Z-ToGo

Weitere Artikel aus der Rubrik

Z-ToGo

Iberia eröffnet neue Nonstop-Verbindung von Madrid nach Orlando

Die spanische Fluggesellschaft Iberia hat am 26. Oktober 2025 ihren neuen Nonstop-Flugdienst zwischen Madrid und Orlando in Florida aufgenommen. Die Verbindung macht Iberia zur einzigen Airline, die Direktflüge zwischen Spanien und der bekannten US-Stadt anbietet. Der Erstflug vom Adolfo Suárez Madrid-Barajas Airport (MAD) startete mit 272 Passagieren an Bord in Richtung Orlando International Airport (MCO). Die Strecke wird während der gesamten Wintersaison 2025/2026 viermal wöchentlich bedient, jeweils montags, mittwochs, freitags und sonntags. Zum Einsatz kommen Flugzeuge des Typs Airbus A330 mit 254 Sitzen, die in den Klassen Business, Premium Economy und Economy konfiguriert sind. Insgesamt stellt Iberia in dieser Wintersaison über 46.000 Sitzplätze auf der neuen Route zur Verfügung. Mit der neuen Verbindung wird die Rolle Madrids als wichtiges transatlantisches Drehkreuz weiter gestärkt. Orlando ist weltweit bekannt als Standort des Walt Disney World Resorts, gewinnt aber auch zunehmend an Bedeutung im Geschäftsreiseverkehr. Das Orange County Convention Center in Orlando ist ein wichtiger MICE-Standort (Meetings, Incentives, Conventions, Exhibitions) und veranstaltet jährlich Hunderte von internationalen Events. Die neue Direktverbindung von Iberia bedient somit sowohl den stark frequentierten Freizeitmarkt als auch den wachsenden Geschäftstourismus. Die Aufnahme von Orlando in das Streckennetz ist Teil der Wachstumsstrategie von Iberia in den USA. Die Fluggesellschaft bedient nun insgesamt zehn US-Ziele, darunter Metropolen wie New York, Miami, Boston und Los Angeles. Im Jahr 2025 bietet Iberia damit nahezu zwei Millionen Sitzplätze und rund 150 wöchentliche Flüge zwischen Spanien und den Vereinigten Staaten an und festigt ihre Position als führende Verbindung zwischen Südeuropa und Nordamerika.

weiterlesen »

Magie der Metropole: Zagreb entfaltet sich zwischen Märkten, Musik und verborgenen Höfen

Die kroatische Hauptstadt Zagreb präsentiert sich als eine europäische Metropole von besonderem Reiz, die eine faszinierende Verbindung aus reicher Geschichte, tief verwurzelter Kultur und pulsierendem modernem Leben eingeht. Fernab der bekannten Küstenattraktionen des Landes hat sich Zagreb als ein eigenständiges urbanes Juwel etabliert, dessen einzigartiger Charme sich in lebendigen Alltagsritualen und hochkarätigen Kulturevents entfaltet. Die Stadtführung setzt auf die gezielte Inszenierung der städtischen Atmosphäre und Architektur, um sowohl Einheimische als auch internationale Besucher zu begeistern. Von den frühen Morgenstunden auf den Märkten bis zu den späten Sommernächten auf den Plätzen, an denen die klassische Musik erklingt, bietet Zagreb eine Dichte an Erlebnissen, die das Lebensgefühl der Region authentisch widerspiegeln. Im Zentrum der Zagreber Identität steht das bewusste Zelebrieren des öffentlichen Raumes, wo Begegnung, Kunst und Kulinarik nahtlos ineinander übergehen. Die sorgfältige Pflege der Tradition, gepaart mit einer offenen Haltung gegenüber zeitgenössischer Kunst und Performance, macht die Stadt zu einem kulturellen Anziehungspunkt in Zentraleuropa. Dolac: Der pulsierende Mittelpunkt des Alltags Der Dolac Markt ist unbestritten das emotionale und kulinarische Herz Zagrebs, ein Ort von immenser historischer Bedeutung und ungebrochener Alltagsrelevanz. Seit über 80 Jahren, in unmittelbarer Nähe zur majestätischen Zagreber Kathedrale, versorgt dieser Freiluftmarkt die Stadt mit frischen Produkten. Die ikonischen, leuchtend roten Sonnenschirme, die den Markt überdachen, sind zu einem visuellen Markenzeichen der Metropole geworden und bieten nicht nur Schutz, sondern auch eine farbenprächtige Kulisse für das tägliche Treiben. Der Markt gliedert sich traditionell in einen oberen Teil, den Bauernmarkt, und einen unteren, überdachten Teil, wo unter anderem Fisch und

weiterlesen »

