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Austrian Airlines präsentiert Business Class Amenity Kits in Kooperation mit MAK und Wiener Werkstätte

Austrian Airlines (AUA) führt ab Oktober 2025 auf ihren Langstreckenflügen neue Amenity Kits in der Business Class ein. Die Gestaltung der Kulturbeutel erfolgte in Kooperation mit dem Museum für angewandte Kunst (MAK) in Wien und ist inspiriert von Textildesigns der renommierten Wiener Werkstätte. Die neuen Kits sind der Auftakt einer längerfristigen Partnerschaft zwischen der österreichischen Nationalairline und dem bedeutenden Museum. Das MAK stellte für die Entwürfe Muster aus seinem Archiv der 1903 gegründeten Wiener Werkstätte zur Verfügung, dessen Schaffen für die konsequente ästhetische Durchdringung aller Lebensbereiche steht. Ausgewählt wurden Designs von drei prägenden Persönlichkeiten der Wiener Moderne: Koloman Moser (Mitbegründer der Wiener Werkstätte und Universalkünstler), Dagobert Peche (Meister der Kontraste und Formen) und Mathilde Flögl (vielfältige Entwerferin, die den Look der Werkstätte prägte). Das Design Team der AUA entwickelte aus den Vorlagen des MAK insgesamt sechs Ausführungen der Amenity Kits, wobei jeder Entwurf in zwei unterschiedlichen Farbvarianten erscheint. Dies ermöglicht es den Fluggästen, auf Hin- und Rückflug jeweils ein Design desselben Künstlers in anderer Farbgebung zu erhalten. Der Inhalt der Amenity Kits ist auf die Bedürfnisse der Langstreckenreisenden zugeschnitten und umfasst eine Schlafmaske, Socken, Ohrstöpsel, eine Zahnbürste sowie Zahnpasta-Tabletten. Zusätzliche Quellen deuten darauf hin, dass die Business Class Kits der AUA generell auch eine hochwertige Gesichtscreme und einen Lippenbalsam enthalten. Eine Banderole liefert den Fluggästen Hintergrundinformationen über das MAK und den jeweiligen Künstler. Die neuen Kits für die Business Class stellen lediglich den Beginn der Zusammenarbeit dar: In den kommenden Monaten ist geplant, auch die Amenity Kits für die Premium

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Aeroflot zerlegt Boeing-Flugzeuge zur Aufrechterhaltung des Flugbetriebs

Die russische Luftfahrtindustrie sieht sich infolge der umfassenden westlichen Sanktionen in eine beispiellose Krise gezwungen, deren jüngstes und drastischstes Zeichen die sogenannte Kannibalisierung von Flugzeugen ist. Berichten zufolge bereitet die russische Flaggschiff-Airline Aeroflot die Zerlegung von insgesamt acht Boeing-Flugzeugen vor, um Ersatzteile für die restliche Passagierflotte zu gewinnen. Der kolportierte Vorgang soll im Rahmen eines Geschäfts im Wert von rund zehn Milliarden russischen Rubeln ($130 Millionen) erfolgen und die Notwendigkeit unterstreichen, die Flugsicherheit und Einsatzbereitschaft der russischen Flotte aufrechtzuerhalten, nachdem der Zugang zu Originalersatzteilen und zertifizierter Wartung durch die Sanktionen praktisch unterbunden wurde. Bei den betroffenen Maschinen handelt es sich um sechs Frachtflugzeuge vom Typ Boeing 737-800BCF der ATRAN und zwei Boeing 747-400 der Air Bridge Cargo, beides ehemalige oder noch bestehende Tochtergesellschaften der Charter-Frachtfluggesellschaft Volga-Dnepr Airlines. Beschaffung aus dem eigenen Lager: Der Mechanismus der Kannibalisierung Die Zerlegung intakter Flugzeuge zur Gewinnung von Ersatzteilen, bekannt als Kannibalisierung, ist eine extreme Maßnahme in der zivilen Luftfahrt. Sie wird angewandt, um kurzfristig funktionstüchtige Komponenten aus älteren oder stillgelegten Flugzeugen zu entnehmen und in aktive Maschinen einzubauen. Dies spart zwar Zeit und Geld im Vergleich zur langwierigen und in Russland derzeit unmöglichen Beschaffung von Originalteilen der Hersteller Boeing und Airbus, birgt jedoch erhebliche langfristige Nachteile. Der Vorgang in Russland wäre laut Berichten der erste, bei dem passagierführende Fluggesellschaften wie Aeroflots Ultra-Low-Cost-Carrier Pobeda und die auf St. Petersburg gestützte Rossiya Russian Airlines aktiv Frachtflugzeuge für Ersatzteile zerlegen. Die acht Spenderflugzeuge sollen im Rahmen von Leasingverträgen mit Mitteln aus dem Nationalen Wohlfahrtsfonds Russlands erworben werden.

