Z-ToGo

Weitere Artikel aus der Rubrik

Z-ToGo

Wizz Air weitet Flugangebot ab Köln/Bonn nach Südosteuropa aus

Die Fluggesellschaft Wizz Air hat innerhalb weniger Tage drei neue Verbindungen vom Flughafen Köln/Bonn nach Osteuropa aufgenommen. Den Auftakt bildete am 12. Dezember der Erstflug nach Tuzla in Bosnien und Herzegowina, gefolgt von der Eröffnung der Strecke in die nordmazedonische Hauptstadt Skopje am 15. Dezember. Am 16. Dezember komplettierte die Verbindung nach Tirana in Albanien die Serie der Neuvorstellungen. Diese Expansion markiert die verstärkte Rückkehr des ungarischen Billigfliegers an den rheinischen Standort, nachdem bereits seit Ende Oktober eine regelmäßige Verbindung nach Bukarest in Rumänien besteht. Die neuen Strecken werden im laufenden Winterflugplan mit unterschiedlichen Frequenzen bedient. Während Tuzla und Tirana bis zu drei Mal wöchentlich angeflogen werden, stehen für Skopje und Bukarest jeweils vier Rotationen pro Woche im Plan. Für das kommende Jahr hat die Fluggesellschaft bereits eine weitere Vergrößerung des Portfolios angekündigt. Ab dem 2. Juni 2026 wird Podgorica, die Hauptstadt Montenegros, viermal wöchentlich bedient. Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung des Flughafens Köln/Bonn, sieht in diesen Hauptstadtverbindungen eine wesentliche Bereicherung des Flugplans, die den Passagieren zusätzliche Möglichkeiten im osteuropäischen Markt eröffnet. Hintergrund dieser Entwicklung ist die anhaltend hohe Nachfrage nach Direktverbindungen für den Besuchsreiseverkehr sowie der wachsende Tourismus in Ländern wie Albanien und Montenegro. Wizz Air setzt auf diesen Routen vorwiegend moderne Flugzeuge der Airbus A320-Familie ein, darunter den Airbus A321neo, der über eine hohe Sitzplatzkapazität verfügt. Durch die Stationierung neuer Maschinen in den osteuropäischen Basen kann die Fluggesellschaft die Anbindung des Rheinlands an wirtschaftlich aufstrebende Regionen in Südosteuropa intensivieren. Der Flughafen Köln/Bonn profitiert dabei von seiner Lage und

weiterlesen »

Atmosphärische Entladung über Alaska: Boeing 737 nach Blitzeinschlag sicher in Sitka gelandet

Ein Flugzeug der Alaska Airlines ist am vergangenen Montag während des Anflugs auf den Flughafen von Sitka von einem Blitz getroffen worden. Trotz des dramatischen Naturereignisses konnte die Boeing 737-700 sicher landen, und es wurden keine Verletzungen bei Passagieren oder Besatzungsmitgliedern gemeldet. Der Vorfall ereignete sich am 15. Dezember 2025 auf dem Flug 62, der von der alaskischen Landeshauptstadt Juneau aus startete. Obwohl Blitzeinschläge in der kommerziellen Luftfahrt statistisch gesehen regelmäßig vorkommen und moderne Flugzeuge technisch darauf ausgelegt sind, solche Energien abzuleiten, löste das Ereignis eine vorsorgliche Wartungskette aus. Die betroffene Maschine wurde für eine gründliche Inspektion zum Seattle-Tacoma International Airport überführt, um die Integrität der Flugzeughaut und der elektronischen Systeme sicherzustellen. Augenzeugenberichte von Bord schildern eine intensive visuelle Wahrnehmung ohne die sonst oft üblichen akustischen oder physischen Begleiterscheinungen, was den Vorfall zu einem besonderen Untersuchungsobjekt für Luftfahrtexperten macht. Flugverlauf und zeitliche Zusammenhänge Der Flug ASA62 startete am Montagvormittag mit einer Verspätung von etwa einer Stunde am Juneau International Airport. Anstatt wie geplant abzuheben, verließ der Jet das Gate erst um 10:49 Uhr Ortszeit. Nach einer Flugzeit von etwa 79 Minuten erreichte die Maschine den Sitka Rocky Gutierrez Airport um 12:08 Uhr. Meteorologische Analysen und Flugdaten legen nahe, dass die Maschine bei einer pünktlichen Durchführung des Fluges das Gewitterzentrum möglicherweise verpasst hätte. Die eingesetzte Boeing 737-700 mit der Registrierung N644AS ist ein bewährtes Arbeitspferd der Alaska-Flotte. Mit einem Alter von fast 23 Jahren operiert dieser Flugzeugtyp regelmäßig unter den anspruchsvollen Bedingungen des Nordens, von Seattle bis hin zu Flugplätzen nahe

weiterlesen »

