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Milliardenbelastung für Boeing: Auslieferung des Langstreckenjets 777X erneut auf 2027 verschoben

Der US-Flugzeughersteller Boeing sieht sich mit einem weiteren erheblichen Rückschlag bei seinem Langstreckenjet 777X konfrontiert. Die erste Auslieferung des Großraumflugzeugs, das ursprünglich bereits 2020 an die Kunden gehen sollte, musste aufgrund anhaltender behördlicher Herausforderungen und Zulassungsprobleme erneut verschoben werden – diesmal auf das Jahr 2027. Die erneute Verzögerung führt zu einer zusätzlichen Belastung von rund 5 Milliarden US-Dollar in Form von Vertragsstrafen und Abschreibungen, wodurch sich die Gesamtkosten für das 777X-Programm auf annähernd 15 Milliarden US-Dollar summieren. Die Ankündigung erfolgte im Rahmen der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse. Boeing verbuchte im dritten Quartal 2025 einen Nettoverlust von 5,3 Milliarden US-Dollar – ein Großteil davon resultiert aus der Abschreibung für die 777X. Obwohl die Einnahmen im gleichen Quartal um 30 Prozent auf 23,3 Milliarden US-Dollar anstiegen und der Konzern 160 Verkehrsflugzeuge auslieferte, überschattet die Verzögerung des Prestigeprojekts die operativen Erfolge. Die Verschiebung kommt nicht überraschend, da Insider und Analysten bereits im Vorfeld mit einem Start des regulären Betriebs nicht vor 2027 gerechnet hatten. Die Erstkundin Lufthansa hat ihre Flugpläne Berichten zufolge bereits angepasst und plant die 777X ebenfalls nicht vor diesem Zeitpunkt ein. Trotz der massiven Probleme und der jahrelangen Turbulenzen – die unter anderem auf Sicherheitsprobleme, Produktionsmängel und Arbeitskonflikte wie größere Streiks in den Jahren 2023 und 2024 zurückzuführen sind – hält Boeing an dem Modell fest. CEO Kelly Ortberg betonte, dass der Flugzeugtyp in den Testflügen weiterhin „gut performt“ und bekräftigte das Ziel, das Vertrauen der Kunden und der Aufsichtsbehörden wiederherzustellen. Die 777X, die die Modelle 747 und 777 ablösen soll,

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SAS setzt auf Wachstum: Neue Ganzjahresrouten nach Wien und Tel Aviv im Winterflugplan 2025/2026

Scandinavian Airlines (SAS) hat ihr Verkehrsprogramm für den Winter 2025/2026 veröffentlicht und kündigt eine deutliche Erweiterung der Kapazitäten und des Streckennetzes ab ihrem Drehkreuz Kopenhagen an. Das aktualisierte Angebot beinhaltet zwei neue Ganzjahresrouten: eine zweimal tägliche Verbindung nach Wien und eine zweimal wöchentliche Route nach Tel Aviv. Die Rückkehr nach Wien festigt die Präsenz von SAS im zentraleuropäischen Raum und ergänzt das dichte Netz an Flügen der Star Alliance-Partner. Die Fluggesellschaft verstärkt mit dem neuen Plan ihre Position als führender Carrier Nordeuropas. Im Vergleich zum Vorjahr erhöht SAS das Sitzplatzangebot im Winterflugplan um 40 Prozent. Dies geht mit einer Steigerung der direkt angebundenen Destinationen um 55 Prozent und einer Verbesserung der Transfermöglichkeiten über Kopenhagen um 75 Prozent einher. Ziel ist es, reibungslosere Verbindungen am selben Tag zwischen Nord- und Mitteleuropa sowie optimierte Langstreckenanbindungen nach Nordamerika und Asien zu gewährleisten. Zusätzlich zu den ganzjährigen Neuzugängen führt SAS fünf neue Urlaubsziele für die Wintersaison ein: Marrakesch, Funchal, Fuerteventura, Kittilä und Turin. Der neue Flugplan baut auf dem starken Wachstum des vorausgegangenen Sommers auf. Beliebte saisonale Routen, darunter Billund, Turku, Budapest, Lyon, Krakau, Seoul und Toronto, werden erstmals auch über die Wintermonate beibehalten. Dies signalisiert eine strategische Verschiebung hin zu einem robusteren Ganzjahresbetrieb. Die Airline untermauert ihren Expansionskurs mit einer hohen Zuverlässigkeit. Laut dem Luftfahrtanalyseunternehmen Cirium zählt SAS zu den pünktlichsten Fluggesellschaften der Welt und wurde in den Monaten April und Mai 2025 zeitweise sogar als die pünktlichste Airline Europas und weltweit bewertet. Die Optimierung des Netzwerks zielt laut Henrik Winell, Vice President

