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Airhelp: Vermutlich keine Entschädigungen für gestrandete Lufthansa-Passagiere

Ein konzernweiter IT-Ausfall aufgrund eines beschädigten Netzwerkkabels bei der deutschen Fluggesellschaft Lufthansa stört weltweit den Flugverkehr. Seit heute Morgen waren die Computersysteme unter anderem für das Boarding nicht mehr betriebsbereit. Laut der Nachrichtenagentur dpa wurden alle innerdeutschen Flüge zunächst abgesagt, Passagiere werden gebeten, auf die Bahn umzusteigen. Julián Navas, Fluggastrechteexperte bei der weltweit größten Organisation für Fluggastrechte, AirHelp, klärt betroffene Passagiere über ihre Rechte auf: „Durch den globalen Ausfall der IT-Systeme kommt es aktuell zu zahlreichen Verspätungen und Flugausfällen bei der Lufthansa und ihren Tochtergesellschaften Brussels Airlines, Austrian Airlines, Swiss International und Eurowings. Da es sich um einen technischen Fehler außerhalb der Verantwortung der Lufthansa handelt, gelten in diesem Fall keine Entschädigungsansprüche der Passagiere. Technische Schwierigkeiten, die auf die Airline zurückzuführen sind, sind kein außergewöhnlicher Umstand wie Unwetter oder medizinische Notfälle, daher trägt in diesen Fällen die Fluggesellschaft die Verantwortung dafür. Das bedeutet, dass alle betroffenen Passagiere Anspruch auf Entschädigungszahlungen von bis zu 600 Euro haben.” Passagiere haben zudem Anspruch auf Ersatzleistungen „Betroffene Passagiere haben ab einer Verspätung von drei Stunden zudem Anspruch auf eine Alternativbeförderung. Die Umbuchung auf einen anderen Flug muss von der ausführenden Airline selbst umgesetzt werden. Innerdeutsche Flüge können optional auf eine Bahnfahrkarte umgelegt werden, so wie es die Lufthansa aktuell auch den betroffenen Passagieren empfiehlt. Wichtig ist, dass die Fluggäste die Belege für Zugtickets oder andere Beförderungsmittel aufbewahren, damit sie die Kosten der Lufthansa in Rechnung stellen können. Ab einer Verspätung von mehr als fünf Stunden oder einer Beförderung zu einem späteren Zeitpunkt ist die

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Viva Colombia meldet Gläubigerschutz an

Der Billigflieger Viva Colombia musste aufgrund stark angespannter Finanzlage ein Gläubigerschutzverfahren nach kolumbianischem Recht beantragen. Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass man mangels Geld das Streckennetz kürzen musste. Eigentlich will man mit dem Mitbewerber Avianca fusionieren. Das Prüfverfahren hängt seit einiger Zeit in der Luft. Der Mitbewerber Jetsmart hat sich zwischenzeitlich als möglicher Käufer für Viva Columbia interessiert gezeigt. Viva Colombia teilte mit, dass man das Gläubigerschutzverfahren freiwillig beantragt habe. Dieses soll dem Unternehmen die Verhandlungen mit Gläubigern sowie eine mögliche Übernahme durch einen Mitbewerber oder Investor erleichtern.

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Emirates veranstaltet Bewerbertage in Deutschland

Golfcarrier Emirates Airline befindet sich auch in Deutschland wieder auf der Suche nach Flugbegleitern. Dazu veranstaltet man in verschiedenen Städten Bewerbertage. Zu diesen können interessierte Personen – mit ihren Unterlagen – kommen, sich informieren und bei Interesse gleich bewerben. In München finden die Flugbegleiter-Tage am 1. März 2023 im Hilton Munich City sowie am 16. Feber und 27. März 2023 im Marrriott München statt. In Berlin am 18. Feber 2023 im NH Alexanderplatz und am 9. März im Pullmann Berlin Schweizerhof. In Frankfurt am Main können sich Interessiere am 20. Feber und 12. März 2023 im Hilton Garden Inn Frankfurt City Centre vorstellen. In Düsseldorf wird am 22. Feber 2023 ein Bewerbertag im Holiday Inn City durchgeführt. Ein weiterer findet am 25. März 2023 im Courtyard Düsseldorf statt. Im Marriott Leipzig können sich Interessiere am 24. Feber und 3. März 2023 bewerben und in Köln am 5. März 2023 im Hilton Hotel.

