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Air France nimmt Las Vegas als neues Langstreckenziel in den Flugplan auf

Air France hat das erste neue Ziel für ihren Sommerflugplan 2026 bekannt gegeben: Ab dem 15. April 2026 wird die Fluggesellschaft eine direkte Flugverbindung zwischen Paris-Charles de Gaulle (CDG) und Las Vegas (Nevada) anbieten. Die Strecke soll dreimal wöchentlich, jeweils montags, mittwochs und samstags, bedient werden und kommt der steigenden Nachfrage nach Reisen in die weltbekannte Unterhaltungsmetropole entgegen. Zum Einsatz auf der neuen Langstreckenverbindung kommen Flugzeuge des Typs Airbus A350-900. Die Flüge starten in Paris um 13:40 Uhr und erreichen Las Vegas um 15:35 Uhr Ortszeit. Der Rückflug erfolgt um 17:50 Uhr mit Ankunft in Paris am Folgetag um 13:05 Uhr. Las Vegas wird damit das 19. Ziel von Air France in den Vereinigten Staaten und die 26. Destination in ganz Nordamerika, womit die Fluggesellschaft ihr transatlantisches Streckennetz signifikant ausbaut. Die französische Hauptstadt ist für Las Vegas ein wichtiger europäischer Quellmarkt. Die Stadt in der Mojave-Wüste Nevadas zieht Besucher nicht nur wegen ihrer Casino-Resorts und Shows an, sondern dient auch als idealer Ausgangspunkt für Touren zu Naturwundern wie dem Grand Canyon oder dem Death Valley. Las Vegas wird innerhalb der Air France-KLM Group bereits ganzjährig von der niederländischen Schwestergesellschaft KLM mit bis zu sieben wöchentlichen Flügen ab Amsterdam-Schiphol angeflogen. Die Aufnahme von Las Vegas in den Flugplan ist Teil der strategischen Expansion von Air France auf dem nordamerikanischen Kontinent, wo der Carrier bereits eine breite Palette an Großstädten in den USA, Kanada und Mexiko bedient. Die neue Verbindung ab Paris-CDG bietet Passagieren aus dem europäischen Netzwerk der Fluggesellschaft zusätzliche Anschlussmöglichkeiten

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Air France eröffnet neue Business Lounge am Flughafen Chicago-O’Hare

Air France hat am 17. Oktober 2025 ihre neue Lounge am Chicago O’Hare International Airport eröffnet. Die neue Einrichtung in Terminal 5 ist die erste eigene Lounge der Fluggesellschaft in Chicago und soll Business- und Flying Blue Elite Plus-Kunden von Air France sowie berechtigten KLM-Reisenden vor dem Abflug einen Moment der Ruhe und Eleganz im französischen Stil bieten. Die in Zusammenarbeit mit dem Global Lounge Network betriebene Lounge erstreckt sich über knapp 470 Quadratmeter und bietet 105 Sitzplätze. Die Gestaltung, an der Air France-Teams gemeinsam mit der Agentur SGK Brandimage beteiligt waren, spiegelt das Markenimage der Airline wider. Mit großzügigen Erkerfenstern bietet der Raum viel Tageslicht und einen Blick auf die Start- und Landebahnen. Das Design greift die charakteristischen Farben von Air France – Blautöne, leuchtendes Weiß und Rot – auf und zitiert die Tradition der Fluggesellschaft durch die Verwendung des geflügelten Seepferdchens und historischer Plakate. Ein besonderer Fokus liegt auf der französischen Küche. Im Catering-Bereich, der über knapp vierzig Sitzplätze und einen Gemeinschaftstisch verfügt, wird täglich wechselnd ein kulinarisches Angebot präsentiert, das warme und kalte, herzhafte und süße Speisen, inklusive vegetarischer Optionen, umfasst. Beispiele hierfür sind Boeuf Bourguignon oder Schokoladenmousse. Der Barbereich ist im Stil großer Pariser Hotels gehalten und bietet eine Auswahl an Champagner, französischen Weinen und Spirituosen, teils zur Selbstbedienung oder mit Barkeeper-Service. Die Lounge ist für entspanntes Reisen konzipiert und bietet neben verschiedenen Sitzgelegenheiten zum Arbeiten und Entspannen auch private Rückzugsbereiche mit Blick auf die Rollbahnen. Für Flying Blue Ultimate-Kunden steht zudem ein eigener, exklusiver Bereich

