
Ita Airways: Regierung klopft wieder bei MSC an
Die italienische Regierung scheint sich derzeit darauf vorzubereiten, dass die EU-Kommission den geplanten Einstieg von Lufthansa bei Ita Airways untersagen könnte oder aber so harte Auflagen machen könnte, dass der Kranich die Lust verliert. Lokale Medien bringen nun MSC als mögliche Alternative ins Spiel. Der Verkaufsprozess von Ita Airways zieht sich schon sehr lange hin. Nach verschiedenen Anläufen, in denen zum Beispiel mit einem Konsortium, in dem auch Air France-KLM involviert war, kein Vertrag abgeschlossen werden konnte, erhielt Lufthansa den Zuschlag. Allerdings sind die Wettbewerbshüter in Brüssel nicht willens den Einstieg des Kranich-Konzerns durchzuwinken. Es wurde ein vertieftes Prüfverfahren eingeleitet. Mittlerweile wurde bekannt, dass es erhebliche wettbewerbsrechtliche Bedenken gibt. Konkret ist die EU-Kommission der Ansicht, dass der Zusammenschluss dazu führen könnte, dass das Angebot auf der Kurz- und Langstrecke, besonders im Transatlantik-Verkehr, zurückgehen könnte und die Folge daraus wären höhere Preise für die Passagiere. Die angebotenen Zugeständnisse waren der EU-Kommission zu wenig, so dass diese zunächst gar nicht an die prüfenden Beamten weitergeleitet wurden. Bis 6. Juni 2024 haben die Wettbewerbshüter Zeit eine Entscheidung zu treffen. Für Ita Airways ist das problematisch, denn der Konzern benötigt möglicherweise eine weitere Finanzspritze. Die italienische Regierung scheint sich nun darauf vorzubereiten, dass der Deal untersagt werden könnte oder aber Lufthansa aufgrund von Auflagen freiwillig darauf verzichtet. Das Transatlantik-Geschäft gilt als „Brot- und Buttergeschäft“ des Kranichs. Derzeit deutet so einiges darauf hin, dass etwaige Auflagen nicht nur Rom-Fiumicino und Mailand-Linate (auf der Kurzstrecke) betreffen könnten, sondern auch die fünf bestehenden Hubs des Lufthansa-Konzerns. Die







