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Hamburg: Royal Jordianian im Anflug

Der Flughafen Hamburg erweitert sein Streckennetz strategisch und deutlich in Richtung Naher Osten und Nordafrika. Mit der Aufnahme zweier bedeutender Nonstop-Verbindungen nach Amman in Jordanien und Marrakesch in Marokko ab dem Frühjahr 2026 stärkt der Flughafen seine Position als wichtiges Drehkreuz in Norddeutschland. Die neuen Routen bieten sowohl für Geschäftsreisende als auch für den Tourismus attraktive Optionen und verbessern die Anbindung der Region an global operierende Luftfahrtnetzwerke. Die Frequenz von insgesamt vier wöchentlichen Abflügen in diese beiden kulturell und wirtschaftlich relevanten Regionen unterstreicht die wachsende Bedeutung des Hamburger Flughafens im interkontinentalen Verkehr. Royal Jordanian nimmt fünftes deutsches Ziel in den Flugplan auf Die nationale Fluggesellschaft Jordaniens, Royal Jordanian, wird ab dem 28. März 2026 zweimal wöchentlich eine Direktverbindung vom Hamburg Airport zum Queen Alia International Airport in der jordanischen Hauptstadt Amman anbieten. Die Flüge werden jeweils mittwochs und samstags mit einem Airbus A320 durchgeführt. Damit ergänzt Hamburg das bereits bestehende deutsche Streckennetz von Royal Jordanian, das bislang Berlin, Düsseldorf und Frankfurt am Main umfasste und nun auf fünf wichtige deutsche Metropolen ausgedehnt wird. Erst kürzlich wurde bekannt gegeben, dass Royal Jordanian auch die Strecke nach München wieder aufnehmen wird, was die strategische Bedeutung des deutschen Marktes für die Airline unterstreicht. Karim Makhlouf, Chief Commercial Officer von Royal Jordanian Airlines, hob hervor, dass die neue Verbindung die gesamte deutsche Marktabdeckung der Airline komplettiert. Ziel sei es, Jordanien verstärkt als attraktives Reiseziel zu positionieren und die Konnektivität zwischen Europa, der Levante, dem Golfraum und Asien zu stärken. Tatsächlich stellt Amman als Drehkreuz

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EuGH: Blitzschlag in Flugzeug kann Entschädigungspflicht der Airlines aufheben

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat mit seinem Urteil in der Rechtssache C-399/24 eine langjährige Rechtsunsicherheit im europäischen Fluggastrechecht beendet. Die oberste richterliche Instanz der Europäischen Union stellte fest, dass ein Blitzschlag in ein Luftfahrzeug, der obligatorische Sicherheitsüberprüfungen und daraus resultierende Verspätungen oder Annullierungen nach sich zieht, grundsätzlich einen „außergewöhnlichen Umstand“ im Sinne der Fluggastrechte-Verordnung darstellen kann. Diese Entscheidung, die am 16. Oktober 2025 verkündet wurde, ist von essentieller Bedeutung für die gesamte Luftfahrtbranche. Sie schafft für Fluggesellschaften die Möglichkeit, sich bei witterungsbedingten Verzögerungen, die direkte Auswirkungen auf die Flugzeugsicherheit haben, von der automatischen Ausgleichspflicht gegenüber Passagieren zu befreien. Das Urteil beruht auf einem Vorabentscheidungsersuchen des Landesgerichts Korneuburg in Österreich, das einen konkreten Fall der Austrian Airlines (AUA) betraf. Ein AUA-Flugzeug war im März 2022 von einem Blitz getroffen worden, was zu einer massiven Verspätung von über 13 Stunden für einen Passagier auf dem Weg nach London führte. Der Streitwert der Klage betrug 400 Euro, doch die juristische Tragweite der Grundsatzfrage überstieg dies bei weitem. Die Entscheidung des EuGH bestätigt die Argumentation der Luftfahrtunternehmen, dass derartig unvorhersehbare und nicht beherrschbare Naturgewalten nicht dem normalen Betriebsrisiko einer Airline zugerechnet werden können. Definition des „außergewöhnlichen Umstands“ konkretisiert Der Kern der europäischen Fluggastrechte-Verordnung (EG) Nr. 261/2004 sieht vor, dass Fluggesellschaften ihren Passagieren pauschale Ausgleichszahlungen leisten müssen, wenn Flüge annulliert werden oder mit großer Verspätung, in der Regel ab drei Stunden, am Ziel ankommen. Von dieser Pflicht sind Luftfahrtunternehmen jedoch befreit, wenn die Störung auf „außergewöhnliche Umstände“ zurückzuführen ist, die sich auch dann nicht hätten