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Delta: B737-900ER erleidet Triebwerksausfall beim Start

In den Abendstunden des 23. Oktober 2025 ereignete sich am Minneapolis-St. Paul International Airport ein Vorfall, der die sofortige Reaktion der Flugbesatzung erforderte. Ein Boeing 737-900ER der Delta Air Lines mit 187 Personen an Bord musste einen Startabbruch bei hoher Geschwindigkeit durchführen, nachdem ein Triebwerksausfall am Triebwerk Nummer 2 (rechts) signalisiert worden war. Der Vorfall, der sich während des Startlaufs auf Rollbahn 30L ereignete, führte zur sofortigen Erdung des betroffenen Flugzeugs und zu einer Verzögerung von über zweieinhalb Stunden für die Passagiere, die auf einen Ersatzjet umsteigen mussten. Der Startabbruch bei einer Geschwindigkeit von 135 Knoten (etwa 250 km/h) gilt als ein kritischer Manöver, das höchste Präzision und schnelle Entscheidungsfindung der Piloten erfordert. Während der Zwischenfall glücklicherweise ohne Verletzte und nur mit minimalem zusätzlichem Schaden am Flugzeug endete, lenkt er den Blick auf die Betriebssicherheit der weit verbreiteten 737ng-Flotte und die Zuverlässigkeit des Triebwerkstyps CFM56-7B. Die nachfolgende Untersuchung wird sich auf die Wartungsverfahren von Delta Air Lines und die technische Historie des Flugzeugs konzentrieren, um die genaue Ursache des Triebwerksversagens zu ermitteln und Lehren für die gesamte Branche zu ziehen. Dramatische Sekunden auf der Startbahn Der Flug DL1661 sollte planmäßig um 15:50 Uhr vom Minneapolis-St. Paul International Airport (msp) nach Portland International Airport (pdx) abheben. Die beteiligte Boeing 737-900ER, registriert unter der Kennung n829dn, rollte pünktlich zur Rollbahn 30L. Während die Piloten den Startlauf begannen und das Flugzeug signifikant beschleunigten, trat eine Fehlfunktion am rechten Triebwerk auf. Die genaue Art des Triebwerksproblems ist Gegenstand der laufenden Untersuchung, doch die Indikatoren

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Zentralflughafen CPK in Polen schreibt Tunnel- und Bahnhofsbau aus

