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Alaska und Hawaiian Airlines erhalten einheitliches Betriebszertifikat

Der US-amerikanische Luftverkehrsmarkt erlebt eine tiefgreifende Konsolidierung: Die fusionierten Fluggesellschaften Alaska Airlines und Hawaiian Airlines haben von der Federal Aviation Administration (faa) das entscheidende Single Operating Certificate (soc) erhalten. Dieser Meilenstein, der gut ein Jahr nach dem formellen Zusammenschluss erreicht wurde, beseitigt eine der größten regulatorischen Hürden für die Integration der beiden Carrier. Das Zertifikat bestätigt, dass Alaska Airlines und Hawaiian Airlines ihre Schulungsprogramme, operativen Richtlinien, Verfahren und Handbücher erfolgreich in beiden Marken harmonisiert haben. Trotz der nun formalisierten operativen Verschmelzung werden die Passagiere weiterhin zwei getrennte Markenerlebnisse vorfinden. Die Marke Alaska Airlines bleibt ebenso bestehen wie die Marke Hawaiian Airlines. Die Integration erfolgt zunächst primär auf technischer und operativer Ebene hinter den Kulissen. Der Erhalt des soc ist jedoch die unabdingbare Voraussetzung für die tiefergehende Verschmelzung und die Realisierung der Synergieeffekte, die der Zusammenschluss verspricht. Die Fusion von Alaska und Hawaiian Airlines, die einen entscheidenden Schritt zur Schaffung eines der größten Luftfahrtunternehmen in den Vereinigten Staaten darstellt, wird die Wettbewerbslandschaft im Pazifikraum nachhaltig prägen. Beobachter sehen in der Fusion eine strategische Antwort auf die Dominanz der drei großen US-Carrier. Operative und technische Harmonisierung hinter den Kulissen Die erteilte soc-Zertifizierung signalisiert, dass die faa volles Vertrauen in die Fähigkeit der fusionierten Einheit hat, den Flugbetrieb unter einem einheitlichen Satz von Regeln und Vorschriften sicher und effizient aufrechtzuerhalten. Die Harmonisierung von Schulungsprogrammen und Betriebshandbüchern ist ein komplexer Prozess, der Tausende von Mitarbeitern, insbesondere Piloten und Dispatcher, betrifft. Die technischen Änderungen, die Passagiere betreffen, werden subtil, aber notwendig sein: Derartige Anpassungen sind

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GIC International Catering feiert 25-jähriges Jubiläum als etablierter Airline-Caterer

GIC International Catering (GIC) mit Sitz in Kelsterbach nahe dem Flughafen Frankfurt feierte kürzlich sein 25-jähriges Firmenjubiläum. Was im Jahr 2000 als kleine Produktionsküche der Brüder Talat und Ferat Yildirim begann, hat sich zu einem etablierten Airline-Caterer entwickelt, der heute mehr als 20 internationale Fluggesellschaften, Businessjets, private Charterflüge und weitere Großkunden beliefert. Die Erfolgsgeschichte des familiengeführten Unternehmens in zweiter Generation ist von einem hohen Qualitätsanspruch und einer tief verwurzelten Leidenschaft für die Luftfahrt geprägt. Die Gründerbrüder, die aus der Türkei nach Deutschland kamen, legten den Grundstein für den Erfolg, indem sie Qualität und Leidenschaft für gute Küche in den Mittelpunkt stellten. Heute wird das Unternehmen von Göksel Yildirim, dem Sohn des Gründers Talat Yildirim, als Geschäftsführer in zweiter Generation geführt. Er stieg 2017 in die Unternehmensführung ein und führte den Kurs mit modernen Strukturen und einem klaren Fokus auf Dienstleistungsqualität fort. Der frühe Einsatz in der elterlichen Firma sei rückblickend eine wertvolle Erfahrung gewesen. Das kontinuierliche Wachstum und zahlreiche Auszeichnungen, darunter die Würdigung „Europe’s Most Improved Airline Catering 2025“ durch das Fachmagazin PAX International, belegen den Erfolg des Generationenwechsels. An Deutschlands größtem Flughafen hat sich GIC zu einem Top-Spezialisten für frische und qualitativ hochwertige Bordverpflegung entwickelt. Täglich werden auf einer Produktionsfläche von 2.500 Quadratmetern mit rund 170 Mitarbeitern bis zu 5.000 Mahlzeiten zubereitet, die von Gourmetmenüs bis zu Snacks für die Economy Class reichen. Das Unternehmen bedient dabei ein breites Spektrum an Kunden, darunter die erste Kunden-Airline Malaysia Airlines. Das 25-jährige Firmenjubiläum wurde am 23. Oktober 2025 in der FRALounge

