Z-ToGo

Weitere Artikel aus der Rubrik

Z-ToGo

Behördliche Auflagen: Avianca bläst Fusion mit Viva Colombia ab

Die geplante Fusion von Viva Colombia und Avianca wurde abgesagt. Das zuletzt genannte Luftfahrtunternehmen will aufgrund von Auflagen, die seitens der Zivilluftfahrtbehörde gemacht wurden, nicht über übernehmen. Viva Colombia musste vor einigen Wochen Insolvenz anmelden und den Flugbetrieb einstellen. Damals teilte man unter anderem mit, dass dieser Schritt gesetzt werden musste, weil die Freigabe der beabsichtigen Fusion mit Avianca lange auf sich warten lässt. Nun ist diese da, jedoch gibt es zahlreiche Auflagen, die dazu führen, dass Avianca nicht mehr will. Dazu Firmenchef Adrian Neuhauser: „Leider haben die Bedingungen dieses Beschlusses, der nun eine feste Entscheidung ist, die Rettung von Viva unmöglich gemacht, da sie das Unternehmen nicht nur als Fluggesellschaft unrentabel machen, sondern auch die Stabilität von Avianca und die Konnektivität Kolumbiens gefährden würden, wenn die Integration unter den vorgeschriebenen Bedingungen stattfinden würde“. Seitens Avianca spart man aber nicht mit Kritik an der Zivilluftfahrtbehörde, denn diese habe ihren Beschluss auf die Situation vom Sommer 2022 gestützt. Mittlerweile ist Viva Colombia nicht mehr in der Luft und befindet sich obendrein in einem Insolvenzverfahren. Dazu heißt es unter anderem: „Die Bedingungen verlangen von Avianca die Übernahme von Verpflichtungen, Routen und Service- und Preisniveaus, die nicht mit der verbleibenden Kapazität von Viva nach zwei Monaten der Aussetzung des Betriebs übereinstimmen“. Auch wären die Slot-Vorgaben dermaßen streng, dass es Viva Colombia bei einer möglichen Wiederaufnahme des Flugbetriebs unmöglich wäre ein einziges Flugzeug in Bogota zu stationieren. Somit würden sich keiner Synergien mit Avianca ergeben, so dass der Zusammenschluss unrentabel wäre. „Dieser lange Prozess

weiterlesen »

Kärnten rechnet mit großer Nachfrage im Sommer 2023

Mit der Wintersaison 2022/23 hat sich Kärnten dem hohen Niveau vor der Pandemie bereits angenähert und mit 3,3 Millionen Übernachtungen rund 96 % des Nächtigungsvolumens vom Vergleichszeitraum der Vor-Covid-Saison 2018 /19 erreicht. Und auch für den Sommer 2023 sind die Aussichten durchwegs positiv. Große Reiselust herrscht laut der aktuellen Sommerpotentialstudie der Österreich Werbung in den 10 Kernmärkten. Ca 70 % der Befragten planen einen Sommerurlaub. Die Zahl der Österreich-Urlaubsplaner ist in den wichtigsten Herkunftsmärkten mit 20 Millionen Menschen um 3 Millionen höher als im Vorjahr, das ein sehr gutes Sommer-Ergebnis aufwies. Auf ein gutes Preis-Leistungsverhältnis wird im Hinblick auf die Inflation noch mehr Wert gelegt und Urlaubsentscheidungen werden bewusster getroffen. Preissensible Gäste buchen in Nebensaisonen, sparen bei der Unterkunft und bei Nebenausgaben. Für 66 % der österreichischen Reisenden ist Qualität wichtiger als ein günstiger Preis, so ein Ergebnis einer YouGov Umfrage (im Auftrag der TUI). 23 % der deutschen Österreich-Zielgruppe sind bereit mehr Geld für ein nachhaltiges Übernachtungsangebot eines Urlaubshotels auszugeben. Am höchsten ist die Ausgabebereitschaft im Hinblick auf Nachhaltigkeit beim Thema der öffentlichen Anreise und Lebensmittelherkunft (Conjoint Studie: Nachhaltigkeitsaspekte bei der Hotelauswahl, Österreich Werbung).

weiterlesen »

Nor(se)-wegian 2.0: Voller Flieger, überteuertes Essen an Bord und fast 1,5 Stunden früher in New York

