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Luftfahrtikonen ziehen in neues Besucherzentrum der Lufthansa in Frankfurt ein

Die historische Junkers Ju 52 mit der Registrierung D-AQUI, liebevoll „Tante Ju“ genannt, ist an ihrer neuen Heimatbasis am Frankfurter Flughafen eingetroffen. Sie hat im neu entstehenden Konferenz- und Besucherzentrum der Lufthansa Group ihren endgültigen Platz bezogen. Dort wird das legendäre Flugzeug, das nach seiner aufwendigen Restaurierung von 1986 bis 2018 über 250.000 Passagiere auf Rundflügen begeisterte, ab dem Frühjahr 2026 als zentrales Exponat einer Dauerausstellung zu sehen sein. Die Ju 52, die sich nach ihrer Indienststellung 1932 schnell zum Rückgrat der damaligen Lufthansa-Flotte entwickelte, gilt aufgrund ihrer Robustheit und Zuverlässigkeit als Symbol der Luftfahrtgeschichte. Sie zeichnet sich durch ihre markante Wellblechoptik und die drei Motoren aus. Ebenfalls in dem neuen, hangarähnlichen Gebäude, das sich in unmittelbarer Nähe des Lufthansa Aviation Centers befindet, wird die ebenfalls historische Lockheed Super Star (D-ALAN) ausgestellt. Der Zusammenbau der Super Star, die in den 1950er Jahren als Transatlantik-Flaggschiff der Lufthansa galt, kommt zügig voran. Die Eröffnung des Konferenz- und Besucherzentrums ist für das Frühjahr 2026 geplant und fällt mit dem 100-jährigen Jubiläum des Gründungsjahres der ersten Lufthansa zusammen. Die beiden historischen Flugzeuge werden dank einer gläsernen Fassade auch von aussen weithin sichtbar sein. Neben den Flugzeugikonen soll auf einer offenen Galerie die Unternehmensgeschichte der Lufthansa anhand zahlreicher Exponate präsentiert werden, von denen einige erstmals öffentlich zugänglich sein werden. Das Zentrum soll künftig auch für externe Veranstaltungen offenstehen.

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„The Sound of Music“: Salzburg feiert 60 Jahre Filmmagie und Kulturelles Erbe

Salzburg und das Salzburger Land ehren den legendären Musicalfilm „The Sound of Music“, der vor 60 Jahren Premiere feierte. Anlässlich dieses Jubiläums veranstaltet die Region die Festwoche „The Sound of Salzburg – The Hills Are Still Alive“, die die weitreichenden kulturellen, historischen und touristischen Dimensionen des Filmklassikers beleuchtet. Der Film, der zwar in Österreich selbst historisch wenig bekannt ist, hat Salzburg international zu einem Sehnsuchtsort gemacht und prägt das globale Image der Region wie kaum ein anderes Werk. Die Feierlichkeiten würdigen die ungebrochene Strahlkraft der Geschichte rund um die Familie Trapp und zeigen, wie Musik, Landschaft und Geschichte zu einem zeitlosen Phänomen verschmelzen. Die feierliche Eröffnung der Jubiläumswoche fand im historischen Ambiente von Schloss Leopoldskron statt, einem der ikonischen Originaldrehorte des Films. Vertreter der SalzburgerLand Tourismus GmbH (SLTG) und Kulturschaffende unterstrichen die identitätsstiftende Bedeutung des Films für das Bundesland. Hans Scharfetter, Aufsichtsratsvorsitzender der SLTG, betonte, dass „The Sound of Music“ weit mehr sei als nur ein Film – es sei Teil der kulturellen DNA Salzburgs und eine Brücke zwischen Kultur, Geschichte und Tourismus. Die Jubiläumswoche zelebriert diesen Erfolg als ein kulturelles Phänomen, das weltweit Emotionen weckt und besondere Werte transportiert. Touristische Anziehungskraft und Wirtschaftsfaktor Die touristische Dimension von „The Sound of Music“ ist für Salzburg von immenser wirtschaftlicher Bedeutung. SLTG-Geschäftsführer Leo Bauernberger hob hervor, dass der Film das Bundesland weltweit so stark geprägt habe, dass rund 300.000 Fans jährlich gezielt zu den Originalschauplätzen reisen. Diese Zahl belegt eindrücklich, dass der Mythos 60 Jahre nach der Veröffentlichung ungebrochen lebendig ist und