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Regiojet bestellt 12 Alstom Traxx MS3

Die tschechische Eisenbahngesellschaft hat 13 Mehrsystem-Lokomotiven des Typs Traxx MS3 bestellt. Diese sollen ab 2024 ausgeliefert werden und sowohl im Inland als auch auf Strecken in die Slowakei, nach Österreich, Ungarn, Polen und Deutschland eingesetzt werden. Hersteller Alstom teilte mit, dass die Lokomotiven im ehemaligen Bombardier-Werk in Kassel endmontiert werden sollen. Die Drehgestelle stammen vom Standort Siegen und die Karosseriestrukturen aus Wroclaw. Die ursprüngliche Planung und Konstruktion erfolgte in Mannheim. „Aktuell betreiben wir 22 Mehrsystem-Lokomotiven, davon 18 Traxx MS3 der neusten Generation. Diese modernen Lokomotiven sind ein zuverlässiger und bewährter Bestandteil unserer Lokomotivflotte“, so Regiojet-Chef Radim Jančura.

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Jänner 2023: Flughafen Wien mit 1.669.566 Passagieren

Der Flughafen Wien-Schwechat hatte im Jänner 2023 insgesamt 1.669.566 Passagiere und damit um 103,7 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Das Aufkommen, das man im Jänner 2019 hatte, hat man zu 91,2 Prozent erreicht. Am Standort Wien stieg die Zahl der Lokalpassagiere auf 1.326.487 Passagiere (+108,8%) und die der Transferpassagiere auf 337.066 Passagiere (+87,1%). Die Flugbewegungen stiegen auf 14.428 Starts und Landungen (+47,2%). Das Frachtaufkommen sank gegenüber dem Jänner 2022 um 13,4% auf 17.979 Tonnen. Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien im Jänner 2023 stieg nach Westeuropa auf 563.085 Passagiere (+113,5% im Vergleich zum Vorjahr). Nach Osteuropa reisten im Jänner 2023 insgesamt 126.366 Passagiere (+80,7%). Nach Nordamerika verzeichnete der Airport 20.472 Passagiere (+56,9%) und nach Afrika 23.169 (+120,4%).  In den Nahen und Mittleren Osten verzeichnete der Flughafen Wien im Jänner 2023 insgesamt 71.042 Passagiere (+199,9%) und in den Fernen Osten 30.503 Passagiere (+316,8%). Auch die Flughafen-Wien-Beteiligungen legen zu: Am Flughafen Malta stieg das Passagieraufkommen im Jänner 2023 auf 379.335 Reisende (+138,0%) und liegt damit 3,6% über dem Vorkrisenniveau (Jänner 2019). Am Flughafen Kosice legte das Passagieraufkommen auf 27.456 Reisende (+118,8%) zu und liegt damit 4,9% über dem Vorkrisenniveau. Jänner-2023-Verkehrszahlen der Flughafen Wien AG: Flughafen Wien:   Jan 23 Jan 22 Jan 19 Diff. % 2022 Diff. % 2019 Passagiere an+ab+transit 1.669.566 819.674 1.830.923 103,7 -8,8 Lokalpassagiere an+ab 1.326.487 635.378 1.448.127 108,8 -8,4 Transferpassagiere an+ab 337.066 180.106 376.568 87,1 -10,5 Bewegungen an+ab 14.428 9.801 18.171 47,2 -20,6 Cargo an+ab in to 17.979 20.770 21.226 -13,4 -15,3 MTOW in to 606.781 432.540 745.018 40,3

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Volotea und Eurowings vereinbaren Vertriebskooperation

