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Gläubigrschutz: Lettische SmartLynx Airlines kämpft nach Eigentümerwechsel um finanzielle Stabilisierung

Die lettische Fluggesellschaft SIA „SmartLynx Airlines“, ein zentraler Akteur im europäischen ACMI-Markt (Aircraft, Crew, Maintenance, Insurance), befindet sich in einem tiefgreifenden Umstrukturierungsprozess, der durch die Einleitung eines gerichtlichen Gläubigerschutzverfahrens am Bezirksgericht Riga am 28. Oktober 2025 formalisiert wurde. Dieser Schritt erfolgt unmittelbar nach einem bedeutenden Eigentümerwechsel, bei dem ein niederländischer Spezialinvestmentfonds und das Managementteam die Kontrolle über die Fluggesellschaft übernommen haben. Die Unternehmensführung betont, dass das Verfahren notwendig sei, um die Geschäftskontinuität und das zukünftige Wachstum in einem sich schnell verändernden Marktumfeld zu sichern. Zum Zeitpunkt der Verfahrenseinleitung wies SmartLynx Airlines beim staatlichen lettischen Steuerdienst (SRS) Steuerschulden in Höhe von 522.126 Euro auf. Trotz dieser finanziellen Belastungen verzeichnete die Airline im Jahr 2024 ein deutliches operatives Wachstum: Die Zahl der beförderten Passagiere stieg um 62,5 Prozent auf 10,66 Millionen, und die Flugfrequenz erhöhte sich um 43,4 Prozent auf 68.085 Flüge. Die Diskrepanz zwischen dem operativen Erfolg und der Notwendigkeit einer Restrukturierung unterstreicht die immensen Herausforderungen der Branche, die von stark steigenden Kosten und Lieferverzögerungen geprägt ist. Der Eigentümerwechsel und die neue Führungsstruktur Das Gläubigerschutzverfahren fällt in eine Zeit des Umbruchs: SmartLynx Airlines, das zuvor zur Avia Solutions Group des Geschäftsmanns Gediminas Žiemelis gehörte, hat seine Eigentümerstruktur grundlegend verändert. Anfang November 2025 wurde die Übernahme der „SmartLynx Airlines Latvia“ durch eine Kombination aus dem Managementteam und einem spezialisierten Investmentfonds aus den Niederlanden abgeschlossen. Die neuen Eigentumsverhältnisse sehen wie folgt aus: Die Umstrukturierung ist jedoch nicht vollständig: SmartLynx Airlines Malta und SmartLynx Airlines Estonia verbleiben im Besitz des bisherigen Anteilseigners (Smart Aviation

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Dortmund Airport verzeichnet Passagierrekord in Herbstferien 2025

Der Dortmunder Flughafen hat in den nordrhein-westfälischen Herbstferien 2025 einen neuen Passagierrekord aufgestellt. Zwischen dem 11. und dem 26. Oktober nutzten insgesamt 178.487 Fluggäste den Airport. Dies entspricht einem Zuwachs von rund 6.300 Reisenden oder 3,7 Prozent im Vergleich zu den Herbstferien des Vorjahres 2024. In diesem Zeitraum wurden auf dem Flughafen insgesamt über 1.500 Starts und Landungen registriert. Die verkehrsreichsten Reisetage waren die Samstage, an denen jeweils mehr als 13.000 Passagiere abgefertigt wurden. Trotz der Reduzierung der Sitzplatzkapazitäten durch den Wegfall von Ryanair-Angeboten auf bestimmten Routen, konnten sich die Destinationen Kattowitz (Polen) und Palma de Mallorca (Spanien) erneut als beliebteste Ziele behaupten. Rund 16.800 Reisende flogen zwischen Dortmund und Kattowitz, während die Baleareninsel Palma etwa 14.200 Passagiere zählte. Auf dem dritten Platz der beliebtesten Destinationen folgte die albanische Hauptstadt Tirana mit mehr als 13.900 Fluggästen. Ein besonders starkes Wachstum verzeichnete die Verbindung zur türkischen Mittelmeerküste nach Antalya, die mit fast 12.300 Gästen den vierten Platz belegte. Hier wurde ein Passagierzuwachs von über 110 Prozent im Vergleich zu den Herbstferien 2024 registriert. Dies spiegelt den anhaltend starken Trend zu Urlauben in der Türkei wider. Die Flüge von und nach Chişinău (Moldawien) wiesen mit einer durchschnittlichen Auslastung von über 95 Prozent die beste Sitzplatzauslastung im gesamten Ferienzeitraum auf. Der Flughafen Dortmund (IATA-Code DTM) bestätigte mit diesen Zahlen seine Position als wichtiger regionaler Verkehrsknotenpunkt in Nordrhein-Westfalen, insbesondere im ethnischen Verkehr und bei den Urlaubsreisen. Trotz der Herausforderungen durch Kapazitätsanpassungen gelang es dem Airport, die Passagierzahlen weiter zu steigern.