Icelandair startet erstmals Nonstop-Flüge von Miami nach Reykjavik

Die isländische Fluggesellschaft Icelandair hat am 26. Oktober 2025 ihren ersten Linienflug vom Miami International Airport (MIA) nach Reykjavik aufgenommen. Die neue Verbindung, die dreimal wöchentlich an Sonntagen, Mittwochen und Freitagen angeboten wird, soll bis zum 3. Mai 2026 im Flugplan verbleiben. Miami wird damit zur 19. Destination von Icelandair in Nordamerika und unterstreicht die Expansionsstrategie der Airline im transatlantischen Verkehr. Zum Einsatz auf der knapp achtstündigen Flugstrecke kommen Maschinen des Typs Airbus A321LR, welche die Langstreckenflotte des Unternehmens sukzessive modernisieren und die ältere Boeing 757-Flotte ersetzen. Durch die Aufnahme der Strecke ist MIA nun der einzige Flughafen in Florida mit direkten Verbindungen zu allen fünf skandinavischen souveränen Staaten. Reykjavik selbst erweitert das europäische Streckennetz des Miami International Airport auf insgesamt 18 Ziele. Bogi Nils Bogason, CEO von Icelandair, hob hervor, dass der Airbus A321LR es der Fluggesellschaft ermöglicht, neue Ziele wie Miami zu erschließen. Die geografische Lage Islands dient dabei als strategischer Knotenpunkt, der Floridas Passagieren bequeme One-Stop-Verbindungen zu insgesamt 38 Zielen in Europa über Island bietet. Miami-Dade County Mayor Daniella Levine Cava begrüßte die neue Route als wichtigen Beitrag zur Stärkung der globalen Konnektivität Südfloridas. Die neue Miami-Route festigt die Rolle Islands als zentrale Drehscheibe zwischen Europa und Nordamerika. Die Fluggesellschaft verfolgt das Ziel, über 60 Destinationen weltweit zu bedienen. Mit der schrittweisen Integration der Airbus A321LR und der angekündigten A321XLR ab 2029 setzt Icelandair auf eine moderne Flottenstrategie, um das nordamerikanische Streckennetz weiter zu verdichten.

weiterlesen »

Lufthansa Group führt neue Plattform zur Speisenauswahl ein

Die Lufthansa Group bündelt das Speisen- und Getränkeangebot ihrer Fluggesellschaften Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines in der neuen digitalen Plattform „Culinary Journey“. Passagiere erhalten dadurch eine zentrale Übersicht aller verfügbaren Mahlzeiten und Snacks entlang ihrer gesamten Flugreise, was die Vorbestellung und die Konsistenz des Angebots verbessern soll, insbesondere bei Umsteigeverbindungen. Das neue Tool ist über die App und die Websites der Airlines sowie per Informationsmail vor dem Abflug erreichbar. Es stellt jedem Reisenden basierend auf der Buchung automatisch die passende kulinarische Auswahl zur Verfügung – von der Economy Class auf der Kurzstrecke bis zur First Class auf Langstreckenflügen. Diese konsistente Erfahrung gilt auch, wenn Fluggäste während einer Reise mit mehreren Airlines der Gruppe, beispielsweise von Wien über Frankfurt nach New York, fliegen. Ein zentraler Vorteil der „Culinary Journey“ ist die garantierte Verfügbarkeit des gewünschten Gerichts durch die Vorbestellung. Auf Langstreckenflügen haben Kunden nun die Möglichkeit, aus einem erweiterten Angebot von bis zu neun Hauptgerichten zu wählen, darunter auch exklusive Kreationen, die nur für Vorbesteller verfügbar sind. Auf kürzeren Flügen profitieren Passagiere von einem Rabatt von zehn Prozent auf das Buy-on-Board-Sortiment wie Sandwiches, Salate oder Kuchen, wenn sie diese vorab bestellen. Die Einführung der „Culinary Journey“ verfolgt auch das Ziel, das Premiumerlebnis der Airline-Gruppe in allen Reiseklassen zu stärken. Konzernweit soll das umfassende Angebot für die Kunden dadurch konsistenter und besser erlebbar werden, wie Caroline Drischel, Senior Vice President Customer Journey des Konzerns, erklärte. Eine integrierte Feedbackfunktion ermöglicht zudem, Kundenmeinungen direkt in die weitere Entwicklung des Services einfließen zu lassen.

weiterlesen »

