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Italien: MSC übernimmt Alis Cargo

Die Reederei MSC hat die italienische Frachtfluggesellschaft Alis Cargo mehrheitlich übernommen. Diese soll Anfang 2024 mit einer Boeing 777F neu an den Start gegangen. Bis dahin will man den Carrier mit Sitz am Flughafen Malpensa komplett übernommen. „Der Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an Alis Cargo ist ein Schritt, um die Kapazitäten von MSC Air Cargo zu erweitern und unseren Kunden ein qualitativ hochwertiges und konsistentes Angebot zu bieten. Ich bin ebenso stolz darauf, dass wir einen Partner gefunden haben, der eine gemeinsame Vision mit uns teilt und ein starkes Fundament geschaffen hat, das wir hoffentlich weiter ausbauen werden“, so Jannie Davel, Senior Vice-President bei MSC. Alis Cargo war während der Corona-Pandemie mit so genannten Preightern aktiv. Man setzte zwei Passagierflugzeuge des Typs Boeing 777-200ER als Behelfsfrachter ein. Allerdings ist dies seitens der EASA nicht mehr erlaubt, so dass der Flugbetrieb seit Ende 2022 ruht. Auch wurden AOC und Betriebsgenehmigung durch die ENAC stillgelegt. Unter der neuen Eigentümerschaft von MSC soll der Neustart erfolgen. Auch soll die Flotte, die derzeit aus null Flugzeugen besteht, schrittweise hochgefahren werden. Es ist anzunehmen, dass MSC die Expansion künftig nicht mehr über den Partner Atlas Air, sondern über die hauseigene Fluggesellschaft vorantreiben wird. Alis Cargo soll nach Außen als MSC Air Cargo auftreten.

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AIr Baltic bewirbt sich um Subventionen in Slowenien

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat sich im Rahmen einer neuerlichen Ausschreibung der slowenischen Regierung um Subventionen für die Aufnahme einer Nonstopverbindung zwischen Ljubljana und Riga beworben.  Laut offizieller Mitteilung des Verkehrsministeriums ist der Carrier der einzige Bewerber, der sich im zweiten Anlauf der Ausschreibung beworben hat. In der ersten Runde hatte man mit Luxair und Air Montenegro auch nicht nennenswert mehr Interessenten. Das zuletzt genannte Unternehmen hat das Angebot zwischenzeitlich zurückgezogen.  Bislang gab es keine Nonstopverbindung zwischen Riga und Ljubljana. Sollten die Verhandlungen mit Air Baltic erfolgreich sein, so könnte der slowenische Airport mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2024 an das lettische Drehkreuz angebunden werden. 

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Kanada: Buffalo Airways hat erste Boeing 737-300 übernommen

Schon vor langer Zeit wurde es angekündigt, jedoch erst vor wenigen Tagen vollzogen: Der kanadische Oldtimer-Carrier Buffalo Airways hat am 3. August 2023 den ersten Jet eingeflottet. Es handelt sich um einen Boeing 737-Frachter, der fast 37 Jahre alt ist. Die betagte Maschine war bis 2016 bei der spanischen Swiftair im Einsatz und hat eine lange Standzeit hinter sich. Dies dürfte auch die Hauptursache dafür sein, dass sich die Übernahme durch Buffalo Airways erheblich verzögert hat. Noch unter der Registrierung 2-ESKA wurde die Boeing 737-300BDSF am 3. August 2023 von Bournemouth mit Zwischenstopps in Keflavik und Iqaluit nach Edmonton überstellt. Beim kanadischen Carrier wird dieses Flugzeug künftig die Registrierung C-FBAE tragen und ab Edmonton auf Cargoflügen zum Einsatz kommen. Die Einflottung dieser Boeing 737-300 wurde seitens des Buffalo-Airways-Geschäftsführers schon vor längerer Zeit angekündigt. Zunächst hieß es, dass die Überstellung Mitte 2022 erfolgen wird. Allerdings stellte sich heraus, dass der technische Zustand der Maschine schlechter war als ursprünglich angenommen. Aufwendige Wartungsarbeiten waren notwendig, um den betagten Mittelstreckenjet wieder fit to fly machen zu können. Die Einflottung dieser Maschine bedeutet für den kanadischen Oldtimer-Betreiber den Einstieg ins Jet-Zeitalter. Allerdings wird man im Gegenzug kein anderes Flugzeug ausflotten, sondern betrachtet die Übernahme der Boeing 737-300 als Expansionsschritt. Seinerzeits wurde mitgeteilt, dass man eine steigende Cargonachfrage registriert und entsprechend darauf reagiert. Der Unternehmensdoktrin, dass man ältere Maschinen betreibt, bleibt man aber treu, denn der Neuzugang geht auf die 37 Jahre zu.

