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Christophorus-Bergung ohne Genehmigung: Bezirkshauptmannschaft leitet Ermittlungsverfahren ein

Die spektakuläre Bergung des Rettungshubschraubers Christophorus 1, die am Samstag in der Axamer Lizum durchgeführt wurde, hat nun ein juristisches Nachspiel für den Betreiber und das Bergungsunternehmen. Hintergrund ist, dass eine Genehmigung der Verkehrsabteilung des Landes Tirol notwendig gewesen wäre, diese jedoch nicht eingeholt wurde. Der Christophorus 1 ging am Freitag, den 6. Jänner 2023, während einem Einsatz in der Axamer Lizum AOG. Einige Warnleuchten, die nicht hätten leuchten dürfen, wiesen auf Fehler hin. Für den Patienten wurde ein anderer Hubschrauber angefordert und für den ÖAMTC-Helikopter eilten Techniker zu Hilfe. Diese konnten das Problem nicht vor Ort beheben, so dass ein Unternehmen aus der Schweiz beauftragt wurde. Dieses „flog“ den Christophorus 1 mit Hilfe eines Transporthubschraubers nach Innsbruck. Die spektakuläre Aktion sorgte für viel Aufsehen und dem ÖAMTC war offensichtlich viel daran gelegen den Rettungshubschrauber so rasch wie möglich zu reparieren und wieder in Dienst zu stellen. Allerdings hat man dabei offensichtlich auf die Bürokratie vergessen, denn für die Bergungsaktion wäre eine Genehmigung bei der Verkehrsabteilung des Landes Tirol einzuholen gewesen. Das hat man laut einem Bericht der Tiroler Tageszeitung nicht gemacht. Und so kommt es, dass die Bezirkshauptmannschaft Innsbruck-Land ein Ermittlungsverfahren eingeleitet hat. Man hat die Polizei mit der Durchführung dieses beauftragt. Konkret wirft man dem Bergungsunternehmen aus der Schweiz vor, dass dieses verabsäumt habe eine Genehmigung einzuholen und damit soll die Bergung mutmaßlich illegal durchgeführt worden sein. Sofern sich die Vorwürfe der Behörde bestätigen sollten, könnte gegen dieses ein Bußgeld verhängt werden.

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Bremen hat 65 Prozent des Vorkrisenaufkommens erreicht

Der norddeutsche Flughafen Bremen hatte im kürzlich abgelaufenen Jahr 2022 insgesamt 1.492.975 Passagiere. Damit lag man um 137 Prozent über dem Wert, den man ein Jahr zuvor erreichen konnte. Allerdings entspricht die jüngste Verkehrsleistung nur 65 Prozent des Aufkommens, das man vor der Pandemie hatte. Die Flugbewegungen lagen im Jahr 2022 bei 25.083 Starts und Landungen. Dies ist eine Steigerung um 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (18.949) und entspricht rund 70 Prozent der Bewegungen des Vorkrisen-Jahres 2019 (36.307). „Der enorme Anstieg der Passagierzahlen in 2022 ist Ausdruck einer deutlichen Erholung der Luftverkehrsbranche und der Passagiernachfrage am Bremen Airport. Ab dem zweiten Quartal 2022 haben die Fluggastzahlen zugelegt und einen großen Schritt in Richtung Vorkrisen-Niveau ermöglicht“, sagt so Geschäftsführer Marc Cezanne.

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Momento legt zusätzliche Charterziele ab Dresden auf

Unter der Marke „Momento powered by SZ Reisen“ werden im Sommerflugplan 2023 ab Dresden fünf weitere Reiseziele angeboten. Es handelt sich um Ischia, Golf von Sorrent, Sizilien, die Liparischen Inseln und Sardinien. Die Flugreisen werden in Kooperation mit mehreren namhaften deutschen Reiseveranstaltern durchgeführt. Die Reiseprogramme werden für alle Partner zentral zusammengestellt und gemeinsam mit sz-Reisen unter der Marke „MOMENTO powered by sz-Reisen“ vermarktet. Reisezeitraum sind die Monate April und Mai. Zum Einsatz kommen europäische Airlines wie Smartwings, die Flugzeuge vom Typ Airbus A320 beziehungsweise Boeing 737 einsetzen. Der Bordservice beinhaltet bereits Snacks und Softdrinks. „Urlaubsreisen vom Flughafen vor der Haustür aus stehen hoch im Kurs. Wir freuen uns daher sehr, im Frühjahr fünf neue italienische Urlaubsregionen in den Flugplan aufnehmen zu können. Diese Reisen ergänzen hervorragend das bestehende Angebot zu Sonnenzielen im Mittelmeer sowie am Roten und Schwarzen Meer“ sagt Götz Ahmelmann, CEO der Mitteldeutschen Flughafen AG.