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Air Asia schließt historische Umstrukturierung ab und strebt nach neuer Marktführerschaft

Der asiatische Luftfahrtkonzern Capital A, die Muttergesellschaft der Air Asia-Fluglinien, hat am 30. Oktober 2025 die abschließenden Schritte eines langwierigen und komplexen Restrukturierungsprozesses erfolgreich vollzogen. Diese tiefgreifende Umstrukturierung ermöglicht die Konsolidierung aller Airline-Geschäfte unter dem Dach der bisherigen Langstrecken-Tochtergesellschaft AirAsia X (AAX). Mit diesem Schritt beendet Capital A ein fast sechsjähriges Kapitel finanzieller Turbulenzen, das durch die covid-19-pandemie ausgelöst wurde und das Unternehmen in den als kritisch geltenden PN17-Status der malaysischen Finanzregulierung gezwungen hatte. Die Entscheidung, sämtliche Kurz- und Mittelstrecken-Fluggesellschaften in Malaysia, Thailand, Indonesien, den Philippinen und Kambodscha bis Dezember 2025 unter einem einzigen, zentralisierten Management zu vereinen, ist der Kern der neuen Unternehmensstrategie. Ziel ist es, die Betriebsführung zu vereinfachen, Synergien zu heben und eine nahtlose Integration von regionalen Kurzstreckenflügen und interkontinentalen Langstreckenverbindungen zu schaffen. Dieser Abschluss des Umwandlungsprozesses ebnet Capital A den Weg, formell die Aufhebung seines PN17-Status zu beantragen und damit ehrgeizige, lange aufgeschobene Investitionspläne in Angriff zu nehmen. Die erfolgreiche Überwindung der finanziellen und regulatorischen Hürden markiert für den Konzern den Übergang von der Krisenbewältigung zur aggressiven Markt- und Expansionsoffensive im südostasiatischen Raum. Der beschwerliche Weg aus der finanziellen Notlage Der sogenannte PN17-Status (Practice Note 17), der in Malaysia Unternehmen kennzeichnet, die sich in ernsten finanziellen Schwierigkeiten befinden oder kurz vor der Insolvenz stehen, war für Capital A eine unmittelbare Folge der globalen Reiseeinschränkungen während der pandemie. Da der Konzern stark vom grenzüberschreitenden Passagierverkehr in Asien abhängig ist, führten die monatelangen Lockdowns und Grenzschließungen zu einem fast vollständigen Erliegen des Geschäftsbetriebs und massiven Verlusten. Die Konsequenz

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Centralny Port Komunikacyjny (CPK) vergibt Vertrag für hochmodernes Gepäckabfertigungssystem

