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Republik China modernisiert in die Jahre gekommene Mirage-2000-5-Jets

Das Verteidigungsministerium der Republik China hat beschlossen rund 340 Millionen U.S.-Dollar in die Mirage-2000-5-Kampfjetflotte zu investieren. Angeschafft werden insbesondere Ersatzteile für die Triebwerke sowie die Bewaffnung, um die Kampfbereitschaft aufrecht erhalten zu können. Die Aufträge im Gesamtwert von umgerechnet 340 Millionen U.S.-Dollar wurden an die Unternehmen Safran und MBDA erteilt. Die Lieferungen sollen zwischen Mitte Jänner 2024 und Ende 2028 erfolgen. Die Arbeiten sollen auf dem militärisch genutzten Flughafen Hsinchu, der sich auf der Insel Taiwan befindet, erfolgen. Auf dem genannten Airport sind unter anderem die Mirage-2000-5 stationiert. Die Republik China (Taiwan) fühlt sich in jüngster Vergangenheit von der Volksrepublik China, die den Inselstaat nicht anerkennt, sondern lediglich als „abtrünnige Provinz“ betrachtet, bedroht. Daher investiert das Verteidigungsministerium nun verstärkt in die Rüstung. Man befürchtet, dass es eines Tages zu einem Überfall durch die Armee der Volksrepublik China kommen könnte. Jene Mirage-Kampfjets, die nun modernisiert werden sollen, hat man in den 1990er-Jahren in Frankreich beschafft. Derzeit verfügt man über 54 betriebsbereite Einheiten. Zwar gelten diese als in die Jahre gekommen, jedoch ist das Verteidigungsministerium der Republik China der Ansicht, dass man angesichts der aktuellen Lage nicht auf deren Dienste verzichten kann. Man verweist auch darauf, dass es immer wieder zu Provokationen in Form von Luft- und Seeraum-Verletzungen durch die Streitkräfte der Volksrepublik China kommen würde. Die Differenzen zwischen der Republik China und der Volksrepublik China halten schon sehr lange an. Ursprünglich war die Republik China jener Staat, der auch das Festland umfasste. Die Insel Taiwan stand bis zum Ende des Zweiten

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Amsterdam: KLM stockt Billund-Flüge auf

Die niederländische Fluggesellschaft KLM wird im Sommerflugplan 2024 häufiger zwischen Amsterdam-Schiphol und Billund fliegen. Das Unternehmen erhöht die Anzahl der täglichen Frequenzen auf sechs. Im direkten Vergleich mit dem aktuellen Stand der Dinge ist es um einen Umlauf mehr pro Tag. Allerdings kommt es im Sommerflugplan 2024 auch zu Streichungen, denn die Nonstopverbindung zwischen Graz und Amsterdam-Schiphol wird komplett eingestellt.

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Unruly PAX öffnet B777-Tür und fällt auf das Vorfeld

Am 8. Jänner 2024 ist es vor einem Air Canada-Flug, der von Toronto (Pearson) nach Dubai führte, zu einem Zwischenfall gekommen. Ein Fluggast meinte eine Tür öffnen zu müssen und ist dabei aus der Boeing 777-300ER gefallen. Zunächst verlief das Boarding ganz routinemäßig. Nach dem Einsteigen eines Passagiers, der sich anstatt zu seinem Sitzplatz lieber ans andere Ende der Langstreckenmaschine begeben hat, war dann alles andere. Der unruly PAX öffnete eine Tür und stürzte aus der Maschine. Laut einem Sprecher von Air Canada soll der Fluggast erhebliche Verletzungen erlitten haben und wurde vom Rettungsdienst unverzüglich ins Krankenhaus gebracht. Das genaue Ausmaß der Verletzungen konnte man mangels Kenntnis über den medizinischen Zustand nicht mitteilen. Das Krankenhaus habe Air Canada keine entsprechenden Informationen zur Verfügung gestellt. Somit ist gesichert, dass der Mann in ein Spital zur weiteren Behandlung gebracht wurde. Der Vorfall hatte für die 319 anderen Reisenden aber unangenehme Konsequenzen. Aus Sicherheitsgründen musste die Maschine zunächst von Technikern überprüft werden. Erst mit sechsstündiger Verspätung konnte das zweistrahlige Langstreckenflugzeug dann den Toronto-Pearson-Airport verlassen. Dem Störenfried blühen mit hoher Wahrscheinlichkeit zivil- und strafrechtliche Konsequenzen nach kanadischem Recht. Sowohl die Polizei als auch Air Canada geben sich diesbezüglich mit Aussagen noch zurückhaltend, da unabhängig von der Tat die medizinische Versorgung des unruly PAX zunächst eine höhere Priorität hat. Ein Ermittlungsverfahren wurde schon eingeleitet und sobald wie möglich soll auch die polizeiliche Einvernahme des unruly PAX erfolgen.

