Z-ToGo

Weitere Artikel aus der Rubrik

Z-ToGo

Tradition am Tisch: Georgien forciert mit dem Projekt Mziskari die Vermarktung seines kulinarischen Erbes

Georgien festigt seine Position als aufstrebendes Ziel im Kaukasus durch eine neue strategische Tourismusinitiative. Die Georgische National Tourism Administration hat das Projekt Mziskari ins Leben gerufen, um die tief verwurzelten kulinarischen Traditionen des Landes systematisch zu erschließen und international bekannter zu machen. Im Kern der Initiative steht die Vernetzung von Reisenden mit lokalen Gastgebern in ländlichen Regionen, wobei der Fokus auf authentischen, familiengeführten Betrieben liegt. Durch die Schaffung eines gastronomischen Guides werden kleine Produzenten und Landwirte direkt in die touristische Wertschöpfungskette integriert. Ziel ist es, die regionale Identität zu wahren und gleichzeitig die wirtschaftliche Basis im ländlichen Raum zu verbreitern. Die Initiative reagiert auf das wachsende Interesse an kultureller Tiefe und macht die georgische Tafel, die sogenannte Supra, zum zentralen Element einer modernen Vermarktungsstrategie. Struktur und Vision der Mziskari Initiative Hinter dem Begriff Mziskari verbirgt sich ein umfassendes Konzept, das weit über eine reine Empfehlungsliste für Restaurants hinausgeht. Die Georgische National Tourism Administration hat erkannt, dass die Stärke Georgiens in der Unverfälschtheit seiner ländlichen Strukturen liegt. Das Projekt dient als Brücke zwischen der modernen Tourismuswirtschaft und den jahrhundertealten Traditionen der Landwirtschaft und Lebensmittelherstellung. Die teilnehmenden Betriebe sind verpflichtet, bestimmte Kriterien zu erfüllen, um die Qualität und Authentizität des Angebots zu sichern. Dazu gehören die Führung einer eigenen Landwirtschaft oder einer handwerklichen Lebensmittelproduktion sowie die Einhaltung festgelegter Sicherheits- und Hygienestandards. Im Gegenzug erhalten die Familienbetriebe Unterstützung in Form von fachlicher Beratung, Schulungen im Bereich Gästemanagement sowie Marketingmaßnahmen, die ihre Sichtbarkeit auf internationalem Parkett erhöhen. Auch der Zugang zu notwendiger Infrastruktur und

weiterlesen »

TUI Airline führt neue Retailing-Technologie von Navitaire ein

Die TUI Airline hat sich als erster Airline-Verbund weltweit für die Implementierung des neuen Navitaire Stratos Portfolios entschieden. Diese von der Amadeus-Tochter Navitaire entwickelte Lösung zielt darauf ab, die kommerziellen Prozesse von Low-Cost- und Hybrid-Fluggesellschaften zu modernisieren. Durch den Wechsel von der bisherigen „New Skies“-Plattform auf die cloud-basierte Stratos-Architektur nutzt TUI Airline künftig fortschrittliche E-Commerce-Funktionen. Ein zentrales Element ist dabei eine neue Warenkorb-Funktion, die es Kunden ermöglicht, Angebote zu suchen, zu speichern und zu einem späteren Zeitpunkt unter Berücksichtigung tagesaktueller Preise zu buchen. Die technologische Umstellung basiert auf den aktuellen IATA-Standards für „Offer und Order“, wodurch das bisherige Ticket-System durch moderne digitale Verkaufsstrukturen ersetzt wird. TUI Airline verspricht sich davon eine deutliche Steigerung der Agilität und Wettbewerbsfähigkeit. Die offene Architektur der Plattform erlaubt die Integration von künstlicher Intelligenz, um personalisierte Empfehlungen für Zusatzleistungen wie Mietwagen, Unterkünfte oder Ausflüge direkt in den Buchungsprozess einzubinden. Laut Chief Commercial Officer Peter Glade stellt dieser Schritt einen Eckpfeiler in der Transformation hin zu einem modernen, datengesteuerten Geschäftsmodell dar. Die Leitung dieses technologischen Großprojekts übernimmt TUI InfoTec, die IT-Tochtergesellschaft des Konzerns. Durch die enge Zusammenarbeit mit Amadeus soll sichergestellt werden, dass die Migration reibungslos verläuft und gleichzeitig die Referenzlösung für die nächste Generation des digitalen Airline-Verkaufs mitgestaltet wird. Ziel ist es, durch präziseres Upselling und Cross-Selling die Konversionsraten auf den Webseiten der Fluggesellschaften zu erhöhen und zusätzliche Umsatzerlöse durch Partnerangebote zu generieren. Die Implementierung unterstreicht den Trend in der Luftfahrtbranche, klassische Buchungssysteme durch hochflexible Retail-Plattformen zu ersetzen.

