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Transavia startet Winterflugplan 2025/2026 mit Erstflug nach Kairo

Transavia hat ihren Winterflugplan für die Saison 2025/2026 offiziell mit dem Erstflug vom Flughafen Amsterdam Schiphol nach Kairo eröffnet. Die neue Route zur ägyptischen Hauptstadt ist die erste Linienverbindung der Airline in das Zentrum Ägyptens. Die Eröffnung der Strecke wurde mit einer feierlichen Zeremonie am Gate, unter Beteiligung von Transavia CFO Pieter Wensveen und dem ägyptischen Botschafter in den Niederlanden, Emad Magdy Hanna Kamel, gewürdigt. Die Verbindung zwischen Amsterdam und Kairo wird dreimal wöchentlich bedient. Mit der Aufnahme dieser Destination erweitert Transavia ihre Präsenz in Nordafrika erheblich. Experten sehen darin eine Reaktion auf die gestiegene Nachfrage nach Reisen nach Ägypten, die sowohl Urlauber als auch Geschäftsreisende und Personen, die Familie besuchen, anspricht. Kairo, als Tor zu den antiken Stätten des Landes und als bedeutendes Wirtschaftszentrum, gewinnt für europäische Fluggesellschaften zunehmend an Attraktivität. Die Verbindung stärkt nach Aussagen des ägyptischen Botschafters die bilateralen Beziehungen und eröffnet neue Möglichkeiten für Tourismus, Handel und kulturellen Austausch zwischen den Niederlanden und Ägypten. Der Kairo-Start markiert den Beginn eines deutlich erweiterten Winterflugplans von Transavia. Neben der neuen Ägypten-Verbindung werden zahlreiche weitere neue Strecken in Europa und Nordafrika eingeführt. Zu den zusätzlichen Destinationen zählen unter anderem Sevilla ab Rotterdam, Marsa Alam (ebenfalls in Ägypten) ab Amsterdam sowie Agadir in Marokko ab Brüssel. Des Weiteren nimmt die Fluggesellschaft neue Flüge zu den marokkanischen Städten Rabat und Oujda ab Amsterdam auf. Die Transavia Gruppe, die als Low-Cost-Tochter von Air France-KLM agiert, verstärkt damit ihre Position im Segment der Urlaubs- und Familienreisen, insbesondere zwischen den Benelux-Ländern und den Sonnenzielen

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London Gatwick baut Afrika-Verbindungen aus: Neue Air Peace-Route nach Abuja startet

Der Flughafen London Gatwick festigt seine Position als wichtigstes Tor Großbritanniens nach Afrika. Am 28. Oktober 2025 startete die nigerianische Fluggesellschaft Air Peace ihren neuen Direktflug nach Abuja. Die neue Route ergänzt den bereits seit März 2024 bestehenden täglichen Liniendienst der Airline nach Lagos und unterstreicht die wachsende Bedeutung des westafrikanischen Marktes für den Londoner Flughafen. Air Peace bedient die neue Verbindung zwischen Gatwick und der nigerianischen Hauptstadt Abuja dreimal wöchentlich vom Südterminal aus. Mit der Aufnahme dieser Route weitet Air Peace seine Präsenz am Londoner Standort aus und stärkt die Konnektivität zwischen Nigeria und dem Vereinigten Königreich. Die Airline setzt auf dieser Strecke Boeing 777-Flugzeuge ein. Neben der Verbindung nach Gatwick hat Air Peace nur wenige Tage zuvor auch direkte Flüge von Abuja zum Flughafen London Heathrow aufgenommen, was die Wettbewerbssituation auf dieser wichtigen interkontinentalen Route verschärft und zur deutlichen Reduzierung der Flugpreise durch alle Anbieter geführt hat. Die Inbetriebnahme der neuen Flugstrecke fällt in eine Zeit des Rekordwachstums für den Afrika-Verkehr in Gatwick. Im dritten Quartal 2025 verzeichnete der Flughafen über 670.000 Passagiere zu afrikanischen Zielen, was einer Steigerung von neun Prozent gegenüber dem Vorjahr und fast einer Verdopplung der Passagierzahlen von 2019 entspricht. Mit der Aufnahme von Abuja bietet London Gatwick nun 21 direkte Verbindungen auf den afrikanischen Kontinent an, darunter Nairobi, Entebbe und Addis Abeba. Flughafen- und Airline-Vertreter betonen, dass die neuen Dienste einen großen Nutzen für die nigerianische Diaspora in London und Südostengland sowie für Geschäfts- und Urlaubsreisende nach Westafrika darstellen. Die steigende Anzahl von