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Bund stoppt Flugsicherungs-Zahlungen und gefährdet Betrieb kleinerer Regionalflughäfen

Eine unerwartete Entscheidung der Bundesregierung zur Finanzierung der Flugsicherung sorgt für erhebliche Unruhe in der deutschen Luftfahrtbranche und bei den Ländern. Der Bund plant, ab dem Jahr 2026 die jährlichen Fördermittel für die Flugsicherungsdienste an 44 kleineren und mittleren Regionalflughäfen ersatzlos zu streichen. Diese unvermittelte Kehrtwende, die nach Angaben des niedersächsischen Verkehrsministers Grant Hendrik Tonne (SPD) „ohne Vorwarnung“ erfolgte, könnte das wirtschaftliche Fundament zahlreicher Standorte deutschlandweit massiv gefährden und im schlimmsten Fall zum Aus des Flugbetriebs führen. Die betroffenen Regionalflughäfen, zu denen in Niedersachsen unter anderem Braunschweig-Wolfsburg, Emden und Wilhelmshaven zählen, sind im Gegensatz zu den 15 größten Verkehrsflughäfen selbst für die Organisation und Bezahlung der Flugsicherung zuständig. Bislang kompensierte der Bund die hohen Kosten für diese essentiellen Dienste mit einer jährlichen Gesamtsumme von 50 Millionen Euro, wovon allein vier Millionen Euro auf Niedersachsen entfielen. Die nun geplante Streichung der Mittel für 2026 lässt die Länder und die Betreiber der Regionalflughäfen vor einer enormen finanziellen Herausforderung stehen, deren Bewältigung ohne staatliche Unterstützung kaum machbar scheint. Die finanzielle Last der Flugsicherung Die Flugsicherung, die essenziell für die Sicherheit und Ordnung des Luftverkehrs ist, stellt an kleineren Flughäfen einen unverhältnismäßig hohen Kostenfaktor dar. Während an den 15 größten deutschen Verkehrsflughäfen wie Frankfurt, München oder Düsseldorf die Deutsche Flugsicherung (DFS) diese Dienste im Auftrag der Bundesregierung übernimmt und die Kosten über Gebühren direkt den Fluggesellschaften in Rechnung stellt, liegt die Verantwortung an den kleineren Standorten bei den jeweiligen Airport-Betreibern. Experten schätzen, dass die Kosten für Personal, Technologie und Betrieb einer Flugsicherungseinheit mehrere Millionen

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Winter Kärnten Card startet in die Saison 2025/2026 mit 36 Ausflugszielen