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Transavia startet Winterflugplan 2025/2026 mit Erstflug nach Kairo

Transavia hat ihren Winterflugplan für die Saison 2025/2026 offiziell mit dem Erstflug vom Flughafen Amsterdam Schiphol nach Kairo eröffnet. Die neue Route zur ägyptischen Hauptstadt ist die erste Linienverbindung der Airline in das Zentrum Ägyptens. Die Eröffnung der Strecke wurde mit einer feierlichen Zeremonie am Gate, unter Beteiligung von Transavia CFO Pieter Wensveen und dem ägyptischen Botschafter in den Niederlanden, Emad Magdy Hanna Kamel, gewürdigt. Die Verbindung zwischen Amsterdam und Kairo wird dreimal wöchentlich bedient. Mit der Aufnahme dieser Destination erweitert Transavia ihre Präsenz in Nordafrika erheblich. Experten sehen darin eine Reaktion auf die gestiegene Nachfrage nach Reisen nach Ägypten, die sowohl Urlauber als auch Geschäftsreisende und Personen, die Familie besuchen, anspricht. Kairo, als Tor zu den antiken Stätten des Landes und als bedeutendes Wirtschaftszentrum, gewinnt für europäische Fluggesellschaften zunehmend an Attraktivität. Die Verbindung stärkt nach Aussagen des ägyptischen Botschafters die bilateralen Beziehungen und eröffnet neue Möglichkeiten für Tourismus, Handel und kulturellen Austausch zwischen den Niederlanden und Ägypten. Der Kairo-Start markiert den Beginn eines deutlich erweiterten Winterflugplans von Transavia. Neben der neuen Ägypten-Verbindung werden zahlreiche weitere neue Strecken in Europa und Nordafrika eingeführt. Zu den zusätzlichen Destinationen zählen unter anderem Sevilla ab Rotterdam, Marsa Alam (ebenfalls in Ägypten) ab Amsterdam sowie Agadir in Marokko ab Brüssel. Des Weiteren nimmt die Fluggesellschaft neue Flüge zu den marokkanischen Städten Rabat und Oujda ab Amsterdam auf. Die Transavia Gruppe, die als Low-Cost-Tochter von Air France-KLM agiert, verstärkt damit ihre Position im Segment der Urlaubs- und Familienreisen, insbesondere zwischen den Benelux-Ländern und den Sonnenzielen

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London Gatwick baut Afrika-Verbindungen aus: Neue Air Peace-Route nach Abuja startet