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Ryanair kürzt Deutschland-Angebot drastisch wegen hoher Kosten

Die irische Fluggesellschaft Ryanair reduziert ihr Flugangebot in Deutschland massiv. Für den Winterflugplan 2025 werden die Kapazitäten um über 800.000 Sitze gekürzt und 24 Strecken an neun deutschen Flughäfen gestrichen, darunter Standorte wie Berlin, Hamburg und Memmingen. Die Basen Dortmund, Dresden und Leipzig bleiben zudem geschlossen. Damit fällt die Gesamtkapazität der Airline in Deutschland unter das Niveau des Winters 2024. Als Hauptgrund für die Kürzungen nennt Ryanair die hohen Zugangskosten in Deutschland, die das Land im europäischen Vergleich als Luftverkehrsstandort schwächen. Im Fokus der Kritik steht die Luftverkehrssteuer, deren Erhöhung um 24 Prozent im Mai 2024 von der Bundesregierung nicht rückgängig gemacht wurde. Hinzu kommen laut Ryanair stark gestiegene Flugsicherungs-, Sicherheits- und Flughafengebühren. Die Airline bezeichnet Deutschland infolgedessen als einen der sich am schlechtesten erholenden Luftverkehrsmärkte Europas, der mit 88 Prozent des Vorkrisenniveaus hinter anderen EU-Ländern zurückliege, welche teilweise keine Luftverkehrssteuer erheben. Ryanair fordert die Bundesregierung und Verkehrsminister Patrick Schnieder auf, unverzüglich Massnahmen zur Senkung der Abgaben zu ergreifen, da der deutsche Luftverkehrsmarkt ansonsten weiter an Wettbewerbsfähigkeit verlieren werde. Der Marketing-Chef von Ryanair, Dara Brady, stellte in Aussicht, dass das Unternehmen bei einer Reduzierung der Kosten bereit sei, 30 zusätzliche Flugzeuge in Deutschland zu stationieren, das Passagieraufkommen auf 34 Millionen Fluggäste zu verdoppeln und über 1.000 neue Arbeitsplätze zu schaffen. Branchenverbände teilen die Einschätzung, dass die staatlich veranlassten Mehrkosten die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes erheblich schwächen.

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Reiseziele unter dem Vergrößerungsglas: Die Kluft zwischen Hype und realer Erfahrung

Der Traum vieler Reisender, die berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Welt mit eigenen Augen zu sehen, endet häufig in einer tiefen Enttäuschung. Eine aktuelle Analyse von Reisekommentaren, die mithilfe künstlicher Intelligenz durchgeführt wurde, beleuchtet nun die Kluft zwischen den hohen Erwartungen und der oft ernüchternden Realität an einigen der ikonischsten Orte unseres Planeten. Die Untersuchung, basierend auf der Auswertung von Reddit-Beiträgen, Kommentaren und Google-Bewertungen, identifiziert die Attraktionen, bei denen Besucher am häufigsten negative Erfahrungen machten und die den sogenannten „Hype“ nicht erfüllen konnten. Das Ergebnis ist eine Rangliste, die aufzeigt, dass Faktoren wie Überfüllung, ein schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis und mangelnde Pflege das Erlebnis selbst an Orten von immenser historischer oder kultureller Bedeutung trüben können. Die ermittelten Daten zeigen, dass eine Kombination aus Kommerzialisierung und Massentourismus die Hauptursache für die Verärgerung der Besucher ist. Die Attraktionen, die weltweit am meisten beworben und fotografiert werden, sind demnach jene, die in der Realität am weitesten hinter den idealisierten Vorstellungen zurückbleiben. Diese Erkenntnisse dienen Reisenden als wichtige Orientierungshilfe, um ihre eigenen Erwartungen kritisch zu hinterfragen und gegebenenfalls Prioritäten bei der Planung ihrer Wunschlisten-Reisen neu zu setzen. Der entzauberte Big Apple: Times Square und Hollywood Boulevard An der Spitze der Enttäuschungen steht eine der bekanntesten Kreuzungen der Welt: der Times Square in New York City. Mit einem Enttäuschungswert von 82,39 von 100 Punkten erntet das Zentrum Manhattans die schärfste Kritik. Die Sentimentanalyse der Reisekommentare verzeichnete hier schockierende 934 negative Wörter, wobei die Begriffe „touristisch“ und „teuer“ mit jeweils über 240 Nennungen am häufigsten verwendet wurden. Viele Reisende empfinden