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Wizz Air stationiert weitere Flugzeuge in Bratislava und führt zwölf neue Strecken ein

Der Flughafen Bratislava erlebt die eigenen Angaben nach bedeutendste Streckenerweiterung seiner Geschichte. Die Billigfluggesellschaft Wizz Air baut ihre im August 2025 eröffnete Basis in der slowakischen Hauptstadt massiv aus. Unter anderem geht es neu nach Berlin und Dortmund. Die Fluglinie wird in Bratislava zwei zusätzliche Flugzeuge stationieren und in der Folge zwölf neue Flugverbindungen in den Flugplan aufnehmen. Im Zentrum dieser Expansion steht die Wiederbelebung einer lange erwarteten Inlandsverbindung zwischen Bratislava und der ostslowakischen Metropole Košice, die nach mehrjähriger Unterbrechung ab dem 21. November 2025 bedient wird. Die zusätzlichen internationalen Strecken, deren Betriebsaufnahme zwischen Januar und März 2026 erfolgt, zielen darauf ab, die Fluganbindung der Slowakei an wichtige europäische Städte und Urlaubsregionen deutlich zu verbessern. Strategischer Fokus auf Mittel- und Osteuropa Die Ankündigung unterstreicht die wachsende Bedeutung des Flughafens Bratislava als strategischer Knotenpunkt für den Ultra-Low-Cost-Carrier Wizz Air. Bereits seit Längerem war bekannt, dass die Fluggesellschaft ihre Basis in der slowakischen Hauptstadt etabliert und dort zwei Airbus A321 neo stationiert hat, um das touristische und geschäftliche Passagieraufkommen in Mittel- und Osteuropa zu bedienen. Die nun bekannt gegebenen zwölf zusätzlichen Strecken stellen einen historischen Ausbau dar, der Wizz Air zur Fluggesellschaft mit der höchsten Anzahl an Linienverbindungen ab Bratislava macht. Die Entscheidung von Wizz Air, die Kapazitäten in Bratislava massiv auszubauen, fällt in eine Zeit, in der das Unternehmen Kapazitäten an anderen Standorten, insbesondere in Wien, strategisch neu verteilt. Brancheninformationen zufolge schließt Wizz Air ihre Basis am nahe gelegenen Flughafen Wien-Schwechat im März 2026, was zu einer Verschiebung des Fokus in

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Etihad Airways meldet deutliches Wachstum der Passagierzahlen im September 2025

Etihad Airways, die nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, hat ihre aktuellen Verkehrszahlen veröffentlicht und ein signifikantes Wachstum im Passagiergeschäft erreicht. Im September beförderte die Airline 1,9 Millionen Fluggäste. Dies entspricht einem Anstieg von 21 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres und verdeutlicht die fortgesetzte Erholung und Expansion des Unternehmens. Die Auslastung der Flüge erreichte im September einen Wert von 89 Prozent und liegt damit auf einem hohen Niveau. Dieser Wert bestätigt die Effizienz der Kapazitätsplanung und die starke Nachfrage auf den angebotenen Strecken. Das Wachstum im Passagieraufkommen spiegelt die strategische Expansion der Fluggesellschaft wider. Im laufenden Jahr hat Etihad sein Streckennetz erheblich erweitert und neue Flugzeuge in die Flotte integriert, darunter die Airbus A321LR und die Reaktivierung des Airbus A380 auf weiteren wichtigen Routen. In den ersten neun Monaten des Jahres 2025 hat Etihad Airways insgesamt 16,1 Millionen Passagiere transportiert. Diese kumulierte Zahl unterstreicht die solide Leistung des Carriers, der bereits in der ersten Jahreshälfte 2025 Rekordergebnisse, einschliesslich eines deutlichen Gewinns nach Steuern, erzielt hatte. Die Fluggesellschaft aus Abu Dhabi festigt damit ihre Position als wichtiger Akteur im globalen Luftverkehr, gestützt durch eine wachsende Flotte und eine erhöhte Frequenz auf zahlreichen internationalen Verbindungen.

