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SÖP mit deutlich mehr Beschwerdefällen im Jahr 2023

Die deutsche Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr hatte im Jahr 2023 deutlich mehr Verfahren. Eigenen Angaben nach soll die positive Erledigungsquote der etwa 39.000 Fälle bei 85 Prozent liegen. Etwa ein Drittel der betroffenen Verkehrsunternehmen hätte die Forderungen der Reisenden sofort nach Einschaltung der SÖP anerkannt. Mit der überwiegenden Mehrheit von 84 Prozent haben die meisten Probleme Flugreisen betroffen. Viele Fälle konnten zumindest nach einiger Vermittlungsarbeit positiv beigelegt werden, jedoch nicht alle.

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Schiffe an DDSG verkauft: Brandner stellt Wachau-Schifffahrt ein

Das österreichische Schifffahrtsunternehmen Brandner zieht ich aus der Personenschifffahrt in der Wachau zurück. Zwei Schiffe wurden an den Mitbewerber DDSG verkauft, gaben die beiden Firmen bekannt. Die Beschäftigten sollen bei der Donaudampfschifffahrtsgesellschaft neue Arbeitsplätze bekommen. Zumeist soll das nautische Personal weiterhin auf den gewohnten Schiffen arbeiten. Arbeitgeber ist nun nicht mehr Brandner, sondern die DDSG. Für Touristen hat die Transaktion auch negative Auswirkungen, denn bislang hatte man in der Wachau die Auswahl aus den Angeboten der DDSG und von Brandner. Künftig ist das zuerst genannte Unternehmen alleiniger Anbieter. An die DDSG wurden die Schiffe MS Austria und MS Princess verkauft. „Es war für mich wichtig, dass die MS Austria, die Königin der Wachau, auch weiterhin hier in Würde eingesetzt wird“, beschreibt Barbara Brandner einen wesentlichen Grund für die Käuferauswahl. „Meine Vision, stilvolle Linien- und Charterschifffahrt auf der Donau zu entwickeln und eine Dynamik anzustoßen, die zu neuen Sichtweisen und gesamthaft zu einer Qualitätssteigerung geführt hat, ist für mich erfüllt. Nach 28 Jahren erfolgreichen Wirkens mit meinen beiden Schiffen MS Austria und Ms Austria Princess möchte ich nun neue Wege gehen und meinen Geist und meine Erfahrung, mein inneres Drehbuch für neue Projekte einsetzen“. Brandner Schiffahrt setzt ihre unternehmerischen Schwerpunkte neu. Die nautische Kernkompetenz wird weiterhin bei der Entwicklung ihrer Schiffsanlegestellen an der Donau zum Einsatz gebracht sowie Eingang finden in das Portfolio von Ingenieurleistungen bei Donau-nahen Projekten. Die Befassung mit dem „kleinen und feinen“ Weingut in Rossatz und dem Lokal „Die Flößerei“ mit Blick auf den blauen Turm von Dürnstein

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Eurowings setzt auf Sita-Gepäckverfolgung

Der Billigflieger Eurowings hat mit Sita einen Fünfjahresvertrag über die Echtzeitverfolgung von Gepäckstücken unterschrieben. Dies wird dazu beitragen, den Gepäcktransport der Passagiere zu verbessern, die Gepäckabfertigung zu optimieren und die Gesamtkosten für fehlgeleitetes Gepäck zu senken. Sita Bag Journey bietet einen vollständigen Überblick über die Reise des Gepäcks, vom Einchecken des Passagiers bis zur Abholung des Gepäcks bei der Ankunft. Mit der Lösung von SITA wissen die Mitarbeiter von Eurowings jederzeit, wo sich ein jedes Gepäckstück auf der Reise befindet, einschließlich genauer Echtzeitangaben darüber, wo sich das Gepäckstück im Flughafen selbst befindet. In Zukunft wird die Fluggesellschaft in der Lage sein, die Gepäckverfolgungsdaten mit den Passagieren über die SITA Bag Journey API zu teilen. Dies wird den Fluggästen die Gewissheit geben, dass ihr Gepäck sicher am Zielort ankommt. Fehlgeleitetes Gepäck ist ein großes Problem für die Luftfahrtindustrie und verursacht jährlich Kosten in Milliardenhöhe. SITA’s 2023 Baggage IT Insights hebten hervor, dass die Rate des fehlgeleiteten Gepäcks im Jahr 2022 um 74,7 % anstieg und damit 7,6 Gepäckstücke pro tausend Passagiere im Jahr 2022 erreichte. Dieser beachtliche Anstieg ist auf die Zunahme des Passagieraufkommens zurückzuführen. Angesichts der anhaltenden Personalprobleme bei Fluggesellschaften, Flughäfen und Bodenabfertigern konzentriert sich die Branche darauf, mit Hilfe intelligenter Gepäckmanagementtechnologien wie SITA Bag Journey mit weniger mehr zu erreichen.