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ICAO hält an Altersgrenze 65 für Piloten fest – Pilotengewerkschaft begrüßt Entscheidung

Die Internationale Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) hat auf ihrer 42. Versammlung in Montreal den Vorstoß des Airline-Dachverbandes IATA zur Anhebung der Altersgrenze für Verkehrspiloten abgelehnt. Damit bleibt die maximale Grenze für Piloten in Mehrpersonen-Cockpits im internationalen kommerziellen Luftverkehr unverändert bei 65 Jahren. Die Vereinigung Cockpit (VC), die deutsche Pilotengewerkschaft, begrüßte die Entscheidung, da sie in der Beibehaltung der Regelung einen wichtigen Schutz der Flugsicherheit sieht. Die IATA hatte argumentiert, die Anhebung auf 67 Jahre sei ein vertretbarer Schritt zur Abmilderung des weltweiten Pilotenmangels und forderte dabei die Beibehaltung einer Sicherheitsbestimmung: Im Cockpit müsse stets mindestens ein Pilot unter 65 Jahren sein. Die ICAO-Mitgliedsstaaten folgten diesem Vorschlag jedoch nicht. Aus Sicht der Vereinigung Cockpit und anderer internationaler Berufsverbände, wie der US-amerikanischen ALPA (Air Line Pilots Association), fehle eine ausreichende wissenschaftliche Grundlage für eine solche Anhebung. Die VC betonte, die Altersgrenze sei international anerkannt und orientiere sich an fundierten Sicherheitsstandards. Experten der Pilotengewerkschaft verweisen auf medizinische Erkenntnisse, wonach mit höherem Alter gesundheitliche Risiken, insbesondere für kardiovaskuläre Ereignisse und eine abnehmende kognitive Leistungsfähigkeit, messbar zunehmen. Bereits nach geltenden ICAO-Regeln unterliegen Piloten ab 60 Jahren strengeren medizinischen Auflagen. Die VC sieht die Gefahr, dass eine Anhebung der Altersgrenze ohne wissenschaftliche Daten ein unnötiges Risiko für die Flugsicherheit darstellen würde. Zudem hatte bereits der Europäische Gerichtshof (EuGH) in der Vergangenheit die Altersgrenze von 65 Jahren als verhältnismäßig bestätigt. Die VC kritisierte ferner die Vorstellung der IATA, der Pilotenmangel könne durch die Verlängerung der Lebensarbeitszeit behoben werden. Stattdessen seien Investitionen in Ausbildung und die Schaffung attraktiver Arbeitsbedingungen für

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Milliardenschwerer Auftrag sichert Eurofighter-Produktion: Deutschland bestellt 20 Kampfjets der Tranche 5