Die polnische Projektgesellschaft Centralny Port Komunikacyjny (CPK) hat in Warschau offiziell den Vertrag für die Planung, Lieferung, Installation, Inbetriebnahme, den Betrieb und die Wartung des Gepäckabfertigungssystems (BHS) für den neuen Großflughafen in Zentralpolen unterzeichnet. Den Zuschlag erhielt ein Konsortium unter Führung der Vanderlande Logistics GmbH. Das Auftragsvolumen für das Gepäckfördersystem beläuft sich auf 115 Millionen Euro, zuzüglich Kosten für Betrieb und Wartung. Das Gepäckförderzentrum, das als Herzstück des Terminals gilt, wird eine Fläche von rund 80.000 Quadratmetern umfassen und etwa 16 Kilometer Förderbänder beinhalten. Das System basiert auf der hochmodernen Individual Carrier System (ICS)-Technologie, bei der jedes Gepäckstück in einem eigenen Behälter transportiert wird. Laut CPK-CEO Dr. Filip Czernicki soll diese Technologie vom ersten Tag an einen effizienten und zuverlässigen Betrieb gewährleisten und Wartezeiten sowie Abfertigungsfehler minimieren. Maciej Lasek, stellvertretender Infrastrukturminister, hob hervor, dass der neue polnische Flughafen über modernste Gepäckabfertigungstechnologien verfügen werde, die höchsten internationalen Standards entsprächen. Die Partnerschaft zwischen CPK und dem Vanderlande-Konsortium wird sich über mehr als ein Jahrzehnt erstrecken und soll dem Flughafen einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Das System ist modular erweiterbar, um künftiges Passagieraufkommen zu bewältigen und ermöglicht die Echtzeit-Verfolgung des Gepäcks für Mitarbeiter und Fluggäste. Der Bau des CPK-Passagierterminals soll 2026 mit den Tiefgründungsarbeiten beginnen. Die Inbetriebnahme des Flughafens ist für Ende 2032 geplant. Der CPK gilt als strategische Investition, die darauf abzielt, das Transport-, Logistik- und Mobilitätsrückgrat Mitteleuropas durch die effiziente Integration von Luft-, Schienen- und Straßennetzen zu stärken.

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Österreichische Flughäfen im Aufwind: Regionalflugverkehr boomt und Frachtgeschäft wächst überproportional

Der österreichische Luftverkehrsmarkt hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 ein robustes Wachstum verzeichnet. Insgesamt wurden an den sechs österreichischen Verkehrsflughäfen (Wien, Salzburg, Graz, Linz, Innsbruck und Klagenfurt) rund 27,7 Millionen Passagiere gezählt, was einer Steigerung von 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Noch dynamischer entwickelte sich das Frachtgeschäft, das um 4,9 Prozent auf rund 280.000 Tonnen zulegte. Trotz des „Gegenwinds“, wie Norbert Draskovits, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Verkehrsflughäfen (AÖV) und Geschäftsführer des Linz Airport, festhielt, war der Sommer 2025 ein Rekord. Draskovits unterstrich die zentrale Bedeutung des Luftverkehrs als Standortfaktor und betonte, dass gerade die Regionalflughäfen die wirtschaftliche Erreichbarkeit und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Regionen sichern. Die Zunahme der Passagierzahlen ging einher mit einem Anstieg der Flugbewegungen im Linien- und Charterverkehr, die um 3,1 Prozent auf insgesamt 212.781 Starts und Landungen zunahmen. Die Detailanalyse der Passagierentwicklung zeigt jedoch eine starke regionale Spreizung der Wachstumsraten, wobei insbesondere die kleineren Regionalflughäfen signifikante Zuwächse verzeichneten. Regionale Wachstumszentren: Linz und Klagenfurt an der Spitze Die Passagierentwicklung an den einzelnen Standorten verlief in den ersten drei Quartalen des Jahres 2025 äußerst unterschiedlich. Während der Flughafen Wien als größtes Drehkreuz ein solides Wachstum verzeichnete, zeigten die Regionalflughäfen Linz und Klagenfurt eine explosionsartige Zunahme des Passagieraufkommens: Diese Zuwächse bei den kleineren Flughäfen werden in Branchenkreisen als klares Indiz für die steigende Bedeutung der Direktverbindungen und die gezielte touristische Erschließung der jeweiligen Regionen gewertet. Die Regionalflughäfen agieren oft als wichtige Einfallstore für den regionalen Tourismus und als Anbindungspunkte für Geschäftsreisende in wirtschaftsstarke Regionen außerhalb

