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Diesmal ab Bratislava: Wizz Air kündigt Dortmund-Flüge an

Der Flughafen Dortmund erweitert sein Streckennetz ab März 2026 um eine weitere europäische Hauptstadt. Die Fluggesellschaft Wizz Air nimmt die Verbindung nach Bratislava in der Slowakei neu in den Flugplan auf. Die neue Route wird mit drei wöchentlichen Umläufen bedient und ermöglicht eine Flugzeit von weniger als zwei Stunden. In der Vergangenheit hat Wizz Air diese geografische Region ab Dortmund bereits verbunden. Allerdings nutzte man den Flughafen Wien-Schwechat, von dem man sich vollständig zurückziehen wird. Die Route Wien-Dortmund wurde im Wettbewerb mit dem Konkurrenten Ryanair aufgegeben. Ob nun ab Bratislava mehr Erfolg erzielt werden kann, wird sich zeigen. Die Aufnahme von Bratislava in das Portfolio des Dortmunder Flughafens wird von den Verantwortlichen als wichtige Bereicherung des Angebots gewertet. Die slowakische Hauptstadt mit ihren kulturellen Reizen und ihrer strategischen Lage im Dreiländereck zu Österreich und Ungarn stellt ein attraktives Ziel für Städtereisen und Geschäftsreisende dar. Die Erweiterung durch Bratislava unterstreicht die Ausrichtung des Flughafens als Zugangspunkt zu zahlreichen osteuropäischen und südosteuropäischen Destinationen, die vorwiegend von Wizz Air bedient werden. Dreimal wöchentlich in die Slowakei: Details zur neuen Route Die neue Flugverbindung zwischen Dortmund und Bratislava wird ab dem 17. März 2026 von Wizz Air aufgenommen. Die Frequenz ist auf drei wöchentliche Flüge festgelegt, die jeweils dienstags, donnerstags und samstags stattfinden. Diese Rhythmik unterstützt sowohl Kurztrips über das Wochenende als auch längere Aufenthalte oder geschäftliche Reisen während der Woche. Die relativ kurze Flugzeit von unter zwei Stunden macht Bratislava zu einem idealen Ziel für Kurzentschlossene und Städtetouristen aus dem Ruhrgebiet. Diese neue

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Nächtigungsrekord bei sinkender Ertragslage: Nationalrat debattiert Tourismusbericht 2024

Der österreichische Tourismus verzeichnete im Jahr 2024 mit 154,3 Millionen Nächtigungen einen neuen Höchstwert, der das Ergebnis des Vorjahres um 2,1 Prozent und das Vorkrisenniveau von 2019 um 1,1 Prozent übertraf. Trotz dieser quantitativen Erfolge stand die sinkende Ertragslage der Tourismusbetriebe im Zentrum der Debatte zum Bericht „Tourismus in Österreich 2024“ im Nationalrat. Die Regierung, vertreten durch Tourismus-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner, betonte, dass der Kampf gegen die Inflation eine „Top-Priorität“ sei, da steigende Personal-, Lebensmittel- und Energiekosten die Betriebe zu Preisanpassungen zwingen, die nicht vollständig weitergegeben werden können. Der Tourismusbericht wurde im Nationalrat einstimmig zur Kenntnis genommen, doch die Debatte zeigte deutliche Differenzen in den Lösungsvorschlägen der Fraktionen. Die FPÖ forderte „konkrete Schritte“ und bessere Rahmenbedingungen, da die Wertschöpfung trotz hoher Nächtigungszahlen stagniere. Kritisiert wurden fehlende Planungssicherheit, Überregulierung und mangelnde Entlastungen. Die ÖVP hob den Tourismus als Stabilitätsfaktor der Wirtschaft hervor und verwies auf die Anhebung der Saisonkontingente für Arbeitskräfte, sah aber die neun unterschiedlichen Tourismusgesetze in den Bundesländern als mögliche Ursache für verschiedene Abgaben, was eine Vereinheitlichung wünschenswert mache. Die SPÖ betonte, dass es nicht nur um Rekorde gehe, sondern um den Ausbau der Vorreiterrolle Österreichs. Als zentrale Maßnahme zur Standortsicherung wurde der in Begutachtung befindliche Tourismusbeschäftigtenfonds genannt, der zur längeren Bindung von Personal in der Branche beitragen soll. Die NEOS sahen die Zukunft primär in einem qualitativen Ganzjahrestourismus und forderten ebenfalls Entlastungen, insbesondere bei den Energiepreisen. Ferner wurde die Relevanz des Fachkräftemangels fraktionsübergreifend thematisiert, wobei die Grünen die Ausweitung der Rotweißrotkarte ins Spiel brachten und die Bedeutung der Kinderbetreuung