New York, If you can make it there, you make it anywhere. Diese Weisheit die bereits einst der große Frank Sinatra in seiner Hymne an eine der wohl spannendsten Metropolen der Welt besang, lässt sich auch fantastisch auf diese norwegische Neugründung mit dem Namen „Norse“ übertragen. Schaffst du es auf Berlin – New York, dann schaffst du es überall. Wie ein Ausblick auf den kommenden Winterflugplan zeigt, scheint Norse es, zumindest ab Berlin, nicht geschafft zu haben. Inmitten der Corona Pandemie, mit einem Low-Cost-Konzept auf der Langstrecke an den Start gegangen, ist der einzige Schnittpunkt derzeit der Berliner Hauptstadtflughafen BER. Startete die Airline mit täglichen 787-9 Dreamliner Flügen ab Berlin nach New York JFK, sind davon derzeit nur noch 4 wöchentliche Flüge übrig geblieben. Die groß angekündigte L.A (LAX) Verbindung, zu deren Erstflug ich im August ebenfalls geladen war, erübrigte sich binnen weniger Wochen. Die dritte Berlin Route nach Florida, welche zunächst am Tag der Veröffentlichung, auf den Social Media Kanälen der Norse kurzzeitig als „Miami“ beworben und sich dann als Fort Lauderdale herausstellte, dürfte nach derzeitigem Kenntnisstand nach einer kurzen Wintersaison 2022/23 wieder Geschichte sein. Wie der Flurfunk berichtet, sind die Auslastungszahlen zwar gar nicht schlecht und auch die Preise haben sich seit der Ankündigung vor einem Jahr von seinerzeit ab 149€ One-Way nach New York auf ab rund 250€ verteuert, dennoch muss Norse dringend Geld verdienen und dafür reicht der Markt ab Berlin ganz offenbar nicht aus. Nachdem ich zunächst einen Flug ab Berlin nach Fort Lauderdale geplant

weiterlesen »

Lufthansa-Staatshilfe: Ryanair von Entscheidung des EU-Gerichts erfreut

Erwartungsgemäß begrüßt Ryanair die Entscheidung des EU-Gerichts, das die staatlichen Beihilfepakete, die an Lufthansa und SAS gewährt wurden, für illegal erklärt hat. Die Genehmigungen, die seitens der EU-Kommission erteilt wurden, wurden gekippt, wobei die Kommission noch vor den EuGH ziehen kann oder aber die Begründung nachbessern darf. Dazu ein Ryanair-Sprecher: „Eine der größten Errungenschaften der EU ist die Schaffung eines Binnenmarktes für den Luftverkehr. Die Genehmigung der deutschen Rekapitalisierungsbeihilfe für Lufthansa und der schwedischen und dänischen Rekapitalisierungsbeihilfe für SAS durch die Europäische Kommission verstieß gegen die Grundprinzipien des EU-Rechts. Die heutigen Urteile bestätigen, dass die Kommission als Hüterin gleicher Wettbewerbsbedingungen im Luftverkehr handeln muss und diskriminierende staatliche Beihilfen nicht auf politischen Druck der nationalen Regierungen hin genehmigen darf. Das Eingreifen des Gerichtshofs ist ein Triumph für den fairen Wettbewerb und die Verbraucher in der gesamten EU. Während der Covid-19-Pandemie wurden diskriminierende staatliche Subventionen in Höhe von über 40 Mrd. EUR an EU-Fluggesellschaften vergeben. Wenn die EU-Gerichte diese Beihilfen nicht im Einklang mit dem heutigen Urteil stoppen, werden sie den Markt noch jahrzehntelang verzerren. Ob Europa die Covid-19-Krise mit einem funktionierenden Binnenmarkt überwinden kann, hängt davon ab, dass die Fluggesellschaften unter gleichen Bedingungen miteinander konkurrieren können. Ein unverzerrter Wettbewerb beseitigt Ineffizienzen und kommt den Verbrauchern durch niedrige Flugpreise und eine große Auswahl zugute. Ungerechtfertigte Subventionen hingegen fördern die Ineffizienz und schaden den Verbrauchern auf Jahrzehnte hinaus“.

weiterlesen »

Air Premia fliegt nach Barcelona

Die koreanische Fluggesellschaft Air Premia plant künftig Flüge nach Spanien in ihr Flugprogramm anzubieten. Die Stadt Barcelona soll vom Standpunkt Seoul Incheon zweimal wöchentlich beflogen werden. Der Carrier Air Premia plant ihr Flugprogramm durch Aufnahme weiterer Flüge nach Spanien auszudehnen. Die Airline plant in dieser Hinsicht zwei wöchentliche Flüge der Strecke Seoul Incheon – Barcelona durchzuführen, das Flugangebot erstreckt sich konkret vom 11. September 2023 bis zum 9. November 2023.

weiterlesen »

Cathay Pacific verbindet Hong Kong mit Chicago

Die Fluggesellschaft Cathay Pacific plant die Wiederaufnahme der Strecke zwischen Hong Kong – Chicago O’Hare, die Strecke soll ab Oktober 2023 aufgenommen werden. Cathay Pacific plant die Strecke Hong Kong – Chicago O’Hare wiederaufzunehmen, der Startzeitpunkt der Wiederaufnahme wird auf den Oktober 2023 angesetzt. Ab dem 3. Oktober sollen drei wöchentliche Flüge mit Airbus A350-1000XWB-Fliegern durchgeführt, wie das Portal Aeroroutes bestätigt.

weiterlesen »

Youtuber inszeniert Flugzeugabsturz: Drohen Trevor Jacobs 20 Jahre Haft?