Der Centralny Port Komunikacyjny (CPK), ein in Zentralpolen entstehender multimodaler Verkehrsknotenpunkt, hat eine große Ausschreibung für die Planung und den Bau eines sechs Kilometer langen Eisenbahntunnels und des zentralen Bahnhofs unter dem künftigen Flughafen veröffentlicht. Die unterirdischen Bauwerke stellen Kernelemente des CPK-Projekts dar und sind für die strategische Anbindung des Flughafens an das polnische Hochgeschwindigkeitsnetz vorgesehen. Interessenten können ihre Bewerbungen für das Verfahren des wettbewerblichen Dialogs bis zum 12. Dezember 2025 einreichen. Die Auftragsvergabe, die in zwei Hauptlose für den östlichen, mittleren und westlichen Tunnelabschnitt sowie den Bahnhof unterteilt ist, wird für das erste Quartal 2027 erwartet. Die Fertigstellung des Komplexes ist für das Jahr 2031 geplant. Nach Angaben des CPK und des zuständigen stellvertretenden Infrastrukturministers, Maciej Lasek, sucht man gezielt nach Auftragnehmern mit nachgewiesener Erfahrung bei großen Infrastrukturprojekten. Der rund sechs Kilometer lange Tunnel wird mit einem Volumen von 3,5 Millionen Kubikmetern eines der größten Bauwerke seiner Art in Polen sein. Er wird die Hochgeschwindigkeitsstrecke Nr. 85 aufnehmen, die Warschau im Osten und Łódź im Westen verbindet, und damit einen integralen Bestandteil der sogenannten „Y“-Linie bilden. Der Bahnhof wird dabei vollständig in das Terminal integriert und soll schnelle sowie bequeme Umsteigemöglichkeiten zwischen Bahn und Flugzeug gewährleisten, wie Dr. Filip Czernicki, CEO des CPK, betonte. Die Angebote werden anhand verschiedener Kriterien, darunter Preis, Methodik und Garantiebedingungen, bewertet. Die Eröffnung des Bahnhofs und des Tunnels entlang der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Warschau und Łódź wird aktuell für Ende 2032 angestrebt. Die übrigen Abschnitte des nationalen Hochgeschwindigkeitsnetzes in Richtung Breslau und Posen sollen bis

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Kommentar: Das schleichende Ende des Wiener Billig-Booms

Die Billigfluggesellschaft Ryanair hat angekündigt, dass man die Präsenz auf dem Flughafen Wien-Schwechat weiter zurückfahren wird. Nachdem in der laufenden Winterperiode 2025/26 bereits drei Maschinen abgezogen wurden, sollen im Sommer 2026 zwei weitere folgen. Als Begründung gibt man hohe Standortkosten sowie die österreichische Flugticketabgabe an. Nach dem Kollaps der Air-Berlin-Group, der auch Niki angehörte, trat in Wien ein regelrechter Lowcost-Boom ein. Ryanair/Lauda, Level und Wizz Air lieferten sich einen harten Konkurrenzkampf, der teilweise im einstelligen Eurobereich ausgetragen wurde. Darauf hatten andere Anbieter, beispielsweise Eurowings und Easyjet, irgendwann keine Lust mehr und zogen sich zurück. Der orangefarbene Lowcoster war einige Zeit komplett abwesend und Eurowings konzentrierte sich auf den Deutschland-Österreich-Verkehr. Die IAG wählte für ihre hochdefizitäre Österreich-Tochter einen ganz anderen Weg, denn im Zuge der Corona-Pandemie „entsorgte“ man diese über ein Konkursverfahren. Wizz Air und Ryanair meinten weiterhin Strecken doppeln zu müssen und sich einen teuren Preiskampf liefern zu müssen. Betrachtet man die Beförderungsleistung, so hatten die Iren eindeutig die Nase vorn. Der pinkfarbene Konkurrent begann die direkte Konfrontation mit Ryanair zu vermeiden und baute das Streckennetz schleichend um. Im September 2025 folgte dann der Paukenschlag, denn die Schließung der Basis Wien und die Einstellung aller Routen wurden angekündigt. Wizz Air begründete diesen Schritt mit hohen Gebühren am Flughafen Wien sowie eben der österreichischen Flugticketabgabe. Parallel beginnt man damit im slowakischen Bratislava die Basis, die erst im Sommer 2025 eröffnet wurde, stark auszubauen. Die neue Liebe für Bratislava Zahlreiche Routen, die nun ab Bratislava angeboten werden sollen, hatte man bereits ab

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Großbritannien besiegelt Eurofighter-Verkauf an die Türkei: Ein Rüstungsgeschäft mit geopolitischer Tragweite