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Städtereisen im Aufwind: Analyse der Beliebtesten Europäischen Kurztrips

Städtereisen erfreuen sich bei Europäern wachsender Beliebtheit und haben sich zur bevorzugten Urlaubsform entwickelt. Laut einem aktuellen Bericht der European Travel Commission entscheiden sich 65 Prozent der Europäer für einen urbanen Kurzurlaub, sei es im Inland oder im benachbarten Ausland. Diese Präferenz wird durch die Zahlen von Eurostat untermauert, wonach Kurzreisen von ein bis drei Nächten bereits über 56 Prozent aller Urlaubsreisen ausmachen. Vor diesem Hintergrund hat Tui Musement, ein führender Anbieter von Touren und Aktivitäten, eine Analyse der 30 meistgesuchten europäischen Städte für einen Kurztrip erstellt. Das Ranking, das auf der Auswertung von Google-Suchvolumina basiert, identifiziert jene Metropolen, die mit ihrer Dichte an Kultur, Gastronomie und attraktiven Freizeitmöglichkeiten besonders gut für ein verlängertes Wochenende geeignet sind. Die Ergebnisse zeigen eine klare Dominanz historisch und kulturell reicher Hauptstädte, die den Wunsch der Reisenden nach schnellem kulturellen Eintauchen und vielfältigen Erlebnissen befriedigen. Rom dominiert das Ranking der Wunschziele Die italienische Hauptstadt Rom belegt unangefochten den ersten Platz im Ranking der beliebtesten City-Breaks in Europa. Mit mehr als 525.000 Suchanfragen innerhalb eines Jahres unterstreicht Rom seine Position als faszinierendes Ziel für einen kurzen Aufenthalt. Die Ewige Stadt zieht Besucher mit ihrer einzigartigen Mischung aus antiker Geschichte und römischem Flair an. Das Kolosseum, das Forum Romanum und die Engelsburg sind ebenso Magneten wie der Vatikan mit dem Petersdom und der Sixtinischen Kapelle. Die Möglichkeit, bei einem Bummel über die berühmten Piazzas oder beim Genießen traditioneller römischer Küche in einer Trattoria in die Kultur einzutauchen, macht Rom besonders attraktiv für Reisende mit begrenzter Zeit.

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Grazer Winterflugplan: Neue London-Verbindung und erweiterte Umsteigemöglichkeiten

Der Grazer Flughafen startet am 26. Oktober 2025 in den Winterflugplan 2025/2026. Als wichtigste Neuerung gilt die Wiederaufnahme einer Direktverbindung nach London Gatwick (LGW), die ab dem 21. November dreimal pro Woche durch die British Airways Tochtergesellschaft BA Euroflyer bedient wird. Diese Strecke gilt als wichtiger Schritt zur Stärkung der regionalen Konnektivität, insbesondere für Geschäftsreisende und Touristen. Die Flugdauer beträgt hierbei jeweils rund zwei Stunden und 20 Minuten. Über die neue London-Linie hinaus bietet der Winterflugplan Passagieren eine verbesserte Anbindung an die globale Luftfahrt. Durch die Wiederaufnahme der Winterflüge nach Istanbul Sabiha Gokcen (SAW) stehen Reisenden nun insgesamt sechs große Umsteigeflughäfen zur Verfügung: Frankfurt, München, Wien, Zürich, Düsseldorf und Istanbul. Über diese Drehkreuze sind mit nur einem Umstieg mehr als 200 weltweite Ziele ab Graz erreichbar. Die gestärkte Anbindung an diese zentralen Knotenpunkte ist für die steirische Wirtschaft und als regionale Drehscheibe von Bedeutung. Ergänzt wird das Angebot durch weitere Direktflüge zu europäischen Metropolen wie Berlin und Hamburg sowie zu beliebten Winter-Badedestinationen. Die Sonnenziele Gran Canaria und Hurghada werden wöchentlich beziehungsweise zweimal wöchentlich angeflogen, während Teneriffa und Antalya ebenfalls wöchentlich erreichbar sind, wenn auch mit kurzen saisonalen Pausen. Darüber hinaus runden verschiedene Reiseveranstalter das Programm mit Sonderflügen ab, darunter Verbindungen nach Lissabon, Malaga, Paphos und Sevilla im späten Herbst und frühen Winter 2025.