Der deutsche Bundestag steht vor der Freigabe einer milliardenschweren Investition in die Luftwaffe und das europäische Eurofighter-Programm. Demnach soll der Haushaltsausschuss in Kürze die Beschaffung von 20 zusätzlichen Eurofighter-Kampfjets der neuesten Ausführung, bekannt als Tranche 5, autorisieren. Die Gesamtkosten für die Flugzeuge und 52 Triebwerke belaufen sich laut einer Beschlussvorlage auf 3,75 Milliarden Euro. Die Auslieferung der Kampfflugzeuge an die Bundeswehr ist für den Zeitraum von 2031 bis 2034 vorgesehen. Obwohl der Hersteller Airbus auf eine größere Bestellung gehofft hatte, liefert der Auftrag über 20 Maschinen dem multinationalen Konsortium eine dringend benötigte Planungssicherheit, um die Produktionslinien bis zur möglichen Einführung des Nachfolgesystems, des Future Combat Air System (FCAS), im Jahr 2040 aufrechtzuerhalten. Der Beschluss ist das teuerste Einzelvorhaben in der aktuellen Sitzung des Haushaltsausschusses und unterstreicht die militärische Notwendigkeit, die Kampffähigkeit der deutschen Luftwaffe zu modernisieren und langfristig zu sichern. Die Tranche 5: Eine Brücke in die Zukunft der Luftverteidigung Die Eurofighter-Bestellung ist ein direktes Resultat der Überlegungen der Bundesregierung zur Modernisierung der Streitkräfte und zur Schließung von Fähigkeitslücken. Die neuen Flugzeuge der Tranche 5 werden die deutsche Eurofighter-Flotte, die aktuell über 138 Jets verfügt, auf einem technologisch aktuellen Stand halten. Die Jets der Tranche 5 sind als eine Brückenlösung zwischen der aktuellen Generation von Kampfflugzeugen und dem in Entwicklung befindlichen deutsch-französisch-spanischen FCAS konzipiert. Die Entwicklung von FCAS steht derzeit vor Herausforderungen, was die Notwendigkeit unterstreicht, die vorhandenen Fähigkeiten des Eurofighters maximal auszubauen. Ablösung der ersten Generation Zuletzt hatte Deutschland vor fünf Jahren, im Jahr 2020, 38 Eurofighter der Tranche

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Emirates baut Ausbildungskapazitäten aus und wirbt in Wien um Personal

Die Fluggesellschaft Emirates hat ihr Engagement in der Mitarbeiterausbildung durch die Eröffnung des neuen Crew Training Center in Dubai deutlich verstärkt. Die Investition in das moderne Zentrum geht einher mit einer globalen Rekrutierungsoffensive, in deren Rahmen die Airline im Oktober zwei gesonderte Veranstaltungen zur Personalgewinnung in Wien abhält. Das in Dubai neu eingeweihte, rund 6.000 Quadratmeter große Emirates Crew Training Center markiert einen Ausbau der Infrastruktur für die Pilotenausbildung. Durch diese Erweiterung erhöht sich die jährliche Trainingskapazität für Piloten um 54 Prozent auf insgesamt 130.000 Stunden. Das Zentrum, das eine Investitionssumme von 135 Millionen US-Dollar (etwa 500 Millionen AED) erforderte, verfügt über modernste Simulator-Technologie. Aktuell sind dort Airbus A350-Simulatoren in Betrieb; weitere Geräte, etwa für die zukünftige Boeing 777X-Flotte, sollen in den kommenden Jahren folgen. Zusätzlich zur Pilotenausbildung betreibt Emirates in Dubai auch weitere, auf Kabinenpersonal zugeschnittene Einrichtungen wie die „Crew Zone“, die sich auf Wellness, kosmetische Beratung und soziale Aktivitäten der Flugbegleiter konzentriert. Parallel zum Ausbau der Trainingskapazitäten führt die Fluggesellschaft eine weltweite Personalsuche durch. Allein in Wien sind im Oktober zwei Veranstaltungen geplant: Am 8. Oktober 2025 findet der Open Day für die Cabin Crew im Hotel Mercure Wien Westbahnhof statt. Interessenten können sich vor Ort über die Karrieremöglichkeiten informieren und direkt mit dem Recruitment-Team sprechen. Die Airline bietet potenziellen Mitarbeitern ein attraktives Gesamtpaket, das unter anderem ein steuerfreies Gehalt sowie Unterkünfte in Dubai umfasst. Die weltweite Recruiting-Initiative der Emirates Group zielt darauf ab, in diesem Geschäftsjahr über 17.000 neue Mitarbeiter in unterschiedlichen Funktionen einzustellen. Zum Ende des