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Passagierzahlen: 2022 war zweitbestes Jahr für Karlsruhe/Baden-Baden

Der deutsche Regionalflughafen Karlsruhe/Baden-Baden hatte im Jahr 2022 insgesamt 1.315.525 Passagiere. Damit hatte man um nur 31.000 Passagiere weniger als im Rekordjahr 2019. „Dass sich die Passagierzahlen am Baden-Airpark nach zwei Krisenjahren so schnell erholen, freut uns sehr. Es zeigt, dass der Flughafen und die ab FKB angebotenen Ziele für die Menschen in der Region attraktiv sind. Dementsprechend wird das Angebot im Sommer 2023 u.a. mit Malta, Mailand-Bergamo, Sevilla und Kos weiter ausgebaut“, so Geschäftsführer Uwe Kotzan. Während in 2022 mit 1.784 t Fracht, 11,4% weniger Güter umgeschlagen wurden als im Vorjahr (2.013 t) zeichnet sich bei den Flugbewegungen eine positive Entwicklung ab. So wurden im Jahr 2022 insgesamt 37.464 Starts und Landungen (Vorjahr 36.894; +1,5%) gezählt.

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Estland: Nyx Air hat Saab-340AF-Frachter eingeflottet

Die estnische Fluggesellschaft Nyx Air hat ein weiteres Frachtflugzeug in die Flotte aufgenommen. Es handelt sich um die Saab 340AF mit der Registrierung ES-NSM. Diese wurde auf den deutschen Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden überstellt. Laut CH-Aviation.com wurde das Turbopropflugzeug kürzlich auf Nyx Air im Luftfahrtregister von Estland eingetragen. Es handelt sich um den einzigen Frachter des Typs Saab 340AF. Man betreibt daneben eine weitere Cargo-Maschine, jedoch handelt es sich dabei um eine Saab 340BF.

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Kreuzfahrten: Hapag-Lloyd schafft Impf- und Testpflicht ab

Die deutsche Reederei Hapag-Lloyd hat angekündigt, dass man künftig von Passagieren keine Impf- oder Testnachweise mehr verlangen wird. Dies gilt aber nur dann, wenn es aufgrund behördlicher Anordnungen keine anderen Vorgaben gibt. Die Abschaffung erfolgt jedoch nicht sofort, sondern schrittweise ab Mai 2023. Die Reederei erklärt auch, dass man künftig in den Reiseunterlagen darüber informieren wird, wenn es aufgrund behördlicher Vorgaben dennoch notwendig sein sollte Impf- und/oder Testnachweis bei der Einschiffung vorlegen zu müssen. Beispielsweise in Richtung USA und Japan kann dies der Fall sein.

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2022: Flughafen Münster/Osnabrück hatte 834.424 Fluggäste

Der Flughafen Münster/Osnabrück hatte im kürzlich abgelaufenen Jahr 2022 insgesamt 834.424 Passagiere. Damit hatte man um 130 Prozent mehr Reisende als in 2021. Allerdings lag man deutlich unter dem Vorkrisenniveau, das nur zu 85 Prozent erreichen konnte. Mit 37.676 Starts und Landungen konnten sogar im Vergleich zu 2019 die Flugbewegungen um 15 Prozent gesteigert werden. Gerade im touristischen Bereich war ein großer Nachholbedarf zu verzeichnen. So war die Touristik insbesondere im Sommer und Herbst des vergangenen Jahres ein wesentlicher Motor des starken Verkehrswachstums. Die aufkommensstärksten Verbindungen gingen nach Palma de Mallorca mit 241.000 Fluggästen – das war der höchste Jahreswert seit zehn Jahren – und nach Antalya mit 219.000 Passagieren. Auch der Linienflugverkehr zu den Lufthansa-Drehkreuzen nach Frankfurt und München erholte sich, ist aber erst wieder bei der Hälfte des Niveaus der Vor-Corona-Zeit. Die Verbindungen nach München nutzten im letzten Jahr 113.000 und nach Frankfurt 46.000 Fluggäste.