Am 3. November 2025 beginnt die neue Saison der Winter Kärnten Card 2025/2026. Die Karte gewährt Eintritt zu insgesamt 36 abwechslungsreichen Ausflugszielen in Kärnten und ist bis zum 3. April 2026 gültig. Das Angebot umfasst eine Mischung aus alpinen Erlebnissen, kulturellen Sehenswürdigkeiten und Entspannungsmöglichkeiten und richtet sich an Familien und Aktivurlauber gleichermaßen. Im Zentrum des Angebots stehen die Bergbahnen, welche die Gäste in luftige Höhen transportieren, um verschneite Landschaften und Winterwanderwege zu erschließen. Vertreten sind unter anderem die Gerlitzen Bergbahnen. Speziell für den aktiven Wintersport sind insgesamt vier Pistentourentickets enthalten, die den gesicherten Aufstieg auf präparierten Pisten für Skitourengeher ermöglichen. Neu in dieser Saison sind Pistentourentickets für den Ankogel und das Dreiländereck. Ergänzt werden diese sportlichen Optionen durch Langlaufloipen auf der Turracher Höhe und in Mallnitz. Die Vielfalt der Karte wird durch neue Attraktionen erweitert. Die Saison 2025/2026 bringt fünf neue Highlights, darunter die Bergbahnen Dreiländereck und die Hochgebirgsbahnen Ankogel, die Freizeitmöglichkeiten in der alpinen Bergwelt eröffnen. Als kultureller Höhepunkt ist das Ingeborg Bachmann Haus in Klagenfurt neu dabei und bietet Einblicke in das Leben und Werk der bekannten Schriftstellerin. Darüber hinaus öffnet die Karte Türen zu Erlebnis- und Thermenwelten wie der Familien- & Gesundheitstherme St. Kathrein und zu Museen wie dem Kärnten Museum. Die Kärnten Card ist bereits seit dem 1. Oktober im Vorverkauf erhältlich. Mit nur einem Ticket erschließt die Karte somit ein breites Spektrum an Winteraktivitäten, das von sportlicher Betätigung bis hin zu kulturellen und entspannenden Angeboten reicht. Sie dient als zentrales Element für die Gestaltung abwechslungsreicher

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Thai SmartLynx erhält Betriebszulassung und startet ACMI-Geschäft

Die thailändische Luftfahrtlandschaft erlebt einen bedeutenden Wandel durch den Markteintritt von Thai SmartLynx. Das Unternehmen, ein spezialisierter Anbieter von sogenannten ACMI-Dienstleistungen (Aircraft, Crew, Maintenance, and Insurance) und Partner der global agierenden Avia Solutions Group, hat von der Zivilluftfahrtbehörde Thailands (Civil Aviation Authority of Thailand, CAAT) das Luftverkehrsbetreiberzeugnis (Air Operator Certificate, AOC) erhalten. Mit dieser Zulassung wird Thai SmartLynx zur ersten in Thailand ansässigen ACMI-Airline und eröffnet dem Königreich und der gesamten südostasiatischen Region neue Möglichkeiten zur flexiblen Gestaltung von Flottenkapazitäten. Dieses Ereignis stellt nicht nur einen Meilenstein für das Unternehmen dar, sondern auch für Thailands Luftfahrtregulierung: Thai SmartLynx ist die erste Fluggesellschaft, die ihr AOC unter dem neuen, nach europäischen Standards modellierten Rahmenwerk der thailändischen Zivilluftfahrtbehörde (Thailand Civil Aviation Regulations on Air Operations, TCAR OPS) erhält. Der Start des Betriebs, der mit einer Airbus A320 vom Don Mueang International Airport (DMK) aus erfolgt, kommt strategisch günstig vor der bevorstehenden Hauptreisesaison, in der traditionell eine hohe Nachfrage aus Europa und Asien erwartet wird. ACMI-Modell: Flexibilität für den asiatischen Markt Das ACMI-Modell, oft als „Wet Lease“ bezeichnet, ist ein zentrales Instrument in der globalen Luftfahrt, das es Fluggesellschaften ermöglicht, Kapazitäten schnell und bedarfsgerecht anzupassen. Dabei wird einem Partner ein Flugzeug mitsamt Besatzung, Wartung und Versicherung zur Verfügung gestellt. Dieses Modell ist insbesondere für Airlines attraktiv, die saisonale Nachfragespitzen abdecken, neue Routen testen oder unvorhergesehene Betriebsausfälle kompensieren müssen, ohne dafür große eigene Investitionen tätigen oder langfristige Verpflichtungen eingehen zu müssen. Martynas Grigas, Vorsitzender von Thai SmartLynx, hob die Rolle des Unternehmens als Pionier