Wizz Air kehrt nach Köln/Bonn zurück und eröffnet mehrere Osteuropa-Strecken

Die Fluggesellschaft Wizz Air hat mit dem Beginn des Winterflugplans am Sonntag, den 26. Oktober, ihren Flugbetrieb am Köln Bonn Airport wieder aufgenommen. Zum Auftakt wurde die Verbindung in die rumänische Hauptstadt Bukarest neu in das Programm aufgenommen, die künftig bis zu viermal wöchentlich bedient wird. Damit stärkt der Flughafen Köln/Bonn die Anbindung an den osteuropäischen Markt. Die Expansion von Wizz Air am rheinischen Standort wird in den kommenden Wochen fortgesetzt. Bereits ab Dezember erweitert die Airline das Streckennetz um drei zusätzliche Ziele: Tuzla in Bosnien-Herzegowina, Skopje in Nordmazedonien und Tirana in Albanien. Die neuen Routen starten ab dem 12. Dezember (Tuzla, bis zu dreimal wöchentlich), dem 15. Dezember (Skopje, viermal wöchentlich) und dem 16. Dezember (Tirana, dreimal wöchentlich). Seitens des Flughafens wird die Rückkehr und der Ausbau des Angebots durch Wizz Air positiv bewertet. Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, hob hervor, dass die neuen Ziele das Streckennetz bereichern und den Passagieren zusätzliche Reisemöglichkeiten in den wichtigen Zielmarkt Osteuropa eröffnen. Die Verbindung nach Bukarest wird von Wizz Air dabei insbesondere als wichtig für die in Deutschland lebende rumänische Gemeinschaft angesehen. Der Fokus auf Südosteuropa wird im kommenden Sommerflugplan weiter geschärft. Wizz Air hat bereits angekündigt, ab dem 2. Juni eine Verbindung in die montenegrinische Hauptstadt Podgorica aufzunehmen. Diese Strecke, die viermal wöchentlich bedient wird, stellt die erste Direktverbindung vom Köln Bonn Airport in dieses osteuropäische Land dar und vervollständigt die Aufnahme von insgesamt fünf neuen Routen.

weiterlesen »

Ringen um die Anbindung: Flughafen Linz kämpft nach AUA-Abzug und mit Rettungsplänen gegen die Krise

Der Flughafen Linz befindet sich in einer akuten Existenzkrise. Am vergangenen Samstag hob der letzte Flug der Austrian Airlines (AUA) in Richtung Frankfurt ab, womit die seit 59 Jahren bestehende, strategisch wichtige Verbindung zum internationalen Drehkreuz eingestellt wurde. Dieser Schritt der AUA, der mit sinkenden Passagierzahlen und massiven Verlusten begründet wird, verschärft die schwierige Lage des zu je 50 Prozent in Besitz der Stadt Linz und des Landes Oberösterreich stehenden Regionalflughafens. Der Airport schreibt seit fünf Jahren rote Zahlen, die Rücklagen sind weitgehend aufgebraucht. Die Passagierzahlen lagen im Jahr 2024 bei nur rund 180.000, was eine deutliche Abnahme im Vergleich zu den 436.018 Fluggästen des Jahres 2019 darstellt. Vor diesem Hintergrund wird ein umfassender Rettungsplan diskutiert, der zwei zentrale Säulen umfasst: zum einen die Wiederbelebung der Frankfurt-Verbindung durch eine öffentliche Ausschreibung mit möglicher Anschubfinanzierung und zum anderen ein Teilprivatisierungsmodell durch ein regionales Unternehmerkonsortium. Beide Ansätze sind jedoch unmittelbar vom EU-Beihilfenrecht betroffen, was die Entscheidungsfindung verlangsamt und die Unsicherheit erhöht. Die kritische Bedeutung des Drehkreuzes Frankfurt Die Einstellung der Frankfurt-Route durch die AUA ist für den Linzer Flughafen ein schwerwiegender Schlag. Die Verbindung diente als essenzielles Tor zur Welt, da sie Reisenden aus Oberösterreich den Zugang zum globalen Streckennetz des Drehkreuzes Frankfurt ermöglichte. Der Verlust dieser sogenannten Hub-Anbindung verschlechtert die Attraktivität des Flughafens für Geschäftsreisende und internationale Verbindungen erheblich. Die AUA begründete den Abzug der Flugverbindung mit einer stark rückläufigen Auslastung, die zu massiven betriebswirtschaftlichen Verlusten geführt habe. Der letzte Flug landete mit lediglich 21 Passagieren in Linz. Das Land Oberösterreich

weiterlesen »