Ausbau der Ladeinfrastruktur am Flughafen Münster/Osnabrück

Am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) wurde ein neuer Standort für die elektrische Energieversorgung von Fahrzeugen offiziell in Betrieb genommen. In Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Fachunternehmen eliso entstanden unmittelbar am Terminal und in der Nähe des Parkplatzes P2 insgesamt acht neue Ladepunkte. Das Angebot richtet sich sowohl an abfliegende und ankommende Fluggäste als auch an Berufspendler und Durchreisende auf der nahegelegenen Bundesautobahn A1. Die Inbetriebnahme markiert eine Erweiterung der technischen Dienstleistungen am Standort Greven und soll die Attraktivität des Flughafens für Individualreisende steigern. Die installierten Einheiten erreichen eine maximale Leistung von bis zu 200 Kilowatt. Diese technischen Parameter ermöglichen es, die Batterien moderner Fahrzeuge innerhalb kurzer Zeit für die Weiterreise aufzuladen. Da der Flughafen direkt an die wichtige Verkehrsader A1 angebunden ist, fungiert die Station auch als strategische Anlaufstelle für den überregionalen Fernverkehr zwischen dem Ruhrgebiet und Bremen. Nutzer der Anlage können während des Ladevorgangs die sanitären Einrichtungen sowie das gastronomische Angebot im Flughafengebäude in Anspruch nehmen, das fußläufig in wenigen Minuten erreichbar ist. Andrés Heinemann, der designierte Geschäftsführer des Flughafens, sieht in der Etablierung des Standorts einen wichtigen Beitrag zum Ausbau der regionalen Verkehrsinfrastruktur. Die Lage zwischen den Städten Münster und Osnabrück soll den Flughafen als multifunktionalen Verkehrsknotenpunkt weiter festigen. Die Abrechnung der bezogenen Energie erfolgt über gängige Zahlungsmittel wie Kredit- oder Debitkarten sowie über markttypische App-Lösungen und Ladekarten verschiedener Anbieter. Damit wird der Zugang für eine breite Nutzergruppe ohne exklusive vertragliche Bindungen sichergestellt. Der Ausbau erfolgt vor dem Hintergrund steigender Zulassungszahlen im Bereich der elektrisch betriebenen Kraftfahrzeuge in Nordrhein-Westfalen und

weiterlesen »

Stagnation auf hohem Niveau: Die Preisdynamik im deutschen Billigflugsektor im Herbst 2025

Der Markt für preisgünstige Flugreisen in Deutschland zeigt im Herbst 2025 ein gespaltenes Bild. Während die Ticketpreise im Vergleich zum Vorjahr weitgehend stabil geblieben sind, kämpft die Branche mit einem strukturellen Rückgang des Angebots und hohen Standortkosten. Eine aktuelle Analyse des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) belegt, dass die Durchschnittspreise für ein einfaches Ticket ohne Zusatzleistungen derzeit zwischen 48 Euro bei dem ungarischen Anbieter Wizz Air und 113 Euro bei der britischen Easyjet liegen. Damit hat sich die Preisspanne gegenüber dem Vorjahr, als sie noch zwischen 61 und 115 Euro schwankte, leicht nach unten verschoben, was primär auf aggressive Preisstrategien einzelner Anbieter zurückzuführen ist. Dennoch bleibt das Fliegen ab Deutschland im europäischen Vergleich teuer. Vor allem Kurzentschlossene müssen tief in die Tasche greifen: Wer am Vortag bucht, zahlt bei Marktführern wie Eurowings im Schnitt über 167 Euro, während Frühbucher bei Wizz Air bereits für unter 30 Euro abheben können. Die Untersuchung verdeutlicht zudem, dass Deutschland im Vergleich zum Rekordjahr 2019 massiv an Boden verloren hat. Damals lag der Anteil der Direktflüge am Gesamtverkehr noch bei einem Drittel, heute ist er auf etwa ein Viertel gesunken. Preisstrategien zwischen Frühbucherrabatt und Last-Minute-Aufschlag Die Preissetzung der Fluggesellschaften folgt im Herbst 2025 einem klaren Muster der zeitlichen Differenzierung. Die DLR-Experten werteten Testabfragen vom 23. September aus und stellten fest, dass die Vorlaufzeit der entscheidende Faktor für den Endpreis ist. Bei Eurowings, der Airline mit dem dichtesten Netz in Deutschland, kostete ein Flug mit drei Monaten Vorlauf im Schnitt etwa 76 Euro. Für

weiterlesen »

