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Lebensmittelverschwendung: Lufthansa verkauft Restbestände nun günstiger

Vor rund zwei Jahren haben Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines das so genannte Paid-Catering auf der Kurz- und Mittelstrecke in der Economy-Class eingeführt. Man versprach damals qualitativ hochwertige Speisen. Allerdings geriet der Konzern auch in die Kritik, denn das Preisniveau ist zum Teil äußerst hoch. Die Nachfrage ist auf manchen Routen durchaus verhalten, denn viele Passagiere sind nicht bereit für Essen und Trinken zusätzlich die Zahlungskarte zu zücken. Nun startet Lufthansa eine neue Initiative: Fluggäste haben die Möglichkeit, auf allen Flügen nach Frankfurt und München, auf denen Onboard Delights angeboten werden, kurz vor der Landung Frischeprodukte, die bis dahin nicht verkauft wurden, zum günstigeren Preis von einheitlich 3,50 Euro zu erwerben und mitzunehmen. Ein weiterer Schritt zur Verringerung von Lebensmittelabfällen, nachdem Lufthansa im Februar dieses Jahres bereits die Möglichkeit zur Vorbestellung dieser Produkte eingeführt hat.

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Aktie der Flughafen Wien AG auf Allzeithoch

Die Aktie des börsennotierten Flughafenbetreibers befand sich am Mittwoch, den 10. Mai 2023 mit einem Kurs von 42,45 Euro je Aktie auf einem Allzeithoch. Damit erreichte die Börsenkapitalisierung der Gesellschaft mit 3,56 Milliarden Euro den höchsten Wert aller Zeiten. Damit wurde das bisherige Hoch aus dem Jahr 2019 bei 40,80 Euroje Aktie klar übertroffen und der zwischenzeitliche Kursverlust in Folge der COVID-19-Auswirkungen auf den Flugverkehr in kurzer Zeit mehr als wettgemacht. Gegenüber 2012 hat sich der Kurs mehr als versechsfacht, was die hervorragende Entwicklung des Unternehmens unterstreicht. Mit der Privatisierung und dem IPO des Unternehmens im Juni 1992 wurde der Grundstein für den weiteren Unternehmenserfolg gelegt. Der Unternehmenswert lag damals bei nur 580 Mio. Euro. Berücksichtigt man zusätzlich die Dividendenzahlungen, welche die Aktionäre erhalten haben, dann beträgt der Kurszuwachs seit dem Börsengang knapp 700% bzw. 7% p.a.

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Air Baltic mit neuem Umsatzrekord im ersten Quartal 2023

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic konnte im ersten Quartal des laufenden Jahres einen Umsatz in der Höhe von 105,1 Millionen Euro erzielen. Damit liegt man nicht nur um 75 Prozent über dem Vorjahreswert, sondern stellt einen neuen Rekord für die ersten drei Monate eiens Jahres auf. Die Zahl der beförderten Passagiere stieg im Vergleich zum ersten Quartal 2022 um 77 %. Die Auslastung erreichte 71,0 %, was einem Anstieg von 8,5 Prozentpunkten gegenüber 2019 entspricht. Darüber hinaus hat die positive Dynamik der Geschäftsindikatoren der Fluggesellschaft zu einer deutlichen Verringerung des Nettoergebnisses geführt, das im Vergleich zu 2022 um das Dreifache auf -11,4 Mio. EUR gesunken ist, was sogar besser ist als das Q1 2019 vor der Pandemie. „Das erste Quartal 2023 hat unsere Erwartungen übertroffen und Air Baltic zu einer starken kommerziellen Leistung und nachhaltiger Profitabilität geführt. Unser klares Ziel ist es, einen Umsatz von 700 Millionen Euro zu erzielen und die Zahl der beförderten Passagiere bis Ende 2023 deutlich auf 4,4 Millionen zu steigern“, so Firmenchef Martin Gauss.

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Tui Österreich verzeichnet hohe Griechenland-Nachfrage

Der Reiseveranstalter Tui Österreich registriert derzeit besonders hohe Buchungszahlung für Simmerurlaube auf den grichischen Inseln. Dabei liegen Kreta, Rhodos und Kos im Trend. Aber auch Karpathos, Zakynthos, Thessaloniki und Santorin werden häufig gebucht. Vergangenes Jahr konnten Kreta und Rhodos bereits historische Höchstwerte bei den Gästezahlen verbuchen, für die Sommersaison 2023 liegen die Buchungseingänge für die griechischen Inseln noch einmal deutlich höher. Durchschnittlich verzeichnet Griechenland im Vergleich zum Vorjahr 25 Prozent mehr Tui Gäste aus Österreich. Besonders gefragt sind die griechischen Inseln Kreta, Rhodos und Kos. Aber auch viele andere griechischen Destinationen wie Korfu, Karpathos, Zakynthos, Thessaloniki, Kefalonia, Samos, Santorin und Skiathos werden im TUI Portfolio angeboten.