weiterlesen »

Air Japan setzt auf kulturelle Erlebnisse und Onboard-Entertainment

Die japanische Fluggesellschaft Air Japan, eine spezialisierte Tochtergesellschaft der All Nippon Airways (ANA), hat für die Wintersaison 2025 und das Frühjahr 2026 eine umfassende Event-Reihe angekündigt, um das Passagiererlebnis auf ihren Schlüsselrouten zu transformieren. Ab Ende Dezember 2025 werden auf ausgewählten Verbindungen zwischen dem Flughafen Tokio-Narita und den Metropolen Bangkok sowie Singapur exklusive Bordaktionen durchgeführt. Das Programm, das über einen Zeitraum von zwölf Monaten in enger Abstimmung zwischen Kabinenpersonal und Management entwickelt wurde, umfasst analoge Fotosessions während der Feiertage, Verkostungen japanischer Spirituosen im Januar sowie die Rückkehr eines populären Kapselspiel-Wettbewerbs. Diese Initiative ist Teil einer langfristigen Strategie, japanische Alltagskultur direkt in den Flugbetrieb zu integrieren und sich so in einem preislich hart umkämpften Marktumfeld durch Serviceinnovationen von regionalen Wettbewerbern abzuheben. Fokus auf Kundenbindung durch analoge Nostalgie und Feiertagsaktionen Den Auftakt der Veranstaltungsreihe bilden spezielle Fotosessions während der Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel. In einem digitalen Zeitalter setzt Air Japan bewusst auf den nostalgischen Charme analoger Sofortbildkameras. Zwischen dem 23. und 25. Dezember 2025 sowie vom 31. Dezember 2025 bis zum 3. Januar 2026 erhalten Reisende die Möglichkeit, sich vom Kabinenpersonal mit Instax-Kameras fotografieren zu lassen. Diese physischen Erinnerungsstücke sollen laut Unternehmensangaben eine persönlichere Bindung zwischen Passagieren und der Marke schaffen. Die Entscheidung für diese Aktion basiert auf internen Workshops, in denen Möglichkeiten zur Steigerung der Kundenzufriedenheit während der Hauptreisezeiten evaluiert wurden. Durch die Begrenzung auf die Routen nach Bangkok (BKK) und Singapur (SIN) konzentriert sich die Airline auf ihre profitabelsten Mittelstreckenverbindungen, auf denen ein hohes Aufkommen an Urlaubsreisenden verzeichnet wird. Kulinarische

weiterlesen »