Die Billigfluggesellschaften Volotea und Eurowings rücken näher zusammen, denn die beiden Carrier haben eine umfangreiche Vertriebspartnerschaft vereinbart. Diese umfasst den gemeinsamen Ticketverkauf auf rund 140 Strecken. Flugscheine für beide Carrier können künftig sowohl über die Homepage von Eurowings als auch über jene von Volotea gebucht werden. Betroffen sind etwa 100 von der Lufthansa-Tochter betriebene Routen sowie 40 Stück des spanischen Mitbewerbers. Unter den Verbindungen sollen auch acht neue, von Volotea geflogene Strecken aufgenommen werden, die deutsche Flughäfen wie Berlin, Düsseldorf, Hamburg und Stuttgart direkt mit französischen und italienischen Städten verbinden. So werden künftig auch Bordeaux, Lyon, Nantes, Florenz und Verona nonstop erreicht. Im Rahmen der beabsichtigten Kooperation wird Volotea acht neue Strecken von/nach Deutschland eröffnen, die Berlin, Düsseldorf, Hamburg und Stuttgart direkt mit ihren Basen Bordeaux, Lyon, Nantes (alle Frankreich), Florenz und Verona (beide Italien) verbinden. Diese neuen Strecken werden zweimal wöchentlich bedient und verfügen über eine Kapazität von rund 60.000 Sitzen. „Schritt für Schritt stärken wir das ‚Euro‘ in unserem Markennamen Eurowings. Unsere Wurzeln liegen in Deutschland, aber wir erweitern mit dieser Partnerschaft konsequent unsere pan-europäische Präsenz. Nachdem wir Eurowings mit kürzlich eröffneten Basen in Prag und Stockholm Richtung Ost- und Nordeuropa entwickelt haben, ist die Erweiterung unseres Streckenangebots Richtung Südeuropa der nächste Schritt. Die geplante Vertriebskooperation mit Volotea wird unseren Kunden zahlreiche neue Ziele in Frankreich und Italien sowie attraktive Verbindungen innerhalb Südeuropas eröffnen“, so Eurowings-Geschäftsführer Jens Bischof. Neue Verbindungen für Deutschland Neue Strecken ab 26. Mai 2023: Neue Strecken ab 10. und 12. Oktober 2023: „Wir freuen

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Deutschland: Verdi ruft an sieben Flughäfen zum Streik auf

Am Freitag, den 17. Feber 2023 ruft die Gewerkschaft Verdi an sieben deutschen Verkehrsflughäfen zu 24-stündigen Warnstreiks auf. Betroffen sind die Airports Frankfurt, München, Stuttgart, Hamburg, Dortmund, Hannover und Bremen. Mit Flugausfällen und Verspätungen ist zu rechnen. Zur Arbeitsniederlegung aufgerufen sind drei Berufsgruppen: Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen, Mitarbeiter der Bodenverkehrsdienste und Luftsicherheitsbedienstete. Die Gewerkschaft Verdi befindet sich derzeit für die drei genannten Gruppen in Tarifverhandlungen, die als festgefahren gelten. Der Streik soll am Freitag in den frühen Morgenstunden beginnen und endet in der Nacht von Freitag auf Samstag, teilten die Arbeitnehmervertreter mit. „Aufgrund des Streiks ist mit starken Auswirkungen vor allem im innerdeutschen Flugverkehr von Verspätungen, über Ausfälle bis hin zum teilweise Erliegen des Luftverkehrs zu rechnen“, so Christine Behle, stellvertretende Verdi-Vorsitzende. „Gerade erst vor wenigen Tagen gab es mit Verdi eine Tarifeinigung am Hamburger Flughafen: Die Beschäftigten der Bodenverkehrsdienste erhalten künftig durchschnittlich rund 20 Prozent mehr Gehalt – ein großer Sprung, der die Inflation mehr als ausgleicht. Dieselbe Gewerkschaft ver.di bestreikt nun trotzdem den Hamburger Flughafen und sorgt für massive Einschränkungen für Zehntausende Reisende. Dabei ist in den TVÖD-Tarifverhandlungen, die in Berlin zwischen dem Bund und den Kommunen mit der Gewerkschaft ver.di geführt werden, die Flughafen Hamburg GmbH keine direkte Verhandlungspartnerin. Dieser Streik wird zum wiederholten Male und ganz bewusst auf dem Rücken der Hamburger Passagiere ausgetragen – dass das Verständnis aller Unbeteiligten dafür sinkt, können wir gut nachvollziehen. Ein 24-Stunden-Warnstreik in Hamburg ist unserer Ansicht nach vollkommen unangemessen, zumal der Flughafen Hamburg mit

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SAS setzt Jettime-B737-800 ab Kopenhagen ein

Im Sommerflugplan 2023 wird der dänische ACMI- und Charteranbieter Jettime mit mehreren Boeing 737-800 im Auftrag von SAS fliegen. Das eingemietete Fluggerät soll überwiegend ab Kopenhagen-Kastrup zum Einsatz kommen. Im Reservierungssystem des skandinavischen Star-Alliance-Mitglieds ist das von Jettime betriebene Fluggerät bereits ersichtlich. Die Maschinen werden ab der dänischen Hauptstadt unter anderem auf den Routen nach Alicante, Athen, Barcelona, Berlin, Brüssel, Genf, Frankfurt, Helsinki, Mailand-Malpensa, Malaga, Neapel, Nizza, Oslo, Paris-Charles de Gaulle, Palma de Mallorca, Rom-Fiumicino, Stockholm-Arlanda, Zürich, Venedig-Marco Polo und Keflavik anzutreffen sein. Nicht alle Frequenzen auf den genannten Strecken werden mit dem ACMI-Fluggerät durchgeführt.