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Finnair kündigt Comeback in Stockholm-Bromma an

Nach einigen Jahren Abwesenheit wird das Oneworld-Mitglied Finnair den Flughafen Stockholm-Bromma wieder an ihr Drehkreuz Helsinki anbinden. Momentan konzentriert man sich zwischen den beiden Hauptstädten auf den größeren Arlanda-Airport. Bromma ist der innerstädtische Flughafen von Stockholm. Dieser gilt besonders bei Geschäftsreisenden als beliebt, jedoch kann dieser aufgrund der kurzen Runway nur von Regionalverkehrsflugzeugen angesteuert werden. Beispielsweise unterhält Braathens hier eine Basis. Finnair hatte Bromma in der Vergangenheit im Portfolio, jedoch zog man sich zurück und stärkte die Flüge ab Arlanda. Ab dem zuletzt genannten Airport wird man weiterhin aktiv bleiben, so dass die zusätzlichen Bromma-Flüge zu einer Aufstockung der Kapazität zwischen Stockholm und Helsinki führen. Auch stärkt das Oneworld-Mitglied damit seine Hub-Anbindung. Rund um den politischen Hype, der um die Schwedin Gretha Thunberg gemacht wurde, sah es zunächst ganz danach aus als würde der Flughafen Stockholm-Bromma aus „Klimaschutzgründen“ geschlossen werden. Um dieses Thema wurde es mittlerweile äußerst ruhig und einige Airlines haben mittlerweile ihr Angebot ab dem innerstädtischen Airport aufgestockt bzw. kehren – wie Finnair – wieder zurück. Das finnische Oneworld-Mitglied lässt die Route ab 29. Oktober 2023 elfmal pro Woche von der Tochtergesellschaft Nordic Regional Airlines mit Turbopropflugzeugen des Typs ATR72 bedienen. Diese sind mit 72 Sitzplätzen bestuhlt, so der Carrier in einer Mitteilung. Man hofft, mit den zusätzlichen Verbindungen die gestiegene Nachfrage sowohl von Freizeit- als auch von Geschäftsreisenden befriedigen zu können.

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SAS reaktiviert Agadir-Flüge

Im Winterflugplan 2023/24 wird die skandinavische Fluggesellschaft SAS wieder ab Kopenhagen und Stockholm-Arlanda Kurs auf Agadir nehmen. Die Flüge sollen jeweils am Verkehrstag Samstag mit Airbus A320neo durchgeführt werden. „Wir freuen uns darauf, die Welt wieder auf Reisen zu sehen, und es ist eine große Freude, dass wir im kommenden Winter neue Ziele anbieten können. Die Aufnahme des wunderschönen Agadir in unser Streckennetz bedeutet, dass wir zum ersten Mal seit Jahrzehnten wieder nach Afrika fliegen werden“, sagt Erik Westman, EVP & CCO, Network and Revenue Management. Die Comeback-Flüge sind jeweils für den 4. November 2023 angekündigt.

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Mit YouTuber im Cockpit posiert: Starlux-Chef droht Geldstrafe

Manchmal können Postings in Sozialen Medien auch unangenehme Konsequenzen haben. Zum Beispiel droht dem Geschäftsführer von Starlux Airlines, Chang Kuo-wei, eine Geldstrafe, weil er am 26. April 2023 einen auf Luftfahrt spezialisierten YouTuber ins Cockpit gelassen hat. An besagtem Tag führte der taiwanesische Carrier den Erstflug auf der Strecke Taipeh-Los Angeles durch. Nebst zahlenden Passagieren befanden sich auch zahlreiche Medienvertreter an Bord. Darunter auch der YouTuber Sam Chui. Dieser wurde von Firmenchef Chang Kuo-wei ins Cockpit eingeladen, um einige Aufnahmen und Fotos zu machen. Allerdings nicht am Boden, sondern während dem Flug, was nachträglich die Aufmerksamkeit der Zivilluftfahrtbehörde der Republik China (Taiwan) auf sich gezogen hat. Chui hat im Nachgang des Erstfluges umfangreich über diesen berichtet und unter anderem auf Social-Media-Plattformen wie YouTube, Instagram und Facebook seine Berichte geteilt. Ein Foto führte aber dazu, dass die CAA nun Starlux-Airlines-Chef Chang Kuo-wei um Erklärung gebeten hat und dem Manager gar ein Bußgeld androht. Hintergrund ist, dass er auch lizenzierter Linienpilot ist und während dem Erstflug selbst als Flugzeugführer im Dienst war. Das bedeutet konkret, dass sich das Vorgehen der Behörde auf seine Funktion als Kapitän bezieht. Das besagte Foto zeigt den Starlux-Chef und den YouTuber im Cockpit. Dabei sitzt der Geschäftsführer der Airline auf dem Pilotensessel und die „eingeladene Person“ auf jenem des Ersten Offiziers. Da die Aufnahme während dem Flug gemacht wurde und die CAA das Foto in Sozialen Netzwerken entdeckt hat, untersucht man nun den Vorfall. Dem verantwortlichen Kapitän, also Chang Kuo-wei, drohen nun Konsequenzen in Form eines Bußgeldes.