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Cedok baut Charterangebot ab Budweis aus

Erst vor wenigen Tagen wurde am tschechischen Flughafen Budweis der erste Charterflug durchgeführt. Der Tour Operator Cedok hat bereits seine Planungen für den Sommerflugplan 2023 vorgestellt.  Man wird Charterflüge bzw. Pauschalreisen ab Budweis zu den Destinationen Antalya, Rhodos, Heraklion und neu auch Burgas und Enfindha anbieten. Die operative Durchführung soll wie in diesem Jahr durch Smartwings erfolgen. Die Anzahl der Charterumläufe hat man aber noch nicht mitgeteilt. 

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Mal Fluggastbrücke, mal Busboarding: Warum eigentlich?

An vielen Flughäfen erfolgt das Einsteigen in Verkehrsflugzeuge, soweit technisch möglich, über so genannte Gangways. Diese sind bei Passagieren beliebt, denn man kann bei jedem Wetter trockenen Fußes direkt zum Flugzeug kommen. Allerdings haben diese für die Airlines und die Reisenden auch Nachteile.  Fluggastbrücken haben umgangssprachlich viele Bezeichnungen. Der Sinn und Zweck der Erfindung ist aber simpel: Die Passagiere sollen so rasch und komfortabel wie möglich in ihr Flugzeug gelangen. Da man keine Busfahrt und keinen Fußweg über das Vorfeld absolvieren muss, bevorzugen viele Fluggäste diese Form des Boardings.   Ursprünge und erste Pioniere  Der weltweit erste Flughafen, der Fluggastbrücken einsetzte, war der Minneapolis-Saint Paul International Airport in den USA im Jahr 1959. Diese Innovation revolutionierte den Flugbetrieb und legte den Grundstein für eine neue Ära des Passagierkomforts. In Europa folgten schnell andere Flughäfen, darunter der Flughafen London Heathrow und der Frankfurter Flughafen.  In der D-A-CH-Region dauerte die Einführung der Gangways noch ein wenig länger, denn erst ab Ende der 1960er-/Anfang der 1970er-Jahre begannen die Airports nach und nach mit der Aufrüstung. In Deutschland zählten – nebst Frankfurt am Main – auch München und Düsseldorf zu den Pionieren. Später folgten beispielsweise Hamburg und Berlin-Tegel. In Österreich zog Wien-Schwechat nach. In der Schweiz war der erste Airport mit Fluggastbrücken Zürich-Kloten.  Vor- und Nachteile für Fluggesellschaften und Passagiere  Für Passagiere bieten Fluggastbrücken offensichtliche Vorteile. Sie ermöglichen einen nahtlosen Übergang zwischen Terminal und Flugzeug, ohne dass man Wind und Wetter ausgesetzt ist. Zudem spart es Zeit und Mühe, da lange Fußwege vermieden werden. Allerdings

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Ryanair startet neuen Anlauf gegen OTAs

Seit vielen Jahren befindet sich die Billigfluggesellschaft Ryanair im Dauerstreit mit so genannten Online-Travel-Agents, die mittels Screen-Scraping ohne Vertriebsvereinbarung Tickets des Carriers verkaufen. Das Unternehmen ist schon oft – mit unterschiedlichem Erfolg – vor Gericht gezogen.  Nun startet der Lowcoster einen neuen Anlauf, um in der Öffentlichkeit zur Direktbuchung bei der AIrline aufzurufen. Man schreibt auch unter anderem: “ Ryanair unterhält keine Geschäftsbeziehungen zu OTAs, und OTAs sind von Ryanair nicht autorisiert, ihre Flüge zu verkaufen“.  Zuletzt sorgte der Carrier mit zum Teil merkwürdigen Identifikationsverfahren von Passagieren, die über so genannte OTAs gebucht haben, für Aufsehen. Beispielsweise verlangt man ein Video-Ident-Verfahren, das in dieser Form sonst nur bei Bankdienstleistungen zum Einsatz kommt.  