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Wizz Air erweitert Angebot ab Hamburg um Direktflug nach Podgorica

Die Fluggesellschaft Wizz Air setzt ihr Wachstum am Flughafen Hamburg fort und nimmt ab dem 31. März 2026 eine neue Direktverbindung in die montenegrinische Hauptstadt Podgorica in den Flugplan auf. Die Strecke wird dreimal wöchentlich, jeweils dienstags, donnerstags und samstags, bedient und erweitert das Streckennetz der Airline in Südosteuropa. Mit dieser neuen Route bietet Wizz Air ab Hamburg nun insgesamt 13 Direktziele an und unterstreicht damit die Rolle des norddeutschen Flughafens als Zugangspunkt zur Mittel- und Südosteuropa-Region. Die Flugdauer für die Nonstop-Verbindung nach Montenegro beträgt rund zweieinhalb Stunden. Der Erstflug ist für den 31. März 2026 angesetzt, wobei der Abflug in Hamburg jeweils um 09:25 Uhr morgens erfolgen soll. Tickets für die neue Route sind bereits verfügbar. Die Airline intensiviert damit ihr Engagement am Standort Hamburg, welcher bereits zu den größten deutschen Standorten von Wizz Air zählt. Die Hauptstadt Montenegros, Podgorica, dient als idealer Ausgangspunkt, um die vielfältigen touristischen Angebote des Landes kennenzulernen. Das Spektrum reicht von der Adriaküste mit ihren Stränden und der historischen Altstadt von Kotor bis hin zu den Bergregionen, wie dem Durmitor-Nationalpark. Die Aufnahme der Strecke nach Podgorica korrespondiert mit der Ankündigung von Wizz Air, im März 2026 eine neue operative Basis in der montenegrinischen Hauptstadt zu errichten, um die Konnektivität des Landes durch neue europäische Verbindungen zu stärken.

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Festlicher Vorstoß: Bern läutet die Feiertagssaison bereits im November ein

Die Schweizer Bundesstadt Bern, deren Altstadt zum weltbekannten Unesco-Kulturerbe zählt, beginnt die feierliche Jahreszeit 2025 mit einer bemerkenswerten zeitlichen Vorverlegung. Dank der erstmaligen Durchführung der „Berner Novemberfenster“ hält die vorweihnachtliche Stimmung bereits im elften Monat Einzug. Dieses neue Format, das sich an der traditionellen ländlichen Adventsfenster-Aktion orientiert, soll den traditionell trüben November aufhellen und die gesamte festliche Saison in der Stadt verlängern. Ergänzt wird dieser frühe Auftakt durch eine Vielzahl etablierter und neuer Weihnachtsmärkte sowie saisonaler Pop-up-lokale, die das gesellschaftliche und kommerzielle Leben bis zum Jahresende prägen werden. Die Initiativen von Akteuren wie Bern Welcome und BernCity zielen darauf ab, die Attraktivität der Hauptstadt in der kälteren Jahreszeit zu steigern und sowohl Einheimische als auch Besucher frühzeitig in eine stimmungsvolle Atmosphäre zu versetzen. Die Verbindung des mittelalterlichen Stadtbildes mit modernen, emotionalen Inszenierungen schafft ein einzigartiges winterliches Erlebnis, das die kulturelle Bedeutung und die kommerzielle Vielfalt Berns hervorhebt. Die neue Tradition: Berner Novemberfenster erstrahlen Das Herzstück der neuen Saison-Eröffnung ist die Aktion der Berner Novemberfenster. Vom 1. bis zum 30. November 2025 wird an jedem Abend ein neues, liebevoll dekoriertes Schaufenster in Bern enthüllt. Insgesamt beteiligen sich 30 lokale Geschäfte an diesem Projekt. Die Idee des täglichen, feierlichen Enthüllens ist von den bekannten Adventsfenstern im ländlichen Raum adaptiert worden, jedoch bewusst auf den Vormonat vorgezogen. Die Schaufensterinszenierungen, die oft von kleinen Eröffnungsevents mit stimmungsvoller Beleuchtung oder Musik begleitet werden, verteilen sich über verschiedene Quartiere der Stadt. Sie bleiben über den gesamten November sichtbar und viele auch bis in den Dezember hinein,