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ANA Holdings meldet Rekordumsatz im ersten Halbjahr – Gewinnprognose angehoben

Die japanische ANA Holdings Inc., Muttergesellschaft der All Nippon Airways (ANA), hat für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/2026 (April bis September 2025) einen Rekordumsatz von umgerechnet rund 7,08 Milliarden Euro erzielt. Haupttreiber dieses Erfolgs war die stark gestiegene Nachfrage im internationalen Passagiergeschäft. Trotz des Rekordumsatzes sank der Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 452,2 Millionen Euro (minus 6,1 Prozent), während das Betriebsergebnis mit 580,78 Millionen Euro ein Minus von 9,9 Prozent verzeichnete, bedingt durch einen um 1,5 Prozent gestiegenen Betriebsaufwand. Das internationale Passagiergeschäft der Kernmarke ANA übertraf die Vorjahreszahlen deutlich: Fast 4,3 Millionen Reisende (plus 10,2 Prozent) nutzten internationale Flüge von ANA, was zu einer durchschnittlichen Auslastung von 80,3 Prozent führte. Die Nachfrage wurde vor allem durch den anhaltend robusten Markt für Auslandsfreizeitreisen und die steigende Zahl von Reisen nach Japan beflügelt. ANA erweiterte ihr internationales Streckennetz durch neue Verbindungen wie Tokio/Haneda nach Mailand, Stockholm und Istanbul, die in der zweiten Hälfte des Vorjahres aufgenommen wurden. Im Frachtgeschäft profitierte die Gruppe von der starken Nachfrage zwischen Asien und Nordamerika, was durch die kürzlich erfolgte Integration der Nippon Cargo Airlines (NCA) und Synergieeffekte verstärkt wurde. Angesichts des erfolgreichen Halbjahres und der Konsolidierung von NCA hat die ANA Group ihre Prognosen für das Gesamtjahr nach oben korrigiert: Der Umsatz wird nun auf rund 14,76 Milliarden Euro geschätzt. Der Nettogewinn wird bei voraussichtlich 862,84 Millionen Euro erwartet, eine Steigerung um knapp 11 Prozent gegenüber der ursprünglichen Planung. Beim Betriebsgewinn strebt die Gruppe nach dem zweithöchsten Wert in der Unternehmensgeschichte an. Um

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Abschied vom Passstempel: Frankfurter Flughafen führt neues digitales Einreisekontrollsystem ein

Am Frankfurter Flughafen beginnt seit diesem Mittwoch schrittweise die Einführung eines neuen, umfassenden digitalen Kontrollsystems für Reisende, die ihren Wohnsitz außerhalb des Schengen-Raums haben. Mit der Inbetriebnahme dieses Entry/Exit System (EES) entfällt das bisherige Verfahren mit dem physischen Passstempel, da die Ein- und Ausreisedaten künftig elektronisch erfasst werden. Das Ziel der EU-Kommission ist es, die Sicherheit an den Außengrenzen zu erhöhen, Kriminalität effektiver zu bekämpfen und unerlaubte Aufenthalte besser zu verhindern. Das neue EES erfordert von Bürgern aus Nicht-Schengen-Ländern künftig eine elektronische Selbsterfassung vor der eigentlichen Grenzkontrolle, wie die Bundespolizei mitteilt. Diese Registrierung umfasst neben den üblichen Angaben aus dem Reisepass auch die Erstellung und Speicherung biometrischer Daten, namentlich Fingerabdrücke und Gesichtsbilder. Die Einführung des Systems erfolgt gestaffelt: Wenige Tage vor Frankfurt war bereits der Flughafen Düsseldorf an den Start gegangen. Bis zum 10. April 2026 soll das EES dann flächendeckend an allen Übergangsstellen der europäischen Außengrenzen in den 29 beteiligten Staaten (25 EU-Mitglieder plus Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz) vollständig funktionieren. Das System soll laut der Bundespolizei an der Flughafendirektion eine digitale, zuverlässige und lückenlose Erfassung der Grenzbewegungen gewährleisten. Am Frankfurter Flughafen stellt der Betreiber Fraport die nötigen Flächen für insgesamt 218 Self-Service-Schalter bereit, die den Registrierungsprozess erleichtern sollen. Das EES ist eine zentrale Komponente des umfassenden EU-Reformpakets für das Grenzmanagement, das unter anderem auch das European Travel Information and Authorisation System (ETIAS) umfasst, welches voraussichtlich 2025/2026 starten wird. ETIAS wird eine Reisegenehmigung für Bürger visafreier Drittstaaten einführen und gemeinsam mit dem EES die Kontrolle der Außengrenzen modernisieren