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Boeing plant schrittweise Erhöhung der 737 Max Produktion

Der US-amerikanische Flugzeughersteller Boeing bereitet sich darauf vor, die Produktionsrate für sein meistverkauftes Schmalrumpfflugzeug, die 737 Max Familie, schrittweise anzuheben. Berichten zufolge plant das Unternehmen, die derzeit von der Aufsichtsbehörde Federal Aviation Administration (FAA) festgelegte Obergrenze von 38 auf 42 Jets pro Monat bereits ab Oktober 2025 zu erhöhen. Diese geplante Beschleunigung der Fertigung ist ein zentraler Bestandteil von Boeings Bemühungen, seine finanzielle Situation zu verbessern und Schulden abzubauen. Die Umsetzung der Pläne ist jedoch strikt an die Zustimmung der FAA gebunden, die sicherstellen muss, dass der Hersteller die höhere Produktion in seinen Werken im Raum Seattle aufrechterhalten kann, ohne die Qualität und Sicherheit zu beeinträchtigen. Nach einer Übergangsphase von etwa sechs Monaten bei der Rate von 42 Einheiten pro Monat plant Boeing weitere Steigerungen, die bis Ende des Jahres 2026 zu einer Produktionsrate von rund 53 Jets monatlich führen könnten. Produktionsanstieg zur finanziellen Entlastung Die Erhöhung der Produktionszahlen ist für Boeing von entscheidender Bedeutung, um die angespannte Liquiditätslage zu entspannen, die unter anderem durch die Folgen des Startverbots der 737 Max und die jüngsten Qualitätsprobleme entstanden ist. Unternehmensvertreter haben mehrfach angedeutet, dass sich der Cashflow des Herstellers mit der Beschleunigung der 737-Produktion spürbar verbessern wird. Die Fertigung von Verkehrsflugzeugen erfordert erhebliche Vorauszahlungen, und die endgültige Begleichung der Kaufpreise durch die Kunden erfolgt meist erst bei der Auslieferung. Eine höhere Auslieferungsrate führt somit direkt zu einem erhöhten Mittelzufluss, der für die Schuldentilgung und die allgemeine finanzielle Stabilität des Unternehmens unerlässlich ist. Der Plan sieht vor, die Rate von 42 Jets

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Airbus industrialisiert Fertigung mit privatem 5G-Netzwerk in Hamburg

