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Afghanistan: Flydubai kehrt nach Kabul zurück

Als erste internationale Fluggesellschaft hat die Emirates-Konzernschwester Flydubai angekündigt, dass man künftig wieder Kabul, ansteuern wird. Ab 15. November 2023 will man die Hauptstadt Afghanistans wieder mit Dubai verbinden. Im Jahr 2021 haben sich die Streitkräfte der USA und ihrer Nato-Partner regelrecht chaotisch aus Afghanistan verabschiedet. Dies hat den Taliban ermöglicht binnen weniger Tage ohne nennenswerten Widerstand die Macht zu übernehmen. Viele Menschen wollten das Land fluchtartig verlassen, da sie enorme Angst vor Repressalien hatten. Die meisten Evakuierungsflüge wurden militärisch durchgeführt. Nur wenige Carrier steuern derzeit Flughäfen in Afghanistan an. Als erster großer Carrier kündigt nun Flydubai das Comeback an. Mit Wirksamkeit zum 15. November 2023 will man wieder bis zu zweimal täglich zwischen den Hauptstädten Kabul und Dubai pendeln. Im Regelfall sollen Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-800 eingesetzt werden. Momentan ist das Flugangebot ab Kabul sehr stark eingeschränkt. Viele Carrier sind noch zurückhaltend, da man Sicherheitsbedenken hat. Das afghanische Konsulat in Dubai teilte unter anderem mit, dass man hofft, dass Flydubai nach und nach weitere Carrier folgen. Dies wäre für die Konnektivität und Erholung Afghanistans von besonderer Bedeutung.

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Volotea hat Berlin-Lyon aufgenommen

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea bietet seit wenigen Tagen ab Berlin-Brandenburg auch das Ziel Lyon an. Dieses bedient man jeweils an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag. Im Mai 2023 hat Volotea ab der deutschen Bundeshauptstadt mit Verona die erste neue Destination aufgenommen. Nun folgte Lyon. Im Bereich des Vertriebs hat man vor einiger Zeit eine strategische Kooperation mit Eurowings vereinbart.

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Panama: Copa Airlines musste wegen Inkontinenzslip umkehren

Am Freitag, den 13. Oktober 2023, ist es auf Copa-Airlines-Flug CM393 auf dem Weg von Panama nach Tampa zu einem ungewöhnlichen Zwischenfall gekommen. Der Kapitän entschied sich wegen einem verdächtigen Gegenstand, der sich als harmloser Inkontinenzslip herausstellte, zur Rücklandung. Im Einsatz war die Boeing 737-8V3 mit der Registrierung HP-1832CMP. Kurz nach dem Start fand das Kabinenpersonal auf einer der Toiletten einen „verdächtigen Gegenstand“. Pflichtgemäß informierte man sofort den Kapitän, der dann entschied, dass aus reiner Vorsicht umgekehrt wird. Die Maschine landete kurz darauf sicher auf dem Flughafen Panama City. Die Lage war insofern auch unklar, weil es an diesem Tag das Gerücht gab, dass es angeblich eine Bombendrohung gegen einen Flug gegeben haben soll. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Crew aber keine konkrete Warnung. Dennoch ist man auf Nummer Sicher gegangen und vorsorglich zurückgekehrt. Nach der Landung wurden die 144 Passagiere sowie die Crew von der Polizei zum Aussteigen ersucht. Alle Personen und Gepäckstücke wurden penibel genau durchsucht. Sprengstoffexperten der Exekutive nahmen den „verdächtigen Gegenstand“ auf der Toilette vorsichtig unter die Lupe und konnten dann Entwarnung geben. Es handelte sich lediglich um einen Inkontinenzslip, umgangssprachlich auch als Windel für Erwachsene bekannt. Mit der entsprechenden Portion Humor konnten die Passagiere und die Crew dann im zweiten Anlauf den Flug nach Tampa antreten. Sie hatten jedenfalls die Sicherheit, dass vom Inkontinenzslip, der laut offizieller Mitteilung der Polizei von dieser entsorgt wurde, keine Gefahr ausgeht. Es wurde übrigens nicht explizit mitgeteilt, ob das Exemplar gebraucht oder ungebraucht war.

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Flughafen Köln testet Wasserstoff-Bus

Noch bis Mitte Oktober 2023 testet der Flughafen Köln/Bonn einen für den Linienverkehr zugelassenen Bus mit Wasserstoffantrieb auf dem Vorfeld. Es handelt sich um ein Modell des portugiesischen Herstellers CaetanoBus. „Die Mobilität der Zukunft gestalten wir schon heute so nachhaltig wie möglich. Klimaschutz ist ein wesentlicher Teil unserer Unternehmensstrategie“, sagt Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. „Wasserstoff ist eine Zukunftstechnologie, die wir neben der E-Mobilität immer stärker ausbauen. Bis 2035 wollen wir nur noch emissionsfreie Fahrzeuge und Geräte auf den Vorfeldern einsetzen, bis 2045 soll unser Flughafen klimaneutral sein“. Der „H2.City Gold“-Wasserstoffbus schafft eine Reichweite von 500 Kilometern. Ausgestattet ist das Fahrzeug mit einem 180-Kilowatt-Siemensmotor, fünf Wasserstoff-Tanks, einem 44-Kilowattstunden-Batteriepaket und der 60-Kilowatt-Toyota-Brennstoffzelle.