Inmitten anhaltender politischer Kontroversen und innenpolitischer Spannungen in der Türkei haben Großbritannien und die Türkei ein umfassendes Rüstungsabkommen über den Verkauf von Eurofighter Typhoon-Kampfjets unterzeichnet. Das Geschäft, dessen Volumen auf bis zu acht Milliarden Pfund (über neun Milliarden Euro) geschätzt wird, sieht die Lieferung von 20 in Großbritannien endmontierten Kampfflugzeugen an die türkische Luftwaffe vor. Die Unterzeichnung der Erklärung durch den britischen Premierminister Keir Starmer und den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan in Ankara markiert den Abschluss langwieriger Verhandlungen, die maßgeblich durch die Exportrestriktionen Deutschlands verzögert wurden. Der Deal hat eine immense geopolitische und militärpolitische Bedeutung. Aus Sicht Londons trägt die Lieferung der hochentwickelten Eurofighter zur Stärkung des Abschreckungspotenzials der nato bei, zu der beide Länder gehören. Gleichzeitig ist das Milliardengeschäft für Großbritannien von hoher wirtschaftlicher Relevanz, da es die Sicherung von 20.000 Arbeitsplätzen in der britischen Rüstungsindustrie verspricht. Für die Türkei dient der Kauf als Übergangslösung zur Modernisierung ihrer Luftstreitkräfte, bis der im Inland entwickelte Kampfjet Kaan voraussichtlich ab 2030 einsatzbereit ist. Der Abschluss des Abkommens stieß jedoch auf deutliche Kritik von Menschenrechtsorganisationen, die das Vorgehen Londons angesichts der innenpolitischen Entwicklungen in der Türkei, insbesondere des erneuten Haftbefehls gegen den Oppositionsführer Ekrem İmamoğlu, verurteilen. Überwindung der deutschen Exportblockade Das europäische Gemeinschaftsprojekt Eurofighter Typhoon wird von einem Konsortium aus Deutschland, Großbritannien, Spanien und Italien verantwortet. Der Export der Kampfflugzeuge erfordert daher grundsätzlich die Zustimmung aller Partnerländer. Über lange Zeit hinweg hatte Deutschland den Verkauf der Jets an die Türkei, einem nato-Partner, blockiert. Als Hauptgrund für die Blockade wurden die Menschenrechtslage

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Flugbetrieb eingestellt: Britische Regionalfluglinie Eastern Airways am Ende

Die britische Regionalfluggesellschaft Eastern Airways hat den Betrieb eingestellt und die Bestellung eines Insolvenzverwalters beantragt. Das Unternehmen aus Humberside, das seit 28 Jahren am Markt tätig war, hat sämtliche Flüge annulliert. Die britische Zivilluftfahrtbehörde (CAA) forderte Passagiere auf, nicht mehr zu den Flughäfen anzureisen, da die Flugzeuge bereits an die Leasinggeber zurückgegeben wurden. Der Schritt, einen Insolvenzverwalter zu bestellen, gewährt Eastern Airways einen temporären Gläubigerschutz von zehn Geschäftstagen, um Alternativen zur Liquidation zu suchen. Eine Wiederaufnahme des Flugbetriebs wird jedoch als unwahrscheinlich angesehen. Die Fluglinie bediente zuletzt nur vier Linienrouten, darunter die Strecken von Aberdeen nach Teesside, Humberside und Wick, sowie die Verbindung London Gatwick–Newquay. Letztere Routen wurden als öffentliche Dienstleistungsverpflichtung (PSO) von der schottischen Regierung bzw. dem Cornwall Council subventioniert. Die zuständigen Behörden suchen nun dringend nach Ersatzanbietern für diese essenziellen Strecken. Als ein wesentlicher Faktor für das Scheitern von Eastern Airways, das ursprünglich 1997 für die Nordsee-Ölindustrie gegründet wurde, gilt der gescheiterte Vertrag mit KLM. Die Regionalfluglinie hatte zuvor hohe Investitionen in Flugzeuge und Personal getätigt, um den Vertrag zu erfüllen, der jedoch im Oktober 2025 von KLM beendet wurde. Analysten zufolge traf die Nichterneuerung des Wet-Lease-Abkommens mit KLM, bei dem Eastern Airways Embraer-Flugzeuge für die niederländische Airline auf Strecken von Amsterdam zu verschiedenen britischen Zielen betrieb, die Airline in einer finanziell kritischen Phase. Das Aus von Eastern Airways ist ein weiterer schwerer Schlag für den britischen Regionalflugverkehr, nachdem in den vergangenen Jahren bereits andere Regionalanbieter wie BMI Regional und Flybe den Betrieb einstellen mussten. Betroffene Passagiere und