Der Flughafen London Gatwick festigt seine Position als wichtigstes Tor Großbritanniens nach Afrika. Am 28. Oktober 2025 startete die nigerianische Fluggesellschaft Air Peace ihren neuen Direktflug nach Abuja. Die neue Route ergänzt den bereits seit März 2024 bestehenden täglichen Liniendienst der Airline nach Lagos und unterstreicht die wachsende Bedeutung des westafrikanischen Marktes für den Londoner Flughafen. Air Peace bedient die neue Verbindung zwischen Gatwick und der nigerianischen Hauptstadt Abuja dreimal wöchentlich vom Südterminal aus. Mit der Aufnahme dieser Route weitet Air Peace seine Präsenz am Londoner Standort aus und stärkt die Konnektivität zwischen Nigeria und dem Vereinigten Königreich. Die Airline setzt auf dieser Strecke Boeing 777-Flugzeuge ein. Neben der Verbindung nach Gatwick hat Air Peace nur wenige Tage zuvor auch direkte Flüge von Abuja zum Flughafen London Heathrow aufgenommen, was die Wettbewerbssituation auf dieser wichtigen interkontinentalen Route verschärft und zur deutlichen Reduzierung der Flugpreise durch alle Anbieter geführt hat. Die Inbetriebnahme der neuen Flugstrecke fällt in eine Zeit des Rekordwachstums für den Afrika-Verkehr in Gatwick. Im dritten Quartal 2025 verzeichnete der Flughafen über 670.000 Passagiere zu afrikanischen Zielen, was einer Steigerung von neun Prozent gegenüber dem Vorjahr und fast einer Verdopplung der Passagierzahlen von 2019 entspricht. Mit der Aufnahme von Abuja bietet London Gatwick nun 21 direkte Verbindungen auf den afrikanischen Kontinent an, darunter Nairobi, Entebbe und Addis Abeba. Flughafen- und Airline-Vertreter betonen, dass die neuen Dienste einen großen Nutzen für die nigerianische Diaspora in London und Südostengland sowie für Geschäfts- und Urlaubsreisende nach Westafrika darstellen. Die steigende Anzahl von

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Internationale Nachfrage stützt globalen Luftverkehr: IATA-Zahlen zeigen robustes Wachstum trotz regionaler Schwächen

Die globale Luftfahrtindustrie hat im September 2025 weiterhin ein robustes Wachstum der Passagiernachfrage verzeichnet, wobei der internationale Verkehr als primärer Wachstumsmotor fungierte. Nach den von der International Air Transport Association (IATA) veröffentlichten Daten stieg die Gesamtnachfrage, gemessen in Passagierkilometern (rpk), im Vergleich zum September 2024 um 3,6 Prozent. Das Wachstum der Gesamtkapazität (ask) lag mit 3,7 Prozent leicht darüber. Trotz dieser minimalen Überschreitung der Kapazität blieb der Passagierauslastungsfaktor (plf) mit 83,4 Prozent auf einem bemerkenswert hohen Niveau, sank jedoch leicht um 0,1 Prozentpunkte im Jahresvergleich. Wie IATA-Generaldirektor Willie Walsh betonte, trug die starke internationale Nachfrage zu 90 Prozent zum Gesamtwachstum bei. Die internationale Nachfrage legte um 5,1 Prozent zu, während die Inlandsnachfrage lediglich um 0,9 Prozent wuchs. Walsh wies darauf hin, dass die Fluggesellschaften angesichts der für November prognostizierten Kapazitätsausweitung von drei Prozent für den Rest des Jahres mit weiterem Wachstum rechnen, auch wenn ungelöste Probleme in der globalen Lieferkette weiterhin eine erhebliche Belastung darstellen. Internationale Märkte als Wachstumspfeiler: Asien-Pazifik führt die Erholung an Die regionale Aufschlüsselung der internationalen Passagiermärkte zeigt eine breite Erholung, mit deutlichen regionalen Unterschieden in der Dynamik. Asien-Pazifik: Stärkste Erholung der Auslastung Fluggesellschaften in der Region Asien-Pazifik verzeichneten mit einem Anstieg der Nachfrage um 7,4 Prozent das stärkste Wachstum. Hier war der Kapazitätszuwachs von 6,1 Prozent niedriger als das Nachfragewachstum, was zu einer signifikanten Verbesserung des Auslastungsgrads um 1,0 Prozentpunkte auf 83,3 Prozent führte – die einzige Region mit einer spürbaren Verbesserung der Auslastung. Als Haupttreiber dieses Wachstums identifizierte die IATA den innerasiatischen Reiseverkehr, der um

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Wien im Lichterglanz: Weihnachtsmärkte als zentraler Wirtschaftsmotor und europäischer Begegnungsraum