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Starke Bilanz bei Airbus: Hohe Flugzeugauslieferungen und bestätigte Jahresprognose

Der europäische Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus hat für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2025 solide Ergebnisse vorgelegt. Angetrieben durch höhere Auslieferungszahlen im Passagierflugzeuggeschäft und stabile Leistungen in den anderen Geschäftsbereichen, stieg der Umsatz auf 47,4 Milliarden Euro – ein Plus von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das bereinigte Betriebsergebnis (EBIT Adjusted) erreichte 4,1 Milliarden Euro, während der Nettogewinn bei 2,6 Milliarden Euro lag, was 3,34 Euro pro Aktie entspricht. In den ersten neun Monaten des Jahres lieferte Airbus insgesamt 507 Verkehrsflugzeuge aus. Dazu gehörten 62 Flugzeuge der A220-Familie, 392 der A320-Familie, 20 A330 und 33 A350. Trotz anhaltender Herausforderungen in der Lieferkette und bei der Rekrutierung von Fachkräften, bestätigt das Unternehmen die geplanten Produktionssteigerungen. Die monatliche Rate der A320-Familie soll bis 2027 auf 75 Flugzeuge steigen, die A350 auf zwölf bis 2028 und die A330 auf fünf bis 2029. Dieser ambitionierte Hochlauf unterstreicht die starke Nachfrage des globalen Marktes und die Notwendigkeit für Airlines, ihre Flotten zu erneuern. Auch die anderen Sparten des Konzerns zeigten sich robust. Die Sparte Airbus Helicopters verzeichnete einen Umsatzanstieg von 16 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro bei 218 ausgelieferten Einheiten. Die Division Defence and Space steigerte ihre Umsätze um 17 Prozent auf 8,9 Milliarden Euro, was durch höhere Volumina und verbesserte Rentabilität im Militärgeschäft unterstützt wurde. Angesichts dieser soliden Gesamtleistung bekräftigte CEO Guillaume Faury die Jahresprognose 2025, die nun auch die Auswirkungen aktueller Zölle berücksichtigt. Airbus erwartet weiterhin, rund 820 Verkehrsflugzeuge auszuliefern, ein bereinigtes EBIT von 7 Milliarden Euro zu erreichen und einen

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Milliardenbelastung für Boeing: Auslieferung des Langstreckenjets 777X erneut auf 2027 verschoben

