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Gericht kippt Kündigungen von 1.700 Qantas-Mitarbeitern

Der australischen Fluggesellschaft Qantas kommt eine Entscheidung, die ihr kürzlich über einen Konsumentenschutzskandal gestolperter Firmenchef Alan Joyce getroffen hat, teuer zu stehen. Der High Court of Australia hat die Kündigung von über 1.700 Bodenmitarbeitern für nichtig erklärt.  Zu Beginn der Corona-Pandemie sprach das Unternehmen vielen Beschäftigten die Kündigung aus und sagte gleichzeitig zu, dass man wieder eingestellt wird. Beim Bodenpersonal lief es aber in vielen Fällen anders, denn man beauftragte dann externe Dienstleister.  Das Gericht erklärte die Vorgehensweise für nichtig. Zwar habe Qantas wirtschaftliche Gründe für die Vorgehensweise gehabt, jedoch wurde das Arbeitsrecht missachtet. Konkret habe man auch die Abhaltung eines Streiks sowie Verhandlungen mit den Gewerkschaften sabotiert. All dies kommt Qantas nun teuer zu stehen, denn man muss die 1.700 Betroffenen nicht nur wiedereinstellen, sondern diesen auch Lohnnachzahlungen zuzüglich Zinsen leisten. 

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Belgien: Flughafen Ostende wegen Sanierung fast drei Monate geschlossen

Der belgische Flughafen Ostende wird ab 25. Jänner 2024 bis voraussichtlich 28. März 2024 zu Sanierungszwecken vom Netz gehen. Die einzige Runway des Regio-Airports wird vollständig saniert.  Der Reisekonzern Tui teilte mit, dass die für diesen Zeitraum geplanten Verbindungen ab Brüssel durchgeführt werden. Andere Carrier setzen während dieser Phase ihre Verbindungen aus oder aber führen die ab anderen Airports durch. Betroffene Passagiere sollten daher im Bedarfsfall ihre Fluggesellschaft kontaktieren und die weitere Vorgehensweise abklären. 

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British Airways: Maskenverweigernder Pilot verliert Kündigungsklage vor Gericht

Ein Pilot der British Airways, der sich während der Corona-Pandemie weigerte eine Maske zu tragen, verlor vor dem zuständigen Arbeitsgericht einen Rechtsstreit gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber. Das Gericht lehnte die Argumente, die auch in Richtung religiöse Themen gingen, ab. Der Mann war als Erster Offizier für British Airways tätig. Während der Corona-Pandemie kam es zum Zerwürfnis, denn er soll sich strikt geweigert haben die damalige Maskenpflicht zu befolgen. In weiterer Folge sprach die Fluggesellschaft die Kündigung aus. Der Flugzeugführer wollte dies nicht akzeptieren und zog vor das zuständige Arbeitsgericht. Während der mündlichen Verhandlung, von der unter anderem „Mail Online“ berichtet, soll der Co-Pilot gesagt haben, dass er als „souveränes Wesen, das ein Recht darauf hat, frei zu atmen“. Weiters argumentierte er, dass seine Verweigerung eine Maske zu tragen „einer religiösen Überzeugung entspreche und daher geschützt werden müsse“. Der Mann stellte auch einen Vergleich zwischen Maske und Kopftüchern, die beispielsweise im Islam weitverbreitet sind, an. Die vorsitzende Richterin überzeugte das Vorberingen des gekündigten Ersten Offiziers aber nicht. Sie wies es zurück, dass Kündigungen, die aufgrund der Verweigerung Masken zu tragen, gegen die Gleichstellungsgesetze des Vereinigten Königreichs verstoßen würden. Weiters stellte sie fest, dass der Co-Pilot durch seine Verweigerung das Recht auf Leben anderer Personen beinträchtigen könnte, denn diese könnten ohne Maske leichter mit Covid-19 angesteckt werden. Das Vorgehen der Fluggesellschaft British Airways habe den damaligen wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprochen. Letztlich wurde die Klage abgewiesen. In der Urteilsbegründung sagte die Richterin unter anderem, dass der Kläger „zu erkennen scheint, dass die Ausübung seiner

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Stockholm: Finnair-A330 musste wegen unruly PAX zum Gate zurück

In der vergangenen Woche musste der von Finnair betriebene Airbus A330-300 mit der Registrierung noch vor dem geplanten Abflug nach Doha zum Gate zurückkehren, da ein so genannter unruly PAX an Bord für Ärger sorgte.  Finnair-Flug AY1983 sollte am 12. September 2023 von Stockholm-Arlanda nach Doha fliegen. Dazu kam es zunächst nicht, denn ein nicht näher bezeichneter Fluggast benahm sich so dermaßen daneben, dass der Kapitän entschied zum Gate zurückzukehren. Dort wurde der unruly PAX von der Polizei abgeführt. Nach etwas über einer Stunde konnte das Langstreckenflugzeug dann doch noch starten. 