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A320 im Weizenfeld: Ural Airlines muss Pacht an Landwirt bezahlen

Das Abstellen von Flugzeugen auf Airports kostet Geld. In den meisten Fällen ist das tägliche Entgelt in der Gebührenordnung zu finden. Doch auch das „Parken“ auf einem Acker kann kostenpflichtig sein, denn Ural Airlines hat für jenen A320, der notlanden musste, an den Landwirt eine Nutzungsgebühr für sein Feld zu bezahlen. Am 12. September 2023 ist ein von Ural Airlines betriebener Airbus A320 in Luftnotlage geraten. Aufgrund von Treibstoffmangel konnte die Maschine den Flughafen Nowosibirsk nicht mehr erreichen und musste auf einem Weizenfeld eine Notlandung absolvieren. Diese war erfolgreich, denn alle Crewmitglieder und Passagiere konnten den Mittelstreckenjet verlassen. Allerdings steht die Maschine noch immer auf dem russischen Acker herum, denn bislang wurde keine Lösung gefunden diesen wieder in die Luft zu bringen, am Stück oder in Einzelteilen abzutransportieren. Das scheint den Grundstückseigentümer massiv zu stören, denn der Landwirt kann diesen Bereich des Feldes nicht bestellen. Das Flugzeug wurde zwischenzeitlich eingezäunt und wird sogar von einem Sicherheitsdienst bewacht. Die Fluggesellschaft Ural Airlines hat mit dem Eigentümer des Feldes nun einen Pachtvertrag, der vorerst auf ein Jahr abgeschlossen wurde, unterschrieben. Es besteht auch die Option auf Verlängerung, was darauf hindeutet, dass der betroffene Airbus A320 mitunter jahrelang auf dem Weizenfeld herumstehen könnte. „Es gab eine Entscheidung, dass der Boden gefrieren würde – sie würden abheben. Aber der Boden ist gefroren – sie heben nicht ab. Die Fluggesellschaft hat einen Pachtvertrag mit dem Eigentümer des Platzes für ein Jahr abgeschlossen. Und dann – ich weiß nicht, was passieren wird – werden sie vielleicht

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Ethiopian Cargo nimmt Kurs auf Casablanca

Das Star-Alliance-Mitglied Ethiopian hat das Frachtnetz in Afrika erweitert, Ab sofort ist man auch in Casablanca aktiv und erhöht die Anzahl der Cargo-Destinationen auf diesem Kontinent auf 35 Stück. „Wir freuen uns, den Start den Start des Frachterdienstes nach Casablanca, Marokko, bekannt zu geben. Mit diesem neuen Dienst schlagen wir ein neues Kapitel auf, denn es ist unser erster Vorstoß in die Maghreb-Region als Teil unseres globalen Frachternetzes. Mit dieser Aufnahme erhöht sich die Zahl unserer afrikanischen Frachtdestinationen auf 35 und unterstreicht unser Engagement für zuverlässige und effiziente Dienste. Ethiopian ist der größte Betreiber eines Frachtnetzes in Afrika und ein wichtiger Anbieter von Luftfrachtdiensten auf der ganzen Welt. Die Fluggesellschaft wird ihre Dienste weltweit weiter ausbauen und neue Routen eröffnen, um den globalen Handel und den Warenfluss zu erleichtern. Wir setzen moderne Frachtflugzeuge vom Typ Boeing 777-200F mit einer Nutzlastkapazität von über 100 Tonnen ein“, so Ethiopian-Chef Mesfin Tasew.

