Z-ToGo

Weitere Artikel aus der Rubrik

Z-ToGo

Zugeständnis an EU-Kommission: Asiana-Vorstand stimmt Verkauf der Frachtsparte zu

Um die geplante Fusion von Asiana Airlines und Korean Air retten zu können, hat der Vorstand der zuerst genannten Airline grünes Licht für den Verkauf der Frachtsparte gegeben. Damit will man erreichen, dass man seitens der EU-Kommission doch noch grünes Licht bekommt.  Diese hat sich als Wettbewerbsbehörde gegen den Zusammenschluss ausgesprochen. Man befürchtet, dass die Frachtraten zwischen Südkorea und der Europäischen Union stark steigen könnten. Nun wollen Korean Air und Asiana Airlines die EU-Kommission zur Zustimmung bewegen, indem der Verkauf des Frachtbereichs von Asiana angeboten wird. Der Vorstand der Airline hat nach längerer Beratung grünes Licht für diesen Schritt gegeben.  Sofern der Verkauf tatsächlich durchgeführt wird, würde dies einen großen Brocken der Bedenken der EU-Wettbewerbshüter aus der Welt schaffen. Allerdings dürfte dies nicht ausreichend sein, denn laut einem Reuters-Bericht, der sich auf eine Erklärung der EU-Kommission bezieht, scheint diese darauf zu bestehen, dass Passagierflüge zu einigen europäischen Städten eingestellt werden müssen. Dabei dürfte es sich in erster Linie um Strecken, die von beiden Carriern bedient werden handeln. Die Start- und Landerechte müssten dann an Mitbewerber abgegeben werden.   Formell handelt es sich um eine Übernahme von Asiana Airlines durch Korean Air. Erst kürzlich wurde bekannt, dass der zuletzt genannte Carrier Wandelanleihen von Asiana im Ausmaß von 220 Millionen U.S.-Dollar gezeichnet hat. Damit will man dem Carrier, den man übernehmen will, unter die Arme greifen.  Neben der EU-Kommission stehen derzeit noch die Freigaben der USA und Japans aus. Allerdings hat man dort weit weniger Auflagen zu beachten beziehungsweise Zugeständnisse zu machen

weiterlesen »

Ourmières-Widener neue Chefin von Air Caraibes

Die ehemalige Geschäftsführerin von Cityjet und Tap Air Portugal, Christine Ourmières-Widener, steht seit 1. November 2023 an der Spitze von Air Caraibes Atlantique, French Bee und Hi Line Cargo.  Erst vor wenigen Monaten wurde die Managerin bei Tap Air Portugal fristlos entlassen. Dagegen hat sie eine Klage eingebracht. Hintergrund ist, dass eine hohe Abfindung, die an ihre Vorgängerin, die in die Politik gewechselt ist, ausbezahlt und unter anderem von Ourmières-Widener abgesegnet wurde, hohe Wellen geschlagen hat. 

weiterlesen »

United Airlines stockt Präsenz in Brüssel auf

United Airlines hat für das Jahr 2024 eine Aufstockung der Flüge zwischen Brüssel und ihrem Drehkreuz New York/Newark angekündigt. In der Sommersaison wird die Zahl der Flüge von einmal auf zweimal täglich verdoppelt.   Die zusätzliche Verbindung wird vom 31. März bis zum 26. Oktober 2024 angeboten und ergänzt die bestehenden täglichen ganzjährigen Nonstop-Flüge von Brüssel nach New York/Newark sowie die täglichen ganzjährigen Nonstop-Flüge zwischen Brüssel und den Drehkreuzen der Fluggesellschaft in Chicago und Washington D.C. Insgesamt wird United Airlines im Sommer 2024 vier tägliche Nonstop-Flüge von Belgien in die Vereinigten Staaten und den einzigen Nachmittagsflug von Brüssel in die USA anbieten. 

weiterlesen »

Capa-Award: Wizz Air angeblich „umweltfreundlichste Airline“

In der Luftfahrt gibt es für so ziemlich alles und jeden eine Auszeichnung. Wizz Air hat zum zweiten Mal in Folge den Capa-Award als angeblich „umweltfreundlichste Airlines des Jahres“ überreicht bekommen.  Mit den CAPA Environmental Sustainability Awards for Excellence werden Fluggesellschaften, Flughäfen und Zulieferer ausgezeichnet, die den Klimawandel in den Vordergrund ihres Handels stellen. Die Auszeichnungen werden von unabhängigen Analysten für Kohlenstoffreduzierung untersucht. CAPA, Teil des Aviation Week Network, gilt als einer der weltweit führenden Informationsdienste für die Luftfahrt- und Reisebranche. 

