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Martinair bestellt vier Airbus A350F

Die niederländische Fluggesellschaft Martinair wird vier Cargomaschinen des Typs Airbus A350F einflotten. Diese werden ältere Boeing 747F ersetzen. Die KLM-Tochter modernisiert damit die zum Teil in die Jahre gekommene Flotte. „Wir freuen uns sehr über diesen wichtigen Schritt hin zur A350F. Sie beschleunigt die Nachhaltigkeitsbestrebungen von Air France KLM Martinair Cargo durch deutliche Verbesserungen bei den Treibstoffemissionen und die Einhaltung der strengsten ICAO-Kapitel 14 für Lärm und CAEP 8 für Stickoxide (NOx). Wir sind fit für die Zukunft“, so Adriaan den Heijer, Executive Vice President Air France KLM Cargo und Managing Director Martinair. Der Airbus A350F basiert auf den sich schon seit längerer Zeit auf dem Markt befindlichen Passagierflugzeug. Die Cargo-Variante wurde im Jahr 2021 vorgestellt. Bislang konnte der europäische Flugzeugbauer 35 Bestellungen von sieben Kunden an Land ziehen. „Eine weitere A350F-Bestätigung, und zwar eine großartige! Wir freuen uns sehr über den Einzug der A350F in die KLM/Martinair-Welt. Dies bestätigt die Bedeutung dieses modernsten Langstrecken-Frachtflugzeugs mit hoher Kapazität für das Luftfrachtsegment. Ich bin sehr zufrieden mit dem Start unseres Programms. Mit 50 % weniger Lärm und 40 % weniger Treibstoffverbrauch und CO2- Emissionen im Vergleich zu Frachtern der älteren Generation, die sie ersetzt, ist das kaum eine Überraschung! Wir danken der Air France-KLM Group für ihr kontinuierliches Vertrauen“, sagte Christian Scherer, Chief Commercial Officer von Airbus und Leiter von Airbus International. Die Auslieferung an Martinair erfolgt rechtzeitig, um die neuesten ICAO-Kohlenstoffdioxid -Emissionsstandards zu erfüllen, welche bis Ende 2027 in Kraft treten werden, so Airbus.

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Flughafen Innsbruck hatte 721.421 Passagiere

Im Vorjahr hatte der Flughafen Innsbruck 721.421 Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Jahr 2021 konnte man um 475 Prozent zulegen, jedoch lag man in etwa um 34 Prozent unter dem Wert, den man vor der Corona-Pandemie erreichen konnte. Im Jahr 2019 hatte der Innsbruck Airport rund 1,14 Millionen Passagiere. Die stärksten Schritte auf dem Weg der Erholung wurden laut Geschäftsleitung im Sommer-Outgoing-Verkehr sowie im dritten Quartal 2022 gemacht. Bei den Flugbewegungen liegt man mit 7.450 Bewegungen im Linien- und Charterverkehr auf einem Niveau vergleichbar mit dem Ende der 1980er (!) Jahre bzw. rund 38 Prozent unter dem Niveau von 2019. „In der ersten vier Monaten gab es noch keine Verbindung nach Frankfurt“, sagt Flughafendirektor Marco Pernetta. „Umso erfreulicher war die Wiederaufnahme der Frankfurt-Strecke mit der Lufthansa-Tochter Air Dolomiti, die seit Mai 2022 wieder drei tägliche Flüge von/nach Frankfurt anbietet. In Zukunft soll das Angebot dann sogar auf bis zu vier Flüge pro Tag aufgestockt werden“. Die Airlines mit dem größten Passagieraufkommen waren erstmals Transavia und EasyJet, die beide neben einem intensiven Winterflugprogramm auch zwei jahresdurchgängige Destinationen mit London Gatwick und Amsterdam von/nach Innsbruck anbieten. Überhaupt saß im vergangenen Jahr rund jeder vierter Fluggast auf einem Flug von einem der Londoner Flughäfen nach Innsbruck, womit der Großraum London auch im Jahr 2022 der wichtigste Herkunftsmarkt für den Flughafen Innsbruck war. „Besonders gefreut hat uns“, so Pernetta, „dass es seit Dezember 2022 erstmals auch eine Paris-Verbindung mit der Air France Tochter Hop Airlines in unserem Flugplan gibt“. Vorerst sind die zwei

