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Skyalps setzt Expansionskurs weiter fort

Die Regionalfluggesellschaft Skyalps wird die Flotte um eine fünfte de Havilland Dash 8-400 erweitern. Die Maschine soll für das geplante Wachstum verwendet werden, denn man plant Bases außerhalb von Bozen zu eröffnen. Derzeit ist die Flotte teilweise auf dem AOC von Luxwing und jenem von Skyalps eingetragen. Bis etwa März soll der gesamte Flugbetrieb in Eigenregie durchgeführt werden. Man ging zunächst als virtuelle Fluggesellschaft an den Start. Für die operative Durchführung der Flüge war zunächst ausschließlich Luxwing zuständig. Seit wenigen Tagen verfügt Skyalps über eigene Zertifikate, so dass man demnächst den Flugbetrieb vollständig selbst durchführen wird. Momentan besteht die Skyalps-Flotte aus vier de Havilland Dash 8-400, die zumindest teilweise in der Vergangenheit bei Austrian Airlines und Tyrolean Airways im Einsatz sind. Mittelfristig kann man sich auch die Einflottung von Regionaljets vorstellen, um Routen, die außerhalb der Range der Turbopropflugzeuge liegen, bedienen zu können. Man will sich nicht rein auf Bozen konzentrieren, sondern beabsichtigt an anderen italienischen Airports zusätzliche Bases zu eröffnen. Bezüglich der fünften de Havilland Dash 8-400 sagte Geschäftsführer Alex Spinato gegenüber dem Portal „Italia Vola“, dass diese in Kürze zur Flotte stoßen werde. Auch bemüht man sich nun verstärkt um den Abschluss von Codeshare- und Interlining-Verträgen. Priorität dürfte dabei eine Zusammenarbeit mit Lufthansa haben, denn Skyalps beabsichtigt mittelfristig Frankfurt am Main aufzunehmen. Vorerst wird man aber Kassel-Calden ansteuern.

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Azores Airlines soll bis Oktober 2023 privatisiert werden

Die Fluggesellschaft Azores Airlines soll bis voraussichtlich Oktober 2023 privatisiert werden. Bereits jetzt wird die Trennung von Konzernmutter Sata vorbereitet. Die Regionalregierung der Azoren hat sich zu diesem Schritt auch aufgrund von Vorgaben, die seitens der EU-Kommission aufgrund gewährter Staatshilfen gemacht wurden, entschlossen. Allerdings hat man an potentielle Käufer auch bestimmte Vorstellungen, denn man will sicherstellen, dass Azores Airlines die Arbeitsplätze erhalten kann und auch weiterhin in der Lage ist so genannten gemeinwirtschaftlichen Verpflichtungen nachzukommen. Eine Privatisierung der Regionalfluggesellschaft Sata ist derzeit nicht vorgesehen. Zunächst sind Regierung und Parlament am Zug. Laut Duarte Freitas, Minister für Finanzen, Planung und öffentliche Verwaltung, wird zunächst das so genannte Aufgabenheft bis voraussichtlich Ende Feber 2023 genehmigt werden. Anschließend beabsichtigt man die Verhandlungen mit potentiellen Käufern „bis September oder Oktober 2023“ zu einem positiven Abschluss zu bringen. Ein freihändiger Verkauf ist nicht vorgesehen, denn die Privatisierung wird ausgeschrieben. Bieter können dann bis zu einer gewissen Deadline ihre Offerte einreichen. Die Regionalregierung wird dann mit jenem Anbieter, den man als optimal empfindet, in exklusive Verhandlungen treten. Geht alles nach Plan, so soll bis Oktober 2023 feststehen an wen Azores Airlines gehen wird. Bei vergleichbaren Vorhaben ist es in der Vergangenheit immer wieder zu Verzögerungen gekommen und es ist nicht unwahrscheinlich, dass es auch bei dieser Privatisierung nicht auf Anhieb klappen könnte. Zunächst sollen 51 Prozent des Aktienkapitals der Azores Airlines verkauft werden. Die Ausschreibung wird laut Regionalregierung einen Passus enthalten, der eine Beschäftigungsgarantie für einen bestimmten Zeitraum enthalten wird. Damit will man gegenüber der Belegschaft,