weiterlesen »

Keine Slots bekommen: Jetblue vor Rauswurf aus Amsterdam-Schiphol

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Jetblue hat für den Sommerflugplan 2024 keine Start- und Landerechte in Amsterdam-Schiphol zugeteilt bekommen. Darüber ist der Carrier massiv verärgert und versucht über die U.S.-amerikanischen Behörden Gegenmaßnahmen einzuleiten.  Die niederländische Regierung hat beschlossen, dass unter dem Deckmantel „Klima- und Umweltschutz“ die Anzahl der Starts und Landungen in Schiphol reduziert werden soll. Besonders hart trifft dies KLM und Transavia, denn die beiden Homebase-Carrier sind in ihrem künftigen Wachstum eingeschränkt.  Allerdings trifft es auch 24 andere Fluggesellschaften, denn deren Slot-Anträge für den Sommer 2024 wurden abgelehnt. Die offizielle Begründung ist, dass es aufgrund der Obergrenze schlichtweg nicht genug zum Verteilen geben würde. Somit wurden gemäß internationalen Gepflogenheiten jene Airlines bevorzugt, die über so genannte Grandfather Rights verfügen.  Genau diese hat Jetblue aber noch nicht, weil man nicht lange genug in Schiphol aktiv ist. Der U.S.-amerikanische Billigflieger sieht das gänzlich anders, denn man behauptet, dass der Markteintritt dazu geführt habe, dass die Flugpreise zwischen den Niederlanden und den USA gesunken wären. Man will nun juristisch für den Erhalt von Start- und Landerechten für den Sommer 2024 kämpfen.  Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass der Lowcoster in den USA eine Diskriminierungsmeldung an das Department of Transportation gerichtet hat. In diesem fordert man unter anderem, dass der Air France-KLM-Konzern vom Flughafen New York-JFK gebannt werden soll. Dies betrachtet man als wirksame Gegenmaßnahme und erhofft sich, dass die Niederlande dann rasch die begehrten Start- und Landerechte für Schiphol vergeben. Wie das DoT mit dem Anliegen von Jetblue umgehen wird, ist völlig offen.  Jedenfalls

weiterlesen »

Air France und Gol verlängern Kooperation

Die Fluggesellschaften Air France und Gol haben in der vergangenen Woche bekanntgegeben, dass die bestehende Partnerschaft um weitere zehn Jahre verlängert wird. Gleichzeitig soll diese ausgebaut werden. Passagiere sollen davon in Form zusätzlicher Anschluss- bzw. Zubringerflüge profitieren. Die beiden Carrier arbeiten bereits seit dem Jahr 2014 zusammen. Gemeinsam sieht man sich als Marktführer im Verkehr zwischen Brasilien und Europa. Man behauptet, dass jeder fünfte Fluggast in Maschinen von Air France bzw. Gol sitzen würde.

weiterlesen »

Norwegian Cruise Line präsentiert „Aqua“

Norwegian Cruise Line stellt mit der brandneuen Norwegian Aqua seine Evolution der Prima-Klasse vor. Sie wird als erstes Schiff der erweiterten Prima-Plus-Klasse im April 2025 in See stechen. Ab sofort können Reisende die ersten Abfahrten der Norwegian Aqua in der Karibik buchen.   Die siebentägigen Routen beginnen in einem der beliebtesten Kreuzfahrthäfen der Welt, Port Canaveral in Florida. Auf den Reisen werden die idyllischen Inselziele Puerto Plata in der Dominikanischen Republik, Tortola auf den Britischen Jungferninseln, St. Thomas auf den Amerikanischen Jungferninseln und Great Stirrup Cay, die Privatinsel von NCL auf den Bahamas, angelaufen.  „Die Norwegian Aqua als erstes Schiff der Prima-Plus-Klasse wird neue Wellen auf See schlagen und bezeugt die Zukunft unserer Marke sowie unser Engagement, unseren Gästen ein unvergessliches Urlaubserlebnis zu bieten“, sagte David J. Herrera, President von Norwegian Cruise Line. „Benannt nach den wunderschönen Blautönen des Ozeans und unserer Verbundenheit mit dem Meer wird die Norwegian Aqua mit neuen gehobenen und aufregenden Angeboten aufwarten und unsere Position als Innovator in der Branche und als wichtiger Impulsgeber für eine neue Ära der Kreuzfahrt untermauern.“ 

weiterlesen »