Wien steht einmal mehr vor dem Start in eine umsatzstarke und atmosphärisch aufgeladene Adventszeit: Mit der Öffnung des ersten Marktes am 6. November 2025 und der vollständigen Inbetriebnahme aller Standorte bis zum 21. November beginnt in der österreichischen Hauptstadt die Saison der Christkindl- und Weihnachtsmärkte. Insgesamt 14 Märkte mit mehr als 900 Ständen verwandeln die Stadt in eine der führenden Weihnachtsmetropolen Europas. Diese Dichte und Vielfalt an Märkten zieht jährlich Millionen von Besuchern an und markiert laut Margarete Gumprecht, Obfrau der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Wien, den entscheidenden Startschuss für das gesamte Weihnachtsgeschäft. Die Märkte sind weit mehr als nur saisonale Attraktionen; sie sind ein zentraler, sichtbarer Wirtschaftsfaktor. Im vergangenen Jahr generierten die Wiener Weihnachtsmärkte einen Gesamtumsatz von rund 140 Millionen Euro. Diese Zahl umfasst explizit nur die direkten Umsätze an den Ständen und lässt die signifikanten Ausgaben des Tourismus in der Stadt noch unberücksichtigt. Schätzungen zufolge tätigen allein die Wiener Bevölkerung im Durchschnitt vier Besuche pro Person, wobei die durchschnittlichen Ausgaben pro Besuch bei etwa 30 Euro liegen. Wien: Europas Weihnachtsmetropole und Tourismusmagnet Die internationale Anziehungskraft Wiens zur Weihnachtszeit ist unbestritten. Die Stadt belegt in europäischen Rankings regelmäßig Spitzenplätze als eine der schönsten Städte in der Vorweihnachtszeit. Diese Reputation wird maßgeblich durch das Engagement der Betriebe und Standbetreiber getragen. Das festliche Ambiente, die aufwendige Beleuchtung und die historische Kulisse, beispielsweise am Rathausplatz, am Schönbrunner Schloss oder am Spittelberg, erzeugen jene besondere Stimmung, die Touristen aus ganz Europa und Übersee anlockt. Die Märkte fungieren als direkter Besuchermagnet, der einen

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Umfassende Modernisierung der Wachaubahn

Die Wachaubahn, eine wichtige Attraktion und Verkehrsanbindung in der UNESCO-Weltkulturerbe-Region, unterzieht sich von 3. November 2025 bis zum 12. März 2026 umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen. Die betriebsnotwendigen Arbeiten zielen darauf ab, die traditionsreiche Bahnstrecke zukunftsfähig zu gestalten und der steigenden Nachfrage im Bereich der Freizeitmobilität gerecht zu werden. Hauptbestandteile der Maßnahmen sind der Umbau des Bahnhofs Aggsbach Markt sowie die Sanierung des Schlossbergtunnels bei Dürnstein. Im Bahnhof Aggsbach Markt wird die Gleisanlage erneuert und der Bahnhof barrierefrei umgestaltet. Dazu gehört die Errichtung eines barrierefreien Randbahnsteigs, der einen neuen Zugang zur nördlichen Ortssiedlung ermöglicht. Des Weiteren werden die Beleuchtung und eine Entwässerungsanlage erneuert. Ab Jänner 2026 beginnt zudem die Sanierung des Schlossbergtunnels bei Dürnstein, wobei die Entwässerungsrinnen, Steinflächen sowie das Stein- und Fugennetz erneuert und einzelne Schienenbereiche getauscht werden. Die NÖVOG, als Betreiber der Bahn, betont, dass die stimmungsvollen Fahrten zum Wachauer Advent dank der Durchführung der Arbeiten an Werktagen uneingeschränkt stattfinden können. Die Wachaubahn verbindet die Orte Krems an der Donau und Emmersdorf und ist ein zentraler Bestandteil des touristischen Angebots in Niederösterreich. Die Investitionen in die Infrastruktur sind Teil einer umfassenden Strategie des Landes Niederösterreich zur Attraktivierung des öffentlichen Regionalverkehrs und des Erlebnistourismus. Die NÖVOG investiert seit Jahren kontinuierlich in ihre Bahninfrastruktur, um die Sicherheit und Zuverlässigkeit ihrer regionalen Bahnen zu gewährleisten, zu denen neben der Wachaubahn auch die Mariazellerbahn und die Waldviertelbahn gehören. Solche Modernisierungsprojekte sind üblich, um die langfristige Betriebssicherheit und den Komfort für Reisende zu sichern und die Infrastruktur an moderne Standards anzupassen. Trotz der umfangreichen Bauarbeiten bleibt