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Internationale Nachfrage stützt globalen Luftverkehr: IATA-Zahlen zeigen robustes Wachstum trotz regionaler Schwächen

Die globale Luftfahrtindustrie hat im September 2025 weiterhin ein robustes Wachstum der Passagiernachfrage verzeichnet, wobei der internationale Verkehr als primärer Wachstumsmotor fungierte. Nach den von der International Air Transport Association (IATA) veröffentlichten Daten stieg die Gesamtnachfrage, gemessen in Passagierkilometern (rpk), im Vergleich zum September 2024 um 3,6 Prozent. Das Wachstum der Gesamtkapazität (ask) lag mit 3,7 Prozent leicht darüber. Trotz dieser minimalen Überschreitung der Kapazität blieb der Passagierauslastungsfaktor (plf) mit 83,4 Prozent auf einem bemerkenswert hohen Niveau, sank jedoch leicht um 0,1 Prozentpunkte im Jahresvergleich. Wie IATA-Generaldirektor Willie Walsh betonte, trug die starke internationale Nachfrage zu 90 Prozent zum Gesamtwachstum bei. Die internationale Nachfrage legte um 5,1 Prozent zu, während die Inlandsnachfrage lediglich um 0,9 Prozent wuchs. Walsh wies darauf hin, dass die Fluggesellschaften angesichts der für November prognostizierten Kapazitätsausweitung von drei Prozent für den Rest des Jahres mit weiterem Wachstum rechnen, auch wenn ungelöste Probleme in der globalen Lieferkette weiterhin eine erhebliche Belastung darstellen. Internationale Märkte als Wachstumspfeiler: Asien-Pazifik führt die Erholung an Die regionale Aufschlüsselung der internationalen Passagiermärkte zeigt eine breite Erholung, mit deutlichen regionalen Unterschieden in der Dynamik. Asien-Pazifik: Stärkste Erholung der Auslastung Fluggesellschaften in der Region Asien-Pazifik verzeichneten mit einem Anstieg der Nachfrage um 7,4 Prozent das stärkste Wachstum. Hier war der Kapazitätszuwachs von 6,1 Prozent niedriger als das Nachfragewachstum, was zu einer signifikanten Verbesserung des Auslastungsgrads um 1,0 Prozentpunkte auf 83,3 Prozent führte – die einzige Region mit einer spürbaren Verbesserung der Auslastung. Als Haupttreiber dieses Wachstums identifizierte die IATA den innerasiatischen Reiseverkehr, der um

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Wien im Lichterglanz: Weihnachtsmärkte als zentraler Wirtschaftsmotor und europäischer Begegnungsraum

