Z-ToGo

Weitere Artikel aus der Rubrik

Z-ToGo

Kommentar: Klimakleber zeigen ungewollt akute Sicherheitsprobleme an deutschen Flughäfen auf

In der Vorwoche haben die Klimakleber wieder an zwei deutschen Airports zugeschlagen und damit – wohl ungewollt – eklatante Sicherheitsmängel an Flughäfen aufgezeigt. Mit handelsüblichen Bolzenschneidern konnten in Düsseldorf und Hamburg die Zäune durchschnitten werden und bis zum Einschreiten von Exekutive und Sicherheitsdienst war ausreichend Zeit, um mit Fahrrädern Rollwege erreichen zu können, um sich dort festzukleben. Selbstredend haben die neuerlichen Vorfälle zu Einschränkungen im Flugbetrieb geführt, denn aus Sicherheitsgründen mussten beide Airports temporär unterbrechen. Ankommende Maschinen wurden auf andere Flughäfen umgeleitet und Starts waren nicht möglich. Sowohl die Polizei als auch die Betreiber hätten eigentlich damit rechnen müssen, dass es während dem Sommer 2023 zu neuerlichen Störungen durch die selbsternannten „Klimaschützer“ kommen könnte. Gelernt hat man aus vorherigen „Aktionen“, die sich unter anderem in Berlin, München und Sylt ereignet haben, offenbar nur wenig bis gar nichts. Mit identer Vorgehensweise konnten die Klimakleber auch in Hamburg und Düsseldorf auf das Vorfeld gelangen und sich obendrein mit Hilfe von umweltschädlichem Sekundenkleber auf dem Asphalt fixieren. Der Abtransport durch die Polizei nahm gleich mehrere Stunden in Anspruch. Der Umstand, dass die Klimakleber sich weitgehend friedlich verhalten haben, darf nicht darüber hinweg täuschen, dass eine ganze Reihe von möglichen Straftaten bestehen könnte. Diese fängt bei der mutwilligen Sachbeschädigung des Zauns an und führt auch über mögliche gefährliche Eingriffe in die Luftsicherheit. Allerdings gehen Exekutive und Justiz in Deutschland äußerst behutsam mit den Klimaklebern vor. Dies könnte auch ein Grund dafür sein, dass man derartige „Aktionen“ in diesem Staat durchführt und sich davor scheut

weiterlesen »

Halbjahreszahlen: Air Baltic mit neuem Umsatzrekord

Im ersten Halbjahr des laufenden Jahres konnte die lettische Air Baltic den bislang höchsten Umsatz in der Unternehmensgeschichte erzielen. Gemäß vorläufigen Zahlen hat der Carrier rund 285 Millionen Euro eingenommen. „Das erste Halbjahr 2023 hat unsere Erwartungen übertroffen und Air Baltic zu einer starken kommerziellen Leistung verholfen. Wir haben bisher eine starke Sommersaison hinter uns, in der jeder Monat eine Verbesserung mit steigender Tendenz zeigt. Im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Jahres 2022 verzeichnen wir ein deutliches Wachstum bei den vorläufigen Einnahmen, den Passagierzahlen und den durchgeführten Flügen. Unser Ziel bleibt es, bis Ende 2023 einen Umsatz von 700 Millionen Euro und einen deutlichen Anstieg der Passagierzahlen auf 4,4 Millionen zu erreichen“, so Firmenchef Martin Gauss. „Darüber hinaus bleibt unser Hauptaugenmerk für die Zukunft darauf gerichtet, der führende Anbieter von Verbindungen von und zu den Heimatstädten Riga, Tallinn, Vilnius und Tampere zu sein. Hier hat Air Baltic seine Position gestärkt und ist bestrebt, das Flugerlebnis für die Passagiere zu verbessern und einen wichtigen Beitrag zur Wirtschaft zu leisten“. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2023 beförderte der Carrier fast 2,0 Millionen Passagiere, das sind 52 % mehr als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres. Die Zahl der durchgeführten Flüge stieg um 20 % auf 20.300.

