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Trend: Fast jeder zweite Urlauber bucht All-Inclusive

In den letzten Jahren wurde immer wieder darüber diskutiert, ob All-Inclusive-Urlaube unter den Aspekten Nachhaltigkeit und Umweltschutz noch zeitgemäß sind. Die Kunden scheinen aber eine klare Sichtweise zu haben, denn laut Reiseveranstaltern sind All-Inclusive-Angebote so stark nachgefragt wie noch nie. Dahinter dürfte wohl stecken, dass sich viele im Hinblick auf die jüngsten Teuerungen im Alltag absichern wollen. Man bezahlt einen Preis und hat so ziemlich alle Getränke und Speisen während dem Aufenthalt inkludiert. Nicht nur in „klassischen AI-Ländern“ wie Ägypten oder der Türkei ist der Absatz massiv gestiegen, sondern auch in anderen Staaten. Einige Hotels führen erst in der bevorstehenden Sommersaison All-Inclusive ein – wohl auch auf Druck von Reiseveranstaltern. Der Tui-Konzern bietet eigenen Angaben nach rund 6.000 Unterkünfte mit AI an. So viele hatte man in der gesamten Firmengeschichte noch nicht im Portfolio. Zahlreiche Hotels bieten im Sommer 2023 erstmals All-Inclusive-Pakete an. Seitens des Tour Operators ist man der Ansicht, dass die Urlauber gerade wegen der Teuerungen im Alltag auf „volle Kostenkontrolle im Urlaub“ setzen. Vereinfacht gesagt: Die Reisenden wollen sich mit dem Pauschalpreis, in dem alle Speisen und Getränke enthalten sind, vor etwaigen Mehrkosten am Urlaubsort absichern. Gegenüber der FAZ räumt Tui-Deutschland-Chef Baumert ein, dass die durchschnittlichen Preise für die Sommersaison 2023 gestiegen sind. Auch dieser Umstand dürfte dazu beitragen, dass verstärkt All-Inclusive-Reisen gebucht werden. Deren Anteil liegt mittlerweile bei etwa 50 Prozent und bezogen auf Ägypten und die Türkei noch höher.

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Nichtabgenommene Flugzeuge: AerCap verliert Klage gegen Laudamotion

Der im irischen Dublin ansässige Leasinggeber AerCap hat vor dem Londoner High Court eine juristische Niederlage gegen Ryanair und die österreichische Tochtergesellschaft Laudamotion erlitten. Es ging um vier Airbus A320, die man aufgrund der Coronapandemie im Jahr 2020 nicht abgenommen hatte. Gestritten wurde um eine Summe von rund 7,4 Millionen Euro. AerCap vertrat die Ansicht, dass das Geld als Entschädigung für entgangene Leasingeinnahmen und andere Ausgaben zustehen würde. Dies lehnte der High Court aber ab. Allerdings wurden auch Behauptungen, die Ryanair und Laudamotion im Zuge des Verfahrens aufgestellt haben, zurückgewiesen. Mittlerweile ist die österreichische Laudamotion nicht mehr als Fluggesellschaft tätig. AOC und Betriebsgenehmigung wurden Ende 2020 zurückgegeben. Unter dem Namen Lauda Europe ist eine damals neu ins Leben gerufene Ryanair-Tochter mit Sitz im maltesischen Pieta aktiv. Diese hat die Leasingflotte, die vormals auf dem Laudamotion-AOC registriert war, übernommen und auf Malta eingetragen. Jene vier Airbus A320, über die in London vor Gericht verhandelt wurden, sollte im Jahr 2020 an Laudamotion übergeben werden. Die Verträge hätten eine Laufzeit von 60 Monaten gehabt und wurden bereits im Juli 2019 unterschrieben und zwar von der Laudamotion-Geschäftsleitung. Ryanair ist in diesem Verfahren beteiligt gewesen, weil man als finanzieller Garant aufgetreten ist. Der A320 mit der Seriennummer 3361 sollte im Mai 2020 an den damaligen österreichischen Carrier übergeben werden, aber die Abnahme wurde gleichermaßen wie für die drei übrigen Exemplare, die für Juni 2020 vorgesehen waren, nicht vollzogen. Bereits vor diesen strittigen Verträgen war Laudamotion Kunde bei AerCap. Auch hier trat Ryanair als Bürge für

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VIE-Vorstand rät erneut zur Nichtannahme des IFM-Angebots