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Camex Airlines bringt Cargo-Ableger in Slowenien an den Start

Voraussichtlich im April 2023 wird in Slowenien eine neue Frachtfluggesellschaft an den Start gehen. Diese trägt den Namen Camex Adria Airlines und ist ein Ableger der georgischen Camex Airlines. Man geht davon aus, dass man in den nächsten Wochen AOC und Betriebsgenehmigung erteilt bekommt. Das erste Flugzeug wird eine Boeing 737-800 von Fly Egypt sein. Die Maschine hatte zuletzt die Registrierung SU-SMI und wird derzeit in ein Cargo-Flugzeug umgebaut. Mit dem slowenischen AOC will man sich einen verbesserten Zugang zum Markt der Europäischen Union verschaffen.

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Mit Stopp in Wien: Ethiopian nimmt Addis Abeba-Kopenhagen auf

Die Fluggesellschaft Ethiopian Airlines nimmt am 22. Mai 2023 Direktflüge zwischen Addis Abeba und Kopenhagen auf. Diese sollen fünfmal wöchentlich bedient werden. Da es sich um keine Nonstopverbindung handelt wird jeweils ein Zwischenstopp in Wien-Schwechat eingelegt. Lediglich an Dienstagen und Sonntagen werden auf dieser Route keine Flüge angeboten. Im Regelfall sollen Boeing 787 eingesetzt werden. Direktflüge können – im Gegensatz zu Nonstopflügen – eine beliebige Anzahl an Zwischenstopps aufweisen, sofern die Flugnummer gleichbleibt. Leider werden die beiden Begriffe, die eigentlich klar definiert sind, in der Marketingsprache immer wieder, mitunter auch absichtlich, verwechselt.

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Charter: Smartwings fliegt ab České Budějovice auch nach Rhodos

Der Sommerflugplan 2023 des Regionalflughafens České Budějovice ist mittlerweile auf drei Destinationen angewachsen, denn der Reiseveranstalter Čedok hat auch Charterflüge nach Kreta beauftragt. In einer offiziellen Erklärung ist zu lesen, dass man sich zu diesem Schritt entschlossen hat, da die Nachfrage derzeit hoch sein soll. Weitere Routen, die im Charter ab Budweis angeboten werden sollen, sind Rhodos und Antalya. Die Durchführung soll durch die tschechische Fluggesellschaft Smartwings erfolgen. Dem aktuellen Stand der Dinge nach soll der Erstflug nach Antalya am 4. August 2023 erfolgen. Diese Route soll im Veranstalterauftrag jeweils an Freitagen bedient werden. Von České Budějovice aus soll es ab 7. August 2023 jeweils an Montagen nach Rhodos gehen. Sonntags soll ab 14. August 2023 das Ziel Heraklion angesteuert werden.

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Triebwerks-Todesfall: APU des Embraer 175 war defekt