JetBlue beendet Flugverbindung zwischen New York und Amsterdam

Die US-Fluggesellschaft JetBlue Airways hat die dauerhafte Einstellung ihrer Verbindung zwischen dem Flughafen New York JFK und Amsterdam Schiphol bekannt gegeben. Damit endet eine der politisch brisantesten Flugrouten der letzten Jahre bereits zwei Jahre nach ihrer Aufnahme im August 2023. Der Entscheidung war ein langwieriger Streit um Start- und Landerechte (Slots) am kapazitätsbeschränkten Flughafen Schiphol vorausgegangen. Ursprünglich hatten die niederländischen Behörden JetBlue den Zugang verweigert, was zu diplomatischen Spannungen führte. Das US-Verkehrsministerium drohte daraufhin mit Vergeltungsmaßnahmen gegen die niederländische KLM, bevor Ende 2023 eine vorübergehende Einigung erzielt werden konnte. Trotz der mühsam erkämpften Marktzugänge blieb der wirtschaftliche Erfolg der Route hinter den Erwartungen zurück. JetBlue macht hierfür den intensiven Wettbewerb durch die etablierten Partner KLM und Delta Air Lines sowie die hohen Betriebskosten in Amsterdam verantwortlich. Ein entscheidender Nachteil war zudem das eingesetzte Fluggerät: Während die Konkurrenz die Strecke mit Großraumflugzeugen wie der Boeing 777 oder 787 bediente, setzte JetBlue auf den kleineren Airbus A321neo. Mit weniger als 60.000 beförderten Passagieren in den ersten acht Monaten des Jahres lag die Auslastung deutlich unter dem Branchendurchschnitt. Die freiwerdenden Slots in Schiphol werden nun neu vergeben, wobei Branchenexperten davon ausgehen, dass insbesondere Fluggesellschaften aus der Golfregion Interesse an einer Expansion zeigen könnten. JetBlue konzentriert seine europäischen Aktivitäten künftig verstärkt auf den Standort Boston, der als primäres Tor nach Europa fungieren soll. Von dort aus werden weiterhin Ziele wie London, Dublin und Mailand bedient. Für New York JFK bleiben im Ganzjahresbetrieb lediglich die Verbindungen nach London und Paris bestehen. Eine weitere Expansion in

weiterlesen »

Kroatische Regierung beschließt umfangreiche Kapitalerhöhung für Croatia Airlines

Die kroatische Regierung hat weitreichende Finanzhilfen für die nationale Fluggesellschaft Croatia Airlines verabschiedet, um die Eigenkapitalbasis des Unternehmens nachhaltig zu stärken. Wie das Kabinett in Zagreb unter Verkehrsminister Oleg Butković bestätigte, soll das Stammkapital der Airline bis Ende 2027 um insgesamt 148,8 Millionen Euro erhöht werden. Die Maßnahme setzt sich aus einer Barzuführung in Höhe von 70 Millionen Euro sowie der Umwandlung bestehender staatlicher Forderungen in Höhe von 78,8 Millionen Euro zusammen. Dieser strategische Schritt wurde bereits am 12. Dezember 2025 offiziell gebilligt und dient der Konsolidierung der Bilanz nach den wirtschaftlichen Herausforderungen der vergangenen Jahre. Der Prozess der Rekapitalisierung beginnt noch im laufenden Jahr 2025 mit der Konvertierung von zwei staatlichen Corona-Krediten im Gesamtwert von 43 Millionen Euro in Eigenkapital. Für das Jahr 2026 ist eine weitere Umwandlung von Krediten in Höhe von 43 Millionen Euro vorgesehen, ergänzt durch eine erste Barkapitalerhöhung von 35 Millionen Euro. Den Abschluss der Finanzierungsstrategie bildet eine finale Tranche im Jahr 2027, die erneut eine Barzahlung von 35 Millionen Euro umfasst. Die Mittel für das laufende Jahr werden durch Umschichtungen innerhalb des aktuellen Staatshaushalts bereitgestellt, während die zukünftigen Beträge in die Haushaltsplanungen der kommenden zwei Jahre einfließen sollen. Diese finanzielle Unterstützung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Croatia Airlines eine umfassende Erneuerung ihrer Flotte vorantreibt. Die Fluggesellschaft befindet sich mitten im Übergang zu einer einheitlichen Airbus A220-Flotte, was erhebliche Investitionskosten verursacht. Experten werten die Kapitalmaßnahme als notwendige Absicherung, um die Liquidität des Carriers während der Flottenumstellung zu gewährleisten und die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber regionalen Billigfluganbietern

weiterlesen »