Nachdem das österreichische Wirtschaftsministerium grünes Licht für die seitens des australischen Pensionsfonds geplante Aufstockung der Anteile an der Flughafen Wien AG gegeben hat, rät der Vorstand des Airports den Aktionären erneut das Angebot nicht anzunehmen. Bereits am 17. August 2022 sprachen sich Geschäftsleitung und Aufsichtsrat gegen das Vorhaben der Australier aus. Das Kernargument ist, dass die gebotene Summe pro Aktie zu niedrig sein soll. Nun schreibt man in einer Mitteilung auch, dass dies erst recht gelte, da die Flughafen Wien AG erstmals seit Jahrzehnten Schuldenfrei ist und für 2023 ein Nettoergebnis von rund 150 Millionen Euro prognostiziert wird. Auch ein möglicherweise drohendes Ausscheiden vom Aktienhandel (Delisting) wird als nicht im Interesse des Unternehmens eingeschätzt.

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Warschau: Ryanair verlagert fünf Strecken von Modlin zum Chopin Airport

Die Billigfluggesellschaft Ryanair baut ihre Präsenz am Flughafen Warschau-Chopin, der momentan eher weniger genutzt wird, auf. Man wird von dort aus neu nach Wien, Charleroi, Palma de Mallorca, Alicante und Paphos fliegen. Im Großraum der polnischen Hauptstadt nutzt der Billigflieger hauptsächlich den kleineren Modlin Airport. Im Sommerflugplan 2023 wird man ab dem größeren Flughafen Chopin fünf Strecken anbieten. Dabei handelt es sich um Wien, Palma de Mallorca und Alicante, die jeweils viermal pro Woche angesteuert werden sollen. Nach Charleroi geht es dreimal wöchentlich und nach Paphos einmal pro Woche. Auf explizite Nachfrage erklärte ein Firmensprecher gegenüber Aviation.Direct, dass die Strecke Modlin-Wien weiterhin bedient wird und daher Chopin-Wien zusätzlich angeboten wird. Das Unternehmen teilte mit, dass die Aufnahme der Routen ab dem Flughafen Warschau (WAW) zu Lasten des Modlin Airports gehen würde. Ab dem zuletzt genannten Flughafen bietet man im Sommer 2023 rund 430 Flüge zu 50 Destinationen an. Man wirft dem Management in Modlin sowie den regionalen Behörden vor, dass diese kein Interesse an der Weiterentwicklung haben würden. „Wir freuen uns, nach Warschau Chopin zurückzukehren und 5 neue Strecken zu aufregenden sonnigen Zielen wie Alicante, Mallorca und Paphos sowie zu beliebten Städten wie Brüssel und Wien zu eröffnen. Es ist jedoch schade, dass dies auf Kosten von Warschau-Modlin und der Region geschehen muss. Aus unverständlichen Gründen ignorieren sowohl die Flughafenleitung als auch die regionalen Behörden Ryanair (die größte Fluggesellschaft Europas und Polens) und weigern sich, sich an der Entwicklung des Flughafens Warschau-Modlin zu beteiligen – und riskieren damit unnötig den

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Lufthansa Technik wartet Airbus-A350-APUs für Air France

Der Wartungsbetrieb Lufthansa Technik und die Fluggesellschaft Air France haben sich auf einen Vertrag über die Wartung von Auxiliary Power Units (APU) beim Maschinentyp Airbus A350 geeinigt. Die Laufzeit der Vereinbarung für die Überholung von HGT1700-Hilfsgasturbinen beträgt vorerst sechs Jahre. In den kommenden sechs Jahren wird Lufthansa Technik am Standort Hamburg umfangreiche MRO-Leistungen (Maintenance, Repair & Overhaul) für die APUs vom Typ Honeywell HGT1700 erbringen. Lufthansa Technik ist bereits seit längerem vom Hersteller Honeywell als offizieller Partner für die MRO des HGT1700 sowie als offizielle Garantiestation für diesen APU-Typ zertifiziert. Die Services für Air France umfassen einen Großteil des Leistungsportfolios, beispielsweise Tests, Reparaturen und Überholungen, den Austausch von Line Replaceable Units und Life-Limited Parts sowie einen AOG-Support (Aircraft On Ground) und Engineering-Leistungen. Sowohl Arbeitszeit als auch Material werden über ein „Not-to-exceed“-Modell abgerechnet, so dass Air France jederzeit die volle Kostenkontrolle über die vereinbarten Leistungen ausüben kann. „Unsere A350 unter den besten Betriebsbedingungen zu fliegen, hat für die Zufriedenheit unserer Passagiere höchste Priorität“, sagte Géry Mortreux, Executive Vice President Air France Industries. „Bei der technischen Betreuung der HGT1700 APUs unserer neuesten Airbus-Großraumflugzeuge können wir uns auf die Lösungen und das Know-how von Lufthansa Technik verlassen. Wir haben volles Vertrauen in ihre Fähigkeit, das hohe Serviceniveau zu liefern, das wir erwarten.“