Dem US-amerikanischen YouTuber-Pilot Trevor Jacobs könnten nun 20 Jahre Haft drohen. Grund dafür stellt ein inszenierter Flugzeugabsturz dar, den der YouTuber mit dem Ziel Aufsehen zu erregen, veröffentlicht hat. Der YouTuber-Pilot Trevor Jacobs postete im Dezember 2021 ein Video, indem er einen Flugzeugabsturz provoziert hat, um Aufsehen auf YouTube zu erregen und seine Aufrufe zu erhöhen- dies ist ihm auch gelungen, das Video wurde fast drei Millionen mal angesehen. Die Konsequenz könnten dafür 20 Jahre Haft sein, wenn man US-Behörden miteinbezieht. Anfangs behauptete der YouTuber es handle sich um einen Unfall, im Geständnis bestätigt er jedoch, dass es sich um ein inszeniertes Video im Rahmen eines Produktsponsoringvertrags handelt, wie die BBC berichtet. „Er hatte nicht die Absicht, sein Ziel zu erreichen, sondern wollte sich während des Fluges aus dem Flugzeug stürzen und sich selbst beim Fallschirmabsprung und sein Flugzeug beim Sinkflug und Absturz filmen“, so die US-Staatsanwaltschaft für den Central District of California.

weiterlesen »

Datenpanne: Air Baltic muss Web-Check-in deaktivieren

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat derzeit mit einer Datenpanne zu kämpfen. Dies führt dazu, dass auf vielen Flügen der Web-Check-in nicht zur Verfügung steht. Die betroffenen Passagiere müssen mit ihrem Ausweis beim Check-in-Schalter am jeweiligen Airport erscheinen. Der Carrier informiert die Reisenden per E-Mail darüber, dass aufgrund eines technischen Fehlers Reservierungsdaten an andere Passagiere verschickt wurden. Vereinfacht gesagt bedeutet das, dass Personen, die die vertraulichen Daten nichts angehen, von Air Baltic beispielsweise eine Reservierungsbestätigung, die sie nicht hätten bekommen sollen, zugeschickt bekommen haben. Um sicherzustellen, dass die Tickets nicht missbräuchlich unter falschem Namen verwendet werden, ersucht der lettische Carrier die betroffenen Passagiere persönlich am Check-in-Schalter zu erscheinen. Aus diesem Grund steht auf vielen Flügen der Internet-Check-In nicht zur Verfügung. Das Unternehmen betont in einem vorliegenden Anschreiben, dass für die Nutzung des Schalter-Check-ins, zu der man auffordert, keine Extra-Kosten anfallen. Normalerweise bittet Air Baltic nämlich zur Kasse, wenn man zuvor nicht über das Internet eingecheckt hat. Weiters betont die Fluggesellschaft, dass von der Datenpanne keine Zahlungsdaten betroffen sind. Jene Empfänger, an die versehentlich Reservierungsdaten geschickt worden wären, hätten keinen Zugriff auf Kreditkarteninformationen und/oder vergleichbare Zahlungsmittel. Wegen der Datenpanne können auch keine Zusatzleistungen über das Internet gebucht werden. Diese kann man momentan nur telefonisch, per E-Mail und am Flughafenschalter kaufen. Auch dies habe Sicherheitsgründe, geht aus dem Anschreiben von Air Baltic hervor.

weiterlesen »

Luxair plant Strecken in Slowenien aufzunehmen

Nachdem sich die Airline Luxair für Subventionen seitens der slowenischen Regierung beworben hat, plant die Airline nun neue Strecken in Slowenien anzubieten. Speziell Ljubljana soll künftig angeflogen werden. Der Carrier Luxair bewarb sich mit einem weiteren Mitbewerber um Subventionen für die Aufnahme neuer slowenischer Strecken. Ob sich für die beiden entschieden wird, muss noch ausgiebig analysiert werden. Das Ziel der Luxair ist jedoch die Ausweitung auf Auslandsmärkte, da ihr Inlandshorizont begrenzt ist, wie das Portal Ex Yu Aviation News berichtet. Nach Flugunternehmungen in Belgien, England und Deutschland sollen nun Flüge mit slowenischen Hintergrund durchgeführt werden. Hierbei soll spezifisch Ljubljana ins Flugprogramm aufgenommen werden.

weiterlesen »

Hainan Airlines verbindet Shenzhen mit Brüssel

Die chinesische Hainan Airlines setzt die Reaktivierung ihres Europa-Streckennetzes weiter fort. Ab Mitte Juni 2023 wird man Shenzhen wieder mit der belgischen Hauptstadt Brüssel verbinden. Hainan beabsichtigt ab 21. Juni 2023 zweimal wöchentlich mit Boeing 787-9 zwischen den beiden Metropolen zu fliegen. Die Flüge sollen an den Verkehrstagen Mittwoch und Sonntag durchgeführt werden, geht aus GDS-Flugplandaten hervor.

weiterlesen »