weiterlesen »

Juni 2023: Flughafen Wien Gruppe nähert sich Vorkrisenniveau an

Die Flughafen-Wien-AG-Gruppe, der die Airports Luqa, Kosice und Wien angehören, hatte im Juni 2023 hatte im Juni 2023 um 19,4 Prozent mehr Fluggäste als im Vorjahresmonat. Gemeinsam haben die drei Flughäfen 3.661.554 Reisende gezählt. Mit 2.836.449 Passagieren ist der „Löwenanteil“ auf den Flughafen Wien-Schwechat entfallen. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat konnte man sich um 18,2 Prozent steigern. Damit beträgt das Passagieraufkommen im Juni 2023 in der Gruppe 97,2 Prozent und am Standort Wien 95 Prozent im Vergleich zu Juni 2019 – und liegt damit nur mehr knapp unter dem Niveau des Jahres vor der Corona-Pandemie. In Wien hatte man 2.156.112 Lokalpassiere und damit um 21,4 Prozent mehr als im Juni 2022. Die Anzahl der Umsteiger wird mit 672.660 Fluggästen beziffert. Gegenüber dem Vorjahresmonat ein Plus von 8,9 Prozent. Die Flugbewegungen stiegen auf 20.715 Starts und Landungen (+14,2%). Das Frachtaufkommen wuchs gegenüber dem Juni 2022 leicht um 2,2% auf 20.481 Tonnen. Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien im Juni 2023 stieg nach Westeuropa auf 990.058 Passagiere (+14,4% im Vergleich zum Vorjahr). Nach Osteuropa reisten im Juni 2023 insgesamt 249.863 Passagiere (+11,9%). Nach Nordamerika verzeichnete der Airport 45.906 Reisende (+20,9%) und nach Afrika 23.063 (+12,8%). In den Nahen und Mittleren Osten verzeichnete der Flughafen Wien im Juni 2023 insgesamt 78.329 (+49,1%) und in den Fernen Osten 40.154 Passagiere (+302,1%). Die Flughafen-Wien-Beteiligungen wachsen bereits über das Vorkrisenniveau hinaus: Am Flughafen Malta stieg das Passagieraufkommen im Juni 2023 auf 754.258 Reisende (+25,0%) und liegt damit 4,5% über dem Vorkrisenniveau (Juni 2019). Am Flughafen Kosice

weiterlesen »

Weeze feiert 30 Millionen Passagiere

Der deutsche Flughafen Weeze konnte kürzlich den 30-millionsten Passagier seit der Aufnahme des Flugbetriebs als ziviler Airport begrüßen. Die Niederländerin wurde am vergangenen Mittwoch auf einem Ryanair-Flug begrüßt und bekam zwei Fluggutscheine überreicht. „Dass wir bereits 30 Millionen Fluggäste bei uns begrüßen konnten, zeigt die hohe Akzeptanz unseres Flughafens. Unsere Kunden schätzen die Vorteile eines stressfreien und gut erreichbaren Airports und natürlich das attraktive Flugangebot der Ryanair und der weiteren Airlines“, sagt Sebastian Papst, Geschäftsführer am Airport Weeze. Der Flughafen Niederrhein hat am 1. Mai 2003 den kommerziellen Flugbetrieb aufgenommen. Der Billigflieger Ryanair ist seit dem genannten Jahr vor Ort tätig und vermarktet diesen Airport gelegentlich auch als „Düsseldorf“. Im ersten Betriebsjahr starteten und landeten rund 200.000 Fluggäste.

weiterlesen »