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Manchester: Ryanair-737 musste wegen gewalttätigem Passagier rücklanden

Am 18. September 2023 musste Ryanair-Flug FR4052 auf dem Weg von Manchster nach Faro zum Ursprungsort zurückkehren, weil sich an Bord der Maschine ein Passagier gewalttätig gegenüber einer Frau zeigte. Zum Zeitpunkt des Vorfalls war die Boeing 737-800 mit der Registrierung EI-EBK bereits rund zwei Stunden in der Luft. Offiziellen Angaben nach soll sich der Mann plötzlich aggressiv gegenüber einer Frau gezeigt haben. Als er von einer Dame, die ihn begleitete, verbal zurechtgewiesen wurde, verlor er offenbar komplett die Fassung. Der unruly PAX soll daraufhin mehrfach seiner Begleiterin hart ins Gesicht geschlagen haben. Andere Fluggäste und die Besatzung schritten ein. Ein Flugbegleiter informierte umgehend den Kapitän, der dann entschied, dass aus Sicherheitsgründen der Flug nach Faro abgebrochen wird und man nach Manchester zurückkehren wird. Über Funk wurde die Flugsicherung über den Vorfall informiert. In der weiteren Folge sollen sich gar kampfartige Szenen ereignet haben, denn der Störenfried wollte sich nicht beruhigen lassen. Auch aus diesem Grund wurde die Unterstützung durch die Polizei am Flughafen Manchester angefordert. Kurz nach der Rücklandung betrat die Exekutive den Mittelstreckenjet und führte den unruly PAX ab. Laut offiziellem Statement der Polizei habe diese gegen 6 Uhr 25 Lokalzeit vom Vorfall erfahren bzw. der Vorgesetzte habe entschieden, dass ein Einsatz notwendig ist. Dazu heißt es unter anderem seitens der Greater Manchester Police: „Als das Flugzeug zum Flughafen Manchester zurückkehrte, wurde ein Mann in den Dreißigern wegen des Verdachts auf Trunkenheit im Flugzeug, zweifacher Körperverletzung und Verstoßes gegen die öffentliche Ordnung (Section 4a) verhaftet und bleibt zur

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Eurocontrol: Flugaufkommen im Sommer 2023 um sieben Prozent unter dem Vorkrisenniveau

Die jüngsten Eurocontrol-Zahlen zeigen, dass der Flugverkehr über Europa in den Kalendermonaten Juni bis August 2023 rund 93 Prozent des Vorkrisenniveaus erreicht hat. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum war dieser um seiben Prozent erhöht.  Besonders stark war das Aufkommen auf der Südost-Achse von Kroatien nach der Türkei, war sogar ein noch stärkerer Anstieg des Verkehrsaufkommens zu verzeichnen – weit über 10 % gegenüber 2022. Im Durchschnitt gab es 32 495 Flüge pro Tag.  Durchschnittlich waren die Flüge um 3,8 Minuten verspätet. Damit lag man ungefähr auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr. Wetterbedingte Verspätungen stiegen deutlich von 1,0 Minuten/Flug auf 1,6 Minuten/Flug. Ohne den Wetterfaktor sanken die ATFM-Verspätungen pro Flug um 18 % von 2,7 Minuten/Flug auf 2,3 Minuten/Flug. 

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AUA Technik: 21 Lehrlinge starten ihre Berufsausbildung

Auch in diesem Jahr hat Austrian Airlines wieder neue Lehrlinge im Technikbetrieb aufgenommen. Die 21 jungen Menschen haben Anfang September 2023 ihre Berufsausbildung begonnen und wurden nun offiziell von Vorstandsmitglied Francesco Sciortino begrüßt. Laut Austrian Airlines hat man in diesem Jahr – im direkten Vergleich mit dem Vorjahr – fast doppelt so viele Lehrstellen besetzen können. Unter den neuen Lehrlingen sind insgesamt fünf Frauen, eine von ihnen ist Andrea Aschauer aus dem Bezirk Mödling. „Technik hat mich immer interessiert. Ich habe mich für Austrian Airlines entschieden, weil das keine alltägliche Lehre ist – nicht jeder hat die Chance an einem Flugzeug zu schrauben“, sagt sie. Gemeinsam mit den anderen Lehrlingen absolviert Andrea Aschauer die 3,5-jährige Ausbildung im Bereich „Mechatronik-Fertigungstechnik“ in der unternehmenseigenen Lehrwerkstätte. Dabei packen die Lehrlinge mit an und absolvieren neben einer Theorieausbildung auch ein „Training on the Job“ in den Fachwerkstätten und in der Flugzeugwartung, stellen mechatronische Bauteile her und sammeln Kenntnisse in der Metallverarbeitung. „Die Ausbildung und Förderung von jungen Menschen hat bei Austrian eine lange Tradition und liegt uns am Herzen. Mit unseren Lehrlingen holen wir junge Talente und Innovationskraft in unser Unternehmen“, sagt COO Francesco Sciortino. Das Unternehmen bildet seit über 25 Jahren Lehrlinge aus.