Lufthansa Group rüstet Airbus-A320-Flotte mit digitaler Navigationstechnik aus

Die Lufthansa Group hat ein umfangreiches Modernisierungsprogramm für ihre bestehende Kurz- und Mittelstreckenflotte angekündigt. Ab dem Jahr 2026 werden insgesamt 134 Flugzeuge des Typs Airbus A320 mit dem digitalen Kommunikationssystem FANS-C ausgestattet. Diese Maßnahme ergänzt die bereits laufende Ausrüstung von Neuauslieferungen und zielt darauf ab, die Koordination zwischen dem Cockpit und der Flugsicherung durch einen automatisierten Datenaustausch grundlegend zu optimieren. Bis zum Jahr 2028 sollen knapp 200 Maschinen der A320-Familie innerhalb des Konzerns über diese Technologie verfügen, was die Fluggesellschaft zu einem frühen Anwender dieses Systems in Europa macht. Technischer Kern der Umrüstung ist das Verfahren ADS-C EPP (Automatic Dependent Surveillance – Contract Extended Projected Profile). Hierbei übermittelt das Flight Management System des Flugzeugs kontinuierlich sogenannte 4D-Flugbahndaten an die Bodenstationen der zuständigen Flugsicherungsstellen. Diese Informationen umfassen präzise Angaben zu Position, Höhe und Kurs sowie die zeitliche Komponente des geplanten Flugwegverlaufes. Im Gegensatz zu herkömmlichen Systemen ermöglicht diese Echtzeit-Übertragung eine deutlich exaktere Vorausberechnung der Flugbewegungen im Luftraum. Die Flugsicherung erhält dadurch eine verlässliche Grundlage, um die Staffelung der Flugzeuge effizienter zu gestalten und die Kapazitäten des Luftraums besser auszunutzen. Die Implementierung erfolgt im Kontext des europäischen Forschungsprojekts SESAR (Single European Sky ATM Research), welches die Harmonisierung des europäischen Luftraums vorantreibt. Der Luftraum über Maastricht, kontrolliert durch das Maastricht Upper Area Control Centre (MUAC), ist bereits für die Nutzung dieser Daten zertifiziert und fungiert als Vorreiter. Durch die vorzeitige Umrüstung der Bestandsflotte geht das Unternehmen über die gesetzlichen Anforderungen der Europäischen Union hinaus, die eine entsprechende Ausrüstung erst ab 2028 für alle

weiterlesen »

Explorer Fernreisen integriert Bahn-Anreise und führt neue Themenreisen ein

Der Individualreiseveranstalter Explorer Fernreisen hat sein Serviceangebot für Pauschalreisen grundlegend erweitert. Seit Dezember 2025 ist bei allen Buchungen, die internationale Flüge beinhalten, ein Zug-zum-Flug-Ticket für die zweite Klasse automatisch im Preis inbegriffen. Diese Regelung gilt für Abflüge von allen deutschen Flughäfen sowie von den Standorten Basel und Salzburg. Um eine hohe Flexibilität zu gewährleisten, werden die Fahrkarten als Flex-Tickets ohne Zugbindung ausgestellt. Damit reagiert das Unternehmen auf die Anforderungen des Marktes nach einer unkomplizierten Anreise zum Flughafen, die auch bei kurzfristigen Flugplanänderungen Bestand hat. Parallel zur Erweiterung der Inklusivleistungen baut der Spezialveranstalter sein Portfolio an Themenreisen aus. Neu im Programm sind spezifische Angebote für Anhänger der Harry-Potter-Filmwelt. Dazu gehört ein fünftägiger Aufenthalt in London mit Fokus auf städtische Drehorte sowie eine neuntägige Mietwagenrundreise durch Schottland, die zu bekannten Naturkulissen der Filmreihe führt. Diese Reisen werden über das digitale Baukastensystem TripBuilder verwaltet, welches Reisebüros und Kunden eine individuelle Anpassung der Route und der Unterkünfte ermöglicht. Die Geschäftsführung von Explorer betont, dass die automatische Inkludierung der Bahnfahrt die Planungssicherheit für Reisebüros erhöht und den Beratungsprozess vereinfacht. Ergänzend dazu stehen Optionen für Upgrades in die erste Klasse sowie Regelungen zur Nutzung des Tickets am Tag nach der Landung zur Verfügung. Durch die Kombination aus technischer Flexibilität im Buchungssystem und erweiterten Inklusivleistungen zielt der Veranstalter darauf ab, die Kundenbindung im Segment der Individual- und Erlebnisreisen zu stärken. Das Unternehmen, das zur Dertour Group gehört, festigt damit seine Position als Anbieter maßgeschneiderter Fernreisen im deutschsprachigen Raum.