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Stockholm: Xlfy-CRJ900 musste wegen Rauchgeruch umkehren

Der von Xfly im Auftrag von SAS fliegende Bombardier CRJ-900 mit der Registrierung musste auf dem Weg von Stockholm-Arlanda nach Helsinki wegen Rauchgeruchs im Kabinenraum umkehren. Kurz nach dem Start meldeten die Piloten über Funk, dass Rauchgeruch in der Kabine aufgetreten sein soll. Sie forderten eine Rücklandung in Stockholm-Arlanda, die erfolgreich absolviert wurde, an. Die Reisenden wurden dann mit einem Ersatzflugzeug an ihren Zielort Helsinki befördert. SAS erklärt in einer Stellungnahme, dass die Ursache für den Rauchgeruch noch unklar ist. Jedenfalls bestätigt man ausdrücklich, dass es an Bord der ES-ACN kein Feuer gegeben habe. Techniker werden den betroffenen Regionaljet genau unter die Lupe nehmen.

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NTSB: Boeing muss 737-Max-9-Manuals überarbeiten

Die U.S.-amerikanische Flugunfallermittlungsbehörde NTSB hat erste Erkenntnisse zum Zwischenfall der Boeing 737-Max-9 von Alaska Airlines veröffentlicht. Laut Mitteilung soll sich ein Door Plug vom Flugzeugrumpf gelöst haben. Fix ist bereits, dass Boeing die Manuals überarbeiten muss. Das betroffene Blade wird mit Hilfe von insgesamt 12 Door Plugs im Rumpf fixiert. Erste Erkenntnisse haben gezeigt, dass sich dieses nach oben bewegt hatte und sich dabei alle 12 Door Plugs gelöst wurden. Dies hatte zur Folge, dass die Komponente dann herausgerissen wurde. Weiters sollen beide Führungsschienen Bruchstellen aufgewiesen haben. Es gibt aber noch vier weitere Bolzen, die genau solche Vorfälle verhindern sollen. Diese dienen quasi als „letzte Absicherung“. Genau diese habe die NTSB aber noch nicht gefunden und somit konnte auch nicht festgestellt werden, ob diese überhaupt vorhanden sind. Sollte man die Türstopfen auffinden, dann werde man sie im Labor in Washington D.C. analysieren, so die NTSB. In diesem Zusammenhang weist man auch darauf hin, dass die unteren Scharnierbeschläge ebenfalls noch nicht gefunden werden und bittet die Bevölkerung um Information, sofern jemand diese zufällig finden sollte. Die NTSB stellte auch klar, dass derzeit noch völlig unklar ist wie es dazu kommen konnte, dass sich die Door Plugs gelöst haben. Man stellte zwar keine technischen Unstimmigkeiten fest, jedoch wäre es noch zu früh, um endgültige Schlüsse ziehen zu können. In Betracht gezogen wird auch, dass diese sich möglicherweise in Wartungsposition befunden haben könnten. Dazu werden weitere Experimente mit baugleichen Pendants durchgeführt. Bezüglich der bereits dreimal vor dem Zwischenfall aufgetretenen Kabinendruckwarnungen sagte ein NTSB-Vertreter,

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Medical: Lufthansa musste mit B747 auf Mallorca zwischenlanden

Aufgrund eines medizinischen Notfalls musste die von Lufthansa betriebene Boeing 747-400 mit der Registrierung D-ABTL am 9. Jänner 2024 eine außerplanmäßige Zwischenlandung auf dem Flughafen Palma de Mallorca vornehmen. Das Langstreckenflugzeug befand sich auf dem Weg von Sao Paulo nach Frankfurt am Main. Etwa acht Stunden nach dem Start erlitt ein Fluggast einen Herzstillstand. Der Kapitän entschied unverzüglich Kurs auf den nächstgelegenen Airport, der für Boeing 747 geeignet ist, zu nehmen. Nach der Landung wurde die Frau ins Krankenhaus Son Llàtzer gebracht. Anschließend setzte die D-ABTL ihren Flug nach Frankfurt fort.