Krank im Urlaub: Die E-Card gilt nicht überall

Lebensmittelvergiftung in Deutschland, Mopedunfall in der Türkei oder Sonnenstich in Griechenland: Medizinische Behandlungen im Urlaub können sehr teuer werden. „Die E-Card gilt nur bei Ärzten und in Krankenhäusern, die einen Kassenvertrag haben“, warnt AK Niederösterreich-Sozialrechtsexperte Josef Fraunbaum und rät, sich vor Reiseantritt Gedanken über die Krankenversicherung zu machen und im Zweifelsfall eine Reiseversicherung abzuschließen. Man sollte meinen, dass sie überall gilt: Die Europäische Krankenversicherungskarte (EKVK) auf der Rückseite der E-Card. In der EU wird sie anerkannt, ebenso in praktisch allen europäischen Ländern, die nicht in der EU sind. Allerdings: Im Detail wird es sehr schnell sehr kompliziert. „In Serbien, Bosnien und Montenegro müssen Sie die Karte vor einer Behandlung beim zuständigen Sozialversicherungsträger vorlegen und sich einen ortsüblichen Behandlungsschein holen“, erklärt AK Niederösterreich-Sozialrechtsexperte Josef Fraunbaum. In der Türkei gilt die E-Card nicht. Dort ist ein Betreuungsschein notwendig, der beim Dienstgeber oder bei der ÖGK erhältlich ist. Dieser muss gegen einen örtlichen Krankenschein getauscht werden. Bargeld statt E-Card In Ländern, in denen die E-Card nicht gilt, muss die Arztrechnung vorerst selbst bezahlt werden. Die heimische Krankenversicherung ersetzt dann gegen Vorlage der Rechnung bis zu 80 Prozent der Kosten, die bei einer vergleichbaren Behandlung zu Hause entstanden wären. „Erkundigen Sie sich, ob Sie über ihre Kreditkarte oder ihren Automobilclub unfall- und krankenversichert sind“, rät der AK-Sozialrechtsexperte, „wer auf Nummer Sicher gehen will, kann eine private Reiseversicherung für den Urlaub abschließen.“ Auch in Staaten, in denen die E-Card gilt, können Selbstbehalte oder Vorabzahlungen anfallen. AK-Tipps: Wenn Sie für eine Behandlung im Ausland bezahlen müssen:

weiterlesen »

Klagenfurt: Manchester, Dublin und Charleroi „in der Schwebe“

Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird im Winter 2023/24 weiterhin zwischen Klagenfurt und Stansted fliegen. Offen ist die Wiederaufnahme der in der Vorjahressaison angebotenen Ziele Manchester, Dublin und Charleroi. Gegenüber der „Kleine Zeitung“ erklärte Klagenfurts neuer Flughafendirektor Maximilian Wildt, dass sich die drei genannten Destinationen „noch in der Schwebe“ befinden würden. Im Vorjahr wären diese schwächer als London-Stansted gebucht gewesen. Momentan finden sich diese Routen nicht im Reservierungssystem von Ryanair.

weiterlesen »

Test: Avion Express Malta mit guter Leistung – Auftraggeber Air Malta vermasselt es trotzdem