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Düsseldorf: Viele Flugausfälle wegen Warnstreik

Aufgrund eines Warnstreiks, der zwischen Freitag, dem 27. Jänner 2023 (3 Uhr 30) und Samstag, den 28. Jänner 2023 (0 Uhr 30) am Flughafen Düsseldorf über die Bühne geht, musste bislang rund die Hälfte der geplanten Flüge gestrichen werden. Betroffen ist das Ground-Handling-Unternehmen Aviapartner, das in diesem Segment der größte Anbieter auf diesem Airport ist. Laut Gewerkschaft Verdi liegt der Marktanteil bei etwa 75 Prozent. Die Streikbeteiligung soll bei etwa 90 Prozent liegen. Pro Schicht sind in etwa 350 Mitarbeiter im Einsatz. Hintergrund des Arbeitskampfes ist, dass Aviapartner im Zuge der Neuausschreibung der Bodenverkehrslizenz nicht berücksichtigt wurde. Das Unternehmen ist seit etwa 15 Jahren in Düsseldorf tätig. Die Gewerkschaft befürchtet, dass etwa 700 Arbeitsplätze akut auf der Kippe stehen könnten.

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Air Serbia least zwei weitere ATR72-600

Erst vor wenigen Tagen hat Air Serbia die Flottenerneuerung im Bereich der Turbopropmaschinen abgeschlossen. Nun wurde bekannt, dass man abermals zwei weitere ATR72-600 leasen wird. Diese sollen noch heuer zur Flotte stoßen. Firmenchef Jiri Marek bestätgite gegenüber CH-Aviation.com, dass man im Sommerflugplan 2023 mit acht ATR72-600 fliegen wird. Unter anderem sagte der Manager: „Wir möchten in diesem Jahr acht ATR72-600 betreiben. Je nach Verfügbarkeit der Flugzeuge auf dem Markt werden wir für die Übergangszeit eine Kombination aus Dry- und Wet-Lease anbieten. Wir befinden uns in der Endphase, um die nächsten beiden ATR72-600 im Rahmen eines Dry-Lease-Vertrags zu erwerben“.

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Delta baut eigene Kabine in Ex-Latam-A350 ein

Die U.S.-amerikanische Delta Air Lines hat elf Airbus A350-900, die ursprünglich für Latam bestimmt waren, übernommen. Diese wurden im Vorjahr abgenommen. Allerdings werden die Flugzeuge umfangreich umgebaut. Delta erklärt unter anderem, dass die bisherigen Latam-Kabinen gegen die eigene getauscht werden. Somit werden die Airbus-A350-Jets mit 306 Sitzplätzen, davon 32 Stück in der Business-Class, bestuhlt sein. Derzeit setzt der U.S.-amerikanische Carrier auf 28 Airbus A350-900.

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Boeing steckt weiterhin tief in den roten Zahlen

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing hat im Vorjahr einen Verlust in der Höhe von rund fünf Milliarden U.S.-Dollar geschrieben. Zwar ist der freie Cashflow gestiegen, jedoch war dies nicht ausreichend, um auch nur annähernd die Gewinnzone erreichen zu können. Insgesamt erwirtschaftete das Unternehmen im Jahr 2022 Einnahmen in Höhe von 66,6 Mrd. USD, davon 19,9 Mrd. USD im vierten Quartal 2022. Obwohl Boeing im letzten Quartal des Jahres so viele Flugzeuge wie möglich auslieferte und 152 Verkehrsflugzeuge übergab, verzeichnete das Unternehmen im vierten Quartal 2022 einen Nettoverlust von 663 Millionen US-Dollar. Dennoch betrug der freie Cashflow von Boeing im vierten Quartal 2022 3,1 Milliarden Dollar (494 Millionen Dollar im vierten Quartal 2021) und 2,2 Milliarden Dollar im Jahr 2022 (-4,3 Milliarden Dollar im Jahr 2021). Die Sparte Commercial Airplanes (BCA) von Boeing erwirtschaftete im Berichtsjahr einen Umsatz von 25,8 Mrd. $, was einem Anstieg von 33 % gegenüber dem Vergleichszeitraum entspricht. Der Nettoverlust von BCA belief sich jedoch auf 2,3 Mrd. USD, was eine Verbesserung gegenüber dem Nettoverlust von 6,4 Mrd. USD im Jahr 2021 darstellt. „Der Umsatz von Commercial Airplanes stieg im vierten Quartal auf 9,2 Milliarden US-Dollar, angetrieben durch höhere 737- und 787-Auslieferungen, die teilweise durch Überlegungen von 787-Kunden ausgeglichen wurden“, heißt es in der Mitteilung des Unternehmens. Defense, Space & Security machte 2022 einen Verlust von 3,5 Milliarden Dollar (1,5 Milliarden Dollar Gewinn im Jahr 2021), während Global Services 2022 mit einem Gewinn von 2,7 Milliarden Dollar abschloss (2,01 Milliarden Dollar im Jahr 2021). „Die Produktionsrate des 737-Programms