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Münchner Flughafen rüstet mit 184 Spezialfahrzeugen für den Winterdienst

Der Münchner Flughafen hat seinen umfangreichen Winterdienst für die kalte Jahreszeit, die traditionell von Anfang November bis Mitte April dauert, aktiviert. Um den 24-Stunden-Betrieb auch unter extremen Witterungsbedingungen wie Eis und Schnee sicherzustellen, steht eine große Winterdienst-Kolonne bereit. Diese umfasst 184 Fahrzeuge, wovon 152 Maschinen für das Räumen und Enteisen der Flugbetriebsflächen vorgesehen sind. Die restlichen 32 Fahrzeuge kümmern sich um öffentliche Straßen, Wege und Parkflächen. Insgesamt sind im Winterdienst über 600 Einsatzkräfte tätig. Eine Besonderheit ist die starke Einbindung regionaler Akteure: Rund 520 dieser Helfer, darunter etwa 71 Traktoren, stammen aus der Landwirtschaft und von Fuhrunternehmen aus der Flughafenregion. Pro Schicht sind somit gut 200 Einsatzkräfte innerhalb des Flughafenzauns im Einsatz. Alarmiert wird der Winterdienst von der Verkehrsleitung des Flughafens, die den Zustand der Betriebsflächen permanent überwacht. Als wichtige Hilfsmittel dienen aktuelle Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes sowie ein Glatteis-Frühwarnsystem, das Daten von 18 Messstellen auf dem Gelände bezieht. Spezielle Fahrzeuge überprüfen zusätzlich kontinuierlich die Bremswerte auf den Pisten. Die Dimension der zu räumenden Flächen ist enorm: Die beiden Start- und Landebahnen, Rollwege und Vorfelder umfassen zusammen rund 5,6 Millionen Quadratmeter, was der Fläche von über 780 Fußballfeldern entspricht. Um eine der über 4.000 Meter langen und 60 Meter breiten Start- und Landebahnen freizubekommen, benötigt die Räumkolonne lediglich etwa 30 Minuten. Dafür stehen dem Winterdienst zahlreiche Spezialfahrzeuge zur Verfügung, darunter 22 Kehrblasgeräte und 5 Verladefräsen. Geräumter Schnee wird auf sechs Schneedeponien verfrachtet, auf denen pro Saison bis zu 2,2 Millionen Kubikmeter Schnee gesammelt werden können. Für die Sicherheit der Flugzeuge

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Azul Airlines: Einigung mit Gläubigern ebnet Weg aus dem Insolvenzverfahren

Die brasilianische Fluggesellschaft Azul Airlines hat einen entscheidenden Schritt zur Sanierung ihrer Finanzen vollzogen. Das Unternehmen, das im Mai 2025 Gläubigerschutz nach Chapter 11 des US-Insolvenzrechts beantragt hatte, meldete am 1. November 2025 eine grundlegende Einigung mit dem Ausschuss der ungesicherten Gläubiger (Official Committee of Unsecured Creditors, UCC). Diese Vereinbarung sichert die Unterstützung der Gläubiger für Azuls Reorganisationsplan, der darauf abzielt, den Flugbetrieb fortzuführen und die finanzielle Struktur des Unternehmens nachhaltig zu stärken, anstatt eine Liquidation vorzunehmen. Die Einigung ist ein bedeutender Meilenstein im komplexen Insolvenzverfahren und legt die Grundlage für den geplanten Ausstieg aus Chapter 11 Anfang 2026. Im Zentrum des Plans stehen die Beschaffung neuer Finanzmittel, eine Optimierung der Flotte sowie ein detailliertes Angebot zur Entschädigung der Gläubiger. Die brasilianische Fluggesellschaft, die im südamerikanischen Luftverkehr eine Schlüsselrolle spielt, befindet sich seit der globalen Pandemie und den damit verbundenen makroökonomischen Herausforderungen, wie Währungsvolatilität und hohe Zinsen, in einer tiefgreifenden Umstrukturierung. Finanzielle Stabilisierung durch umfassende Maßnahmen Um den regulären Flugbetrieb aufrechtzuerhalten und die notwendige Liquidität zu sichern, hat Azul im Rahmen des Verfahrens bereits Finanzierungen in Höhe von rund 1,6 Milliarden US-Dollar gesichert. Diese sogenannte Debtor-in-Possession-(DIP)-Finanzierung ist ein gängiges und wichtiges Instrument im Chapter 11, das es Unternehmen in der Restrukturierung ermöglicht, sich frisches Kapital zu beschaffen, um die laufenden Geschäfte zu finanzieren und das Vertrauen der Lieferanten zu erhalten. Unabhängig davon hat sich Azul jüngst zusätzliche 500 Millionen US-Dollar an Finanzmitteln gesichert, was die operative Stabilität weiter unterstützt. Der Reorganisationsplan sieht zudem die Aufnahme von 950 Millionen US-Dollar an