Hoher Gewinn: Gewerkschaft fordert mehr Lohn für AUA-Mitarbeiter

Dank stark verteuerter Ticketpreise ist es Austrian Airlines gelungen im dritten Quartal des laufenden Jahres einen hohen Gewinn einzufliegen. Nun fordert die Gewerkschaft Vida, dass auch die Beschäftigten etwas davon abbekommen sollen.  Einst galt Austrian Airlines als ein Ort, an dem fast ausschließlich Spitzengehälter bezahlt wurden. Die Zeiten sind schon lange vorbei, denn in der Vergangenheit gab es diverse Sparpakete und Neuverhandlungen von Kollektivverträgen. Zwar gab es bereits nach der Corona-Pandemie Lohnerhöhungen und Einmalzahlungen, jedoch ist das der Gewerkschaft Vida zu wenig.  Das Bordprodukt, das Austrian Airlines auf der Kurz- und Mittelstrecke in der Economy-Class anbietet, ist vergleichbar mit jenen der Billigkonkurrenz Ryanair und Wizzair. Preislich liegt man jedoch häufig darüber und insbesondere dann, wenn man auf einer Strecke keinen Konkurrenten hat oder der einzige Mitbewerber eine Konzernschwester aus der Lufthansa Group ist. Besonders im Deutschland-Österreich-Verkehr wurden die Preise merklich erhöht, jedoch gleichzeitig der inkludierte Service stark zurückgefahren.  Austrian Airlines wurde im Jahr 2020 vom Staat gerettet. Das Darlehen, für das der Staat gehaftet hat, wurde mittlerweile zurückbezahlt. Das gilt jedoch nicht für jene 150 Millionen Euro, die Austrian Airlines als „nichtrückzahlbarer Zuschuss“ als eine Art Entschädigung für die Corona-Pandemie überwiesen wurden. Kaum zieht die Nachfrage wieder an, sind die Reisenden mit stark erhöhten Ticketpreisen konfrontiert. Dass auch diese die laut Generaldirektorin Mann „überdurchschnittlich hohe Inflation“ befeuern, erwähnt man freilich nicht in der zugehörigen Medienmitteilung.  Die Gewerkschaft Vida ist der Ansicht, dass angesichts des hohen Gewinns nun die Zeit für mehr Lohn für die Beschäftigten gekommen sein müsste. „Damit sollte

weiterlesen »

Skywest bestellt 19 weitere Embraer E175

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Skywest hat beim brasilianischen Hersteller Emrbaer 19 weitere E175 bestellt. Die 70-Sitzer sollen vorwiegend im Streckennetz von United Airlines eingesetzt werden. Die Regionalfluggesellschaft betreibt momentan 90 Exemplare dieses Typs im Auftrag des Star-Alliance-Mitglieds. Die ersten Lieferungen der Neubestellung sollen im vierten Quartal des kommenden Jahres eintreffen.

weiterlesen »

SkyUp führt neues Risikomanagementsystem ein

Die Fluggesellschaft SkyUp implementiert ein Luftfahrtsicherheits-Risikomanagementsystem von Osprey Flight Solutions. Schließlich ist die Sicherheit die größte und unbedingte Priorität der betrieblichen Tätigkeit, wenn man die heutigen Herausforderungen und die extrem schnelle Dynamik der Veränderungen der Sicherheitslage in der Welt berücksichtigt. Die Softwarelösung von Osprey bietet ein durchgängiges Risikomanagementsystem für die Luftsicherheit vor Beginn des Flugbetriebs, vom Start bis zur Landung.  Es handelt sich um ein integriertes System, das Spitzentechnologie mit erstklassiger menschlicher Analyse nahtlos verbindet. Seine Funktionen ermöglichen es, Vorfälle, Ereignisse und Situationen, über die Betreiber informiert werden sollten, schnell zu identifizieren, zu bestätigen und zu klassifizieren.  „Unser Ziel und unsere Natur ist es, unsere Passagiere, Mitarbeiter, Lieferanten und Vermögenswerte durch den Einsatz modernster Software und globaler Best Practices zu schützen“, sagt Dmytro Seroukhov, Generaldirektor bei SkyUp. „Das Osprey-System ist eines der besten, das derzeit auf dem Markt für Flugsicherheit und Risikomanagement erhältlich ist. Wir freuen uns, mit den Marktführern zusammenzuarbeiten und gemeinsam alles in unserer Macht Stehende zu tun, um uns vor den möglichen Folgen unerwarteter Ereignisse zu schützen“. 

weiterlesen »