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Smartlynx beauftragt LH Technik mit Total Component Support

Die auf ACMI- und Charterdienstleistungen sowie Frachtflüge spezialisierte Firmengruppe Smartlynx hat mit Lufthansa Technik einen siebenjährigen Vertrag, der so genannten Total Component Support umfasst, abgeschlossen. Der kürzlich unterzeichnete Vertrag umfasst mehr als 60 Flugzeuge, darunter 53 Airbus A320, zehn A330 und vier Boeing 737 Max. SmartLynx Airlines ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen und legt den Fokus nun auf Qualität und Zuverlässigkeit für ihre Kunden. Durch die Partnerschaft mit Lufthansa Technik will SmartLynx Airlines ihren Service optimieren und eine bessere Performance erzielen. Der TCS-Vertrag ist am 1. Mai in Kraft getreten und umfasst Dienstleistungen wie Ersatzteilpooling sowie die Wartung, Reparatur und Überholung der benötigten Komponenten. SmartLynx Airlines profitiert von einem individuellen Versorgungskonzept, das kurze und schnelle Transportwege innerhalb der globalen Versorgungskette von Lufthansa Technik ermöglicht, einschließlich AOG (Aircraft On Ground)-Support für zeitkritische Komponenten.

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Kollegin ins Cockpit eingeladen: Geldstrafe für Air India und Lizenzentzug für den Kapitän

Am 27. Feber 2023 hatte der Kapitän von Air-India-Flug AI915 eine Bekannte eingeladen ihn im Cockpit zu besuchen. Aus Sicherheitsgründen wäre dies während der Flugphase nicht erlaubt gewesen. Die Missachtung der Vorschrift hat nun Konsequenzen für den Piloten und Air India. Die indische Zivilluftfahrtbehörde verhängte über die Airline eine Geldstrafe in der Höhe von umgerechneten 36.000 U.S.-Dollar. Wesentlich härter traf es den Flugzeugführer, denn dessen Lizenz wurde für drei Monate eingezogen. Der Erste Offizier erhielt eine formelle Ermahnung, denn aus Sicht des Amts hätte er den Besuch der Dame verhindern müssen bzw. wesentlich energischer gegen den Regelverstoß protestieren bzw. vorgehen müssen. Eine gänzlich firmenfremde Person war die Besucherin, die Airline und Kapitän Strafen eingebrockt hat, aber nicht. Die Frau ist selbst eine Mitarbeiterin von Air India. Sie war zum Zeitpunkt des Vorfalls privat unterwegs und damit nicht im Dienst. Laut indischer Zivilluftfahrtbehörde sind auch firmenzugehörige Personen außerhalb der Arbeitszeit, also besonders bei privaten Flugreisen, wie jeder andere Fluggast zu betrachten. Daher wäre es nicht zulässig gewesen, dass der Kapitän die Dame während der Flugphase zum Besuch des Cockpits eingeladen hat. Doch auch für die Air-India-Mitarbeiterin, die die Einladung angenommen hat, gibt es Konsequenzen. Die Generaldirektion für Zivilluftfahrt hat Air India angewiesen, dass entsprechende Maßnahmen ergriffen werden müssen. Unter anderem soll die Frau vorübergehend von Führungsaufgaben bei der Airline entbunden werden. Die Begründung: Als langjährige Air-India-Beschäftigte hätte sie wissen müssen, dass sie dem Aufruf des Kapitäns nicht Folge leisten darf und zwar völlig egal, ob man sich privat bzw. beruflich gut

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Nach weniger als einem Jahr: Pinkbus hat München-Zürich aufgegeben

Das war’s wohl nicht: Erst im Frühjahr 2022 hat der deutsche Flixbus-Herausforderer Pinkbus eine Nonstopverbindung zwischen München und Zürich aufgenommen. Zeitweise kooperierte man auch mit der Westbahn und bot durchgehende Tickets ab Wien an. Damit ist nach weniger als einem Jahr schon wieder Schluss. Die vom österreichischen Buskonzern Dr. Richard im Auftrag von Pinkbus bediente Verbindung zwischen München und Zürich wurde eingestellt. Zu den Gründen macht der Flixbus-Herausforderer keine näheren Angaben. Die Folge daraus: Das Kooperationsangebot mit der Westbahn (Zug von Wien bis München, Umstieg auf den Bus nach Zürich) ist ebenfalls Geschichte. Das Pinkbus-Streckennetz ist damit auf nur eine einzige Strecke geschrumpft: Berlin-Hamburg.

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