In Europa gibt es immer mehr Fluggesellschaften, bei denen man regulär keine Tickets kaufen kann, sondern auf Charterflügen und zunehmend auch auf Linienflügen mit diesen beglückt wird. Zu den auf ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisierten Luftfahrtunternehmen zählt auch Avion Express Malta, deren Maschinen häufig komplett in weiß ohne jeglichen Hinweis auf den Betreiber gehalten sind. Auf zwei Air-Malta-Flügen wurde dieser Operator genauer unter die Lupe genommen. Das Wetlease- und Chartergeschäft brummt in diesem Sommer regelrecht und das hat völlig unterschiedliche Gründe. Manche Fluggesellschaften mieten während der Hochsaison zusätzliche Flugzeuge samt Besatzungen ein, um mehr Kapazität anbieten zu können. Andere leiden unter akutem Personalmangel oder aber Chaos im eigenen Flugbetrieb und lassen sich – gegen Bezahlung – „aushelfen“. Ein weiterer Grund kann durchaus sein, dass die Kosten pro Blockstunde beim ACMI-Anbieter niedriger sein können als in der eigenen Produktion. Der Klassiker: Eine Maschine fällt kurzfristig wegen einem Defekt aus und eine andere Airline wird mit der Durchführung des Fluges beauftragt, um nach Möglichkeiten empfindliche Mehrkosten, die für Ersatzbeförderungen und/oder Entschädigungen entstehen können, einsparen zu können. Avion Express Malta ist ein Luftfahrtunternehmen, das selbst keine Linienflüge auf eigene Rechnung durchführt. Man fliegt ausschließlich für Reiseveranstalter, große Sportvereine und andere Charter-Auftraggeber sowie für andere Airlines. Man gehört genau wie beispielsweise Klasjet, Smartlynx, Air Explore und Avion Express (Litauen) der Avia Solutions Group an. Die auf dem maltesischen AOC registrierte Flotte besteht derzeit aus 37 Airbus A320 und zwei A321. Das durchschnittliche Alter beträgt 14,1 Jahre. Dieses Unternehmen ist seit Mai 2019 in der Luft.

weiterlesen »

Winter 2023/24: Ryanair mit 2,3 Millionen Sitzplätzen ab Österreich

Im Winterflugplan 2023/24 bietet die Billigfluggesellschaft Ryanair ab Österreich rund 2,3 Millionen Sitzplätze an. Eigenen Angaben nach handelt es sich um das bislang umfangreichste Angebot, das man ab österreichischen Airports vorhält. Die überwiegende Mehrheit der Kapazität wird ab Wien-Schwechat durchgeführt. Weiters ist man ab Klagenfurt und Salzburg tätig. „Wir haben eine große Anzahl von Winter ’23 Flugplananfragen von Frühbuchern erhalten, die einen Ryanair-Flug für ihren Winter ’23-Urlaub buchen möchten, um den anderen voraus zu sein. Ob Sie nun Sonne tanken, auf die Piste gehen oder die Festtage in einer der atemberaubend schönen Städte Europas genießen möchten, Sie werden nicht enttäuscht sein von der unschlagbaren Auswahl an Top-Ski-, Weihnachtsmarkt-, saisonalen Einkaufs- und Wintersonnenzielen, die wir zu den günstigsten Tarifen in Europa anbieten“, so Dara Brady von Ryanair.

weiterlesen »

Sommer 2024: Eurowings Discover nimmt Frankfurt-Burgas auf

Mit Maschinen des Typs Airbus A320 wird die Lufthansa-Ferienfluggesellschaft Eurowings Discover im Sommerflugplan 2024 Kurs auf die Schwarzmeer-Stadt Burgas nehmen. Der Erstflug ist für den 31. März 2024 angekündigt. Die saisonale Route soll ab Frankfurt am Main jeweils an den Verkehrstagen Dienstag und Sonntag bedient werden. Die Verbindung wurde bereits zur Buchung freigegeben. Generell zeigt ein Blick ins Reservierungssystem der Lufthansa, dass ab München und Frankfurt einige neue Eurowings-Discover-Routen geplant sind bzw. einige von der Muttergesellschaft übergeben werden.

weiterlesen »

Frankfurt: Aegean stockt Thessaloniki auf

Das griechische Star-Alliance-Mitglied Aegean Airlines wird im Sommer 2024 häufiger zwischen Thessaloniki und Frankfurt am Main fliegen. Der Carrier stockt um vier Umläufe pro Woche auf. Derzeit pendelt das griechische Luftfahrtunternehmen bis zu zehnmal pro Woche zwischen den beiden Städten. Mit Wirksamkeit zum 29. April 2024 wird man bis zu 14 wöchentliche Rotationen bedienen. Hintergrund der Aufstockung ist, dass man mit einer weiterhin steigenden Nachfrage rechnet.

weiterlesen »