Wien steht einmal mehr vor dem Start in eine umsatzstarke und atmosphärisch aufgeladene Adventszeit: Mit der Öffnung des ersten Marktes am 6. November 2025 und der vollständigen Inbetriebnahme aller Standorte bis zum 21. November beginnt in der österreichischen Hauptstadt die Saison der Christkindl- und Weihnachtsmärkte. Insgesamt 14 Märkte mit mehr als 900 Ständen verwandeln die Stadt in eine der führenden Weihnachtsmetropolen Europas. Diese Dichte und Vielfalt an Märkten zieht jährlich Millionen von Besuchern an und markiert laut Margarete Gumprecht, Obfrau der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Wien, den entscheidenden Startschuss für das gesamte Weihnachtsgeschäft. Die Märkte sind weit mehr als nur saisonale Attraktionen; sie sind ein zentraler, sichtbarer Wirtschaftsfaktor. Im vergangenen Jahr generierten die Wiener Weihnachtsmärkte einen Gesamtumsatz von rund 140 Millionen Euro. Diese Zahl umfasst explizit nur die direkten Umsätze an den Ständen und lässt die signifikanten Ausgaben des Tourismus in der Stadt noch unberücksichtigt. Schätzungen zufolge tätigen allein die Wiener Bevölkerung im Durchschnitt vier Besuche pro Person, wobei die durchschnittlichen Ausgaben pro Besuch bei etwa 30 Euro liegen. Wien: Europas Weihnachtsmetropole und Tourismusmagnet Die internationale Anziehungskraft Wiens zur Weihnachtszeit ist unbestritten. Die Stadt belegt in europäischen Rankings regelmäßig Spitzenplätze als eine der schönsten Städte in der Vorweihnachtszeit. Diese Reputation wird maßgeblich durch das Engagement der Betriebe und Standbetreiber getragen. Das festliche Ambiente, die aufwendige Beleuchtung und die historische Kulisse, beispielsweise am Rathausplatz, am Schönbrunner Schloss oder am Spittelberg, erzeugen jene besondere Stimmung, die Touristen aus ganz Europa und Übersee anlockt. Die Märkte fungieren als direkter Besuchermagnet, der einen

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Umfassende Modernisierung der Wachaubahn

Die Wachaubahn, eine wichtige Attraktion und Verkehrsanbindung in der UNESCO-Weltkulturerbe-Region, unterzieht sich von 3. November 2025 bis zum 12. März 2026 umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen. Die betriebsnotwendigen Arbeiten zielen darauf ab, die traditionsreiche Bahnstrecke zukunftsfähig zu gestalten und der steigenden Nachfrage im Bereich der Freizeitmobilität gerecht zu werden. Hauptbestandteile der Maßnahmen sind der Umbau des Bahnhofs Aggsbach Markt sowie die Sanierung des Schlossbergtunnels bei Dürnstein. Im Bahnhof Aggsbach Markt wird die Gleisanlage erneuert und der Bahnhof barrierefrei umgestaltet. Dazu gehört die Errichtung eines barrierefreien Randbahnsteigs, der einen neuen Zugang zur nördlichen Ortssiedlung ermöglicht. Des Weiteren werden die Beleuchtung und eine Entwässerungsanlage erneuert. Ab Jänner 2026 beginnt zudem die Sanierung des Schlossbergtunnels bei Dürnstein, wobei die Entwässerungsrinnen, Steinflächen sowie das Stein- und Fugennetz erneuert und einzelne Schienenbereiche getauscht werden. Die NÖVOG, als Betreiber der Bahn, betont, dass die stimmungsvollen Fahrten zum Wachauer Advent dank der Durchführung der Arbeiten an Werktagen uneingeschränkt stattfinden können. Die Wachaubahn verbindet die Orte Krems an der Donau und Emmersdorf und ist ein zentraler Bestandteil des touristischen Angebots in Niederösterreich. Die Investitionen in die Infrastruktur sind Teil einer umfassenden Strategie des Landes Niederösterreich zur Attraktivierung des öffentlichen Regionalverkehrs und des Erlebnistourismus. Die NÖVOG investiert seit Jahren kontinuierlich in ihre Bahninfrastruktur, um die Sicherheit und Zuverlässigkeit ihrer regionalen Bahnen zu gewährleisten, zu denen neben der Wachaubahn auch die Mariazellerbahn und die Waldviertelbahn gehören. Solche Modernisierungsprojekte sind üblich, um die langfristige Betriebssicherheit und den Komfort für Reisende zu sichern und die Infrastruktur an moderne Standards anzupassen. Trotz der umfangreichen Bauarbeiten bleibt

