Z-ToGo

Weitere Artikel aus der Rubrik

Z-ToGo

Lufthansa Cityline setzt ersten A320neo ab München ein

Ab März 2023 wird Lufthansa Cityline den ersten Airbus A320neo in den kommerziellen Liniendienst stellen. Der Neuzugang wird primär ab München-Franz Josef Strauß zum Einsatz kommen. Aus vorliegenden Flugplandaten geht hervor, dass Cityline dieses Muster im Auftrag der Muttergesellschaft ab München nach Alicante, Dublin, London-Heathrow, Bukarest und Manchester einsetzen wird. Weitere Airbus A320neo wird die Kranich-Tochter im Laufe dieses Jahres einflotten.

weiterlesen »

Hawaii: United Airlines meldet starken Höhenverlust nicht an das NTSB

In den Vereinigten Staaten von Amerika sorgt ein von United Airlines nicht an das NTSB gemeldeter Vorfall vom 18. Dezember 2022 für Aufsehen. Die Boeing 777-200 mit der Registrierung N212UA verlor kurz nach dem Start in Maui stark und schnell an Höhe. Das Langstreckenflugzeug sollte unter der Flugnummer UA1722 von Maui (Hawaii) nach Los Angeles fliegen. Die Wetterbedingungen waren stürmisch. Zunächst stieg die Maschine auf 2.200 Fuß. Anschließend verlor die N212NA in nur 18 Sekunden rund 1.400 Fuß Höhe ehe sich der Jet auf 775 Fuß einpendelte. Den Piloten ist es gelungen den erheblichen Höhenabfall abzufangen und die Boeing 777-200 auf die Reiseflughöhe von 33.000 Fuß steigen zu lassen. Der Vorfall dauerte 45 Sekunden, und die Passagiere mussten eine Kraft von 2,7G aushalten, die von einem Flugzeug ausgeht, das mit einer Geschwindigkeit von 8.600 Fuß pro Minute sinkt. Der Umstand, dass United Airlines diesen Vorfall nicht an das National Transportation Safety Board gemeldet hat, sorgt für Aufsehen. Es handelt sich eigentlich um einen meldepflichtigen Zwischenfall. Das Unternehmen gab auf diese Frage hinweg keine Stellungnahme ab. Ein Sprecher sagte unter anderem, dass die Piloten einen internen Bericht bei der zuständigen Stelle von United Airlines abgegeben hätten. Die betroffene Maschine wäre nach der Landung gründlich von Technikern untersucht worden. Derzeit ist auch offen warum die Flugsicherung nicht eingeschritten ist. Lokale Medien erheben sogar den Vorwurf, dass die zuständigen Lotsen den starken Höhenverlust der N212UA möglicherweise gar nicht bemerkt haben könnten. Jedenfalls wird in den veröffentlichten Aufzeichnungen des Funkverkehrs zwischen Piloten und ATC

weiterlesen »

Barcelona: Wamos Air fliegt mit A330-300 für Level

Die spanische Fluggesellschaft Iberia nimmt unter der Marke Level einen Airbus A330-300 von Wamos Air ins Wetlease. Das Langstreckenflugzeug soll ab 1. Juni 2023 zwischen Barcelona und New York JFK eingesetzt werden. Level ist keine Fluggesellschaft, sondern eine Vertriebsmarke der International Airlines Group. Die Flüge werden unter Iberia-Flugnummern durchgeführt. Wamos Air wird zwischen 1. Juni und 30. September 2023 für das Lowcost-Brand fliegen. Das eingemietete Fluggerät soll täglich zwischen Barcelona und New York-JFK pendeln.

weiterlesen »