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EuroAirport öffnet Zuschauerterrasse nach zehn Jahren wieder

Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg gibt die teilweise Wiedereröffnung seiner Zuschauerterrasse bekannt, welche rund zehn Jahre lang aus Sicherheitsgründen geschlossen war. Dank der Implementierung eines neu erarbeiteten Sicherheitskonzepts wird die Terrasse am 18. Oktober 2025 wieder für Besucher zugänglich gemacht. Die Massnahme ist Teil der Bemühungen, den binationalen Flughafen für die Region erlebbarer zu machen, stets unter Einhaltung der geltenden Sicherheitsbestimmungen. Künftig können Besucher wieder das Geschehen auf dem Vorfeld und den Pisten beobachten. Die Terrasse wird regulär täglich von 6 bis 21 Uhr geöffnet sein. Die Wiedereröffnung spiegelt das Ziel des Flughafens wider, die Faszination der Luftfahrt stärker erlebbar zu machen, wie von der Flughafendirektion betont wird. Die Terrasse dient zudem als Standort für ein erweitertes gastronomisches Angebot. Besucher finden auf der französischen Seite das Restaurant Rossopomodoro, welches auch in der kühleren Jahreszeit die Möglichkeit bietet, im Freien zu speisen. Auf der Schweizer Seite lädt die Skybar mit Ausblick auf das Vorfeld zum Verweilen ein. Die Wiederbelebung des Besucherbereichs erfolgt in einer Zeit, in der der EuroAirport allgemein eine Erholung des Passagierverkehrs verzeichnet. Die Passagierzahlen des Flughafens im Dreiländereck bewegen sich nahezu wieder auf dem Niveau des Rekordjahres 2019, wobei sich die Betriebsabläufe nach den Herausforderungen der letzten Jahre stabilisiert haben.

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Eskalation im Handelskonflikt: USA drohen mit Exportkontrollen für Boeing-Teile als Reaktion auf Chinas Seltene-Erden-Restriktionen

Die Spannungen im Handelsstreit zwischen den Vereinigten Staaten und China haben eine neue, hochsensible Stufe erreicht. US-Präsident Donald Trump drohte am 10. Oktober 2025 in einer Pressekonferenz im Weißen Haus mit der Einführung von Exportkontrollen für Flugzeugteile des amerikanischen Herstellers Boeing. Die Ankündigung folgt auf eine überraschende und weitreichende Ausweitung der chinesischen Exportbeschränkungen für Seltene Erden einen Tag zuvor. Die chinesische Regierung hatte am 9. Oktober ihre Kontrollen dramatisch ausgeweitet, indem sie fünf neue Elemente und zusätzliche Prüfungen für Halbleiteranwender einführte. Dieser Schritt, den Präsident Trump als „schockierend“ und „völlig unerwartet“ bezeichnete, hat die diplomatischen Vorbereitungen für das bevorstehende Treffen mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping im Rahmen des Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsforums (APEC) Ende Oktober in Südkorea überschattet. Die Androhung von Exportkontrollen für Flugzeugkomponenten zielt auf einen neuralgischen Punkt der chinesischen Luftfahrtindustrie ab, die in erheblichem Maße von amerikanischen Technologien und Ersatzteilen abhängig ist. Mit dieser Maßnahme eskaliert die Regierung Trump den Konflikt, indem sie einen der wichtigsten Sektoren der globalen Wirtschaft und ein Flaggschiff der amerikanischen Exportindustrie als Druckmittel nutzt. Boeing als Hebel im globalen Handelsstreit Die Luftfahrtindustrie dient seit langem als zentrales Element in den Handelsauseinandersetzungen zwischen Washington und Peking. Die Boeing Company ist tief in den chinesischen Markt integriert, obwohl ihre Abhängigkeit von China in den letzten Jahren Berichten zufolge zurückgegangen ist. Aktuellen Daten zufolge betreiben 29 chinesische Fluggesellschaften insgesamt 1715 Boeing-Flugzeuge, vor allem Schmalrumpfflugzeuge des Typs 737. Der Auftragsbestand beläuft sich derzeit auf mindestens 144 ausstehende Auslieferungen, darunter die Modelle 737-7, 737-8, 737-10 und 787-9. Aufgrund der