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Boeing überträgt Übergabe der letzten B747-8F live im Internet

Am 31. Jänner 2023 wird die letzte jemals gebaute Boeing 747-8F an die Frachtfluggesellschaft Atlas Air übergeben. Das Ereignis stellt einen Meilenstein in der Luftfahrtgeschichte dar, denn die Jumbojets haben diese wie kaum ein anderes Muster geprägt. Boeing wird Menschen in aller Welt ermöglichen das Event live zu verfolgen, denn man stellt einen Livestream im Internet zur Verfügung. Diese kann am 31. Jänner 2023 um 16 Uhr 00 Lokalzeit (21 Uhr 00 UTC) unter diesem Link aufgerufen werden. Tausende von Menschen – darunter aktuelle und ehemalige Mitarbeiter sowie Kunden und Zulieferer – werden die letzte Auslieferung in der Fabrik feiern, die für die Produktion des ikonischen Großraumflugzeugs mit dem markanten Buckel gebaut wurde. Bei dem letzten Flugzeug, einem 747-8 Frachter, handelt es sich um das 1.574. Flugzeug, das in den 55 Jahren der Produktion hergestellt wurde. Die Veranstaltung selbst ist nicht öffentlich zugänglich. Allerdings wird es Personen, die eben nicht vor Ort sein können oder dürfen, ermöglicht die Zeremonie live über das Internet zu verfolgen. Mit der Übergabe der letzten Boeing 747-8F endet die Herstellung der Jumbojets endgültig.

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Virgin Atlantic tauft Airbus A330neo zu Ehren von Queen Elizabeth II

Die Fluggesellschaft Virgin Atlantic hat ihren Airbus A330neo mit der Registrierung G-VEII zu Ehren der im Vorjahr verstorbenen Queen Elizabeth II getauft. Die Maschine trägt den Namen „Queen of the Skies“. „Genau wie Königin Elizabeth während ihrer historischen 70-jährigen Regierungszeit ist Virgin Atlantic stolz darauf, die Flagge des Vereinigten Königreichs in der ganzen Welt zu hissen. Wir freuen uns, die ‚Queen of the Skies‘ bald in unserer Flotte begrüßen zu dürfen, und hoffen, dass dies ein angemessener Tribut an eine unvergessliche, sehr beliebte Monarchin ist“, so Corneel Koster, Chief Customer and Operations Officer bei Virgin Atlantic. Virgin Atlantic hat eine lange Tradition bei der Benennung ihrer Flugzeuge nach inspirierenden Frauen, darunter auch Diana zu Ehren von Prinzessin Diana. Zur aktuellen Flotte von Virgin Atlantic gehört die Lade Emmeline (G-VLIB), die die Gründerin der Suffragetten-Bewegung und Frauenrechtlerin Emmeline Pankhurst ehrt. Fearless Lady (G-VEVE) würdigt das Leben von Eve Branson, der verstorbenen Mutter des Gründers der Virgin Group, Richard Branson. Eve führte ein unglaubliches Leben: Sie meldete sich während des Zweiten Weltkriegs bei den WRENS, nahm als Junge verkleidet Segelflugunterricht und arbeitete als Pionierin als Stewardess auf den gefährlichen Strecken der British South American Airways. Queen of the Skies ist der vierte Airbus A330neo in der Flotte von Virgin Atlantic. Die anderen drei sind Billie Holiday (G-VJAZ), Space Oddity (G-VTOM) und Eliza Doolittle (G-VLDY). Virgin Atlantic hat sich zum Ziel gesetzt, die sauberste und umweltfreundlichste Flotte am Himmel zu betreiben, und hat 12 weitere Airbus A330neo für ihre Flotte bestellt.