Twin City Liner setzt auf Satteliten-Internet

Das Touristenschiff Twin City Liner, das hauptsächlich zwischen Wien und Bratislava verkehrt, bietet nun kostenloses Satteliten-Internet an. Dieses wird in Zusammenarbeit mit dem Mobilfunkanbieter Spusu zur Verfügung gestellt. Bereits seit einigen Jahren gibt es an Bord des Schnellkatamarans Gratis-Wlan, das über Handynetze realisiert wird. Dieses ist mangels Empfang aber nicht auf der gesamten Route verfügbar. Nun will man die Lücken durch den Einsatz von Satteliten-Internet schließen. Eigenen Angaben nach ist man das erste Linien- und Ausflugsschiff seiner Art auf der Donau, das auf diese Technologie setzt. „Mit dem neuen Satelliten-WLAN können wir unseren Gästen noch besseres und schnelleres Internet an Bord anbieten. Gerade bei Freizeit- und Tourismusangeboten ist es wichtig, mit der Zeit zu gehen und den Konsument die beste Qualität anzubieten“, so Wien Holding-Geschäftsführer Kurt Gollowitzer. Gemeinsam mit dem Technologiepartner Spusu geht das schnellste Schiff auf der Donau nun komplett neue Wege und setzt auf Satelliten-WLAN. Dieses ermöglicht schnelles Surfen auch in den abgelegensten Gegenden. Der erste richtige Test des neuen Satelliten-Internets erfolgte bei der Silvesterfahrt nach Budapest, er lieferte mehr als überzeugende Ergebnisse: Den Passagieren konnte eine schnelle und ununterbrochene Verbindung von Wien bis Budapest geboten werden. Der Vorteil von Satelliten-Internet besteht darin, dass eine Verbindung unabhängig von terrestrischen Daten- oder Telefonleitungen verfügbar ist. Es ist ortsungebunden und damit ideal für Schiffe wie z.B. den Twin City Liner. Denn die Satelliten befinden sich in einer niedrigen Erdumlaufbahn, die bei freier Sicht zum Himmel eine durchgehende Verbindung ermöglichen. Dank der neuen, automatisch mitdrehenden Satellitenschüssel an Bord des Schnellkatamarans können

weiterlesen »

Croatia Airlines nimmt zwei weitere neue Strecken auf

Das Star-Alliance-Mitglied Croatia Airlines wird im Sommerflugplan 2023 ab Split und Dubrovnik je eine weitere neue Route anbieten. Dabei handelt es sich um die Ziele Oslo und Prag, die jeweils einmal wöchentlich angesteuert werden sollen. Ab 14. Mai 2023 wird der Carrier jeweils an Sonntagen zwischen Split und der Hauptstadt Norwegens fliegen. Diese Strecke soll bis vorerst 15. Oktober 2023 mit Airbus A319 bedient werden. Ab Dubrovnik fliegt man zwischen 18. Mai 2023 und 12. Oktober 2023 an Donnerstagen nach Prag. Auch diese Neuaufnahme soll mit 319 beflogen werden. Ebenso neu im Sommerflugplan 2023: Die saisonalen Verbindungen Brac-München und Split-Skopje, die zwischen Mai und Oktober 2023 mit de Havilland Dash 8-400 bedient werden sollen.

weiterlesen »

Passagiere wussten wo der Koffer ist – Air Canada verschenkte ihn trotzdem

In Kanada sorgt ein besonders ungewöhnlicher Fall in Sachen verlorene Gepäckstücke für Aufsehen. Obwohl Passagiere mittels Airtags den genauen Standort ihres Kofferns ausfindig machen konnten, reagierte Air Canada nicht. Der Carrier hat das Reisegepäckstück ohne Zustimmung der Besitzer an eine gemeinnützige Organisation gespendet. Ein kanadisches Paar wartete am Gepäckband in Quebec vergeblich auf die Ausgabe des aufgegebenen Koffers. Eine Meldung am Lost-and-Found-Schalter wurde getätigt und auch eine Reklamation an Air Canada verschickt. Nachdem es nicht zur erhofften Nachlieferung gekommen ist, orteten die Reisenden das Gepäckstück selbst. Das war nur deshalb möglich, weil man vor dem Abflug einen so genannten Airtag angebracht hatte. Somit konnte mit Hilfe einer App der mehr oder weniger genaue Standort festgestellt werden. Das verwunderte die beiden Kanadier aber, denn laut App soll sich ihr Koffer in einer Lagerhalle in einem Industriegebiet eines Vororts von Toronto befunden haben. Mit dieser Information sollte es ja möglich sein Air Canada zur Nachlieferung oder Ausgabe des Gepäckstücks zu bewegen? Weit gefehlt, denn das Star-Alliance-Mitglied reagierte auf E-Mails und Anrufe über drei Monate lang nicht. Also machte sich das Paar selbst auf den Weg und wollte sich das Eigentum am Standort, der auf der App angezeigt wurde, abholen. Der Zutritt zur Lagerhalle wurde den beiden aber verweigert und nun wurde es skurril: Vor Ort wurde den Passagieren gesagt, dass man mit Air Canada gar nichts zu tun habe und es sich auch um kein „Kofferlager“ der Airline handeln würde. Das wollten die verärgerten Fluggäste aber so nicht akzeptieren und riefen die

weiterlesen »