weiterlesen »

Hohe Reservierungslage in der Wiener Gastronomie über die Weihnachtsfeiertage

In der Wiener Gastronomie zeichnet sich für die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage eine positive Buchungslage ab. Laut einer aktuellen Erhebung der Wirtschaftskammer Wien planen immer mehr Haushalte, die traditionellen Familienfeiern in Wirtshäuser und Restaurants zu verlegen. Thomas Peschta, Obmann der Fachgruppe Gastronomie, berichtet, dass knapp die Hälfte der geöffneten Betriebe bereits jetzt sehr gut gebucht ist. Der Trend, die eigene Küche während der Feiertage ungenutzt zu lassen, sorgt bei den teilnehmenden Gastronomen für eine stabile Auslastung zum Jahresende. Die Umfragedaten belegen, dass etwa zwei Drittel der Wiener Gastronomiebetriebe an mindestens einem der Feiertage ihre Pforten öffnen. Während am Heiligen Abend etwa ein Fünftel der Lokale zur Verfügung steht, verzeichnet der Stephanitag mit über einem Drittel die höchste Dichte an geöffneten Betrieben. Neben klassischen Restaurants bieten auch zahlreiche Wiener Kaffeehäuser ihren Service an, um Gästen eine gesellschaftliche Alternative zum privaten Rahmen zu ermöglichen. Auch für Silvester und den Dreikönigstag planen jeweils rund 30 Prozent der Betreiber den regulären Betrieb ein. Hinter der Entscheidung zur Öffnung stehen vor allem betriebswirtschaftliche Überlegungen. Viele Gastronomen nutzen die Feiertage, um durch die gezielte Bewirtung der Gäste die Jahresbilanz zu stärken. Da ein Teil der Konkurrenzbetriebe die Zeit für Betriebsurlaube und den Abbau von Urlaubsansprüchen nutzt, erhöht sich die Rentabilität für die geöffneten Häuser trotz einer insgesamt niedrigeren Gästefrequenz im Vergleich zum restlichen Jahr. Die Branche reagiert damit flexibel auf die steigende Nachfrage nach professioneller Bewirtung während der winterlichen Festzeit.

weiterlesen »

Positive Zwischenbilanz für den Salzburger Christkindlmarkt und Ausblick auf Silvester

Die Händler und Gastronomen des Salzburger Christkindlmarktes blicken zur Hälfte der Laufzeit auf eine erfolgreiche Saison zurück. Besonders die stabilen Wetterverhältnisse der vergangenen Tage führten zu einer hohen Besucherfrequenz in der Salzburger Altstadt. Das Angebot auf dem Dom- und Residenzplatz wird durch den Eiszauber am Mozartplatz ergänzt, der als Eislauffläche bis Ende Januar 2026 betrieben wird. Der Markt verzeichnete bisher einen starken Zuspruch sowohl durch die lokale Bevölkerung als auch durch internationale Gäste, wobei die Mischung aus Handwerk und Kulinarik im Vordergrund stand. Ein wesentliches Element der diesjährigen Veranstaltung ist die akustische Gestaltung. Das Programm umfasst tägliche Darbietungen von Chören, Turmbläsern und Brauchtumsgruppen. Auch die Auftritte der Krampus- und Perchtenpassen prägten das Marktgeschehen der ersten Wochen. Nach dem 26. Dezember wandelt sich das Areal traditionell in einen Silvestermarkt um. In dieser Phase verlagert sich der Schwerpunkt auf ein umfangreiches Musikprogramm, das von klassischer Volksmusik bis hin zu modernen Rhythmen reicht und den Übergang in das neue Jahr einleitet. Für den Jahreswechsel haben die Organisatoren spezielle Programmpunkte angekündigt. Am Nachmittag des Silvestertages wird erstmals ein Kinderfeuerwerk unter dem Motto „Himmelsaquarelle“ veranstaltet, bei dem bunter Rauch zum Einsatz kommt. Musikalisch wird das alte Jahr unter anderem durch Konzerte der Lungau Big Band auf dem Kapitelplatz abgeschlossen. Pünktlich um Mitternacht erfolgt ein großes Feuerwerk über der Altstadt. Am Neujahrstag wird das Programm mit Walzertanzkursen und weiteren Live-Konzerten fortgesetzt. Sämtliche kulturellen Darbietungen rund um den Jahreswechsel sind für das Publikum kostenfrei zugänglich.