Die U.S.-amerikanische Flugunfalluntersuchungsbehörde NTSB hat einen ersten Zwischenbericht zum Todesfall jenes Envoy-Air-Mitarbeiters, der am 31. Dezember 2022 in ein Triebwerk der N264NN „eingesaugt“ wurde, veröffentlicht. An besagtem Tag sollte dieser Embraer 175 unter der Flugnummer AA3408 vom Montgomery Regional Airport nach Dallas/Fort Worth fliegen. An Bord befanden sich 59 Passagiere und vier Besatzungsmitglieder. Ein Vorfeldarbeiter wurde in ein Triebwerk des Regionaljets eingesogen und kam dadurch ums Leben. Kollegen, die dem Mann sofort zur Hilfe geeilt sind, konnten leider noch noch seinen Tod feststellen. Die Vorbereitungen für den Start wurden wegen dem tragischen Unfall sofort abgebrochen. Passagiere oder Besatzungsmitglieder wurden durch den Unfall, der sich auf dem Vorfeld ereignet hat, nicht verletzt. Der Ramp Agent hat allerdings sein Leben verloren. Die Verantwortlichkeit für den Embraer 175 lag bei Piedmont Airlines, einer Tochtergesellschaft der American Airlines Group. Die operative Durchführung aber bei der Konzernschwester Envoy Air. Nach Angaben des NTSB hatte die E175 eine nicht funktionsfähige Hilfsturbine (Auxiliary Power Unit, APU), weshalb sie bei der Ankunft am Flugsteig nach der vorgeschriebenen zweiminütigen Abkühlphase des Triebwerks mit Bodenstrom betrieben werden musste. Bei der Ankunft des Flugzeugs am Flugsteig waren drei Ramp-Agenten anwesend, und alle drei hielten sich außerhalb des Sicherheitsbereichs auf. Als der Kapitän das zweite (rechte) Triebwerk abschaltete, zeigte das Triebwerks- und Besatzungswarnsystem (EICAS) an, dass die vordere Frachttür geöffnet worden war, obwohl das erste Triebwerk noch in Betrieb war. Der Erste Offizier öffnete sein Cockpitfenster, um den Ramp Agent, der die Frachttür öffnete, darüber zu informieren, dass das linke Triebwerk noch

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Lufthansa stockt Frankfurt-Shanghai auf

Mit Wirksamkeit zum 16. Feber 2023 stockt Lufthansa die Nonstopverbindung zwischen Frankfurt am Main und Shanghai auf. Die größte Airline Deutschlands wird ab diesem Zeitpunkt viermal wöchentlich zwischen den beiden Städten fliegen. Derzeit bietet der Carrier zwei Umläufe pro Woche an. An den Verkehrstagen Montag, Donnerstag und Samstag soll laut von Lufthansa veröffentlichten Flugplandaten mit Boeing 747-8 geflogen werden. Mittwochs sollen B747-400 zum Einsatz kommen. Die Aufstockung wurde vorerst nur bis zum Ende der laufenden Winterflugplanperiode 2022/23 publiziert.

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Swiss: Erster Airbus A340-300 mit Premium-Economy im Liniendienst

Die Fluggesellschaft Swiss rüstet nun auch ihre Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A340-300 mit der Premium-Economy-Class aus. Die HB-JMB führte am Dienstag ihren ersten Flug in der neuen Konfiguration durch. Das Ziel war Johannesburg. Swiss teilt mit, dass die vier Airbus A340-300 bis etwa April 2023 umgerüstet werden sollen. Daraus folgt, dass dann die Premium-Economy auch auf anderen Routen, auf denen dieser Maschinentyp eingesetzt wird, verfügbar sein wird. Beispiele hierfür sind Chicago und Hongkong. Seit Ende Februar 2022 stattete Swiss die gesamte Boeing 777-300ER Flotte mit der Premium Economy-Class aus. Sie war die erste Airline in der Lufthansa Group, welche den Best-in-Class Premium Economy Sitz einführte. Swiss International Air Lines hat im Dezember 2022 mit dem Einbau der Premium Economy Class auf ihrer Airbus A340-300 Flotte begonnen. Das erste umgebaute Flugzeug mit der Registrierung HB-JMB ist am Dienstagabend vom Flughafen Zürich nach Johannesburg (Südafrika) abgehoben. Bis April 2023 werden alle vier Flugzeuge dieses Typs mit der beliebten Reiseklasse ausgestattet sein. „Die Premium Economy Class hat sich bereits nach kurzer Zeit als äußerst beliebte Reiseklasse etabliert. Die sehr positiven Rückmeldungen von unseren Kunden zum höheren Sitzkomfort, dem aufgewerteten Service sowie der größeren Auswahl der Menüs und der Qualität des Essens bestärkt uns darin, dieses hochwertige Produkt auch auf weiteren Strecken anzubieten“, so Swiss-CCO Tamur Goudarzi Pour.

