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Play nimmt Keflavik-Hamilton auf

Die isländische Billigfluggesellschaft Play nimmt ab Ende Juni 2023 Kurs auf das kanadische Hamilton. Der Carrier beabsichtigt diese Stadt täglich ab Keflavik anzusteuern. Es handelt sich um die erste Destination in Kanada, die der Billigflieger ins Streckennetz aufnimmt. Die Route soll mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320neo bedient werden. Hamilton befindet sich rund 70 Kilometer südwestlich von Toronto um Bundesstaat Ontario. Es ist anzunehmen, dass sich Play aus Kostengründen für diesen Airport entschieden hat. Der Erstflug ist für den 22. Juni 2023 angekündigt.

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Easyjet eröffnet Wartungshangar am Flughafen Berlin-Brandenburg

Die Billigfluggesellschaft Easyjet hat auf dem Areal des Flughafens Berlin-Brandenburg einen neuen Wartungshangar offiziell eröffnet. Der Carrier unterhält seit dem Jahr 2004 eine Basis in der deutschen Bundeshauptstadt. Eigenen Angaben nach investiert man rund 20 Millionen Euro in den Standort. Vor Ort sollen künftig die Maschinen der österreichischen Easyjet Europe gewartet werden. Deren Flotte besteht momentan aus 135 Verkehrsflugzeugen. In den letzten Monaten hat Easyjet das Angebot ab dem BER spürbar verkleinert. Der Easyjet-Hangar wurde im Wartungsbereich des Flughafens Berlin-Brandenburg, süd-westlich des Terminal 1, errichtet. Mit den Bauarbeiten wurde im September 2021 begonnen. Auf einer Gesamtfläche von 11.500 Quadratmetern umfasst der Hangar selbst eine Fläche von 10.000 Quadratmetern und bietet dabei Platz für Arbeiten an vier Flugzeugen gleichzeitig bis zu einer Größe des Airbus A321neo. Der Carrier hat auch das Vor-Ort-Team der bereits seit 2020 existierenden Wartungsstation weiter ausgebaut, so dass künftig mehr als 100 Mitarbeiter vor Ort für die Aufsicht und das Management aller Flugzeugwartungsaktivitäten zuständig sein werden und weitere Arbeitsplätze für Wartungsingenieure sowie technisches Personal in der Region geschaffen werden. „Die heutige Eröffnung unseres Wartungshangars am BER ist ein wichtiger Meilenstein für unser Engagement in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg. Sie steht für ein weiteres Kapitel unserer langfristigen Investitionsvorhaben als starker Partner für die regionale Wirtschaftsentwicklung. Mit dem Ausbau unserer Infrastruktur zur Wartung und Instandhaltung der Easyjet Europe-Flotte möchten wir weiterhin die Konnektivität mit zahlreichen europäischen Metropolen und Urlaubsdestinationen sicherstellen und neue Arbeitsplätze vor Ort schaffen. So starten wir gerne in das Jahr 2023 – der Wartungsbetrieb in unserem neuen

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Nach Doncaster: Wizz Air UK schließt auch Basis Cardiff

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air UK macht ihre erst im April 2022 eröffnete Basis am Flughafen Cardiff endgültig dicht. Nach Doncaster handelt es sich um den zweiten Stützpunkt, der nach nur sehr kurzer Zeit aufgegeben wird. Derzeit befindet sich die Base Cardiff in einer „Winterpause“. Ursprünglich war angekündigt, dass diese mit dem Wechsel in die Sommerflugplanperiode 2022/23 ihren Betrieb wieder aufnehmen soll. Dazu wird es aber nicht kommen, denn Wizz Air UK gibt diesen Stützpunkt auf. Künftig werden auf diesem Airport keine Flugzeuge des pinkfarbenen Lowcosters stationiert sein. Doncaster hat man nur wenige Wochen nach der Basis-Eröffnung geschlossen. Mittlerweile hat der Airport seinen Betrieb komplett eingestellt. Im April des Vorjahres hat Wizz Air UK mit großen Ankündigungen eine Basis auf dem Flughafen Cardiff errichtet. Allerdings begann man bereits im August 2022 die Anzahl der Flüge zu reduzieren ehe mal dann entschied dieses Base in eine „Winterpause“ zu schicken. Für den Sommer 2023 kündigte man gar keine Aufstockung an. Dazu kommt es aber nicht mehr. Den Mitarbeitern wird die Versetzung zu anderen Bases, die im Vereinigten Königreich unterhalten werden, angeboten. Passagiere, die von Streichungen betroffen sind, sollen wahlweise ihr Geld zurückbekommen oder aber auf andere UK-Abflugsorte umbuchen können.