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Eskalation im Nordamerika-Luftraum: USA entziehen mexikanischen Airlines weitreichende Flugrechte

Das amerikanische Verkehrsministerium (department of transportation, dot) hat die Genehmigung für 13 von mexikanischen Fluggesellschaften betriebene Flugrouten entzogen und sämtliche kombinierten Passagier- und Frachtflüge von mexikanischen Carriern, die über den neuen internationalen Flughafen Felipe Angeles (nlu) bei Mexiko-Stadt abgewickelt werden, mit sofortiger Wirkung ausgesetzt. Diese drastische Maßnahme stellt eine erhebliche Eskalation in dem seit Jahren schwelenden Streit um die Einhaltung des bilateralen Luftverkehrsabkommens zwischen den beiden Ländern dar. Die Anordnung des dot blockiert bestehende und geplante Flüge von Aeromexico, Volaris und Viva Aerobus. Gleichzeitig wird das weitere Wachstum von kombinierten Passagier- und Frachtdiensten mexikanischer Fluggesellschaften zwischen den Vereinigten Staaten und dem älteren Flughafen Benito Juarez International (mex) in Mexiko-Stadt eingefroren. Darüber hinaus ist mexikanischen Passagierfluggesellschaften untersagt, Fracht zwischen Juarez und US-Zielen zu befördern, wobei dieses Verbot innerhalb der nächsten drei Monate in Kraft treten soll. US-Verkehrsminister Sean Duffy begründete die Entscheidung mit wiederholten und schwerwiegenden Verletzungen des bilateralen Abkommens durch die mexikanischen Behörden. Duffy warf Mexiko vor, seit 2022 US-Flüge „illegal storniert und drei Jahre lang eingefroren“ zu haben. Er betonte, dass Washington nun „sie zur Rechenschaft ziehen“ werde. In einer klaren Aussage warnte Duffy, dass „kein Land die Möglichkeit haben soll, unsere Carrier, unseren Markt und unsere Flieger ohne Konsequenzen auszunutzen.“ Kern des Konflikts: Slot-Entzug und Frachtverlagerung Der bilaterale Konflikt hat seinen Ursprung in zwei Hauptmaßnahmen, die die mexikanische Regierung in den Jahren 2022 und 2023 ergriffen hat. Erstens beklagte das dot die willkürliche Annullierung und den Entzug historischer Start- und Landerechte (Slots) für US-Fluggesellschaften am stark ausgelasteten Flughafen

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LOT erweitert Italien-Angebot: Bologna und zusätzliche Rom-Verbindung ab Krakau