Jänner 2023: Zürich mit 1.729.201 Fluggästen

Der Flughafen Zürich-Kloten wurde im Jänner 2023 von 1.729.201 Passagieren genutzt. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnte man um 93 Prozent zulegen. Das Vorkrisenniveau hat man zu 81 Prozent erreicht. Die Anzahl Lokalfluggäste lag im Januar 2023 bei 1.191.394. Der Anteil der Umsteiger betrug 31 Prozent was 531.074 Passagieren entspricht. Mit 17.010 Starts oder Landungen hat man 78 Prozent des Niveaus vom Jänner 2019 erreicht. Gegenüber dem Vorjahresmonat konnte man um 34 Prozent zulegen. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 122 Fluggästen 36,4 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Sitzplatzauslastung ist im Berichtsmonat im Vergleich zum Vorjahresmonat um 19 Prozentpunkte auf 74 Prozent gestiegen. Insgesamt wurden am Flughafen Zürich im Jänner 28.368 Tonnen Fracht abgewickelt. Das entspricht einer Abnahme von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Verglichen mit Januar 2019 wurde 19 Prozent weniger Fracht abgewickelt.

weiterlesen »

Air India tätigt Großbestellungen bei Airbus und Boeing

Bereits seit einigen Wochen wird in der Branche laut darüber gesprochen, aber nun ist es soweit: Der indische Konzern Tata Sons bestellt für die Air India Group 250 neue Flugzeuge bei Airbus und 220 Maschinen bei Boeing. Über viele Jahre hinweg dümpelte die ehemalige staatliche Fluggesellschaft vor sich hin. Seit der Privatisierung änderte sich dies schlagartig, denn unter der Führung von Tata Sons wurden bereits zahlreiche Leasingverträge abgeschlossen. Die Flotte ist zwischenzeitlich auf etwa 100 Verkehrsflugzeuge angewachsen. Nun gab Air India bekannt, dass 34 Airbus A350-1000, sechs A350-900, 140 A320neo und 70 A321neo bestellt wurden. Bei Konkurrent Boeing ordert man 20 B787-9, zehn B777-9, 190 Boeing 737-Max in den Varianten -8 und -10. Weiters sicherte man sich Optionen für weitere 50 Flugzeuge dieses Typs sowie für 20 B787-9.

weiterlesen »

Erdbeben: Fraport und TAV spenden eine Million Euro

Die Fraport AG spendet gemeinsam mit der TAV Airports Holding eine Million Euro für die Opfer des Erdbebens in der Türkei. Die beiden Unternehmen arbeiten auf dem türkischen Markt im Betreiberkonsortium des Flughafens Antalya eng zusammen. Die Joint-Venture-Partner spenden jeweils 500.000 Euro. Derzeit laufen Gespräche mit den türkischen Behörden, um festzustellen, wo das Geld am dringendsten benötigt wird. „Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen“, so Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG. „Jetzt ist schnelle Hilfe gefragt, die wir gemeinsam mit unserem Partner TAV Airports Holding veranlassen. Gemeinsam tragen wir dazu bei, die Not der Menschen in den betroffenen Regionen zu lindern.“ Darüber hinaus ruft die Fraport AG ihre Mitarbeiter zu Spenden für die Opfer des Erdbebens auf. Über die gemeinnützige Hilfsorganisation „Luftfahrt ohne Grenzen / Wings of Help“ können die Beschäftigten Geld spenden. Fraport wird diesen Betrag dann verdoppeln. „Viele unserer Mitarbeiter haben türkische Wurzeln oder Familie in dem Land. Das Schicksal der Menschen nach dieser Naturkatastrophe berührt uns alle sehr“, sagte der Betriebsratsvorsitzende Hakan Bölükmese. „Es ist uns wichtig, ein Signal der Belegschaft in die betroffenen Regionen zu senden. Deshalb appelliert der Betriebsrat auch an die Beschäftigten, zu spenden.“

weiterlesen »

Erdbeben: Flughafen München spendet 270.000 Euro

Der Flughafen München und die Bodenabfertigungstochter Aeroground spenden zu Gunsten der Opfer der Erdbebenkatastrophe in der Türkei und Syrien 200.000 Euro. Weitere 70.000 Euro steuert der Flughafenverein München e.V. bei. Beim größten Airport Bayerns und ihrem Tochterunternehmen AeroGround arbeiten zahlreiche türkischstämmige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Erdbeben hat nach aktuellen Meldungen mehr als 16.000 Menschen das Leben gekostet und Zehntausende obdachlos gemacht. „Mit Entsetzen haben wir von den Folgen des schweren Erdbebens erfahren, das viele Städte und Dörfer im Südosten der Türkei und im Norden Syriens verwüstet hat. Die Flughafenfamilie steht in großer Solidarität mit den Kolleginnen und Kollegen zusammen, die sich Sorgen um Angehörige und Freunde im Katastrophengebiet machen. Wichtiger als alles andere ist jetzt, dass wir schnelle Hilfe leisten“, so Flughafenchef Jost Lammers.

weiterlesen »