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Indonesien übernimmt ersten Airbus A400M zur Modernisierung des Militärtransports

Das indonesische Verteidigungsministerium hat den ersten von zwei bestellten Airbus A400M Militärtransportern entgegengenommen. Die Übergabe erfolgte offiziell auf dem Luftwaffenstützpunkt Halim in Jakarta, nachdem das Flugzeug zuvor im Airbus-Werk in Sevilla, Spanien, übergeben wurde. Mit der Inbetriebnahme des schweren taktischen Lufttransporters markiert Indonesien, das 2021 die Maschinen bestellt hatte, einen bedeutenden Schritt zur Modernisierung seiner militärischen Transportkapazitäten. Indonesien wird damit zum zehnten Betreiber der A400M, die bei der indonesischen Luftwaffe die Registrierung A-4001 tragen wird und voraussichtlich der 31. Luftstaffel zugeteilt wird. Die Auslieferung des zweiten Flugzeugs ist für das Jahr 2026 vorgesehen. Karl-Heinz Grossman, Head of International bei Airbus Defence and Space, betonte das Vertrauen in die Multi-Rollen-Fähigkeiten des Flugzeugs, insbesondere im Hinblick auf die anspruchsvolle geografische Beschaffenheit des Landes. Airbus wird der indonesischen Luftwaffe umfassende Schulungs- und Support-Dienstleistungen bereitstellen, um eine reibungslose Indienststellung zu gewährleisten. Der ausgelieferte A400M ist für den Transport von Fracht und Truppen, für MEDEVAC-Einsätze sowie für humanitäre Missionen konfiguriert. Das Flugzeug kann eine maximale Nutzlast von bis zu 37 Tonnen aufnehmen, darunter auch Helikopter und große Fahrzeuge. Bei einer durchschnittlichen Last von 30 Tonnen erreicht die A400M eine Reichweite von 2.400 nautischen Meilen, was es ihr ermöglicht, das gesamte indonesische Archipel von Jakarta aus zu überfliegen. Die Maschine zeichnet sich durch die Fähigkeit aus, auch auf kurzen und unbefestigten Pisten operieren zu können. Eine Besonderheit stellt die geplante optionale Fähigkeit zur Waldbrandbekämpfung dar. Indonesien prüft die Integration des neu entwickelten, modularen A400M-Feuerlösch-Kits. Dieses Roll-on/Roll-off (Ro-Ro)-System, das keine permanenten Modifikationen am Flugzeug erfordert und in

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Wizz Air setzt auf Kundenorientierung und meldet deutliche Fortschritte