weiterlesen »

Air Baltic plant Kapazitätsausweitung für den Sommer 2026

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat eine umfangreiche Erweiterung ihres Streckennetzes für die Sommersaison 2026 angekündigt. Nach ersten Plänen im September 2025 wurden nun vier zusätzliche Verbindungen bestätigt, womit die Gesamtzahl der Neuerungen auf zehn Ziele und vier wiederaufgenommene Routen steigt. Diese Expansion führt zu einer deutlichen Erhöhung der Sitzplatzkapazitäten in allen drei baltischen Staaten. In Riga wächst das Angebot um 12 Prozent, was über 400.000 zusätzlichen Plätzen entspricht. Litauen verzeichnet mit einem Plus von 21 Prozent den stärksten relativen Zuwachs, während in Tallinn die Kapazität um 11 Prozent steigt. Ab Frühjahr 2026 ergänzen neue Direktverbindungen von Riga nach Warschau und Göteborg sowie von Vilnius nach Zürich und Chișinău das Portfolio. Diese Routen ergänzen die bereits zuvor kommunizierten Ziele wie Wien, Hamburg, Athen und Antalya. Neben den neuen Zielen reaktiviert die Fluggesellschaft Verbindungen von Riga nach Aberdeen, Belgrad und Jerewan sowie von Tallinn nach Oslo. Insgesamt wird Air Baltic im kommenden Sommer mehr als 110 Strecken bedienen, was einer Steigerung des Gesamtangebots um rund 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Zudem sollen auf 30 bestehenden Routen die Flugfrequenzen erhöht werden. Die technische Basis für diese Expansion bildet die Flotte aus 51 Airbus A220-300, die als eine der jüngsten in Europa gilt. Ein wesentlicher Teil der Strategie ist die Verbesserung der Konnektivität zwischen den baltischen Hauptstädten und dem restlichen europäischen Kontinent. Mantas Vrubliauskas, Vizepräsident für das Netzwerkmanagement, betont die Bedeutung der erhöhten Flexibilität für Passagiere durch das dichtere Flugnetz. Zudem treibt die Airline die Ausstattung ihrer Flugzeuge mit SpaceX Starlink

weiterlesen »

Führungswechsel im Vertrieb von Emirates Österreich

Bei der Fluggesellschaft Emirates in Österreich kommt es zum Jahreswechsel 2025/2026 zu einer personellen Neuausrichtung im Management. Anton Bily, der seit Juli 2010 als Sales Manager für die kommerziellen Aktivitäten auf dem österreichischen Markt verantwortlich zeichnete, tritt nach über 15 Jahren Betriebszugehörigkeit in den Ruhestand. In seine Amtszeit fielen wesentliche strategische Entwicklungen, darunter die erstmalige Stationierung des Airbus A380 auf der Strecke Wien-Dubai im Jahr 2016 sowie die jüngste Einführung der Premium Economy Class in der Vier-Klassen-Konfiguration der Boeing 777-Flotte. Die Nachfolge von Bily hat Alexandre Kunz angetreten, der die Position offiziell bereits am 17. November übernahm, um eine reibungslose Übergabe der Geschäfte zu gewährleisten. Kunz verfügt über internationale Erfahrung im Airline-Vertrieb und wird künftig die gesamte Verkaufssteuerung in Österreich leiten. Zu seinen Kernaufgaben gehört der Ausbau der bestehenden Kooperationen mit Reisebüros und Firmenkunden sowie die Erschließung neuer Marktsegmente. Das Wiener Team von Emirates, das unter der Leitung von Country Manager Elisabeth Zauner steht, setzt dabei auf eine Fortführung der engen Partnerschaften innerhalb der lokalen Tourismusbranche. Emirates operiert derzeit mit zwei täglichen Linienverbindungen zwischen Wien und dem Drehkreuz Dubai, wobei sowohl der Airbus A380 als auch die Boeing 777 zum Einsatz kommen. Der Standort Wien gilt für die Fluggesellschaft aus den Vereinigten Arabischen Emiraten als einer der wichtigsten Märkte in Zentraleuropa, insbesondere durch die hohe Nachfrage im Segment der Fernreisen nach Asien, Afrika und Australien. Der neue Sales Manager Alexandre Kunz kündigte an, innovative Vertriebsimpulse setzen zu wollen, um die Marktführerschaft im Premium-Segment ab Wien weiter zu festigen.

weiterlesen »