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B737-Max: Lot und Smartwings verlieren Klagen in Texas

Die Fluggesellschaften Smartwings und Lot haben in ihren Klagen, die gegen Boeing aufgrund des weltweiten B737-Max-Flugverbots geführt wurden, vor einem texanischen Gericht eine Schlappe erlitten. Der Richter lehnte die Einstufung als Opfer im Strafverfahren ab. Hätte das U.S.-Bezirksgericht die unabhängig voneinander eingebrachten Anträge positiv behandelt, so hätten die beiden Airlines Anspruch auf Entschädigungen gehabt. Laut den Agenturen Bloomberg und Reuters soll Richter Reed O’Connor jedoch entscheiden haben, dass die Rechtsmittel abgewiesen werden. Die beiden europäischen Fluggesellschaften haben unter anderem damit argumentiert, dass sie wie andere Airlines auch im Rahmen der Einigung mit Boeing eine Entschädigung hätten erhalten sollen. Dies ist jedoch bei Lot und Smartwings nicht der Fall. Bemerkenswert ist auch, dass der Richter einen Antrag eines Hinterbliebenen, der die Aufhebung des im Jänner 2021 zwischen dem Justizministerium und Boeing geschlossenen Vergleichs, beantragt hat, abgelehnt hat. Der Vorsitzende sagte unter anderem, dass er die rechtliche Befugnis dazu habe und betonte, dass „Boeing ungeheuerlich kriminelles Verhalten an den Tag gelegt habe“. Das U.S.-Justizministerium und das Boeing-Management haben einen Generalvergleich geschlossen. Dieser gewährte dem Hersteller bzw. den Verantwortlichen Immunität. Im Gegenzug waren 2,5 Milliarden U.S.-Dollar Geldstrafe, 243,6 Millionen U.S.-Dollar Sanktion, 1,77 Milliarden U.S.-Dollar Entschädigungen an Kunden und 500 Millionen U.S.-Dollar an die Hinterbliebenen der beiden tödlichen Abstürze, die sich in den Jahren 2018 und 2019 ereignet haben, zu bezahlen. Mehrere Rechtsanwälte versuchen diese Einigung anzufechten, da deren Mandaten die Ansicht vertreten, dass die Zahlungen an die Hinterbliebenen viel zu niedrig sein sollen. Im September 2022 zahlte Boeing 200 Millionen U.S.-Dollar, um die

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Mallorca macht den Airport fit für den Sommer 2023

Der Flughafen Palma de Mallorca wurde zuletzt vor rund 25 Jahren umfangreich saniert. Man rechnet mit besonders vielen Passagieren im Sommer 2023 und will bis zum großen Ansturm die Terminals auffrischen und Verbindungsgänge optimieren. Sowohl das Hauptgebäude als auch das Terminal A sollen verweigert werden. Das Terminal D wird um drei weitere Flugsteige ergänzt. Dies hat zur Folge, dass momentan einige Bereiche wegen Bauarbeiten gesperrt sind. Die Betreibergesellschaft lässt sich das Projekt rund 200 Millionen Euro kosten und betont, dass bis zur Hauptreisezeit 2023 alles fertig sein soll. Die Arbeiten sollen innerhalb der nächsten Monate durchgeführt werden. Um den Betrieb möglichst wenig zu beinträchtigen soll hauptsächlich nachts gearbeitet werden. Zum ersten Mal seit 25 Jahren werden derart umfangreiche Sanierungen am Flughafen Palma de Mallorca vorgenommen. Zwar hat man auch schon bisher punktuell Hand angelegt, jedoch nicht in diesem Ausmaß. Im Bereich der Flugsicherung beabsichtigt die spanische Regierung, dass die Kontrolltürme der Airports Santiago de Compostela, Bilbao, Gran Canaria, Malaga, Teneriffa Nord, Teneriffa Süd und Palma de Mallorca nicht mehr durch das staatliche ATC, sondern von einem privaten Anbieter betrieben werden sollen. Der Arbeitgeberverband Caeb und Fluggesellschaften sehen das Vorhaben positiv, allerdings gibt es seitens der Gewerkschaften erhebliche Kritik. In Kürze sollen entsprechende Verträge öffentlich ausgeschrieben werden.

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