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Luxus-Ferienflieger Beond erhöht Frequenz auf Malediven-Route ab Zürich

Die maledivische Fluggesellschaft Beond, die sich als Premium-Leisure-Airline im Luxussegment positioniert, baut ihr Flugangebot ab Zürich aus. Wie bekannt wurde, erhöht der Carrier seine wöchentlichen Frequenzen auf der Route von Male (Malediven) über Dubai (Al Maktoum International Airport) nach Zürich für den kommenden Winterflugplan. Ab dem 7. Dezember 2025 wird eine zusätzliche, dritte wöchentliche Verbindung in den Flugplan aufgenommen. Bisher bediente Beond die Strecke zweimal pro Woche, jeweils montags und freitags. Der neue Flug soll nun jeweils sonntags hinzukommen. Diese Kapazitätsausweitung zielt auf das saisonal stark nachgefragte Wintergeschäft ab, insbesondere für Reisende, die die Malediven als Luxus-Ferienziel ansteuern. Das Unternehmen, das auf eine reine Business-Class-Konfiguration in seiner Flotte der Airbus A320-Familie setzt, reagiert damit auf die erwartete oder bereits vorhandene Nachfrage im Premium-Reisesegment. Die Frequenzerhöhung auf nunmehr drei wöchentliche Flüge ab Zürich unterstreicht das Engagement von Beond auf dem europäischen Markt. Die Fluggesellschaft, die im deutschsprachigen Raum auch München anfliegt, nutzt den strategischen Zwischenstopp in Dubai, um Reisenden eine Verbindung zwischen Europa und dem maledivischen Drehkreuz in Male anzubieten. Die Steigerung der Frequenz bietet Kunden mehr Flexibilität in der Reiseplanung und trägt zur besseren Auslastung der Flotte bei, deren Flugzeuge in einer reinen Premium-Ausstattung konfiguriert sind.

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Wachstum im Flugverkehr: Flughafen-Wien-Gruppe steigert Passagierzahlen im September 2025

Die Flughafen-Wien-Gruppe, welche die Standorte Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice umfasst, verzeichnete im September 2025 einen Zuwachs an Passagieren. Insgesamt nutzten 4.224.790 Reisende die Flughäfen der Gruppe, was einem Anstieg von 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Am Heimatstandort Wien erhöhte sich das Passagieraufkommen auf 3.144.947 Fluggäste, was ein Plus von 2,2 Prozent darstellt. Am Wiener Flughafen selbst zeigte sich eine Divergenz zwischen Lokal- und Transferpassagieren: Die Zahl der abfliegenden und ankommenden Lokalpassagiere stieg um 3,0 Prozent auf 2.429.303, während die Transferpassagiere auf 698.126 Reisende zurückgingen (-1,9 Prozent). Die Anzahl der Flugbewegungen, also Starts und Landungen, erhöhte sich in Wien um 2,0 Prozent auf 22.481. Das Frachtaufkommen legte in Wien um 0,7 Prozent auf 25.735 Tonnen zu. Kumuliert von Jänner bis September 2025 stieg das Wiener Passagieraufkommen um 1,9 Prozent auf 24.572.482 Fluggäste und das Frachtaufkommen um 7,8 Prozent auf 233.233 Tonnen. Besonders dynamisch entwickelte sich der Verkehr in Fernverkehrsregionen. Am Standort Wien stiegen die Passagierzahlen in den Nahen und Mittleren Osten signifikant um 18,6 Prozent auf 79.772 Fluggäste. Der Ferne Osten verzeichnete ebenfalls einen deutlichen Zuwachs von 13,8 Prozent auf 54.739 Reisende. Der Verkehr nach Westeuropa blieb stabil (-0,0 Prozent), während nach Osteuropa (+1,8 Prozent) und Afrika (+10,1 Prozent) Zuwächse verbucht wurden. Die Beteiligungsflughäfen trugen stark zum Gruppenwachstum bei: Malta Airport meldete 990.556 Passagiere (+10,5 Prozent) und Kosice 89.287 Reisende (+6,1 Prozent).