Führungswechsel bei Frontier Airlines: James Dempsey übernimmt CEO-Posten inmitten wirtschaftlicher Turbulenzen

Die Frontier Group Holdings, Muttergesellschaft der US-amerikanischen Billigfluggesellschaft Frontier Airlines, hat am 15. Dezember 2025 einen sofortigen Wechsel an der Unternehmensspitze bekannt gegeben. James Dempsey, bisheriger Präsident des Unternehmens, wurde mit sofortiger Wirkung zum Interim Chief Executive Officer ernannt. Er tritt damit die Nachfolge von Barry Biffle an, der die Fluggesellschaft über ein Jahrzehnt lang maßgeblich geprägt hat. Während Dempsey das Ziel verfolgt, die Kostenvorteile des Carriers weiter auszubauen und die Marktposition in den Vereinigten Staaten zu festigen, bleibt Biffle dem Unternehmen lediglich bis zum Jahresende in beratender Funktion erhalten. Der abrupte Wechsel erfolgt in einer Phase erheblicher wirtschaftlicher Herausforderungen für den Low-Cost-Sektor. Frontier kämpft derzeit mit sinkenden Umsatzerwartungen, inflationsbedingten Kostensteigerungen und einem volatilen Nachfrageumfeld, was sich zuletzt in einem Nettoverlust von 77 Millionen US-Dollar im dritten Quartal 2025 widerspiegelte. James Dempsey: Ein erfahrener Finanzstratege an der Spitze Mit James Dempsey rückt eine Führungspersönlichkeit an die Spitze, die das Unternehmen und dessen Finanzstrukturen seit über zehn Jahren im Detail kennt. Dempsey stieß im Jahr 2014 als Chief Financial Officer zu Frontier Airlines und stieg später zum Präsidenten auf. Vor seiner Zeit bei der US-Airline sammelte er umfassende Erfahrungen im europäischen Luftverkehrsmarkt, unter anderem in leitenden Managementpositionen bei Ryanair Holdings PLC. Seine berufliche Laufbahn begann er bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers, was ihm ein tiefgreifendes Verständnis für Kostenmanagement und betriebliche Effizienz einbrachte – Kernkompetenzen, die für das Geschäftsmodell eines Billigfliegers von existenzieller Bedeutung sind. In seinem ersten Statement als Interim CEO betonte Dempsey die Bedeutung der 13 operativen Basen der Fluggesellschaft. Er

weiterlesen »

Neue Linienverbindungen ab Flughafen Friedrichshafen durch Air Uniqon

Die neu gegründete „virtuelle“ Fluggesellschaft Air Uniqon wird ab Mitte Januar 2026 den regionalen Flugbetrieb am Bodensee-Airport Friedrichshafen aufnehmen. Das Unternehmen reagiert damit auf die seit dem Rückzug großer Fluggesellschaften entstandene Lücke in der Anbindung der Bodenseeregion an wichtige deutsche Wirtschaftszentren. Ab dem 12. Januar 2026 stehen insgesamt elf wöchentliche Verbindungen zu den Zielen Berlin, Düsseldorf und Hamburg im Flugplan. Das Konzept sieht vor, zunächst vier Rotationen nach Düsseldorf, vier nach Berlin und drei nach Hamburg durchzuführen, um Geschäftsreisenden und Touristen eine effiziente Reisealternative zum Schienenverkehr zu bieten. Für die Durchführung der Flüge greift Air Uniqon auf die operative Unterstützung der deutschen Fluggesellschaft Avanti Air zurück. Zum Einsatz kommt ein Flugzeug des Typs De Havilland Dash 8-400 mit einer Kapazität von 78 Sitzplätzen. Dieser Turboprop-Maschinentyp gilt als besonders geeignet für regionale Kurzstrecken, da er auch auf kleineren Flughäfen flexibel operieren kann. Der Erstflug ist für den frühen Morgen des 12. Januars nach Düsseldorf terminiert, gefolgt von der Aufnahme der Berlin-Route am selben Vormittag. Die Verbindung nach Hamburg wird schließlich am 13. Januar in den Betrieb integriert. Tickets für die neuen Strecken sind bereits über die unternehmenseigene Webseite sowie über das globale Distributionssystem Flexflight buchbar. Air Uniqon differenziert sein Angebot in den drei Tarifklassen Basic, Smart und Business, wobei die Einstiegspreise für einen einfachen Flug bei 99 Euro liegen. Durch die Anbindung an das GDS-System unter dem Code W2 ist die Airline zudem in allen gängigen Reisebüro-Buchungssystemen gelistet. Der Flughafen Friedrichshafen hofft durch diesen Zuwachs, die Passagierzahlen auf den innerdeutschen Routen