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Deutschland ordert 20 neue Eurofighter mit modernster Technologie

Deutschland hat 20 zusätzliche Eurofighter-Mehrzweckkampfflugzeuge bestellt, um die Verteidigungsfähigkeit des Landes und seine Rolle innerhalb der NATO zu stärken. Die Maschinen der sogenannten Tranche 5, deren Beschaffung im Wert von rund 3,75 Milliarden Euro kürzlich vom Haushaltsausschuss des Bundestages freigegeben wurde, sollen die alternde Tornado-Flotte in der Rolle der elektronischen Kampfführung schrittweise ablösen. Der Hersteller Airbus Defence and Space wird die Endmontage der Flugzeuge am Standort Manching bei München durchführen. Die Auslieferung der Kampfflugzeuge an die deutsche Luftwaffe ist für den Zeitraum von 2031 bis 2034 geplant. Die neuen Eurofighter werden mit modernster Technik ausgestattet sein, darunter das elektronische E-Scan-Radar. Parallel zur Neubestellung wird die gesamte deutsche Eurofighter-Flotte die Fähigkeit zum elektronischen Kampf (EK) erhalten. Dazu wird das Arexis-Sensorsystem des schwedischen Unternehmens Saab in die bestehenden und die neu gefertigten Jets integriert. Diese Upgrades erweitern das Einsatzspektrum der Flugzeuge signifikant. Die Bestellung sichert nicht nur operative Fähigkeiten der Luftwaffe bis in die 2060er Jahre, sondern schlägt auch eine technologische Brücke zum zukünftigen europäischen Kampfflugzeugsystem FCAS (Future Combat Air System), das ab 2040 einsatzbereit sein soll. Der Eurofighter ist als grösstes europäisches Verteidigungsprogramm ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Das Programm, an dem neben Deutschland auch Italien, Spanien und Grossbritannien beteiligt sind, sichert in Europa über 100.000 Arbeitsplätze, davon 25.000 allein in Deutschland, wo rund 120 Zulieferer eingebunden sind. Die Gesamtbestellzahl des Eurofighters durch neun Nationen liegt mit dem neuen deutschen Auftrag nun bei über 740 Flugzeugen.

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DFS reagiert auf Verkehrszuwachs: Deutliche Steigerung der Ausbildungsplätze für Fluglotsen

Die Deutsche Flugsicherung (DFS), das bundeseigene Unternehmen zur Überwachung des deutschen Luftraums, plant eine deutliche Ausweitung ihrer Ausbildungskapazitäten für Fluglotsen. Im Jahr 2026 sollen insgesamt 144 angehende Fluglotsen ihre Ausbildung aufnehmen. Das entspricht einer Steigerung im Vergleich zu den 136 Plätzen, die für das laufende Jahr 2025 vorgesehen waren. Die Massnahme ist eine direkte Reaktion auf den anhaltenden Zuwachs des Flugverkehrs. Laut DFS-Personalchefin Andrea Wächter steigen die Flugverkehrszahlen kontinuierlich an. Seit dem Jahr 2022 hat die Flugsicherung demnach bereits mehr als 500 Lotsen in der Ausbildung neu eingestellt. Diese Ausbildungsoffensive ist notwendig, da die DFS in den kommenden Jahren auch zahlreiche altersbedingte Abgänge erfahrener Mitarbeiter erwartet. Trotz des steigenden Verkehrsaufkommens, welches 2024 bereits wieder deutlich über dem Vorjahresniveau lag, liegt die Zahl der kontrollierten Flüge weiterhin knapp unter dem Rekordwert von 2019. Insgesamt plant die DFS für das kommende Jahr, gemeinsam mit dual Studierenden in Bereichen wie Luftverkehrsmanagement, IT und Technik sowie weiteren Auszubildenden, rund 200 Nachwuchskräfte einzustellen. Damit will das Unternehmen seine Kapazitäten nachhaltig sichern und den deutschen Luftraum auch angesichts veränderter Verkehrsflüsse und geopolitischer Herausforderungen weiterhin effizient steuern. Für die meisten Lotsen-Ausbildungsplätze des Jahrgangs 2026 sind die Bewerbungsfristen aktuell geöffnet, wobei die Interessenten ein strenges Auswahlverfahren durchlaufen müssen.