„Milch x Honig“-Festival in Wiener Neustadt startet in die dritte Saison

Das „Milch x Honig“-Festival in Wiener Neustadt beginnt am Donnerstag, den 30. Oktober, seine dritte Ausgabe. Bis zum 14. November bietet die Veranstaltung in den Kasematten sechs Abende mit neuartigen Konzertformaten, die klassische Musik mit unterschiedlichen Kunstformen verknüpfen. Kuratiert wird das Festival vom Klarinettisten Christoph Zimper. Der Auftakt erfolgt am 30. Oktober mit „Mendelssohn As I Know Him Featuring Anna Mabo“. Dabei wird Felix Mendelssohn Bartholdys Streichoktett in Es-Dur op. 20 mit Songs der österreichischen Liedermacherin und Theaterregisseurin Anna Mabo kombiniert. Ein weiteres Highlight ist am darauffolgenden Tag Igor Strawinskys Ballettmusik „Der Feuervogel“, die vom Freestyle Orchestra in Verbindung mit Zirkusakrobatik interpretiert wird. Cellisten und Geiger spielen dabei in akrobatischer Manier in luftiger Höhe und erzählen eine Geschichte von Widerstand und Erneuerung. In der zweiten Festivalwoche stehen weitere interdisziplinäre Formate auf dem Programm. So vereint die meditative Reise „Kirtan – oder die Magie der Geschichten“ am 7. November das kulturelle Erbe Indiens, Brasiliens und Österreichs und beinhaltet musikalische Interaktion mit dem Publikum. Am 8. November können Besucher sich im Rahmen von „Austria Has Got Talent“ frei durch die Kasematten bewegen und neun junge Ensembles mit musikalischen Kostproben erleben. Das Finale am 14. November bildet der „Persian Ecstatic Dance“, ein grenzenloser Tanz, der von iranischen Musikerinnen begleitet wird. Ein weiteres innovatives Format ist die Neuinterpretation von Sergej Prokofjews „Peter und der Wolf 2.0“ am 13. November, bei der das White Lake Collective und die Sandkünstlerin Anna Vidyaykina Musik, Kunst und Erzählung in einer neuen Dimension verbinden. Die historische Location der Kasematten

weiterlesen »

Lufthansa fokussiert Langstrecke und dünnt innerdeutsches Netz aus

Die Lufthansa Group hat ihren Sommerflugplan 2026 vorgestellt, der eine klare Verschiebung des Fokus auf profitable Langstreckenverbindungen und eine deutliche Reduzierung des innerdeutschen Zubringernetzes zeigt. Über die Drehkreuze in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Belgien und Italien sind demnach über 14.000 wöchentliche Verbindungen zu 330 Destinationen in rund 100 Ländern geplant. Trotz des breiten Gesamtangebots wird der Heimatmarkt Deutschland stark von Streichungen betroffen sein. Der Konzern verdichtet die Frequenzen auf interkontinentalen Routen, die sich als besonders lukrativ erwiesen haben. Ab Frankfurt werden beispielsweise St. Louis, Rio de Janeiro und Kapstadt fünfmal pro Woche bedient, während Raleigh/Durham, Washington und Nairobi sogar täglich angeflogen werden. Neu im Flugplan ab Frankfurt ist das norwegische Trondheim mit vier wöchentlichen Verbindungen, um der anhaltend hohen Nachfrage nach skandinavischen Zielen gerecht zu werden. Auch am Drehkreuz München werden die im Winter 2025/26 eingeführten Langstrecken nach Sao Paulo und Johannesburg in den Sommer verlängert, wobei moderne Airbus A350-900 eingesetzt werden. Die Konzerntochter Swiss verstärkt ihr Europanetz mit Posen und Rijeka und weitet die Flüge nach Tokio aus. Austrian Airlines setzt ebenfalls auf nördliche Ziele wie Westerland, Edinburgh und die Lofoten. Parallel zur Expansion auf der Langstrecke setzt Lufthansa den angekündigten Rückbau des innerdeutschen Flugnetzes konsequent um. Mehr als 50 Frequenzen auf Zubringerstrecken werden ab Sommer 2026 gestrichen, betroffen sind Verbindungen zwischen München und Köln, Düsseldorf sowie Berlin oder zwischen Frankfurt und Leipzig oder Nürnberg. Dies ist eine direkte Reaktion auf die anhaltend hohe Kostenbelastung für Flüge in und ab Deutschland, die in den vergangenen Jahren, unter anderem durch

weiterlesen »