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Japan: Flughafen Kansai versinkt schleichend im Meer

Der japanische Großflughafen Kansai International hat ein Problem, denn der Airport droht regelrecht im Meer abzusaufen. Zum Preis von über 20 Milliarden U.S.-Dollar wurde dieser bis Anfang der 1990er-Jahre auf einem Gebiet, das mittels Aufschüttung entstanden ist, errichtet. Das gebirgige Japan, aber auch die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong, haben ein Problem: Vielerorts mangelt es an Platz. Für die Errichtung des Kansai Airports hat man sich dazu entschlossen, dass das Verfahren der so genannten Landgewinnung zur Anwendung kommt. Dabei wurde ein großes Areal auf dem Meer aufgeschüttet und auf diesem wurde dann der Flughafen Kansai, der im Jahr 1994 offiziell eröffnet wurde, gebaut. Seither hat sich das äußerst kostspielige Projekt durchaus prächtig entwickelt. Von den Passagierzahlen her gesehen ist es der drittgrößte Airport Japans. Auch im Bereich der Fracht hat man mittlerweile große Volumen, denn die abgelegene Lage mitten auf dem Meer macht viele an anderen Airports geltende Beschränkungen überflüssig. Die Kehrseite der Medaille ist aber, dass sich nach und nach konstruktive Mängel zeigen. Die Aufschüttung ist nicht so stabil wie man vor rund 30 Jahren angenommen hat. Die damalige Verdichtung des Schüttguts gibt schleichend nach. Dies kann nach Ansicht von Bauexperten erhebliche Auswirkungen auf die Zukunft des drittgrößten Flughafens Japans haben. Damals revolutionär, heute mit Mängeln behaftet Baulich gesehen ist der Flughafen Kansai bis heute ein Unikum. Zunächst wurden Sperrmauern betoniert, die das künftige Gebiet vom Meer abtrennen sollten. Anschließend wurde das Wasser abgepumpt und das Areal dann mit diversem Schüttgut verfüllt. Dabei kam auch in einer Tiefe von etwa 20

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Sommer 2024: Air China stockt Peking-Wien auf

Die Fluggesellschaft Air China erhöht im Sommerflugplan 2024 die Frequenzen auf der Strecke Peking-Wien. Momentan bietet der Carrier drei wöchentliche Umläufe an. Mit Wirksamkeit zum 1. April 2024 fügt man zwei Rotationen hinzu, so dass künftig täglich, ausgenommen Mittwochs und Sonntags, mit Airbus A350-900 geflogen werden soll. In der Hauptstadt der Volksrepublik China wird für die Wien-Flüge der Flughafen Beijing-Capital (PEK) genutzt.

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Oman Air streicht Zürich-Flüge

Die Fluggesellschaft Oman Air hat angekündigt, bestehende Flüge nach Zürich aus dem Flugplan zu streichen. Konkret wird die Strecke Muscat – Zürich gestrichen. Die Fluggesellschaft Oman Air bestätigt ihre Pläne, bestehende Flüge nach Zürich zu streichen, wie das Portal Aero Routes berichtet. Die Airline hat bereits konkrete Schritte eingeleitet: Geplante Sommerflüge zwischen Muscat und Zürich wurden aus dem Flugplan gestrichen.

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Ab Mumbai: Vistara fliegt nach Paris

Die Fluggesellschaft Vistara plant die Aufnahme einer neuen Strecke nach Frankreich. Ab April fliegt die Airline von Mumbai nach Paris CDG. Die Fluggesellschaft Vistara hat angekündigt, ihren Flugbetrieb nach Frankreich auszuweiten. Die Fluggesellschaft plant die Aufnahme der Strecke Mumbai-Paris CDG. Die Strecke soll am 1. April aufgenommen werden, berichtet das Portal Aero Routes. Die Strecke soll mit fünf wöchentlichen Flügen bedient werden.

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