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Etihad Holidays nimmt Nürnberg-Abu Dhabi auf

Künftig sollen auch ab Nürnberg Flüge nach Abu Dhabi ermöglicht werden, wie sich dem aktuellen Winterflugplan entnehmen lässt. Flüge zwischen Nürnberg-Abu Dhabi sollen dreimal wöchentlich ausgeführt werden. Ab dem 16. Oktober 2023 soll die Airline Etihad Holidays Flüge ausgehend von Nürnberg nach Abu Dhabi durchführen. Die Flugfrequenz soll sich auf drei wöchentliche Flüge belaufen, die montags, mittwochs und freitags durchgeführt werden sollen. Die Fluglinie, die die Strecke aufnimmt, soll die Flüge mit Boeing 737 Max-Fliegern bewältigen, wie das Portal Aerotelegraph erläutert.

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British Airways fliegt im Winter nicht nach Dubrovnik

Die Strecke London Gatwick-Dubrovnik wurde in den letzten Jahren auch in der Wintersaison von der British Airways durchgeführt. Dies wird in diesem Jahr jedoch nicht geplant, der letzte Flug in diesem Jahr soll am 27. beziehungsweise am 28. Oktober ausgeführt werden. In den letzten Jahren wurde die Strecke zwischen London Gatwick und der Küstenstadt Dubrovnik auch in der Wintersaison beibehalten. Dies wird in diesem Jahr jedoch nicht geplant, wie das Portal Ex-Yu Aviation News berichtet. Die letzten Flüge in diesem Jahr sollen am 27. Oktober (ab Gatwick) beziehungsweise am 28. Oktober (ab Heathrow) durchgeführt werden. Die Flüge der Verbindung London Gatwick-Dubrovnik sollen jedoch spätestens am 31. März 2024 aufgenommen werden, Flüge in der Wintersaison können jedoch nicht völlig ausgeschlossen werden.

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Flughafen Tuzla sucht Wizz Air-Nachfolger

Der Flughafen Tuzla sucht nach der Annullierung von zahlreichen Wizz Air-Strecken eine neue Fluglinie, die künftig von Tuzla aus zahlreiche Strecken befliegt. Um welche Fluglinie es sich jedoch handelt, ist unbekannt. Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat die Annullierung von zahlreichen Verbindungen ab Tuzla verkündet. Der Airport sucht jedoch schon nach einem Nachfolger, der auch interessiert daran ist, ab Tuzla zu fliegen. Die Airline ist noch unbekannt und hat noch keine Flüge von Bosnien Herzegowina aus, durchgeführt, wie das Portal Ex-Yu Aviation News erläutert. Die Leitung des Tuzla Flughafens sagte folgendes: „Wir haben vereinbart, nicht an die Öffentlichkeit zu gehen, bis wir eine offizielle Bestätigung für alles, was besprochen wurde, erhalten. Wir haben das Treffen abgehalten und erwarten, dass ein Vorschlag für eine Vereinbarung gemacht wird, dem weitere Schritte folgen werden. Wir befinden uns in Gesprächen mit einem seriösen Unternehmen, das bisher noch nicht von Bosnien und Herzegowina aus geflogen ist. Sie ist daran interessiert, mehrere Destinationen anzubieten, die wir bisher noch nicht hatten. Außerdem führen wir Gespräche mit mehreren Fluggesellschaften über Flüge von Istanbul aus, das ein wichtiges internationales Drehkreuz ist.“

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Fotogalerie: Nürnbergs Flughafen-Imker

Sie brauchen weder eine Starterlaubnis vom Tower, noch müssen sie von Follow-me-Fahrzeugen gelotst werden: Rund 120.000 Honigbienen schwirren über die Außenflächen des Albrecht Dürer Airport Nürnberg und leisten einen wertvollen Beitrag zur Umweltüberwachung. Umsorgt werden sie von Isabella Gebhard und weiteren Freiwilligen, die eigentlich ganz andere Jobs am Airport haben. Schon seit 2003 praktiziert der Airport das sogenannte Biomonitoring. Indikatoren werden mit Hilfe der fleißigen Honigsammlerinnen ermittelt, indem Honig, aber auch Pollen analysiert und nach möglichen Hintergrundbelastungen untersucht werden. Ein Team aus Hobby-Imkern kümmert sich um die flughafeneigenen Völker. Isabella Gebhard und Oliver Königsdörfer haben seit Anfang des Jahres Verstärkung durch Mario Paulick und Oliver Beckmann bekommen. Unterstützt werden sie vom ehemaligen Airport-Imker Erwin Schmidt, der seit 2021 im Ruhestand ist und die Bienen bereits seit Jahren hegte und pflegte.

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