weiterlesen »

Metropole am Golf von Mexiko: Die strategische Entwicklung von Tampa Bay zum führenden Reiseziel Floridas

Die Region Tampa Bay an der Westküste Floridas hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der bedeutendsten wirtschaftlichen und touristischen Zentren des US-amerikanischen Südens entwickelt. Abseits der klassischen Themenpark-Zentren im Landesinneren bietet Tampa eine spezifische Mischung aus moderner Urbanität, historischem Erbe und einer leistungsstarken Infrastruktur. Die Erreichbarkeit für europäische Reisende hat sich durch kontinuierliche Direktverbindungen aus Frankfurt, Zürich und Amsterdam massiv verbessert, was die Stadt als Gateway für die gesamte Golfküste etabliert hat. Mit Projekten wie dem weitläufigen Riverwalk und der Revitalisierung historischer Distrikte zeigt die Stadt, wie eine moderne Metropole durch kluge Planung an Attraktivität gewinnt, ohne ihren authentischen Charakter zu verlieren. Infrastruktur und urbane Lebensqualität am Hillsborough River Ein zentrales Element der modernen Stadtentwicklung ist der Tampa Riverwalk. Diese etwa vier Kilometer lange Promenade erstreckt sich entlang des Hillsborough River und verbindet die wichtigsten kulturellen Einrichtungen der Innenstadt. Die Realisierung dieses Projekts hat Tampa den Ruf als fußgängerfreundlichste Stadt Floridas eingebracht – ein Attribut, das im landestypisch stark auf den Automobilverkehr ausgerichteten Sunshine State eine Besonderheit darstellt. Der Riverwalk dient als logistische und soziale Achse, die Museen, öffentliche Parks und Veranstaltungszentren wie die Amalie Arena miteinander verknüpft. Durch die beleuchteten Wege und die offene Gestaltung ist das Areal sowohl für den Tagestourismus als auch für das Abendgeschäft von hoher Relevanz. Die Integration von Wasserwegen durch Wassertaxis und private Boote ergänzt das urbane Mobilitätskonzept und unterstreicht die geografische Lage der Stadt als maritimes Zentrum. Historisches Erbe und industrielle Tradition in Ybor City Einen starken Kontrast zur gläsernen Skyline

weiterlesen »