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Fan-Entscheidung über neuen „VfBExpress“: SunExpress beklebt Boeing in Klub-Farben

SunExpress, die Fluggesellschaft und Premium-Partner des VfB Stuttgart, hat ein Fan-Voting über die Sonderbeklebung eines ihrer Flugzeuge gestartet. Die Fans des Fussballvereins haben noch bis zum 20. Oktober die Möglichkeit, auf der VfB-Website zwischen zwei Design-Entwürfen für eine Boeing zu wählen, die zukünftig als „VfBExpress“ im gesamten Streckennetz der Airline unterwegs sein wird. Die zur Auswahl stehenden Designs unterscheiden sich in ihrer visuellen Ausrichtung, tragen aber beide den Slogan „Stuttgart kommt“. Das erste Design ist in den traditionellen Vereinsfarben Weiss und Rot gehalten und weist ein grossflächiges Vereinswappen auf dem Rumpf auf, dessen Gestaltung sich am Mannschaftsbus des VfB Stuttgart orientiert. Das zweite Design ist eine Hommage an die Heimatstadt: Es zeigt das springende „Rössle“, das Wappentier Stuttgarts, prominent auf dem roten Heck. Hier sind das Wappen und die Wortmarke des Vereins ebenfalls grossflächig auf dem Rumpf platziert. Das Ergebnis der Abstimmung wird Ende Oktober bekannt gegeben. Der Jet soll dann ab Anfang Dezember im gewählten VfB Stuttgart-Look abheben. Die Aktion ist ein Höhepunkt der auf drei Jahre angelegten Kooperation, die SunExpress im Juli dieses Jahres als exklusiver Airline-Partner mit dem Bundesligisten eingegangen ist. Die Partnerschaft, ein Joint Venture von Lufthansa und Turkish Airlines, beinhaltet neben dem Branding im Stadion auch gemeinsame Marketingmassnahmen, mit denen die Markenbekanntheit in Europa und der Türkei gestärkt werden soll. Mit dem Sonderflugzeug wird die Verbundenheit zur Region Stuttgart und zum Verein auf internationalen Flughäfen sichtbar.

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Embraer sichert Grossauftrag für E195-E2-Jets von Leasingfirma Truenoord

Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer hat einen bedeutenden Verkaufsabschluss für seine Regionaljet-Familie E2 vermeldet. Die spezialisierte niederländische Leasing- und Managementfirma Truenoord hat eine Festbestellung über 20 Flugzeuge des Typs E195-E2 platziert. Nach Angaben des Herstellers beläuft sich der Auftragswert auf 1,8 Milliarden US-Dollar, was umgerechnet rund 1,6 Milliarden Euro entspricht, basierend auf den Listenpreisen. Der Vertrag zwischen Embraer und dem Regionalflugzeug-Leasingexperten Truenoord ist nicht nur eine wichtige Festbestellung, sondern beinhaltet auch Kaufrechte (Optionen) für weitere 30 Maschinen. Quellen deuten darauf hin, dass diese Optionen sowohl für zusätzliche E195-E2 als auch für zehn kleinere E175-E1-Jets gelten. Diese Vereinbarung markiert für Truenoord den ersten Direktauftrag beim brasilianischen Flugzeughersteller und unterstreicht das wachsende Interesse von Leasingfirmen an der neueren Generation von Regionaljets im Segment der 100- bis 150-Sitzer. Der E195-E2 ist das grösste Modell der E2-Familie von Embraer und zielt auf den Markt für Schmalrumpfflugzeuge ab. Mit dieser Bestellung baut Truenoord seine Flotte an Regionaljets weiter aus, welche es an Fluggesellschaften weltweit vermietet, darunter Betreiber in Europa und Nordamerika. Die Investition in die E195-E2 signalisiert Vertrauen in das Marktpotenzial der effizienteren und kapazitätsstärkeren Regionalflugzeuge, die zunehmend ältere Muster in diesem Grössenbereich ersetzen.