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Lufthansa und Flughafen München wollen Airport weiterentwickeln

Der Flughafen München und Lufthansa wollen die bestehende Partnerschaft ausbauen und den Airport in eine intermodulare Verkehrsdrehscheibe weiterentwickeln. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde am Mittwoch unterschrieben. Mit dem Letter of Intent (LOI) bekennen sich beide Unternehmen zu einer gemeinsamen Nachhaltigkeitsstrategie, zum Ausbau Münchens als intermodales Verkehrsdrehkreuz, zum bedarfsgerechten Ausbau der Terminalinfrastruktur sowie zur Förderung von Digitalisierung und Innovationen im operativen Betrieb. Darunter fallen Projekte, wie beispielsweise smarte Passagier- und automatisierte Abfertigungsprozesse, um das Reiseerlebnis der Fluggäste noch angenehmer und effizienter zu gestalten. „Wir sind zusammen mit der Lufthansa durch die schwere Zeit der Corona-Pandemie gegangen und werden zusammen wieder zur alten Stärke zurückkehren. Mit den gemeinsamen Zielen bei Nachhaltigkeit, Innovationen, Digitalisierung und der konsequenten Weiterentwicklung des Premium-Hubs München, werden wir diese strategische Partnerschaft erfolgreich fortführen“, so Flughafen-München-Chef Jost Lammers. Ein innovatives Drehkreuz benötigt eine optimale landseitige Anbindung. FMG und Lufthansa sehen dringenden Handlungsbedarf, den Flughafen München an das Fernverkehrs-/ICE-Netz anzubinden. Dazu gehört auch die Optimierung des Nah- und Regionalverkehrs. Nur so kann die An- und Abreise zum Flughafen nachhaltiger erfolgen und der Einzugsbereich vergrößert werden. Um langfristig im Wettbewerb bestehen zu können, treiben beide Unternehmen die Erfüllung ihrer Nachhaltigkeitsziele voran, so dass der gesamte Standort München hiervon profitieren wird. Das Bekenntnis zu den jeweiligen Klima- und Nachhaltigkeitszielen ist zentraler Bestandteil des LOI. Die FMG will bis 2030 die Flughafeninfrastruktur CO₂-neutral betreiben. Dazu gehören unter anderem klimaeffiziente Neubauten, die Modernisierung bestehender Gebäude und Betriebsanlagen sowie die Umrüstung des Fuhrparks auf elektrische Fahrzeuge. „Die Partnerschaft mit dem Flughafen München kann sicher als einzigartig

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Wien: Twin City Liner hatte 143.000 Fahrgäste

Der Twin City Liner konnte in der Saison 2022 rund 143.000 Fahrkarten verkaufen. Dem gegenübersteht, dass man in den Jahren 2020 und 2021 lediglich rund 14.000 Passagiere hatte. An den Wert, den man vor der Pandemie hatte, konnte der Katamaran aber noch nicht anknüpfen. In der Saison 2019 setzte der Twin City Liner etwa 165.000 Fahrscheine ab. „Wir freuen uns sehr, dass der Twin City Liner nach zwei sehr schwierigen Jahren 2022 wieder voll durchstarten konnte. Das eindrucksvolle Ergebnis zeigt auch, dass unsere strategische Entscheidung bezüglich der Neuanschaffung des aktuellen Schiffes richtig war“, freut sich Wien Holding-Geschäftsführer Kurt Gollowitzer. Aktuell befindet sich der Schnellkatamaran in der Schiffswerft in Linz zu einem routinemäßigen Check der Antriebssysteme. Die Überstellung nach Wien in den Heimathafen bei der Schiffstation Wien City am Schwedenplatz erfolgt rechtzeitig in den nächsten Tagen, denn bereits ab 4. Februar stehen an den Wochenenden die Winterfahrten des Twin City Liners nach Bratislava auf dem Programm. Dabei legt das schnellste und modernste Schiff auf der Donau um 10.30 Uhr in Wien ab. Die Retourfahrt von Bratislava startet um 16.30 Uhr, Ankunft in Wien ist um 18.00 Uhr. Offizieller Saisonstart mit bis zu sechs Fahrten täglich ist dann am 31. März 2023. „In unseren Planungen gehen wir davon aus, dass wir das äußerst erfreuliche Ergebnis aus dem vergangenen Jahr in der Saison 2023 sogar noch übertreffen können. Attraktive Pakete mit Übernachtungsmöglichkeiten in Bratislava und eine noch breitere Aufstellung unserer Vertriebswege – insbesondere im Onlinebereich – sollen bei der Erreichung dieses Ziels helfen“,