Der Flugzeughersteller Airbus hat in Zusammenarbeit mit Ericsson ein privates 5G-Netzwerk am Produktionsstandort Hamburg in Betrieb genommen. Dieser Schritt stellt den ersten deutschen Meilenstein einer globalen Digitalisierungspartnerschaft dar, die auf eine tiefgreifende Modernisierung der Fertigungsanlagen abzielt. Ziel ist die Forcierung der Fertigungsautomatisierung, der Rückverfolgbarkeit von Teilen und der betrieblichen Effizienz unter Einhaltung strenger Sicherheitsstandards. Die in Hamburg implementierte Lösung basiert auf Ericsson Private 5G und dient als technologische Grundlage für die Industrie 4.0-Strategie von Airbus. Experten betonen die hohe Zuverlässigkeit, Sicherheit und Leistung dieser Konnektivität. Ein wesentlicher Vorteil ist die Infrastruktur-Automatisierung, welche eine beschleunigte und sichere Skalierung der Konnektivität über verschiedene Standorte hinweg ermöglichte. Die modulare Architektur und die API-gesteuerten Schnittstellen erleichtern zudem die Integration in bestehende IT-Systeme von Airbus. Die 5G-Standalone-Technologie (SA) ist darauf ausgelegt, das volle Potenzial von Industrie 4.0 zu erschließen, indem sie Anwendungen wie kollaborative Robotik, Echtzeit-Qualitätskontrolle und IoT-Integration unterstützt. Das Werk in Hamburg fungiert dabei als Vorbild für eine weltweite Ausrollung der Technologie. Derzeit läuft die Installation des privaten 5G-Netzwerks am Standort Toulouse in Frankreich, die bis zum Jahr 2026 abgeschlossen werden soll. Die strategische Roadmap von Airbus sieht die schrittweise Ausweitung auf alle industriellen Schlüsselstandorte vor, darunter weitere Werke in Spanien und Großbritannien sowie internationale Fertigungsstätten in den USA und Kanada. Laut Airbus soll das Ziel sein, sämtliche industrielle Netzwerke auf 5G umzustellen, um eine durchgängig hochzuverlässige Konnektivität vom Arbeitsplatz bis in die Flugzeugkabine zu garantieren. Durch diese hochleistungsfähige Vernetzung werden bei Airbus neue Anwendungsfälle beschleunigt. Dazu gehören etwa 3D-Simulationen, der Einsatz von Augmented

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Sicherheit im Fokus: Indische Piloten fordern umfassende Prüfung der Boeing 787-Bordelektronik

Nach einem beunruhigenden Zwischenfall mit einer Air India Boeing 787-8 „Dreamliner“ hat die Federation of Indian Pilots (FIP) die indische Luftfahrtaufsichtsbehörde Directorate General of Civil Aviation (DGCA) offiziell aufgefordert, eine umfassende Inspektion der elektrischen Systeme aller in Indien betriebenen Boeing 787-Flugzeuge durchzuführen. Die Forderung vom 5. Oktober 2025 folgt auf einen Vorfall vom Vortag, bei dem der Air India Flug AI117 auf dem Weg von Amritsar nach Birmingham in Großbritannien kurz vor der Landung eine unbeabsichtigte Auslösung der Ram Air Turbine (RAT) erlitt. Obwohl die Maschine sicher gelandet ist und alle Bordsysteme funktionierten, sieht der Pilotenverband in der Fehlfunktion ein Warnsignal für potenzielle systemische Schwachstellen in der komplexen elektrischen Architektur des Flugzeugtyps. Ungeplante Aktivierung des Notstromaggregats Der Vorfall ereignete sich am 4. Oktober, als der Air India Flug AI117 sich im Endanflug auf den Flughafen Birmingham befand. In einer Höhe von etwa 500 Fuß (rund 150 Meter) löste sich die Ram Air Turbine (RAT) automatisch aus. Die RAT ist eine kleine, in den Rumpf integrierte Turbine, die als letzte Notstromquelle konzipiert wurde. Sie entfaltet sich in den Fahrtwind, um bei einem totalen Ausfall beider Triebwerke oder einem vollständigen Versagen der elektrischen oder hydraulischen Systeme Notstrom für die kritischsten Funktionen des Flugzeugs zu erzeugen, wie die Steuerung und grundlegende Instrumente. Die Fluggesellschaft Air India bestätigte den Vorfall, hob jedoch hervor, dass das Flugzeug sicher gelandet sei und die primären elektrischen und hydraulischen Systeme während des gesamten Fluges sowie nach der Auslösung der RAT voll funktionsfähig blieben. Die RAT ist ein wichtiger

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Mediterrane und ferne Ziele: Reisetrends der Schweizer für die Herbstferien