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Hamburg: Royal Jordianian im Anflug

Der Flughafen Hamburg erweitert sein Streckennetz strategisch und deutlich in Richtung Naher Osten und Nordafrika. Mit der Aufnahme zweier bedeutender Nonstop-Verbindungen nach Amman in Jordanien und Marrakesch in Marokko ab dem Frühjahr 2026 stärkt der Flughafen seine Position als wichtiges Drehkreuz in Norddeutschland. Die neuen Routen bieten sowohl für Geschäftsreisende als auch für den Tourismus attraktive Optionen und verbessern die Anbindung der Region an global operierende Luftfahrtnetzwerke. Die Frequenz von insgesamt vier wöchentlichen Abflügen in diese beiden kulturell und wirtschaftlich relevanten Regionen unterstreicht die wachsende Bedeutung des Hamburger Flughafens im interkontinentalen Verkehr. Royal Jordanian nimmt fünftes deutsches Ziel in den Flugplan auf Die nationale Fluggesellschaft Jordaniens, Royal Jordanian, wird ab dem 28. März 2026 zweimal wöchentlich eine Direktverbindung vom Hamburg Airport zum Queen Alia International Airport in der jordanischen Hauptstadt Amman anbieten. Die Flüge werden jeweils mittwochs und samstags mit einem Airbus A320 durchgeführt. Damit ergänzt Hamburg das bereits bestehende deutsche Streckennetz von Royal Jordanian, das bislang Berlin, Düsseldorf und Frankfurt am Main umfasste und nun auf fünf wichtige deutsche Metropolen ausgedehnt wird. Erst kürzlich wurde bekannt gegeben, dass Royal Jordanian auch die Strecke nach München wieder aufnehmen wird, was die strategische Bedeutung des deutschen Marktes für die Airline unterstreicht. Karim Makhlouf, Chief Commercial Officer von Royal Jordanian Airlines, hob hervor, dass die neue Verbindung die gesamte deutsche Marktabdeckung der Airline komplettiert. Ziel sei es, Jordanien verstärkt als attraktives Reiseziel zu positionieren und die Konnektivität zwischen Europa, der Levante, dem Golfraum und Asien zu stärken. Tatsächlich stellt Amman als Drehkreuz

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EuGH: Blitzschlag in Flugzeug kann Entschädigungspflicht der Airlines aufheben

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat mit seinem Urteil in der Rechtssache C-399/24 eine langjährige Rechtsunsicherheit im europäischen Fluggastrechecht beendet. Die oberste richterliche Instanz der Europäischen Union stellte fest, dass ein Blitzschlag in ein Luftfahrzeug, der obligatorische Sicherheitsüberprüfungen und daraus resultierende Verspätungen oder Annullierungen nach sich zieht, grundsätzlich einen „außergewöhnlichen Umstand“ im Sinne der Fluggastrechte-Verordnung darstellen kann. Diese Entscheidung, die am 16. Oktober 2025 verkündet wurde, ist von essentieller Bedeutung für die gesamte Luftfahrtbranche. Sie schafft für Fluggesellschaften die Möglichkeit, sich bei witterungsbedingten Verzögerungen, die direkte Auswirkungen auf die Flugzeugsicherheit haben, von der automatischen Ausgleichspflicht gegenüber Passagieren zu befreien. Das Urteil beruht auf einem Vorabentscheidungsersuchen des Landesgerichts Korneuburg in Österreich, das einen konkreten Fall der Austrian Airlines (AUA) betraf. Ein AUA-Flugzeug war im März 2022 von einem Blitz getroffen worden, was zu einer massiven Verspätung von über 13 Stunden für einen Passagier auf dem Weg nach London führte. Der Streitwert der Klage betrug 400 Euro, doch die juristische Tragweite der Grundsatzfrage überstieg dies bei weitem. Die Entscheidung des EuGH bestätigt die Argumentation der Luftfahrtunternehmen, dass derartig unvorhersehbare und nicht beherrschbare Naturgewalten nicht dem normalen Betriebsrisiko einer Airline zugerechnet werden können. Definition des „außergewöhnlichen Umstands“ konkretisiert Der Kern der europäischen Fluggastrechte-Verordnung (EG) Nr. 261/2004 sieht vor, dass Fluggesellschaften ihren Passagieren pauschale Ausgleichszahlungen leisten müssen, wenn Flüge annulliert werden oder mit großer Verspätung, in der Regel ab drei Stunden, am Ziel ankommen. Von dieser Pflicht sind Luftfahrtunternehmen jedoch befreit, wenn die Störung auf „außergewöhnliche Umstände“ zurückzuführen ist, die sich auch dann nicht hätten

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