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Boeing: Über 3.200 Mitarbeiter lehnen jüngstes Vertragsangebot ab und verlängern den Streik

Ein zentraler Arbeitskampf in der US-amerikanischen Rüstungs- und Luftfahrtindustrie verschärft sich weiter: Mehr als 3.200 Beschäftigte des Flugzeugherstellers Boeing an den Standorten in Missouri und Illinois haben das jüngste Vertragsangebot des Unternehmens abgelehnt. Die Arbeiter, die in der Verteidigungssparte von Boeing tätig sind und von der Gewerkschaft International Association of Machinists and Aerospace Workers (iam), Distrikt 837, vertreten werden, sehen ihre „Kernprioritäten“ in der vorgeschlagenen Offerte nicht adressiert. Die Entscheidung hat zur Folge, dass der Streik, der nun in seinen vierten Monat geht, verlängert wird. Der anhaltende Stillstand ist das Ergebnis zahlreicher gescheiterter Verhandlungen zwischen der Unternehmensleitung und der Gewerkschaft. Die knappe Ablehnung des überarbeiteten Fünfjahresvertrags mit einem Verhältnis von 51 Prozent zu 49 Prozent unterstreicht die tiefe Spaltung und die Entschlossenheit der Belegschaft. Während Boeing das knappe Ergebnis als Zeichen wertet, dass viele Mitarbeiter den Wert des Angebots sehen, bekräftigt die Gewerkschaft ihre Haltung. Die iam wirft dem Konzern vor, die Menschen, die den Erfolg des Unternehmens ermöglichen, weiterhin geringschätzig zu behandeln. Die finanziellen Auswirkungen des Streiks auf das Unternehmen und die betroffenen Mitarbeiter werden indes immer spürbarer. Der Kern des Konflikts: Löhne und Anerkennung Der monatelange Arbeitskampf dreht sich nicht nur um die blanken Zahlen der Lohnsteigerungen, sondern vor allem um die Wahrnehmung von Anerkennung und Gerechtigkeit für die Belegschaft. Die Arbeiter fordern eine deutliche Verbesserung ihrer finanziellen und sozialen Bedingungen, die ihrer Meinung nach nicht mit dem Erfolg und den Gewinnen des Luftfahrtgiganten Boeing in der Verteidigungssparte im Einklang stehen. Das jüngste, überarbeitete Vertragsangebot von Boeing, welches

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Delta Air Lines startet erste Direktverbindung nach Riad