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Klagenfurt: Avanti Air fliegt für Springer Reisen nach Paros

Im Sommerflugplan 2024 wird die deutsche Fluggesellschaft Avanti Air im Auftrag von Springer Reisen Nonstopflüge zwischen Klagenfurt und Paros bedienen. Der Tour Operator bietet Passagieren, die nach Naxos wollen an, dass diese mittels privatem Bootstransfer weiterbefördert werden. Nonstopflüge mit dem Maschinentyp de Havilland Dash 8-400 zwischen Klagenfurt und Naxos wären aufgrund des Umstands, dass die Piste auf dem griechischen Airport sehr kurz ist, nicht möglich. Weiters ist auf dem Flughafen Naxos kein Treibstoff erhältlich, so dass vor dem Rückflug auf eine andere Insel zum Tanken geflogen werden müsste. „Wir schätzen Springer Reisen seit Jahren als verlässlichen Partner unseres Flughafens. Ich freue mich sehr, dass die Insel Paros auch 2024 – nach einer erfolgreichen Saison im vergangenen Jahr – wieder den ganzen Sommer lang direkt und wöchentlich ab Klagenfurt angeflogen wird. Eine tolle und exklusive Destination für unsere Griechenland-Urlauber“, erklärt Maximilian Wildt, der erst kürzlich fix zum Geschäftsführer des Klagenfurter Airports bestellt wurde. Springer Reisen bietet daher auch im Sommer 2024 Nonstopflüge auf die nahegelegene Insel Paros an. Für die Durchführung der Flüge ab Klagenfurt hat man die deutsche Fluggesellschaft Avanti Air, die mit de Havilland Dah 8-400 fliegen wird, beauftragt. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem Klagenfurt Airport und starten mit attraktiven Familien- und Frühbucherangeboten, die bis Ende Jänner buchbar sind, mit unserer Destination Paros in die neue Flugsaison ab Klagenfurt. Die Schwesterinsel Naxos ist bequem und einfach per 20-minütigem Schiffstransfer erreichbar, auch ideal für Inselkombinationen“, so Andrea Springer, Geschäftsführerin von Springer Reisen. Die Charterflüge zwischen Klagenfurt und

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Semesterferien: Hurghada steht bei Österreichern hoch im Kurs

Der Reiseveranstalter Tui hat mitgeteilt, dass man für die bevorstehenden Semesterferien 2024 besonders viele Buchungen in Richtung Hurghada an Land ziehen konnte. Auch Teneriffa, Gran Canaria, Sal und Fuerteventura sollen hoch im Kurs stehen. Tui Österreich bietet Gästen im Februar und März 2024 mit dem Flugpartner Wizz Air fünfmal wöchentlich zusätzliche Flugverbindungen ab Wien nach Teneriffa und Madeira. Fernreiseziele wie die Malediven, Dubai und Thailand liegen weiterhin im Trend. Kurzentschlossene sollten sich jetzt rasch die beliebten Plätze am Meer in den Semesterferien sichern. Tui-Destinations-Ranking Mittelstrecke:

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Graz mit 733.146 Fluggästen – KLM stellt Amsterdam-Flüge ein