Die Schweizer Bevölkerung zieht es in den Herbstferien 2025 mehrheitlich in warme, südliche Regionen. Basierend auf aktuellen Suchanfragen des Online-Reiseportals Skyscanner dominieren Spanien, Italien und die Türkei die Rangliste der beliebtesten Länder. Gleichzeitig zeigt sich ein ungebrochenes Interesse an Fernreisen: Thailand und Japan sichern sich ebenfalls Plätze in den Top-10 der Reisedestinationen. Diese Präferenz für klassische Nah- und ambitionierte Fernziele spiegelt den allgemeinen Trend wider, dass Schweizer trotz Preissteigerungen weiterhin hohe Priorität auf individuelle und abwechslungsreiche Ferienerlebnisse legen. Bei den Städtezielen liegt die thailändische Metropole Bangkok an der Spitze der Suchanfragen, gefolgt von Istanbul und Barcelona. Auch Palma de Mallorca, Lissabon und Madrid sind unter den gefragtesten urbanen Destinationen. Während europäische Pauschalreise-Klassiker wie die Südtürkei oder die griechischen Inseln traditionell stark nachgefragt sind, deutet die hohe Platzierung von Thailand darauf hin, dass die Destination zunehmend als Ganzjahresziel betrachtet wird. Japan, das sich ebenfalls unter den Favoriten befindet, profitiert zusätzlich von einem günstigen Wechselkurs. Für preisbewusste Reisende listet Skyscanner weiterhin günstige Flugoptionen auf. So sind Berlin im Durchschnitt für 140 Franken, Barcelona für 158 Franken und Istanbul für 184 Franken erhältlich. Einzelne Schnäppchenflüge sind noch deutlich tiefer angesetzt, etwa nach London ab 50 Franken ab Genf oder Berlin ab 53 Franken ab Zürich. Der beliebteste Tag für die Flugsuche war der 25. August, was auf eine frühe Planungsbereitschaft hindeutet. Die Hauptreisezeit für die Schweizer Herbstferien, für die die Daten ausgewertet wurden, wird voraussichtlich um den 21. Oktober liegen. Der untersuchte Reisezeitraum erstreckte sich vom 27. September bis zum 19. Oktober.

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Linate-Slots: Aeroitalia fordert Neuverteilung der früheren Alitalia-Kapazitäten

Die italienische Regionalfluggesellschaft Aeroitalia plant einen juristischen Vorstoß, um Zugang zu begehrten Start- und Landerechten (Slots) am Mailänder Stadtflughafen Linate zu erhalten. Das Unternehmen, das künftig unter der Marke Air Italy auftreten will, hat angekündigt, Beschwerde bei der italienischen Wettbewerbsbehörde sowie bei der EU-Kommission einzuleichen. Kern des Streits ist die automatische Übernahme der früheren Alitalia-Slots durch die Nachfolgegesellschaft ITA Airways. Aeroitalia-Chef Gaetano Intrieri argumentiert, dass ITA Airways, da es stets seine rechtliche und wirtschaftliche Diskontinuität zu Alitalia betone, keinen Anspruch auf die sofortige Übertragung der Slots habe. Nach seiner Auffassung hätten die Zeitnischen an den Slot-Koordinator Assoclearance zurückfallen und im Zuge einer wettbewerbsorientierten Verteilung neu zugeteilt werden müssen. Intrieri äußerte gegenüber der Zeitung la Repubblica, es sei sein Recht und seine Pflicht, die Interessen seines Unternehmens in dieser Angelegenheit zu verteidigen. Der Vorstoß von Aeroitalia ist ein weiterer Höhepunkt in einem andauernden Rechtsstreit zwischen den beiden italienischen Fluggesellschaften. Bereits in der Vergangenheit gab es Auseinandersetzungen, unter anderem über die Markenrechte und Domains von Alitalia. Die Slot-Problematik gewinnt zusätzliche Brisanz im Kontext der geplanten Übernahme von ITA Airways durch die Lufthansa-Gruppe. Auch hier hatte die EU-Kommission im Vorfeld bereits die Abgabe von Slots an rivalisierende Fluggesellschaften an den Flughäfen Rom und Mailand gefordert, um den Wettbewerb zu sichern. Der Ausgang der nun angestrengten Beschwerden von Aeroitalia ist jedoch noch offen.

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