Technologiekonferenz am Flughafen Wien: „New Technologies Summit 2025“ gestartet

Unter dem Motto „Zukunft erleben, Innovation gestalten“ hat am 3. und 4. November 2025 im Vienna Airport Conference & Innovation Center am Flughafen Wien der „New Technologies Summit 2025“ begonnen. Die zweitägige Fachkonferenz, die als Weiterentwicklung der Veranstaltungsreihe „Expedition KI“ konzipiert ist, widmet sich den aktuellen Entwicklungen in Schlüsselbereichen wie Künstliche Intelligenz (KI), autonome Systeme, Virtual und Augmented Reality sowie Robotik. Die Konferenz zielt darauf ab, praxisnahe Anwendungen zu präsentieren und den Austausch zwischen Wirtschaft, Forschung und Politik zu fördern. Eröffnet wurde der Summit von Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll und Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Staatssekretär Pröll betonte, dass die Veranstaltung die klügsten Köpfe zusammenbringe, um den Mehrwert digitaler Innovation für Unternehmen und Bürger aufzuzeigen. Julian Jäger hob hervor, dass Innovation am Flughafen Wien gelebte Realität sei und der Summit ein wichtiger Impulsgeber zur frühzeitigen Erkennung neuer Trends sei. Der Summit bringt führende Unternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen aus dem gesamten DACH-Raum zusammen, darunter bekannte Akteure wie IBM, EY, ÖBB, Asfinag, AIT und die Österreichische Post. Der Veranstaltungsort selbst, das Vienna Airport Conference & Innovation Center, bietet über 2.600 Quadratmeter Eventfläche und dient als Plattform für Wissensaustausch, Inspiration und Zusammenarbeit. Der „New Technologies Summit 2025“ bietet ein vielfältiges Programm aus Keynotes, Podiumsdiskussionen und interaktiven Workshops, die den Teilnehmern praxisnahe Einblicke in technologische Innovationen und Strategien geben sollen. Die Konferenz bekräftigt die wachsende Rolle des Flughafens Wien als Standort für technologische Entwicklung und als wichtiger Treffpunkt für die Digitalisierungsbranche der DACH-Region.

weiterlesen »

Juristisches Ende eines Finanzdramas: Deutsche Bahn trägt die Milliardenlast von Stuttgart 21 allein

Die Deutsche Bahn AG hat im jahrelangen Rechtsstreit um die dramatisch gestiegenen Kosten des Großprojekts Stuttgart 21 eine endgültige Niederlage eingestanden und wird die resultierenden Milliardenlasten alleine tragen müssen. Nach der Abweisung ihres Antrags auf Zulassung einer Berufung durch den Verwaltungsgerichtshof (VGh) Baden-Württemberg im August hat der Konzern nun auf weitere Rechtsmittel verzichtet. Damit ist das Urteil rechtskräftig, das feststellt, dass sich die Projektpartner – das Land Baden-Württemberg, die Landeshauptstadt Stuttgart, der Verband Region Stuttgart und der Flughafen Stuttgart – nicht an den Mehrkosten beteiligen müssen. Die Bahn sieht sich nun mit Mehrkosten von mindestens 6,5 Milliarden Euro konfrontiert, die über den im Finanzierungsvertrag von 2009 festgelegten Rahmen hinausgehen. Das Eisenbahninfrastrukturvorhaben, dessen geschätzte Gesamtkosten sich aktuell auf gut 11 Milliarden Euro zuzüglich eines Puffers von 500 Millionen Euro belaufen, wird damit für die Deutsche Bahn zu einer erheblichen finanziellen Belastung. Die ursprüngliche Kostenobergrenze, die im Vertrag von 2009 geregelt wurde, lag bei lediglich gut 4,5 Milliarden Euro. Die Differenz, die aus jahrelangen Bauverzögerungen, gestiegenen Baupreisen und komplexen geologischen Herausforderungen resultiert, muss nun die Bahn als Bauherrin stemmen. Olaf Drescher, der Vorsitzende der Geschäftsführung der DB Projekt Stuttgart-Ulm GmbH, erklärte mit dem Verzicht auf Rechtsmittel das Kapitel für juristisch geschlossen. Chronologie einer Kostenexplosion Die Historie von Stuttgart 21 ist eine Abfolge von stetig steigenden Kosten. Die ursprüngliche Kostenschätzung in den frühen Planungsphasen des Projekts lag noch deutlich unter der Milliardengrenze von 4,5 Milliarden Euro. Der maßgebliche Finanzierungsvertrag aus dem Jahr 2009 legte dann die Verteilung der Kosten bis zu einer Höhe

weiterlesen »