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Ryanair will Angebot ab Warschau-Chopin ausbauen

Die polnische Flughafen Warschau-Modlin wird derzeit – abgesehen von Air Moldova – nur von der Ryanair Group genutzt. Der Vertrag mit dem Airport läuft dieses Jahr aus und derzeit scheinen die Verhandlungen kompliziert zu laufen. Im Gespräch mit dem lokalen Portal Tyristika erklärt der Chef des polnischen Ablegers Buzz, Michał Kaczmarzyk, dass das Worst-Case-Szenario ist, dass sich die Ryanair Group komplett aus Modlin zurückziehen wird. Bereits jetzt habe man das Wachstum zu Gunsten anderer Airports zurückgefahren. Es wäre auch notwendig, dass das Terminal erweitert wird. „Ryanair ist sogar bereit, dem Flughafen dafür Geld zu leihen. Wir sprechen von einer Summe von rund 20 Millionen Euro“, so der Buzz-Geschäftsführer. Allerdings stemme sich die Staatholding PPL dagegen. „In diesem Jahr finden Parlamentswahlen statt, und ich bin sicher, dass die Zukunft von Modlin ein Thema öffentlicher Debatten werden wird. Wenn die größte Fluggesellschaft Europas eine Investition vorschlägt, die die Entwicklung der Region garantiert, lohnt es sich, über eine solche Lösung nachzudenken, anstatt sie zu blockieren“. Angesprochen darauf, dass sich die Ryanair Group um 23 Slotpaare am Chopin-Airport beworben habe, antworte Michał Kaczmarzyk: „Sie haben zu Recht daran erinnert, dass Ryanair bereits Linienflüge vom Flughafen Chopin anbietet, und ich möchte hinzufügen, dass Buzz immer noch Charterverbindungen mit Reisebüros anbietet. Wir sind also da, wenn auch mit wenig Aktivität, aber wir sind da. Einige der Slots, die uns zugeteilt wurden, sind attraktiv und wir werden sie nutzen wollen. Alles wird klar, wenn wir das Verbindungsnetz für die Sommersaison bekannt geben, also Ende Januar oder Anfang

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Ex-Etihad-Chef Douglas ist bei Ria schon wieder weg

Lange hat der ehemalige Etihad-Airways Chef Tony Douglas bei der neuen Riyadh International Airlines nicht durchgehalten. Nur wenige Wochen nach seinem Amtsantritt bei Ria hat er seinen Chefsessel schon wieder geräumt. Douglas wurde im Jahr 2018 Chief Executive Officer von Etihad Airways und wechselte im Vorjahr zur Neugründung nach Saudi-Arabien. Er galt als Wunschkandidat, obwohl er die in den Emiraten die in ihn gesteckten Hoffnungen nicht erfüllen konnte. Der Manager hatte den Auftrag Etihad wieder profitabel zu machen, jedoch war das zwischen 2015 und dem ersten Halbjahr 2022 nicht der Fall. Bei Ria, die zumindest auf dem Papier noch gar nicht als Airline gegründet wurde, war es ein äußerst kurzes Gastspiel. Das für gewöhnlich gut informierte Magazin „Arabian Business“ berichtet unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen, dass Ria und Douglas wieder getrennt Wege gehen. Somit hat der Manager die geplante Großfluggesellschaft Saudi-Arabiens nach wenigen Monaten wieder verlassen. Die Gründe sind derzeit nicht öffentlich bekannt. Die Regierung des Wüstenstaats beabsichtigt über den Public Investment Fund eine neue Fluggesellschaft aufzubauen. Diese soll von Riad aus operieren. In etwa 30 Milliarden U.S.-Dollar sollen in einen neuen Netzwerkcarrier, der Etihad, Qatar und Emirates Paroli bieten soll, investiert werden. Nun muss man sich nach einem neuen Geschäftsführer umsehen.

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