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Dekra wird Mitglied der „Allianz Neues Fliegen“

Der Prüf- und Zertifizierungskonzern Dekra ist der vom Verkehrsministerium Baden-Württemberg ins Leben gerufenen „Allianz Neues Fliegen“ beigetreten. Als unabhängige Organisation bringt das Unternehmen seine Expertise ein, um im Bereich der Luftfahrtkraftstoffe Standards zu etablieren und die Glaubwürdigkeit des Sektors zu stärken. Das Hauptziel der Allianz ist die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Dekarbonisierung des Luftverkehrs durch die Förderung von alternativen Flugkraftstoffen. Der Beitritt der Dekra unterstreicht die Relevanz unabhängiger Prüfung in einem sich wandelnden Markt. Der Konzern möchte sicherstellen, dass neue Lösungen, insbesondere alternative Kraftstoffe, den höchsten Anforderungen entsprechen. Die Allianz, die im September 2025 mit Partnern aus Industrie, Forschung und Verbänden gestartet wurde, konzentriert sich auf den freiwilligen Einsatz sogenannter Sustainable Aviation Fuels (SAF) durch Unternehmen, um deren Markthochlauf zu unterstützen. Dies soll insbesondere durch eine verstärkte Nachfrage bei Geschäftsflügen geschehen. Die Dekra verfügt bereits über konkrete Erfahrungen in der Zertifizierung neuer Energieträger. Erst in diesem Jahr hat das Unternehmen für den Industriegasehersteller Air Liquide die Produktion von erneuerbarem Wasserstoff am Standort Oberhausen zertifiziert. Dabei handelte es sich um die erste Zertifizierung in Deutschland für sogenannte Renewable Fuels of Non-Biological Origin (RFNBOs), erzeugt aus einer 20-Megawatt-Elektrolyseanlage. Diese Fachkenntnis im Bereich der alternativen Kraftstoffe kann die Dekra nun in die Arbeit der Allianz einbringen, um transparente Prozesse und standardisierte Verfahren für die Anrechnung klimaverträglicher Flugkraftstoffe zu gewährleisten.

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Eurowings schließt Basis am Flughafen Dortmund

Die Fluggesellschaft Eurowings, eine Tochter der Lufthansa-Gruppe, vollzieht den fast vollständigen Rückzug aus ihrem Standort am Flughafen Dortmund (DTM). Mit dem Ende des aktuellen Sommerflugplans wird das letzte dort stationierte Flugzeug abgezogen und die kleine Eurowings-Basis geschlossen. Die Entscheidung führt zur Streichung des Großteils der bisher von Dortmund aus bedienten Strecken. Konkret entfallen vier der bisher fünf Flugverbindungen. Die Ziele Catania, Kavala, Thessaloniki und Split werden mit Beginn des Winterflugplans nicht mehr von Dortmund aus angeflogen. Als einzige Destination verbleibt die Route nach Palma de Mallorca (PMI), die jedoch weiterhin auch im Sommer 2026 im Programm bleiben soll. Eine Sprecherin der Fluglinie bestätigte, dass durch die Beibehaltung dieser Hauptroute über 60 Prozent des bisherigen Sitzplatz-Angebots erhalten bleiben. Der Flugbetrieb nach Mallorca wird künftig von einem Flugzeug übernommen, das fest an der Eurowings-Basis in Palma stationiert ist. Eurowings hat keine detaillierten Gründe für die Schließung genannt, verweist jedoch auf die geografische Nähe zu ihrem größten Standort am Düsseldorfer Flughafen (DUS). Alle nun gestrichenen Destinationen würden von dort aus ebenfalls bedient, was auf eine Konsolidierung des Streckennetzes in Nordrhein-Westfalen hindeutet. Der Rückzug aus Dortmund vollzieht sich nach einer bereits erfolgten Reduzierung der Präsenz: Die Basis wurde im letzten Jahr von zwei auf nur noch ein Flugzeug verkleinert, bevor nun der komplette Abzug erfolgt. Die wegfallenden Verbindungen betreffen nach Medienberichten ein Passagier-Volumen von jährlich rund 60.000 Reisenden am Dortmunder Flughafen. Über die bevorstehende Schließung der Eurowings-Basis Dortmund berichtete zunächst Aerotelegraph.com.