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Eskalation im Nordamerika-Luftraum: USA entziehen mexikanischen Airlines weitreichende Flugrechte

Das amerikanische Verkehrsministerium (department of transportation, dot) hat die Genehmigung für 13 von mexikanischen Fluggesellschaften betriebene Flugrouten entzogen und sämtliche kombinierten Passagier- und Frachtflüge von mexikanischen Carriern, die über den neuen internationalen Flughafen Felipe Angeles (nlu) bei Mexiko-Stadt abgewickelt werden, mit sofortiger Wirkung ausgesetzt. Diese drastische Maßnahme stellt eine erhebliche Eskalation in dem seit Jahren schwelenden Streit um die Einhaltung des bilateralen Luftverkehrsabkommens zwischen den beiden Ländern dar. Die Anordnung des dot blockiert bestehende und geplante Flüge von Aeromexico, Volaris und Viva Aerobus. Gleichzeitig wird das weitere Wachstum von kombinierten Passagier- und Frachtdiensten mexikanischer Fluggesellschaften zwischen den Vereinigten Staaten und dem älteren Flughafen Benito Juarez International (mex) in Mexiko-Stadt eingefroren. Darüber hinaus ist mexikanischen Passagierfluggesellschaften untersagt, Fracht zwischen Juarez und US-Zielen zu befördern, wobei dieses Verbot innerhalb der nächsten drei Monate in Kraft treten soll. US-Verkehrsminister Sean Duffy begründete die Entscheidung mit wiederholten und schwerwiegenden Verletzungen des bilateralen Abkommens durch die mexikanischen Behörden. Duffy warf Mexiko vor, seit 2022 US-Flüge „illegal storniert und drei Jahre lang eingefroren“ zu haben. Er betonte, dass Washington nun „sie zur Rechenschaft ziehen“ werde. In einer klaren Aussage warnte Duffy, dass „kein Land die Möglichkeit haben soll, unsere Carrier, unseren Markt und unsere Flieger ohne Konsequenzen auszunutzen.“ Kern des Konflikts: Slot-Entzug und Frachtverlagerung Der bilaterale Konflikt hat seinen Ursprung in zwei Hauptmaßnahmen, die die mexikanische Regierung in den Jahren 2022 und 2023 ergriffen hat. Erstens beklagte das dot die willkürliche Annullierung und den Entzug historischer Start- und Landerechte (Slots) für US-Fluggesellschaften am stark ausgelasteten Flughafen

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LOT erweitert Italien-Angebot: Bologna und zusätzliche Rom-Verbindung ab Krakau