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2022: Flughafen Graz hatte rund 561.000 Passagiere

Der steiermärkische Flughafen Graz wurde im Jahr 2022 von rund 561.000 Passagieren genutzt. Damit lag man um das rund 2,5-fache über dem Wert, den man ein Jahr zuvor hatte, jedoch noch immer deutlich unter dem Vorkrisenniveau. Große Hoffnungen setzt man in die geplante Eurowings-Expansion. Mit Beginn Sommerflugplan konnte der Flughafen mit der Wiederaufnahme der Linienflüge nach Zürich wieder Verbindungen zu 5 großen Umsteigeflughäfen – Amsterdam, Frankfurt, München, Wien und Zürich – sowie in die Wirtschaftsmetropolen Düsseldorf und Stuttgart anbieten, allerdings noch nicht in der vor Corona gewohnten Frequenzdichte. Im Bereich der Ferienflüge wurden etwa 15 Destinationen angeboten. „Nach der schrittweisen Rücknahme der Corona Restriktionen, ist das Fluggeschäft viel besser angelaufen, als von allen Expert:innen vorhergesagt“, erklärt Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Sowohl die Hubanbindungen als auch die touristischen Destinationen waren gut ausgelastet. Wir durften daher um rund 110.000 Fluggäste mehr betreuen als geplant!“ 441.699 Passagiere und damit um 270.355 bzw. 157,8 % mehr als noch 2021 haben eine Linienverbindung ab Graz gewählt, um ihre Geschäfts- oder Urlaubsreise ab Graz anzutreten. 119.836 Fluggäste sind mit einem der vielen Charterflüge in die schönste Zeit des Jahres abgehoben, das entspricht einem Plus von 64.618 bzw. 117 %. Im Cargobereich ist es wie folgt gelaufen: Nach dem außergewöhnlich guten Ergebnis von 2021, das unter anderem auf mehr als 30, meist mit Boeing 747 durchgeführte, Frachtflüge zurückgeführt werden konnte, die in der Pandemie benötigtes medizinisches Material aus Asien nach Graz transportiert haben, wurde bereits im Vorfeld ein Rückgang für 2022 erwartet. 2022 konnte ein

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D-AIXE: Frachtraum von Lufthansa-A350 in Newark beschädigt

Am Montag, den 9. Jänner 2023 wurde der Airbus A350 mit der Registrierung D-AIXE, betrieben von Lufthansa, auf dem Flughafen Newark beschädigt. Das Langstreckenflugzeug hätte eigentlich als LH413 nach München fliegen sollen. Die Passagiere befanden sich bereits an Bord. Während dem Ent- und Beladevorgang wurde der Frachtraum des Langstreckenflugzeuges beschädigt. Der Kapitän musste den Passagieren mittels Durchsage die Hiobsbotschaft überbringen, denn aus Sicherheitsgründen muss ein Ersatzteil bestellt werden, das vor Ort am Flughafen Newark nicht lagernd war. Die Passagiere mussten aussteigen. Der Schaden wurde laut Lufthansa dann am Folgetag behoben.