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Deutsche Bahn macht stornierbaren „Sparpreis Business“ zum Dauerangebot

Die Deutsche Bahn (DB) hat entschieden, ihren für Firmenkunden konzipierten „Sparpreis Business“ nach einer erfolgreichen Testphase ab 2026 als permanenten Tarif in das Angebot aufzunehmen. Der Hauptvorteil für Geschäftsreisende liegt in der flexiblen Stornierbarkeit der Tickets. Demnach können die Fahrkarten bis einen Tag vor dem ersten Geltungstag gegen eine Gebühr von zehn Euro storniert werden, wobei der gezahlte Betrag nicht als Gutschein, sondern direkt auf das ursprünglich genutzte Zahlungsmittel zurückerstattet wird. Weitere Konditionen umfassen die Anwendung der Bahncard Business, die einen Rabatt von 25 Prozent auf den Ticketpreis gewährt. Die Etablierung des Tarifs wird vom Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) explizit begrüßt. Der Verband sieht diesen Schritt als die Schaffung eines „vollständigeren und faireren Angebots“ im Geschäftsreiseverkehr. Der VDR hatte seit der Einführung des nicht stornierbaren „Super Sparpreises“ im Jahr 2018 und der damit verbundenen Entfernung des regulären Sparpreises aus den Firmenkundenportalen immer wieder betont, dass stornierbare Tickets für Geschäftsreisende von essenzieller Bedeutung seien. Eine eigene Mitgliederbefragung aus dem Jahr 2022 bestätigte diese Forderung, da über 90 Prozent der befragten Unternehmen die Wiedereinführung eines solchen Tarifs als „wichtig“ oder „sehr wichtig“ eingestuft hatten. Der VDR wertet die Umsetzung als „klares Signal für eine konstruktive Zusammenarbeit“. Zeitgleich mit der Ankündigung zur Verfestigung des neuen Geschäftskundentarifs teilte der DB-Konzern eine weitere positive Nachricht mit: Im Rahmen des Fahrplanwechsels Mitte Dezember wird es keine Preiserhöhung in den regulären Fernverkehrstarifen geben. Dies ist das erste Mal seit sechs Jahren, dass die Bahn auf eine Anhebung der Preise für Spar- und Flexpreise sowie die Bahncards verzichtet.

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Discover Airlines: Flotte wächst auf 40 Flugzeuge – Airbus A350 wird neues Langstrecken-Flaggschiff

Die Lufthansa Group stärkt das touristische Segment und setzt dabei auf die konsequente Weiterentwicklung ihrer Ferienfluggesellschaft Discover Airlines. Bis Mitte 2028 plant die Airline eine signifikante Flottenerweiterung auf insgesamt 40 Flugzeuge. Als zentrales Element dieser Wachstumsstrategie kündigte das Unternehmen die schrittweise Einführung des modernen Großraumflugzeugs Airbus A350-900 auf der Langstrecke an. Diese strategische Entscheidung zielt darauf ab, sowohl das bestehende Streckennetz zu optimieren als auch völlig neue touristische Fernziele ins Visier zu nehmen. Airbus A350 als Türöffner für neue Märkte Ab Mitte 2027 sollen die ersten vier Airbus A350-900 die Langstreckenflotte von Discover Airlines ergänzen. Dieser Flugzeugtyp gilt als eines der fortschrittlichsten Großraumflugzeuge weltweit. Charakteristisch sind der reduzierte Treibstoffverbrauch im Vergleich zu älteren Modellen und die besonders geräuscharme Betriebsweise. Darüber hinaus sorgen der hohe Anteil an leichten Verbundwerkstoffen und Kabineneigenschaften wie eine bessere Luftfeuchtigkeit und ein niedrigerer Kabinendruck für einen erhöhten Reisekomfort der Passagiere. Die Indienststellung des A350-900 ist mehr als nur ein Austausch von Fluggerät; sie ist eine strategische Weichenstellung für die Expansion. Mit der großen Reichweite dieses Musters eröffnen sich für Discover Airlines neue Perspektiven, die mit der aktuellen A330-Flotte bislang unerreichbar waren. Zunächst könnten bewährte Destinationen wie Windhoek oder Orlando von der Effizienz und dem Komfort des A350 profitieren. In der Folge ermöglicht die erhöhte Reichweite die Anbindung von Fernzielen in Regionen wie Süd- und Mittelamerika, dem südlichen Afrika und Südostasien. Damit positioniert sich Discover Airlines im Wettbewerb um attraktive touristische Langstreckenverbindungen und könnte so beispielsweise dem direkten Konkurrenten Condor in bislang schwer erreichbaren Märkten Paroli bieten.

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