LOT Polish Airlines, Mitglied der Star Alliance, setzt den konsequenten Ausbau ihres europäischen Streckennetzes fort und legt dabei einen klaren Schwerpunkt auf Italien. Ab dem 31. März 2026 nimmt die polnische Nationalairline eine neue Ganzjahresverbindung von ihrem globalen Drehkreuz am Chopin Flughafen in Warschau nach Bologna auf. Die Hauptstadt der Region Emilia-Romagna wird damit nach Mailand, Rom und Venedig die vierte italienische Destination im LOT-Netzwerk. Die Flüge nach Bologna werden sechsmal pro Woche mit einer Boeing 737 MAX 8 in zwei Serviceklassen angeboten. Um Reisenden mehr Flexibilität zu ermöglichen, gibt es zwei unterschiedliche Abflugzeiten ab Warschau, jeweils dreimal wöchentlich: eine Vormittags- und eine Nachmittagsverbindung. Bologna ist nicht nur aufgrund seiner historischen Bedeutung und akademischen Tradition attraktiv, sondern dient durch seine zentrale Lage und Anbindung an das italienische Hochgeschwindigkeitsnetz auch als idealer Ausgangspunkt für Weiterreisen nach Florenz oder Mailand. Parallel zur Aufnahme von Bologna erweitert LOT Polish Airlines auch ihr Angebot ab den polnischen Regionalflughäfen. Ebenfalls ab Ende März 2026 wird eine neue tägliche Flugverbindung zwischen Krakau und Rom (Fiumicino) eingerichtet. Dies folgt der allgemeinen Strategie des Star Alliance-Mitglieds, die regionalen Flughäfen Polens stärker in das europäische Streckennetz zu integrieren. In diesem Zuge hatte LOT Polish Airlines erst kürzlich auch neue Flüge von Krakau nach Barcelona und Madrid angekündigt, um die wachsende Nachfrage nach attraktiven europäischen Städtezielen zu bedienen. Die Ausweitung des Angebots nach Italien ist Teil einer breiteren Expansion der Fluggesellschaft. Experten sehen in dem verstärkten Engagement auf Kurz- und Mittelstrecken, insbesondere in Konkurrenz zu etablierten Billigfluggesellschaften, einen strategischen Schritt

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Finanzielle Belastung durch 777X-Verzögerung überschattet operativen Fortschritt bei Boeing im dritten Quartal

Der Luftfahrtriese Boeing hat das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2025 mit einem erheblichen Verlust abgeschlossen, der in erster Linie auf eine massiv erhöhte finanzielle Belastung im Zusammenhang mit dem Langstreckenflugzeugprogramm 777X zurückzuführen ist. Das Unternehmen meldete am 29. Oktober 2025 einen Verlust von 7,14 Dollar pro Aktie nach Standardrechnungslegung und 7,47 Dollar pro Aktie auf bereinigter Basis. Diese Zahlen wurden maßgeblich durch eine einmalige Vorsteuerbelastung von 4,9 Milliarden Dollar für das 777X-Programm beeinflusst, was den Verlust pro Aktie um etwa 6,45 Dollar erhöhte. Dieser außerordentlich hohe Betrag übertraf die Schätzungen der Analysten, die Anfang Oktober 2025 noch von Belastungen zwischen 2,5 Milliarden und 4 Milliarden Dollar ausgegangen waren. Die neue Bewertung des 777X-Zeitplans, der die Erstauslieferung der 777-9 nun erst für das Jahr 2027 vorsieht, zwingt das Unternehmen zu dieser tiefgreifenden bilanziellen Korrektur. Das 2013 gestartete Programm hat damit seine ursprüngliche geplante Auslieferung in 2020 bereits um voraussichtlich sieben Jahre verfehlt. Trotz dieser Rückschläge betonte Boeing-CEO Kelly Ortberg, dass das Flugzeug in den Flugtests weiterhin gut abschneide. Er hob hervor, dass man sich auf die Fertigstellung der Entwicklungsprogramme und die Stabilisierung des Betriebs konzentriere, um die Unternehmensleistung vollständig wiederherzustellen und das Vertrauen aller Beteiligten zurückzugewinnen. Hintergrund der 777X-Verzögerungen: Kumulierte Kosten und Zertifizierungsengpässe Die jüngste Verschiebung der 777X-Auslieferung ins Jahr 2027, der nunmehr sechste Aufschub seit Programmstart, verdeutlicht die anhaltenden Schwierigkeiten des Flugzeugherstellers, insbesondere im Umgang mit der Zertifizierung. Die Gründe für die erneute Verzögerung liegen primär in den komplexen und langwierigen behördlichen Genehmigungsprozessen durch die Federal Aviation Administration (FAA) sowie

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Französische Marine bestellt drei Pilatus PC-24 – erster europäischer Militärbetreiber