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SMBC Aviation bestellt 25 weitere B737-Max-8

Der in Irland ansässige Leasinggeber SMBC Aviation Capital hat eine weitere Bestellung bei Boeing getätigt. Das Finanzunternehmen hat sich für 25 zusätzliche B737-Max-8 entschieden.  Damit erhöht sich der Auftragsbestand auf 81 Exemplare dieses Typs. „Wir freuen uns, diesen weiteren Auftrag mit unserem langjährigen Partner Boeing abschließen zu können, und wir freuen uns auf die künftige enge Zusammenarbeit mit Boeing. Diese Transaktion zeigt unser Engagement, unseren Kunden die modernsten und treibstoffeffizientesten Flugzeuge zur Verfügung zu stellen, da sie ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele erreichen und die Betriebskosten senken wollen“, sagte Peter Barrett, CEO von SMBC Aviation Capital. „Unsere Kunden haben eine klare, langfristige Nachfrage nach der 737 MAX gezeigt, und unsere erweiterte Auftragspipeline positioniert SMBC Aviation Capital für zukünftiges Wachstum vor dem Hintergrund einer starken weltweiten Erholung des Luftverkehrs.“ 

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Sommer 2023: Europaweit 106,7 Millionen Flugreisende verspätet

Die Sommerferien in Deutschland sind offiziell beendet. Am vergangenen Montag startete auch in Bayern und Baden-Württemberg wieder der Unterricht. Airhelp die weltweit größte Organisation für Fluggastrechte, zieht eine Bilanz: Im Juni, Juli und August waren rund 106,7 Millionen Flugreisende in Europa von Flugproblemen betroffen, davon 10,5 Millionen mit Abflug aus Deutschland. In den diesjährigen Sommermonaten haben Streiks und Personalmangel erneut zu Problemen an europäischen Flughäfen geführt. Besonders in Serbien war die Lage angespannt. Rund 51 Prozent der Passagiere hatten hier mit Verspätungen oder Ausfällen zu kämpfen. Ähnliche Probleme gab es bei Abflügen aus Malta, dort waren rund 48 Prozent aller Passagiere von Komplikationen betroffen – im letzten Jahr hatte Malta mit einer Quote von 19 Prozent die wenigsten Verspätungen und Ausfälle. Auf dem dritten Platz der Länder mit den meisten Flugproblemen landet Slowenien mit 45 Prozent.  Auch in Griechenland und der Türkei gab es besonders viele Schwierigkeiten, hier starteten rund 44 beziehungsweise 42 Prozent der Passagiere verspätet. Deutschland belegt mit 37 Prozent den 14. Platz. In Finnland (20 Prozent), Norwegen (20 Prozent) und Estland (21 Prozent) waren die Abflüge besonders pünktlich im europäischen Vergleich. Ebenfalls vergleichsweise wenige Verzögerungen gab es in Litauen (21 Prozent) und im Kosovo (26 Prozent). Mit insgesamt rund 15,6 Millionen verspäteten Fluggästen sind europaweit die meisten verspäteten Reisenden von Großbritannien abgeflogen. Auf Platz zwei und drei im Europa-Vergleich der absoluten Zahlen liegen die Türkei und Italien mit 11,9 bzw. 11,6 Millionen Passagieren. Deutschland folgt nach Frankreich (10,9 Millionen Passagiere) auf Platz fünf: Mit 10,5 Millionen verspäteten

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Tromsø: Norwegian nimmt Berlin, Bergamo und Paris auf

Die Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle beabsichtigt im Winterflugplan 2023/24 drei zusätzliche Destinationen ab Tromsø anzubieten. Dabei handelt es sich um die Ziele Berlin, Bergamo und Paris-Charles de Gaulle.  Die französische Hauptstadt steuert man ab Tromsø im Zeitraum von 15. Jänner bis 29. März 2024 an. Nach Bergamo geht es von 16. Jänner 2024 bis 30. März 2024. Berlin-Brandenburg hat man zwischen 18. Jänner 2024 und 28. März 2024 im Programm. Alle drei Routen sollen jeweils zweimal pro Woche bedient werden. 

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