Die US-amerikanische Fluggesellschaft Delta Air Lines wird ab Oktober 2026 erstmals einen Nonstop-Flugdienst nach Riad in Saudi-Arabien aufnehmen. Die neue Langstreckenverbindung wird den Heimatflughafen Atlanta (ATL) dreimal wöchentlich mit der saudischen Hauptstadt Riad (RUH) verbinden. Die Flüge sollen mit dem Großraumflugzeug Airbus A350-900 durchgeführt werden und markieren den Einstieg von Delta in den saudischen Markt. Die Einführung der neuen Route ist ein bedeutender Schritt in Deltas globaler Expansionsstrategie, wie Konzernchef Ed Bastian betonte. Die Verbindung soll Kunden den Zugang zu der dynamischen und schnell wachsenden Region Saudi-Arabiens ermöglichen. Die neue Strecke ist auch eine Unterstützung der wachsenden Wirtschafts- und Tourismusbeziehungen zwischen den USA und Saudi-Arabien, insbesondere im Rahmen des saudischen Reformprogramms Vision 2030, welches Riad als globales Zentrum für Wirtschaft und Innovation positionieren soll. Der saudische Tourismusminister Ahmed Al-Khateeb begrüßte die Ankündigung als wichtigen Meilenstein für die Stärkung der globalen Konnektivität. Die über 7.000 Meilen lange Verbindung zwischen Atlanta und Riad wird eine der längsten Routen im Streckennetz von Delta sein. Sie bietet saudischen Reisenden zukünftig einen bequemen One-Stop-Zugang zu über 150 Städten in den Vereinigten Staaten. Passagiere an Bord des Airbus A350-900 werden in allen Klassen, darunter die Delta One Liege-Suiten, Premium Select, Comfort+ und Main Cabin, den vollen Bordservice der Airline erleben, inklusive Missoni-Designelementen und kostenlosem WLAN via Delta Sync. Mit Riad erweitert Delta Air Lines ihre globale Reichweite kontinuierlich. Die Fluggesellschaft hatte bereits zuvor neue Destinationen wie Marrakesch, Melbourne, Porto und Malta für ihre kommenden Flugpläne angekündigt. Die Verbindung von Atlanta, einem der größten Drehkreuze der Welt,

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Riyadh Air sichert sich Leasing-Flugzeuge zur Überbrückung des Flottenstarts

Die saudi-arabische Neugründung Riyadh Air treibt ihre kommerzielle Markteinführung mit energischen Schritten voran und sichert sich vor der offiziellen Auslieferung ihrer Großbestellungen die notwendigen Flugzeuge über Leasingverträge. Die Fluggesellschaft, die sich zum Ziel gesetzt hat, ein führender globaler Akteur im Luftverkehr zu werden, hat am 27. Oktober 2025 einen Leasingvertrag über eine Boeing 787-9 Dreamliner mit der ebenfalls in Saudi-Arabien ansässigen Gesellschaft AviLease unterzeichnet. Diese Vereinbarung ist strategisch von doppelter Bedeutung: Sie positioniert AviLease als den ersten Leasingpartner von Riyadh Air und stellt sicher, dass die Airline ihre operative Präsenz aufbaut, bevor die ersten Flugzeuge aus ihren umfangreichen Festbestellungen eintreffen. Die Leasing-Aktivitäten sind Teil einer umfassenden Vorbereitungsphase für den kommerziellen Start. Nur einen Tag zuvor, am 26. Oktober 2025, absolvierte Riyadh Air ihren symbolischen Erstflug von Riad (King Khalid International Airport, RUH) nach London-Heathrow (LHR). Dieser Flug wurde ebenfalls mit einer geleasten Boeing 787-9, in diesem Fall von Oman Air, durchgeführt und demonstrierte bereits die globale Reichweite und den Anspruch der Fluggesellschaft. Die rasche Sicherung von hochmodernen Großraumflugzeugen wie der Boeing 787 ist entscheidend für Riyadh Air, um ihren Zeitplan einzuhalten und ihren künftigen Passagieren ein hochwertiges Reiseerlebnis bieten zu können. Strategische Bedeutung des Dreamliners für den Markteintritt Der nun abgeschlossene Leasingvertrag mit AviLease über einen Boeing 787-9 Dreamliner, dessen Übergabe im vierten Quartal 2025 erwartet wird, ist ein zentraler Baustein in der kurzfristigen Flottenstrategie von Riyadh Air. Die Wahl des Musters ist kein Zufall: Die 787-9 ist ein effizientes und reichweitenstarkes Flugzeug, das die Anforderungen an einen globalen Langstreckenbetreiber

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