Die französische Marine wird die erste europäische militärische Betreiberin des Businessjets PC-24. Jet Aviation France fungiert als Hauptauftragnehmer und least die geplante Dreierflotte an die Marine; die Auslieferung des ersten Exemplars ist für Februar 2026 vorgesehen. Der PC-24, von Pilatus als „Super Versatile Jet“ beworben, bringt Funktionen mit, die ihn für militärische staatliche Einsätze attraktiv machen: Zulassung für Single-Pilot-Operationen, eine große Frachttür sowie die Fähigkeit, von kurzen und unbefestigten Start- und Landebahnen aus zu operieren. Diese Eigenschaften machen das Muster für Ausbildungsaufgaben (Instrumentenflugtraining), Transport- und Verbindungsflüge sowie flexible Einsatzanforderungen geeignet. Jet Aviation betont seine Rolle bei Beschaffung, Instandhaltung und Einsatzvorbereitung der Flotte und verweist auf jahrzehntelange Wartungserfahrung mit Regierungsflotten. Pilatus ergänzt, dass das CrystalCare-Supportprogramm für die PC-24-Flottenservice und planbare Wartungskosten sicherstellt, was für Betreiber mit staatlichen Einsätzen eine hohe Verfügbarkeit unterstützt. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die Entscheidung die Ausrichtung der französischen Marine auf flexible, schnell einsetzbare Luftfahrzeuge unterstreicht. Die PC-24-Konfiguration für die Marine soll neben Besatzungs- und Transportaufgaben auch schnelle Umrüstungen für unterschiedliche Missionsprofile erlauben. Die geplante Leasingstruktur über Jet Aviation spiegelt einen Trend wider, staatliche Luftfahrtkapazitäten kosteneffizient durch MRO- und Leasingpartner bereitzustellen.

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MS Kaiserin Elisabeth: Der langsamste, aber schmackhafteste Weg zwischen Wien und Bratislava

Während der warmen Jahreszeit bietet die österreichische Reederei DDSG Blue Danube jeweils an den Verkehrstagen Freitag und Samstag Tagesfahrten nach Bratislava an. Diese werden im Regelfall mit der MS Kaiserin Elisabeth durchgeführt. An Bord werden unter anderem inkludiertes Frühstück, ein kleines Mittagessen, Apfel- und Topfenstrudel am Nachmittag sowie ein All-You-Can-Eat-Abendbuffet angeboten. Man muss aber auch eine ordentliche Portion Zeit mitbringen. Wer an die Strecke Wien-Bratislava vice versa auf dem Wasserweg denkt, dem fällt zumeist der ebenfalls von der DDSG betriebene Twin City Liner ein. Dabei handelt es sich um die schnellste Verbindung, die momentan auf der Donau angeboten wird. Das liegt nicht nur daran, dass die Katamarane besonders flott unterwegs sind, sondern auch simpel daran, dass der TCL in Wien den Donaukanal nutzt und daher die Schleuse Freudenau umfährt. Das spart kräftig Zeit, mindert aber das Erlebnis um die Schleusung, bei der es so einiges zu sehen gibt. Gemütliche Fahrt mit vergleichsweise jungem Schiff Die MS Kaiserin Elisabeth legt für die Fahrten in die Hauptstadt der Slowakei, die an den Verkehrstagen Freitag und Samstag unter dem Titel „Kulinarischer Ausflug Bratislava“ angeboten werden, die Anlegestelle in der Donaumarina Wien. Diese ist beispielsweise mittels der U-Bahn-Linie U2 rasch erreichbar. In Bratislava legt das Schiff nahe dem Euroeva-Shopping-Center an, so dass dieses, die Altstadt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten und auch das Nivy-Shopping-Center samt Busbahnhof mit nur wenigen Schritten zu Fuß erreichbar sind. Die DDSG verkauft Fahrkarten auf dieser Route auch Oneway. In der gerade frisch abgelaufenen Sommersaison 2025 wurden hierfür 65 Euro pro Erwachsener

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