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat, sechs Monate nach der Einführung ihrer neuen kundenorientierten Strategie „Customer First Compass“, ermutigende Erfolge gemeldet. Auf einer Unternehmensveranstaltung in London am 28. Oktober 2025 verkündete die Airline, dass die umfassende, mit 14 Milliarden Euro dotierte Initiative zu einer Verbesserung der Kundenzufriedenheit um 10% geführt habe. Diese positiven Ergebnisse signalisieren eine strategische Neuausrichtung des sogenannten Ultra-Low-Cost-Carrier-(ULCC)-Modells, weg von der reinen Fokussierung auf den Preis hin zu einer stärkeren Betonung der betrieblichen Effizienz und des Kundenerlebnisses. Trotz einer signifikanten Ausweitung des Flugbetriebs, mit einer Steigerung der Flüge um 7% im Vergleich zum Vorjahr und einer Spitze von 1.000 Flügen täglich im Sommer, konnte Wizz Air eine durchschnittliche Flugdurchführungsrate von 99,5% erreichen. Diese operative Stärke ist besonders bemerkenswert angesichts der branchenweiten Herausforderungen bei der Verfügbarkeit von Flugzeugen. Mit der neuen Strategie reagiert das Unternehmen auf frühere Kritik und strebt eine Neudefinition des ULCC-Gedankens an, bei dem „incredibly efficient“ (unglaublich effizient) an die Stelle von „cheap“ (billig) treten soll. Strategische Neuausrichtung und operative Stärke Die Einführung von „Customer First Compass“ im April 2025 war die Antwort des Unternehmens auf eine Phase nach der globalen Pandemie, in der Wizz Air, wie der Chief Commercial Officer (CCO) Michael Delehant einräumte, „nicht auf seinem besten Niveau“ agierte und „viele enttäuschte Kunden“ verzeichnete. Delehant hob in seiner Rede die positive Reaktion der Mitarbeiter und die Auszahlung der Investitionen hervor, die zu „einem der besten Sommer aller Zeiten“ für Wizz Air und gleichzeitig „einem der besten Sommer in der gesamten Branche“ geführt habe. Die

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Emirates SkyCargo erweitert Frachtnetz: Bangkok neu in Ost- und Südostasien

Emirates SkyCargo, die Frachtdivision der Fluggesellschaft Emirates, verstärkt ihre Präsenz in Ost- und Südostasien. Mit sofortiger Wirkung bedient die Airline den Flughafen Suvarnabhumi (BKK) in Bangkok mit einem wöchentlichen dedizierten Frachterflug. Diese neue Verbindung ergänzt das bereits dichte Streckennetz des Unternehmens in der Region und bietet Kunden somit zusätzliche Kapazitäten und Flexibilität für den weltweiten Warentransport über das Drehkreuz Dubai. Durch die Aufnahme von Bangkok wächst das globale Frachternetzwerk von Emirates SkyCargo auf insgesamt 43 Destinationen, wovon elf Ziele in Ost- und Südostasien liegen. Thailand gilt mit seiner strategischen Wirtschaftspolitik „Thailand 4.0“ als wichtiger Wachstumsmarkt. Diese Strategie legt den Fokus auf Innovation und Hightech-Industrien wie Elektromobilität, Smart Electronics, Medizintechnik und Robotik. Emirates SkyCargo positioniert sich mit seiner Flotte aus über 260 Großraumflugzeugen und seinem weitreichenden globalen Netzwerk als idealer Partner für den Transport dieser sensiblen Hightech-Waren sowie von Gütern wie Textilien oder frischem Steinobst. Die Erweiterung der Kapazitäten in Asien beschränkt sich nicht nur auf Bangkok. Bereits im Oktober 2025 hat Emirates SkyCargo die Frachterfrequenz nach Hanoi (Vietnam) auf vier wöchentliche Verbindungen erhöht. Drei dieser Flüge führen direkt zum Drehkreuz Dubai World Central (DWC), während eine weitere Verbindung Hanoi mit Taipeh und Dubai verknüpft. Zudem wurde die Frequenz nach Guangzhou (China) um einen sechsten wöchentlichen Frachter erweitert, um der konstant hohen Nachfrage aus China gerecht zu werden, insbesondere im Bereich der Konsumelektronik und des E-Commerce. Insgesamt bedient Emirates SkyCargo aktuell 25 Fracht-Gateways in Ost- und Südostasien. Mit 45 wöchentlichen Frachterverbindungen, 13 Charterflügen und 315 wöchentlichen Passagierflügen, die ebenfalls Fracht transportieren,

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