nächtlich durchgeführt. Diese hatten zusammengerechnet etwa 430 Tonnen Briefsendungen an Bord. In den meisten Fällen kamen bis zuletzt normale Passagierflugzeuge zum Einsatz. Für Eurowings und Tuifly war dies ein durchaus nettes Zubrot, da die eingesetzten Jets ansonsten über Nacht geparkt gewesen wären. Es ist allgemein bekannt, dass das Briefaufkommen aufgrund technischer Entwicklungen wie Telefax und E-Mail seit vielen Jahren rückläufig ist. Die Post musste aber an den sechs Maschinen, die bis zuletzt in Nächten gechartert waren, festhalten, da man andernfalls die gesetzliche Zustellquote nicht hätte erfüllen können. Unter dem Deckmantel „Klimaschutz“ wurde dies nun gelockert, so dass die Post die Nachtflüge aufgegeben hat. Ob das Klima davon viel hat, wird sich noch zeigen. Die rund 53 Tonnen Briefpost werden nämlich seit der Einstellung der Postflüge mit Lastkraftwägen durch Deutschland gekarrt. Ein „Comeback“ der Bahnpost ist nämlich nicht vorgesehen.

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Delta fliegt wieder ab Atlanta nach Stuttgart

Seit dem Beginn der Sommerflugplanperiode 2024 bietet die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Delta wieder eine saisonale Flugverbindung von Atlanta nach Stuttgart-Echterdingen an. Im Regelfall werden Boeing 767-300 eingesetzt. Passagiere ab Stuttgart fliegen immer um 10:40 Uhr ab und landen um 15:05 Uhr in Atlanta. Auf direktem Weg zurück geht es montags, mittwochs, donnerstags und sonntags um 17:30 Uhr Ortszeit, die Landung erfolgt am darauffolgenden Morgen um 8:40 Uhr. Die Flüge werden in Zusammenarbeit mit Deltas Joint-Venture-Partnern Air France-KLM und Virgin durchgeführt.

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Friedrichshafen räumt ein: Keine Frankfurt-Flüge mit Skyalps

Wirklich überraschend kommt es nicht, dass die Südtiroler Fluggesellschaft Skyalps entgegen euphorischer Ankündigungen des Bodensee-Airports nicht zwischen Friedrichshafen und Frankfurt am Main fliegen wird. Der Hintergrund ist simpel: Lufthansa lässt sich auf keine Codeshare- und/oder Interlining-Kooperation mit dem Regio-Carrier ein. Seit Beginn der Sommerflugplanperiode 2024 ist die Hub-Anbindung an das Kranich-Drehkreuz Frankfurt am Main – zumindest vorläufig – Geschichte. Selbiges gilt auch für Linz und Innsbruck. In allen drei Fällen argumentierte Deutschlands größte Fluggesellschaft damit, dass man aufgrund der A320neo-Triebwerksprobleme die Jets von Lufthansa Cityline bzw. Air Dolomiti auf anderen Routen benötigen würde. Ab Innsbruck versucht man – mal wieder – einen Shuttlebus nach München als Alternative anzubieten. Wie lange dieser diesmal angeboten wird, ist fraglich. In vorherigen Anläufe wurde dieser mangels Nutzung durch Passagiere rasch eingestellt. Der Flughafen Friedrichshafen gab sich nach der Hiobsbotschaft, die von Lufthansa überbracht wurde, äußerst zuversichtlich, dass Skyalps die Frankfurt-Strecke in Kooperation mit dem Kranich übernehmen wird. Genau diese Zusammenarbeit ist aber nicht zu Stande gekommen, denn das Südtiroler Luftfahrtunternehmen verfügt über kein IOSA-Safety-Audit, was der Mindeststandard für die Kooperation mit der Lufthansa Group ist. Dem Vernehmen nach sollen – genau wie in Lin und Innsbruck – die Vorstellungen auseinander gegangen sein. Skyalps soll ein reines Interlining-Abkommen angestrebt haben. Dies würde Passagieren zwar Umsteigen ermöglichen, jedoch würden dabei ein Skyalps-Ticket und ein Lufthansa-Ticket jeweils zum Full-Fare zusammengefügt werden. Gegenüber Codeshare bzw. Zubriger in Eigenregie wären den Fluggästen wesentlich höhere Kosten entstanden. Bei Lufthansa wusste man offensichtlich genau, dass Friedrichshafen im Schatten von München und

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KM Malta Airlines ist in der Luft

Am 31. März 2024 hat die neue staatliche Fluggesellschaft KM Malta Airlines den Flugbetrieb aufgenommen. Die ersten Starts und Landungen wurden an diesem Tag vorgenommen. Die offizielle Erstlandung absolvierte am 31. März 2024 der Airbus A320neo mit der Registrierung 9H-NEF. Der zweistrahlige Jet verlässt die Landebahn 13 über Delta und landet auf dem Vorfeld 9 als KMM641 auf dem kurzen Weg von Catania. Das neue Rufzeichen der neu entstehenden Fluggesellschaft lautet „Sky Knight“.

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Ita Airways hat keinen „Plan B“

In Italien hat man sich möglicherweise den Verkauf von Ita Airways an Lufthansa einfacher vorgestellt. Dabei hat man die Rechnung aber nicht mit den Wettbewerbshütern der EU-Kommission gemacht. Diese prüfen den Deal vertieft von fordern von Lufthansa harte Zugeständnisse. Bereits vor einigen Wochen hat die italienische Regierung einen möglichen Plan B sondiert und bei der Reederei MSC angeklopft. Diese hat zwischenzeitlich abgewunken. Nun musste Ita-Airways-Chef Antonino Turicchi einräumen, dass man überhaupt keinen „Plan B“ hat. Man glaubt fest daran, dass Brüssel den Einstieg des Kranichs genehmigen wird. Zunächst beabsichtigt Lufthansa eine Minderheitsbeteiligung zu kaufen. Diese soll nach dem Vorbild Brussels Airlines schrittweise aufgestockt werden ehe man in einigen Jahren komplett übernehmen will. Die EU-Kommission scheint aber erhebliche Bedenken zu haben und hat ein so genanntes Phase-II-Prüfverfahren eingeleitet. Kürzlich hat man Lufthansa dazu aufgefordert, dass bis 26. April 2024 konkrete Zugeständnisse angeboten werden. Dabei geht es nicht nur um die Präsenz am Flughafen Mailand-Linate sowie in untergeordnetem Ausmaß um Rom-Fiumicino, sondern die Wettbewerbshüter haben den Langstreckenverkehr inklusive Codeshare-Abkommen im Fokus. Besonders die Transatlantik-Routen gelten als Brot- und Butter-Geschäft der Lufthansa. In Italien befürchtet man, dass der Kranich nicht dazu bereit sein könnte hier harte Einschnitte zu Gunsten von Mitbewerbern zu akzeptieren. Zuletzt teilte Lufthansa noch mit, dass man am bisherigen Plan festhält und zuversichtlich ist noch in diesem Jahr das grüne Licht für den Einstieg bei Ita Airways zu bekommen. Längst ist klar, dass wenn Lufthansa aufgrund zu harter Auflagen, die dann den Nutzen der Ita-Übernahme zu Nichte machen könnten, die

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