LOT Polish Airlines, Mitglied der Star Alliance, setzt den konsequenten Ausbau ihres europäischen Streckennetzes fort und legt dabei einen klaren Schwerpunkt auf Italien. Ab dem 31. März 2026 nimmt die polnische Nationalairline eine neue Ganzjahresverbindung von ihrem globalen Drehkreuz am Chopin Flughafen in Warschau nach Bologna auf. Die Hauptstadt der Region Emilia-Romagna wird damit nach Mailand, Rom und Venedig die vierte italienische Destination im LOT-Netzwerk. Die Flüge nach Bologna werden sechsmal pro Woche mit einer Boeing 737 MAX 8 in zwei Serviceklassen angeboten. Um Reisenden mehr Flexibilität zu ermöglichen, gibt es zwei unterschiedliche Abflugzeiten ab Warschau, jeweils dreimal wöchentlich: eine Vormittags- und eine Nachmittagsverbindung. Bologna ist nicht nur aufgrund seiner historischen Bedeutung und akademischen Tradition attraktiv, sondern dient durch seine zentrale Lage und Anbindung an das italienische Hochgeschwindigkeitsnetz auch als idealer Ausgangspunkt für Weiterreisen nach Florenz oder Mailand. Parallel zur Aufnahme von Bologna erweitert LOT Polish Airlines auch ihr Angebot ab den polnischen Regionalflughäfen. Ebenfalls ab Ende März 2026 wird eine neue tägliche Flugverbindung zwischen Krakau und Rom (Fiumicino) eingerichtet. Dies folgt der allgemeinen Strategie des Star Alliance-Mitglieds, die regionalen Flughäfen Polens stärker in das europäische Streckennetz zu integrieren. In diesem Zuge hatte LOT Polish Airlines erst kürzlich auch neue Flüge von Krakau nach Barcelona und Madrid angekündigt, um die wachsende Nachfrage nach attraktiven europäischen Städtezielen zu bedienen. Die Ausweitung des Angebots nach Italien ist Teil einer breiteren Expansion der Fluggesellschaft. Experten sehen in dem verstärkten Engagement auf Kurz- und Mittelstrecken, insbesondere in Konkurrenz zu etablierten Billigfluggesellschaften, einen strategischen Schritt

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Finanzielle Belastung durch 777X-Verzögerung überschattet operativen Fortschritt bei Boeing im dritten Quartal

Der Luftfahrtriese Boeing hat das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2025 mit einem erheblichen Verlust abgeschlossen, der in erster Linie auf eine massiv erhöhte finanzielle Belastung im Zusammenhang mit dem Langstreckenflugzeugprogramm 777X zurückzuführen ist. Das Unternehmen meldete am 29. Oktober 2025 einen Verlust von 7,14 Dollar pro Aktie nach Standardrechnungslegung und 7,47 Dollar pro Aktie auf bereinigter Basis. Diese Zahlen wurden maßgeblich durch eine einmalige Vorsteuerbelastung von 4,9 Milliarden Dollar für das 777X-Programm beeinflusst, was den Verlust pro Aktie um etwa 6,45 Dollar erhöhte. Dieser außerordentlich hohe Betrag übertraf die Schätzungen der Analysten, die Anfang Oktober 2025 noch von Belastungen zwischen 2,5 Milliarden und 4 Milliarden Dollar ausgegangen waren. Die neue Bewertung des 777X-Zeitplans, der die Erstauslieferung der 777-9 nun erst für das Jahr 2027 vorsieht, zwingt das Unternehmen zu dieser tiefgreifenden bilanziellen Korrektur. Das 2013 gestartete Programm hat damit seine ursprüngliche geplante Auslieferung in 2020 bereits um voraussichtlich sieben Jahre verfehlt. Trotz dieser Rückschläge betonte Boeing-CEO Kelly Ortberg, dass das Flugzeug in den Flugtests weiterhin gut abschneide. Er hob hervor, dass man sich auf die Fertigstellung der Entwicklungsprogramme und die Stabilisierung des Betriebs konzentriere, um die Unternehmensleistung vollständig wiederherzustellen und das Vertrauen aller Beteiligten zurückzugewinnen. Hintergrund der 777X-Verzögerungen: Kumulierte Kosten und Zertifizierungsengpässe Die jüngste Verschiebung der 777X-Auslieferung ins Jahr 2027, der nunmehr sechste Aufschub seit Programmstart, verdeutlicht die anhaltenden Schwierigkeiten des Flugzeugherstellers, insbesondere im Umgang mit der Zertifizierung. Die Gründe für die erneute Verzögerung liegen primär in den komplexen und langwierigen behördlichen Genehmigungsprozessen durch die Federal Aviation Administration (FAA) sowie

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