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Pfandflaschen: Flughafen Dortmund spendet an Stiftung Kinderglück

In Deutschland gibt es seit vielen Jahren das so genannte Einwegpfand, das auf Flaschen und Dosen erhoben wird. Gerade an Flughäfen landen die Behälter, für die Einsatz in der Höhe von 0,25 Euro bezahlt werden musste, oft im Müll. Immer mehr Airports haben Sammelboxen, deren Erlös wohltätigen Zwecken gespendet wird. In Dortmund fließen die „Pfand-Einnahmen“ in diesem Jahr an die Stiftung Kinderglück. Seit 16 Jahren setzt sich die Stiftung für benachteiligte Kinder und Jugendliche ein. „‘Zusammen mehr erreichen‘ ist einer unserer Leitgedanken zur Durchführung unserer Hilfsprojekte. Dieses Motto setzen wir nun gemeinsam mit dem Dortmund Airport und den Erlösen der Pfandflaschen bestens um“, sagt Bernd Krispin, Gründer und 1. Vorsitzender der Stiftung Kinderglück. “Wir freuen uns über die Kooperation mit dem Dortmund Airport.“ „Wir freuen uns, in diesem Jahr die Stiftung Kinderglück unterstützen zu dürfen und so hoffentlich vielen Kindern ein Lächeln schenken zu können. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Passagieren, die das mit ihren Pfandspenden möglich machen!“, so Flughafen-Chef Ludger van Bebber.

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Stillstand am BER: 35.000 Passagiere betroffen

Wer am Mittwoch, den 24. Jänner 2022 von/nach Berlin fliegen wollte, kann dies nicht tun. Der gewerbliche Flugverkehr ist aufgrund eines Warnstreiks, zu dem die Gewerkschaft Verdi aufgerufen hatte, komplett eingestellt. Betroffen sind rund 300 Flugbewegungen und etwa 35.000 Passagiere. Der BER ist besonders deshalb lahmgelegt, weil in den Tarifverhandlungen bislang keine Einigung erzielt werden konnte. Die Gewerkschaft Verdi hat daher die Beschäftigten zwischen 3 Uhr 30 und 23 Uhr 59 zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Betroffen sind für den Flugbetrieb essentielle Bereiche wie Sicherheit, Feuerwehr, Gepäckabfertigung oder Betankung. Der Geschäftsleitung war rasch klar, dass man aufgrund des Streiks den Betrieb komplett aussetzen muss. Somit kündigte man bereits kurz nach der Ankündigung der Arbeitsniederlegungen an, dass am Mittwoch keine gewerblichen Flüge durchgeführt werden können. Inhaltlich geht es darum, dass Verdi für die Flughafenbeschäftigten sowie Mitarbeiter von Bodenverkehrsdienstleistern etwa 500 Euro mehr Lohn pro Monat fordert. Die Laufzeit des Tarifvertrags soll ein Jahr betragen. Seitens der Arbeitgeber werden aber längere Laufzeiten sowie Einmalzahlungen von maximal 2.000 Euro angeboten. Am 30. Jänner 2023 sowie am 8. Feber 2023 soll wieder verhandelt werden.

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Europ Assistance unter neuer Geschäftsleitung

Der österreichische Ableger der Reiseversicherung Europ Assistance steht seit Jahresanfang unter der Geschäftsleitung von Wolfgang Lackner. Der bisherige Geschäftsführer, Besim Akinci, ist nun in der Schweiz für den Konzern tätig. Diese Funktion übernimmt Wolfgang Lackner zusätzlich zu seiner Tätigkeit als CEO der Europäischen Reiseversicherung AG, einer Schwestergesellschaft der Europ Assistance GesmbH innerhalb der Generali Group. Weiters wurde Stefan Zaffalon (43) per 1. Jänner 2023 zum Geschäftsführer der Europ Assistance in Österreich bestellt. Er war bisher Prokurist und leitender Angestellter der Gesellschaft und verantwortet die operativen Bereiche sowie die IT des Unternehmens.

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