Der US-Flugzeughersteller Boeing sieht sich mit einem weiteren erheblichen Rückschlag bei seinem Langstreckenjet 777X konfrontiert. Die erste Auslieferung des Großraumflugzeugs, das ursprünglich bereits 2020 an die Kunden gehen sollte, musste aufgrund anhaltender behördlicher Herausforderungen und Zulassungsprobleme erneut verschoben werden – diesmal auf das Jahr 2027. Die erneute Verzögerung führt zu einer zusätzlichen Belastung von rund 5 Milliarden US-Dollar in Form von Vertragsstrafen und Abschreibungen, wodurch sich die Gesamtkosten für das 777X-Programm auf annähernd 15 Milliarden US-Dollar summieren. Die Ankündigung erfolgte im Rahmen der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse. Boeing verbuchte im dritten Quartal 2025 einen Nettoverlust von 5,3 Milliarden US-Dollar – ein Großteil davon resultiert aus der Abschreibung für die 777X. Obwohl die Einnahmen im gleichen Quartal um 30 Prozent auf 23,3 Milliarden US-Dollar anstiegen und der Konzern 160 Verkehrsflugzeuge auslieferte, überschattet die Verzögerung des Prestigeprojekts die operativen Erfolge. Die Verschiebung kommt nicht überraschend, da Insider und Analysten bereits im Vorfeld mit einem Start des regulären Betriebs nicht vor 2027 gerechnet hatten. Die Erstkundin Lufthansa hat ihre Flugpläne Berichten zufolge bereits angepasst und plant die 777X ebenfalls nicht vor diesem Zeitpunkt ein. Trotz der massiven Probleme und der jahrelangen Turbulenzen – die unter anderem auf Sicherheitsprobleme, Produktionsmängel und Arbeitskonflikte wie größere Streiks in den Jahren 2023 und 2024 zurückzuführen sind – hält Boeing an dem Modell fest. CEO Kelly Ortberg betonte, dass der Flugzeugtyp in den Testflügen weiterhin „gut performt“ und bekräftigte das Ziel, das Vertrauen der Kunden und der Aufsichtsbehörden wiederherzustellen. Die 777X, die die Modelle 747 und 777 ablösen soll,

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SAS setzt auf Wachstum: Neue Ganzjahresrouten nach Wien und Tel Aviv im Winterflugplan 2025/2026

Scandinavian Airlines (SAS) hat ihr Verkehrsprogramm für den Winter 2025/2026 veröffentlicht und kündigt eine deutliche Erweiterung der Kapazitäten und des Streckennetzes ab ihrem Drehkreuz Kopenhagen an. Das aktualisierte Angebot beinhaltet zwei neue Ganzjahresrouten: eine zweimal tägliche Verbindung nach Wien und eine zweimal wöchentliche Route nach Tel Aviv. Die Rückkehr nach Wien festigt die Präsenz von SAS im zentraleuropäischen Raum und ergänzt das dichte Netz an Flügen der Star Alliance-Partner. Die Fluggesellschaft verstärkt mit dem neuen Plan ihre Position als führender Carrier Nordeuropas. Im Vergleich zum Vorjahr erhöht SAS das Sitzplatzangebot im Winterflugplan um 40 Prozent. Dies geht mit einer Steigerung der direkt angebundenen Destinationen um 55 Prozent und einer Verbesserung der Transfermöglichkeiten über Kopenhagen um 75 Prozent einher. Ziel ist es, reibungslosere Verbindungen am selben Tag zwischen Nord- und Mitteleuropa sowie optimierte Langstreckenanbindungen nach Nordamerika und Asien zu gewährleisten. Zusätzlich zu den ganzjährigen Neuzugängen führt SAS fünf neue Urlaubsziele für die Wintersaison ein: Marrakesch, Funchal, Fuerteventura, Kittilä und Turin. Der neue Flugplan baut auf dem starken Wachstum des vorausgegangenen Sommers auf. Beliebte saisonale Routen, darunter Billund, Turku, Budapest, Lyon, Krakau, Seoul und Toronto, werden erstmals auch über die Wintermonate beibehalten. Dies signalisiert eine strategische Verschiebung hin zu einem robusteren Ganzjahresbetrieb. Die Airline untermauert ihren Expansionskurs mit einer hohen Zuverlässigkeit. Laut dem Luftfahrtanalyseunternehmen Cirium zählt SAS zu den pünktlichsten Fluggesellschaften der Welt und wurde in den Monaten April und Mai 2025 zeitweise sogar als die pünktlichste Airline Europas und weltweit bewertet. Die Optimierung des Netzwerks zielt laut Henrik Winell, Vice President

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