Der Flughafen Graz wurde im Jahr 2023 von 733.146 Passagieren genutzt. Damit konnte der Airport gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 31 Prozent zulegen. Im Bereich der Fracht hat man mit 19.379 Tonnen das beste Ergebnis in der Airport-Geschichte erreicht. Allerdings: Die KLM-Amsterdam-Flüge werden Ende März 2024 komplett eingestellt. An das Aufkommen, das der steiermärkische Flughafen im Jahr 2019 erreicht hatte, konnte man in 2023 auch weiterhin nicht anknüpfen. Die Geschäftsleitung gibt sich aber zuversichtlich, dass dies im laufenden Jahr 2024 gelingen wird. Dafür würden die Abmeldungen seitens der vor Ort tätigen Fluggesellschaften sprechen. „In diesem herausfordernden Umfeld hat sich der Flughafen Graz 2023 gut geschlagen, denn die prognostizierten Verkehrszahlen konnten nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen werden“, berichtet Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Die Stationierung eines Eurowings-Flugzeugs und der damit einhergehende Ausbau des Streckenportfolios (neue Liniendestinationen Berlin und Hamburg sowie ein erweitertes Charterangebot) war ein großer und wichtiger Schritt in die Zukunft. Die exportorientierten Wirtschafts- und Industriebetriebe der Steiermark haben wieder verstärkt Online-Meetings durch Präsenztermine bei ihren Geschäftspartnern ersetzt. Im touristischen Verkehr konnten die Passagierzahlen von 2019 bereits wieder übertroffen werden.“ 2019er-Zahlen sollen dieses Jahr erreicht werden „Auch im Non-Aviation-Segment ist uns viel gelungen“, informiert Jürgen Löschnig, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Die Anzahl an Veranstaltungen, die am Flughafen 2023 durchgeführt wurden, ist fast wieder auf dem Niveau von 2019. In der Fracht, im Parkhaus und im Bürogebäude konnten wir neue Mieter gewinnen. Und im Umweltbereich produziert seit dem Frühling die erste eigene PV-Anlage Strom, weitere sind in Vorbereitung.“ 576.277 Fluggäste

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Tel Aviv: Air Baltic setzt Flüge bis mindestens 31. März 2024 aus

Während die Fluggesellschaften der Lufthansa Group Anfang dieser Woche ihre Tel-Aviv-Flüge reaktiviert haben, pausiert Air Baltic bis voraussichtlich 31. März 2024. Das lettische Unternehmen hat mitgeteilt, dass man sich nach Sicherheitsabwägungen dazu entschlossen hat die Flugpause abermals zu verlängern. Die Fluggesellschaft steht in engem Kontakt mit den nationalen und internationalen Behörden. Daher ist das Unternehmen flexibel und bereit, seinen Flugplan bei Bedarf anzupassen.

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Krasnojarsk: Boeing 737-800 überschießt Pistenende

Eine von der russischen Nordstar Airlines betriebene Boeing 737-800 ist am 9. Jänner 2024 auf dem Flughafen Krasnojarsk über das Pistenende hinausgeschossen. Die Maschine ist laut lokalen Medienberichten erst etwa 30 Meter vor dem Ende des befestigten Bereichs zum Stehen gekommen. Die Staatsanwaltschaft von Westsibirien teilte dazu mit, dass sich an Bord acht Crewmitglieder und 169 Fluggäste befunden haben. Diese hätten die Boeing 737-800 unverletzt verlassen können. Die Passagiere wären mit Bussen zum Terminal gebracht worden. Das betroffene Flugzeug musste jedoch aus Sicherheitsgründen abgeschleppt werden. Der Vorfall soll sich am 9. Jänner 2024 gegen 9 Uhr 50 Lokalzeit im Zuge des Landevorgangs auf dem Flughafen Krasnojarsk ereignet haben. Derzeit ist noch völlig unklar warum der Mittelstreckenjet erst nach dem markierten Ende der Runway zum Stillstand gekommen ist. Das Wetter könnte jedoch eine entscheidende Rolle gespielt haben, denn zu diesem Zeitpunkt sollen offiziellen Angaben nach Temperaturen um die -19 Grad Celsius geherrscht haben. Daher ist nicht auszuschließen, dass sich auf dem Asphalt Eis gebildet haben könnte, das den Bremsweg massiv verlängert haben könnte. Die Staatsanwaltschaft hat mittlerweile angeordnet, dass die nationale Flugunfallermittlungsbehörde NSK den Vorfall untersuchen soll. Daher haben sich unmittelbar danach Ermittler auf den Weg zum Flughafen Krasnojarsk gemacht. Der aktuelle Zwischenfall reiht sich in eine ganze Reihe von Vorfällen, die sich in der russischen Föderation in jüngerer Vergangenheit ereignet haben, ein. Beispielsweise musste im September 2023 ein von Ural Airlines betriebener Airbus A320 wegen Treibstoffmangel auf einem Weizenfeld notlanden. Im Dezember 2023 verwechselte die Crew einer Antonov An-24 einen

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