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Wien: DDSG feiert 300.000 Fahrgäste

Die aus der Donaudampfschiffahrtsgesellschaft hervorgegangene DDSG Blue Danube hatte im bisherigen Jahresverlauf rund 300.000 Fahrgäste. Eigenen Angaben nach hat man mit der aus sieben Flussschiffen bestehenden Flotte eine neue Rekordauslastung erzielt. Dies soll sowohl den Linien- als auch den Charterverkehr auf der Donau betreffen. Am vergangenen Mittwoch wurde von der Geschäftsleitung und der Politik der Fahrgast Nummer 300.000, der in diesem Jahr an Bord eines DDSG-Schiffes gegangen ist, begrüßt. Die Dame legte mit dem knapp 30 Meter langen Schiff zur beliebten City Cruise ab, um an Bord des Schiffs eine kleine Auszeit vom Alltagsstress und das laue Herbstwetter an Deck zu genießen. Hanke, Fischer und Hanreich überreichten der Jubiläumspassagierin eine Jahreskarte, mit der sie an 364 Tagen im Jahr in Wien und der Wachau den Anker lichten oder auch zu einem Städtetrip in das benachbarte Bratislava (Slowakei) ablegen kann. Durch das anhaltend schöne Wetter, die hohen Nächtigungszahlen im Wiener Tourismus, zahlreiche Sonder- und Themenfahrten sowie die gute Auslastung im Chartergeschäft mit Firmen- und Weihnachtsfeiern erwartet die DDSG Blue Danube bis Jahresende noch mehr Passagiere als in den Jahren vor Ausbruch der Pandemie. Der bisherige Höchstwert an beförderten Fahrgästen wurde im Jahr 2019 mit etwas mehr als 306.000 Passagieren im Linien- und Ausflugsverkehr erreicht. „Die DDSG Blue Danube ist eine wertvolle Säule im touristischen Angebot Wiens und ein besonderes Freizeitangebot, das sich bei den Wienerinnen und Wienern steigender Beliebtheit erfreut. Immer mehr Einheimische entdecken die schönsten Seiten Wiens vom Fluss aus und genießen einen Kurzurlaub in der Region. Mit der Verbindung

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Varna: Fünf Deutschland-Strecken im Winter 2023/24

Im Winterflugplan 2023/24 werden ab dem bulgarischen Flughafen Varna fünf Deutschland-Strecken angeboten. Es handelt sich dabei um die Ziele Memmingen, Berlin, Dortmund, Köln/Bonn und Hamburg, die von Wizz Air bedient werden. Weiters bietet der pinkfarbene Lowcoster Flüge nach London-Luton, Charleroi, Tel Aviv, Larnaka und Eindhoven an. Mit Bulgaria Air gheht es nach Sofia. Turkish Airlines verbindet Varna mit dem Drehkreuz Istanbul während Austrian Airlines an den Hub Wien anbindet. Auch sind zwei wöchentliche Israir-Umläufe nach Tel Aviv geplant.

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Flughafen Wien kritisiert VCÖ-CO2-Behauptungen

Der Verkehrsclub Österreich behauptet, dass in Österreich der von der Luftfahrt verursachte Kohlenstoffdioxidausstoß allein im ersten Halbjahr 2023 stark gestiegen wäre. Man vergleicht diese mit dem Jahr 2021, in dem vergleichsweise wenig geflogen wurde. Die Flughafen Wien AG kritisiert die Äußerungen heftig. In den letzten Jahren hat sich die Kommunikation des Verkehrsclub Österreich häufig mit jener von Umweltschutzorganisationen gedeckt. Der offiziell unabhängige Verein könnte sich durchaus daran angepasst haben, dass im Verkehrsministerium mit Leonore Gewessler nun eine Grüne das Sagen hat. Besonders heftig wird nämlich sowohl von der Politikerin, die gerne mit Privatjets unterwegs ist, als auch vom VCÖ die Luftfahrt kritisiert. Die Flughafen Wien AG ist der Ansicht, dass die Behauptung, dass die Fliegerei im ersten Halbjahr 2023 schon so viel Kohlenstoffdioxid wie im gesamten Jahr 2021 ausgestoßen habe, grob irreführend sein soll. Der VCÖ-Argumentation folgend hat die Zahl der Flugreisenden also deutlich stärker zugelegt als der CO-Ausstoß des Flugverkehrs – was den Erfolg der Klimaschutzbemühungen der Luftfahrt bestätigt. Die CO2-Emissionen des österreichischen Flugverkehrs machten 2018, also einem Jahr vor der Corona-Pandemie und mit einem ähnlichem Gesamtjahres-Passagieraufkommen wie heuer, laut Umweltbundesamt lediglich 0,16% der Gesamtemissionen in Österreich aus. Grundsätzlich ist zu den VCÖ-Aussagen auch festzuhalten, dass Vergleiche der von weltweit außerordentlich starken Verkehrsrückgängen geprägten Corona-Jahre 2020 und 2021 mit der Gegenwart insgesamt nicht besonders seriös sind. Alleine am Flughafen Wien ist das Passagieraufkommen nach der Coronakrise im ersten Halbjahr 2023 gegenüber 2022 um 44% gestiegen, während die Zahl der Bewegungen deutlich schwächer (um 27,5%) zugelegt hat. Umgelegt auf die