RegioJet weitet Kapazitäten für den Weihnachtsreiseverkehr 2025 aus

Das tschechische Verkehrsunternehmen RegioJet reagiert auf die traditionell hohe Nachfrage während der bevorstehenden Feiertage mit einer signifikanten Kapazitätserweiterung in seinem Schienen- und Busnetz. Ab Freitag, dem 19. Dezember, bis Dienstag, dem 23. Dezember 2025, werden täglich hunderte zusätzliche Sitzplätze auf den wichtigsten Korridoren bereitgestellt. Besonders im Fokus steht dabei die stark frequentierte Ost-West-Magistrale von Prag über Ostrava nach Košice, die eine zentrale Rolle im grenzüberschreitenden Verkehr zwischen Tschechien und der Slowakei spielt. Trotz der zusätzlichen Wagenreihungen sind zahlreiche Verbindungen bereits jetzt vollständig ausgebucht. Das Unternehmen weist darauf hin, dass insbesondere die direkte Zugverbindung in die ukrainische Stadt Čop bis Weihnachten keine freien Plätze mehr bietet. Ähnlich hohe Auslastungsgrade verzeichnen die Strecken von Prag in Richtung Wien, Bratislava und Budapest. Um dem Ansturm gerecht zu werden, setzt RegioJet auf eine maximale Ausnutzung der Flotte, rät Fahrgästen jedoch dringend dazu, Restplatzkontingente und mögliche Stornierungen über das Online-Buchungssystem laufend zu prüfen. Neben dem Verkehr vor dem Heiligen Abend bereitet sich der private Bahnbetreiber auch auf die Rückreisewelle zum Jahreswechsel vor. Die Züge für den 28. und 29. Dezember sind bereits weitgehend reserviert. Für die Zeit nach den Neujahrsfeierlichkeiten plant RegioJet eine weitere Verstärkung der Verbindungen vom 2. bis zum 4. Januar 2026. Das Unternehmen empfiehlt Kunden, Fahrkarten für Rückfahrten unmittelbar zu erwerben, da die Nachfrage nach den Feiertagen erfahrungsgemäß das reguläre Angebot bei weitem übersteigt.

weiterlesen »

Strategische Flottenplanung der Abra Group: Fokus auf Marktsegmentierung und operative Effizienz

Die Abra Group, eine der führenden Luftfahrtholdinggesellschaften in Lateinamerika, prüft derzeit eine signifikante Erweiterung und Diversifizierung ihrer Flugzeugflotte. Zu der Gruppe gehören namhafte Fluggesellschaften wie Avianca, Gol Linhas Aéreas, Wamos Air und NG Servicios Aéreos. Im Zentrum der strategischen Überlegungen steht die mögliche Einführung kleinerer Flugzeugtypen, wobei insbesondere Regionaljets des brasilianischen Herstellers Embraer sowie der Airbus A220 als Optionen genannt werden. Trotz der Spekulationen über eine rasche Kapazitätserweiterung betont der Vorstandsvorsitzende Adrian Neuhauser, dass eine solche Entscheidung ausschließlich auf ökonomischen und physischen Marktanalysen basieren werde. Ziel sei es nicht, die schiere Anzahl der Sitzplätze zu erhöhen, sondern Märkte zu erschließen, die mit der aktuellen Flotte wirtschaftlich nicht rentabel oder technisch nicht erreichbar sind. Parallel dazu zeichnet sich eine strategische Neuausrichtung bei der Tochtergesellschaft Gol ab, die durch die mögliche Einführung von Großraumflugzeugen des Typs Airbus A330-900 erstmals in das Langstreckengeschäft nach Europa einsteigen könnte. Marktanalyse und Kriterien für neue Flugzeugtypen In der Luftfahrtindustrie ist die Entscheidung für einen neuen Flugzeugtyp mit erheblichen Investitionen und logistischen Herausforderungen verbunden. Adrian Neuhauser stellte während einer Pressekonferenz in Bogotá klar, dass die Abra Group keinen Zeitdruck verspürt, ihre Flottenstruktur zu verändern. Die Integration eines neuen Typs erfordert nicht nur die Anschaffung der Maschinen, sondern auch die Schulung von Piloten und Bodenpersonal sowie den Aufbau einer spezifischen Ersatzteillogistik. Daher folgt die Gruppe einem strengen Kriterienkatalog: Ein neues Modell wird nur dann in die Flotte aufgenommen, wenn es den Zugang zu Destinationen ermöglicht, die für die bisherigen Standardrumpfflugzeuge (Narrowbodies) unzugänglich sind. Dies betrifft insbesondere Regionen mit

weiterlesen »