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Helvetic will mit neuem Modell und WG den Flugbegleiter-Beruf attraktiver machen

Die Fluggesellschaft Helvetic Airways will den Flugbegleiterberuf in Teilzeit attraktiver machen und führt ein neues Modell ein. Dieses soll den Beschäftigten ermöglichen, dass diese ihre Arbeitseinsätze weitgehend flexibel gestalten können. Weiters will man mehrere Unterkünfte in der Nähe des Flughafen Zürich zur Untermiete zur Verfügung stellen. Viele Airlines haben mittlerweile ernsthafte Probleme neues Kabinenpersonal gewinnen zu können. Handelte es sich einst um einen Traumjob, so hat sich besonders aufgrund der Folgen der Corona-Pandemie das Interesse stark vermindert. Dies betrifft auch Teilzeitarbeitsplätze, die für Airlines besonders wichtig sind, um flexibel auf die aktuelle Nachfrage reagieren zu können. Bei vielen Anbietern sind die Probleme aber auch hausgemacht, denn bei der einen oder anderen Fluggesellschaft sind die Jobs finanziell wenig attraktiv. Vergütungen, die unter dem Verdienst von Supermarktangestellten liegen, sind punktuell durchaus möglich. In der Schweiz sind die Bezüge des Kabinenpersonals im Vergleich mit anderen europäischen Ländern eher hoch, jedoch ist das Interesse an diesem Beruf auch in der Eidgenossenschaft nicht gerade so, dass Bewerber regelrecht die Türen einlaufen würden. Helvetic Airways will mit flexiblen Teilzeitmodellen samt der Möglichkeit eine Art „WG“ nutzen zu können, zusätzliche Anreize bieten. Man will eben attraktiver sein als andere Fluggesellschaften. Nur ein guter Ruf der Airline reicht in der aktuellen Zeit nicht mehr, um potentielle neue Mitarbeiter für sich begeistern zu können. Helvetic bietet schon seit einigen Jahren außergewöhnliche Beschäftigungsmodelle, die sich beispielsweise gezielt an Studenten oder aber an Personen, die saisonal in der Wintersaison tätig sind und im Sommer stets auf der Suche nach einem anderen

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Thalys und Eurostar rücken zusammen

Die Thalys-Hochgeschwindigkeitszüge werden künftig unter der einheitlichen Marke Eurostar auftreten. Grund für die Umbenennung ist, dass die Muttergesellschaft der Ansicht ist, dass Eurostar wesentlich bekannter ist. Der Konzern strebt an, dass man bis zum Jahr 2030 etwa 30 Millionen Passagiere pro Jahr befördert. Die Eurostar-Gruppe ist Eigentümerin der Bahngesellschaften Thalys und Eurostar. Diese werden in Zukunft einen gemeinsamen Markenauftritt haben. Die Umstellung wird schrittweise bis Ende 2023 vorgenommen. „Wir sind stolz darauf, heute unsere neue Marke vorzustellen, die unsere Sichtbarkeit erhöhen, dazu beitragen wird, uns zum Eckpfeiler des Hochgeschwindigkeitsverkehrs in Europa zu machen und unser Ziel, die Fahrgastzahlen in den nächsten zehn Jahren zu verdoppeln, voranzutreiben. Unsere Kunden werden auf unserem einheitlichen Netz die gleiche Servicequalität genießen können, die sie kennen und lieben. Geschäfts- und Freizeitzentren in fünf europäischen Ländern. Als Eurostar Group schließen wir uns zusammen, um das nächste Kapitel in der Geschichte des Schienenverkehrs zu schreiben und die Verkehrsverlagerung von der Straße und dem Flugzeug auf die Schiene voranzutreiben“, so Gwendoline Cazenave, CEO der Eurostar Group.

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