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Datenpanne: Hacker bei Flying Blue eingedrungen

Flying Blue, das Vielfliegerprogramm von Air France-KLM, wurde von noch unbekannten Hackern angegriffen. Dabei soll es Unternehmensangaben nach auch zu einem Datenleck gekommen sein. Die Hacker sollen Zugriff auf Daten der Teilnehmer gehabt haben. Der Konzern betont in einer Erklärung, dass keine sensiblen Daten wie Kreditkarten- oder Passnummern abgegriffen werden konnten. Allerdings sollen sehrwohl Namen, Teilnehmernummern, Meilenstand, E-Mail-Adressen, Handynummern sowie die jüngsten Transaktionen in die Hände der Hacker geraten sein. Derzeit ist das genaue Ausmaß noch unbekannt, aber bei Air France-KLM geht man davon aus, dass nicht alle Kunden betroffen sind.

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Indien: Go First vergisst 54 Passagiere im Vorfeldbus

Befindet man sich im Vorfeldbus auf dem Weg zum Flugzeug, so ist die Wahrscheinlichkeit, dass man den Abflug verpasst ausgesprochen gering. Doch rund 54 Reisende der indischen Fluggesellschaft Go First wurden schlichtweg vergessen und mussten vom Bus aus beobachten wie das Flugzeug ohne sie abgehoben ist. Am Montag, den 9. Jänner 2023, wollten zahlreiche Fluggäste mit Go First Flug G8116 von Bengaluru nach Delhi fliegen. Die Maschine hob um zirka 6 Uhr 20 Lokalzeit ab, jedoch ist eine Panne passiert. Die Airline hat auf rund 54 Reisende, die sich noch in einem Vorfeldbus auf dem Weg zum Flugzeug befanden, schlichtweg vergessen. Das Boarding wurde abgeschlossen, Tür zu und man machte sich auf den Weg zur Runway und hob selbstredend auch ab. Für jene Reisenden, die noch im Bus waren, dürfte dies ein durchaus surreales Erlebnis gewesen sein, denn normalerweise ist die Wahrscheinlichkeit, dass man seinen Flug verpassen kann während man sich im offiziellen Boardingbus befindet, gegen Null. Go First bewies aber das Gegenteil, denn man wartete einfach nicht auf den zweiten Bus. Die indische Zivilluftfahrtbehörde hat nun Go First zu einer Stellungnahme aufgefordert wie es überhaupt dazu kommen konnte, dass man nicht bemerkt haben will, dass etwa 54 Passagiere fehlen. Ein Blick auf den Loadsheet und das übliche Abzählen der Reisenden hätte den Fehler sofort bemerkbar gemacht. Zwar entschuldigte sich Go First bereits öffentlich bei den Passagieren, jedoch konnte man bislang nicht schlüssig erklären wie die offensichtliche Anti-Kommunikation zwischen Ground Handling und Crew zu Stande gekommen ist. Gelegentlich kommt es

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Barcelona: Bodenfahrzeug in Boeing 737-800 von Transavia France gekracht

Auf dem Flughafen Barcelona machte eine Boeing 737-800 von Transavia France unliebsame Bekanntschaft mit einem Bodenfahrzeug. Offenbar hatte der Fahrer vergessen die Handbremse anzuziehen, so dass es sich selbstständig auf den Weg machte und unter dem Flugzeug strecken bleib. Der Vorfall ereignete sich am Montagabend gegen 21 Uhr 00. Die Maschine befand sich gerade auf dem Flughafen Barcelona und sollte von dort aus nach Paris-Orly fliegen. Allerdings kam es dazu nicht, denn zuvor krachte ein Bodenfahrzeug in die Boeing 737-800. Laut lokalen Medienberichten soll der Fahrer vor dem Aussteigen vergessen haben die Handbremse anzuziehen. Kurz darauf begann das Fahrzeug zu rollen und blieb im Bereich des hinteren Flugzeugrumpfes stecken. Das genaue Ausmaß des Schadens ist noch unklar und wird derzeit von technischem Fachpersonal festgestellt.