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Wizz Air startet neue Verbindung von Köln/Bonn nach Podgorica

Die Fluggesellschaft Wizz Air baut ihre Präsenz am Köln Bonn Airport weiter aus und nimmt im kommenden Sommerflugplan eine neue Direktverbindung in die montenegrinische Hauptstadt Podgorica auf. Ab dem 16. Juni 2026 wird die Strecke viermal wöchentlich bedient, jeweils an Dienstagen, Donnerstagen, Samstagen und Sonntagen. Die Flugzeit beträgt rund zweieinhalb Stunden. Die neue Route ist die erste Direktverbindung zwischen Köln/Bonn und dem südosteuropäischen Staat Montenegro. Sie festigt die Partnerschaft zwischen der Airline und dem Flughafen und erweitert das Angebot nach Osteuropa. Die Geschäftsführer der Flughafen Köln/Bonn GmbH bewerten die frühzeitige Ankündigung als starkes Zeichen für die erfolgreiche Entwicklung der Zusammenarbeit. Montenegro und seine Hauptstadt Podgorica bieten eine Mischung aus historischem Flair, insbesondere in der Altstadt Stara Varoš, und modernen städtischen Elementen. Zudem sind die Strände der Adriaküste, der Skutarisee und der Fjord von Kotor in kurzer Distanz erreichbar. Die neue Verbindung nach Podgorica ist bereits die fünfte neue Route, die Wizz Air in Köln/Bonn innerhalb kurzer Zeit aufnimmt. Zuvor wurden bereits Flüge nach Bukarest, Tuzla (Bosnien und Herzegowina), Skopje (Nordmazedonien) und Tirana (Albanien) für den kurz bevorstehenden Winterflugplan angekündigt. Für die Flüge nach Podgorica kommen Flugzeuge des Typs Airbus A321 zum Einsatz.

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Luftverkehr im Spannungsfeld: USA drängt chinesische Airlines zur Vermeidung des russischen Luftraums

Das amerikanische Verkehrsministerium (DOT) hat in einer vorläufigen Entscheidung vom 9. Oktober weitreichende Beschränkungen für chinesische Fluggesellschaften vorgeschlagen. Diese sehen vor, sieben große chinesische Carrier – Air China, Capital Airlines, China Eastern Airlines, China Southern Airlines, Hainan Airlines, Sichuan Airlines und Xiamen Airlines – von der Nutzung des russischen Luftraums auf ihren geplanten Passagierflügen zwischen China und den Vereinigten Staaten auszuschließen. Die Maßnahme zielt darauf ab, das durch die geopolitische Lage entstandene Wettbewerbsungleichgewicht im wichtigen Luftverkehrsmarkt zwischen den beiden Ländern zu beheben. Die betroffenen chinesischen Fluggesellschaften reagierten mit einem gemeinsamen Antrag auf Fristverlängerung. Sie monierten die „ungewöhnlich kurze“ zweitägige Frist zur Stellungnahme und forderten stattdessen eine siebentägige Frist zur Kommentierung des vorläufigen Beschlusses. Das DOT begründet seine Entscheidung mit Verweis auf das US-China Civil Air Transport Agreement, insbesondere auf Artikel 2(4), der vorschreibt, dass Flüge über Drittländer auf Strecken durchgeführt werden müssen, die „Fluggesellschaften beider Parteien zur Verfügung stehen“. Seit Russland am 17. Mai 2022 seinen Luftraum für amerikanische Fluggesellschaften geschlossen hat, können US-Carrier die effizientesten Routen über russisches Territorium nicht mehr nutzen. Die chinesischen Fluggesellschaften hingegen waren von diesem Verbot ausgenommen und konnten weiterhin kürzere und kostengünstigere Routen fliegen. Wettbewerbsungleichgewicht als zentrale Begründung Das DOT sieht in dieser asymmetrischen Situation einen „erheblichen Wettbewerbsfaktor“, der die schrittweise Wiederaufnahme des post-covid-Flugverkehrs zwischen den USA und China verzerrt. Die amerikanischen Fluggesellschaften sind gezwungen, längere und weniger wirtschaftliche Umwege zu fliegen, was zu einem höheren Treibstoffverbrauch, längeren Flugzeiten (Schätzungen zufolge zwei bis drei Stunden mehr) und damit höheren Betriebskosten führt. Im Gegensatz dazu

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