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Fly Arystan stockt die Flotte weiter auf

Der kasachische Billigflieger Fly Arystan hat kürzlich die Flotte auf 17 Maschinen aufgestockt. Beim Neuzugang handelt es sich um einen Airbus A320neo, der mit 188 Sitzplätzen bestuhlt ist. Bis Jahresende soll noch eine weitere Einheit übernommen werden. Einhergehend mit dem kontinuierlichen Ausbau der Flotte wächst auch das internationale und innerkasachische Streckennetz. So kommt neu in diesem Monat die Verbindung von Astana nach Duschanbe, der Hauptstadt Tadschikistans, mit zwei Flügen pro Woche hinzu. Zudem wird das Flugangebot nach Indien vergrößert. So bedient FlyArystan jetzt auch ab Almaty die indische Hauptstadt Delhi und wird zusätzlich – ebenfalls ab Almaty – im November 2023 erstmals in die Bollywood-Metropole Mumbai fliegen. Innerhalb von Kasachstan hat FlyArystan den Flugplan um zwei zusätzliche Strecken ergänzt. Von der Hauptstadt Astana geht es ab sofort dreimal pro Woche ganz in den Osten des Landes nach Öskemen. Die Wirtschaftsmetropole Almaty dagegen hat eine neue Verbindung nach Aqtöbe im Nordwesten Kasachstans mit wöchentlich vier Flügen erhalten.

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Israel: Flugzeugversicherer verweigern zunehmend den Deckungsschutz

Immer mehr zivile Fluggesellschaften haben das Problem, dass die Versicherer ihrer Flugzeuge den Deckungsschutz für den Luftraum von Israel zurückziehen. Das liegt daran, dass oftmals in den Bedingungen festgehalten ist, dass Kriegsgebiete nicht angesteuert werden dürfen. In jüngerer Vergangenheit ist dieses Phänomen bereits im Vorfeld des kriegerischen Überfalls Russlands auf die Ukraine aufgetreten. Zahlreiche Assekuranzen haben ihre Kunden darauf aufmerksam gemacht, dass wegen akuter Kriegsgefahr kein Versicherungsschutz im Luftraum der Ukraine gewährt werden kann. Dies führte dazu, dass die ukrainische Regierung Staatshaftungen angeboten hat, jedoch diese von nur wenigen Anbietern in Anspruch genommen wurden. Wenige Tage später wurde der Luftraum aufgrund von Kriegsausbruch geschlossen. Dazu kommt, dass ähnlich wie im Feber 2022 nun auch bezüglich Israel einige Leasinggeber untersagen, dass ihr Fluggerät von/nach bzw. über Israel eingesetzt wird. Für die Airlines sind beide Umstände problematisch, da man ohne Versicherungsschutz nicht fliegen darf und eine Untersagung durch den Eigentümer des Fluggeräts selbigen Effekt hat. Die Regierung Israels bringt für die in ihrem Land ansässigen Carrier ein Haftungsprogramm an den Start. Dieses soll den möglichen Wegfall von Versicherungsschutz seitens internationaler Assekuranzen ersetzen. Vereinfacht gesagt: Der Staat übernimmt das Risiko und muss dann im Falle von Unfällen haften. Derzeit ist vorgesehen, dass nur Airlines mit Sitz in Israel den „staatlichen Versicherungsschutz“ beantragen können. Es gab bereits erste Rückführungsflüge, die mangels Versicherungsschutz abgesagt werden mussten. Beispielsweise musste Norwegian Air Shuttle einen Flug von Oslo nach Tel Aviv und zurück, den man im Auftrag der norwegischen Regierung hätte durchführen sollen, absagen. Dazu teilte das Unternehmen

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Madrid: Gericht lehnt Einstweilige Verfügung gegen OTA-Verifizierung von Ryanair ab

Die Billigfluggesellschaft Ryanair geht seit einiger Zeit juristisch gegen Online-Travel-Agents vor. Momentan verlangt man von Passagieren, die über solche Plattformen buchen, dass diese eine kostenpflichtige Verifizierung vornehmen. Dagegen zog Kiwi.com in Madrid vor Gericht. Unter anderem hat man den Erlass einer Einstweiligen Verfügung beantragt. Diese wurde am 2. Oktober 2023 durch das Handelsgericht Madrid abgelehnt, was wenig überraschend seitens Ryanair medial ausgeschlachtet wird.

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