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Flughafen Zürich nimmt Bauarbeiten in der Zone West wieder auf

Der Flughafen Zürich-Kloten nimmt in Kürze die Bauarbeiten in der Zone West, die vor rund zwei Jahren aufgrund der Coronapandemie unterbrochen wurden, wieder auf. Errichtet werden ab Mitte Januar 2023 weitere 14 Abstellflächen für Flugzeuge. Das Projekt ist nicht neu, denn die Arbeiten haben bereits im Februar 2020 begonnen. Damals wurden bereits Aufschüttungen, Planierungen und die Verlegung diverser Leitungen vorgenommen. Allerdings wurden im Jahr 2020 – wegen der Coronapandemie – die Arbeiten unterbrochen und die Fortführung auf unbestimmte Zeit verschoben. Die Flughafen Zürich AG erklärt dazu unter anderem, dass man die Liquidität schonen wollte und: „Der reduzierte Flugverkehr während der Pandemie half, dass die Plätze temporär noch nicht benötigt wurden. Nun, mit dem Wiederanstieg des Passagier- und Flugvolumens und im Hinblick auf die rund zehnjährige Bauphase des neuen Dock A, werden die Flugzeugstandplätze bereits im nächsten Jahr benötigt“. Den Start bei der Wiederaufnahme der Arbeiten in der Zone West machen Mitte Januar 2023 weitere Werkleitungsarbeiten, die in den Untergrund der künftigen Standplätze eingebaut werden. Anschließend wird ab Frühsommer der Oberbau der neuen Flugbetriebsflächen realisiert. Insgesamt entstehen im Westen 14 Standplätze für Flugzeuge des Linien- und Charterverkehrs sowie eine Abstellfläche für Businessjets. Aufgrund der Neugestaltung der Zone West wird der Skater- und Radweg um den Flughafen im Westen künftig um die neu entstehende Fläche geführt. Diese Arbeiten werden ab März in Angriff genommen. Der Wechsel von der alten zur neuen Wegführung erfolgt nahtlos. Die Inbetriebnahme der neuen Standplätze im Westen des Flughafens ist für Herbst 2024 vorgesehen. Der Spotterhügel mit Heligrill

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Air Baltic bietet künftig kostenloses Wlan-Internet an

In Lettland gibt es nahezu überall kostenloses Wlan-Internet. Ausgerechnet an Bord der größten Airline des Landes herrscht aber „Funkstille“. Das wird sich ändern, denn Air Baltic rüstet die komplette Airbus-A220-Flotte auf und will künftig kostenloses Internet über den Wolken anbieten. Man setzt dabei auf eine Kooperation mit Starlink. Den Fluggästen soll ein Wlan-Zugang ohne zusätzliche Logins angeboten werden. Das Internet soll bereits beim Betreten der Maschinen verfügbar sein, so die Fluggesellschaft in einer Aussendung. „Dies ist ein historischer Moment für unsere Fluggesellschaft und die gesamte Branche. Bald wird Air Baltic die erste Fluggesellschaft in Europa sein, die kostenloses, unbegrenztes Hochgeschwindigkeits-Internet über Satellit an Bord anbietet. Wir freuen uns darauf, unseren Service für unsere Passagiere weiter zu verbessern, die bald von dieser Internetverbindung an Bord unserer Flüge innerhalb des Air Baltic-Netzes in Europa und darüber hinaus profitieren werden“, so Firmenchef Martin Gauss. „Wir sind froh, mit Starlink von SpaceX den richtigen Konnektivitätsanbieter gefunden zu haben, der unseren Bedürfnissen und Wünschen entspricht. Da wir den modernsten Flugzeugtyp auf dem Markt haben, war es für Air Baltic der nächste logische Schritt, die modernste verfügbare Inflight-Internet-Lösung in dieser Flotte zu implementieren“. Derzeit ist aber noch nicht absehbar wann das Starlink-Internet zur Verfügung stehen wird. Zwar geht Air Baltic davon aus, dass noch in diesem Jahr mit dem Einbau der Technik begonnen werden kann, jedoch muss man zunächst die STC-Zulassung (Supplemental Type Certification) erhalten. Hierzu arbeite man eng mit SpaceX zusammen. Starlink wurde von SpaceX entwickelt und bietet Hochgeschwindigkeits-Breitband-Internet mit geringer Latenzzeit in über 40

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