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EuGH: Ryanair haftet für Nichtweitergabe von Informationen durch OTAs

Die Billigfluggesellschaft Ryanair und der tschechische Tickethändler Kiwi haben schon seit vielen Jahren juristische Auseinandersetzungen miteinander. Nun entschied der Europäische Gerichtshof, dass der Lowcoster auch dann eine Ausgleichszahlung leisten muss, wenn rechtzeitig über die Streichung eines Fluges informiert wurde. Hintergrund ist, dass viele so genannte Online-Travel-Agents beim Verkauf von Flugtickets so genanntes Screen-Scraping einsetzen. Offizielle Verträge mit den Airlines gibt es meistens nicht. Um zu verhindern, dass der Passagier direkt mit der Airline in Kontakt tritt, werden zumeist automatisch generierte Kontaktdaten, jedoch nicht die tatsächliche E-Mail-Adresse des Kunden hinterlegt. Genau dieser Umstand führte dazu, dass der Fall vor dem Europäischen Gerichtshof gelandet ist. Eigentlich könnte man annehmen, dass Ryanair mit der mehr als zwei Wochen vor dem Abflug per E-Mail versandten Information, dass der Flug nicht stattfinden wird, allen Informationsverpflichtungen nachgekommen ist. Allerdings hat Kiwi.com diese E-Mail nie an den Passagier weitergeleitet, so dass ihn die Information nicht erreicht hat. Der Europäische Gerichtshof hat nun entschieden, dass die Airline in einem solchen Fall dennoch zur Leistung der Kompensationszahlung verpflichtet ist. Bemerkenswert an diesem Urteil ist, dass Ryanair seit vielen Jahren gegen so genannte OTAs juristisch vorgeht und auch gegen Kiwi.com zahlreiche Prozesse geführt hat. Der Carrier vertritt die Ansicht, dass man nur selbst das Recht zum Verkauf eigener Flugtickets habe. Bislang verlor der Billigflieger die meisten Prozesse. Eines der Argumente von Ryanair ist übrigens, dass Online-Travel-Agents die Kontaktdaten der Reisenden meist nicht weitergeben oder aber Fake-E-Mail-Adressen eintragen. Im Fall, der vor dem EuGH gelandet ist, wollen die Passagiere erst einen

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Dr. Sasse AG hat Mehrheit von FraSec Aviation Security übernommen

Seit 1. Jänner 2022 befindet sich das Sicherheitsunternehmen FraSec Aviation Security GmbH im Mehrheitseigentum der Dr. Sasse AG. Dieser Schritt war bereits seit längerer Zeit geplant und steht im Zusammenhang mit der Neukoordination der Luftsicherheit am Flughafen Frankfurt am Main. Bislang war die Fraport AG Mehrheitseigentümerin der FraSec Luftsicherheit GmbH. Im Zuge der Transaktion wurde der Name in den eingangs genannten Wortlaut abgeändert. Seit wenigen Wochen werden in Frankfurt die Sicherheitskontrollen nicht mehr im Auftrag der Bundespolizei, sondern vom Airport in Eigenregie durchgeführt.

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Im Businessjet: Aero fliegt ab Farnborough nach Genf und Sion

Der Businessjet-Operator Aero verbindet in der laufenden Wintersaison 2022/23 das britische Farnborough mit Sion und Genf. Es handelt sich um so genannte Bedarfsflüge mit festen Abflugzeiten. Diese werden mit Businessjets bedient. Vorerst bis Ende März 2023 steuert man ab Farnborough an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Donnerstag das schweizerische Genf an. Freitags und samstags sowie an ausgewählten Terminen auch an Sonntagen nimmt man Kurs auf Sion. Der Anbieter vermittelt auch Businessjet-Flüge nach Nizza sowie einige Routen in die Vereinigten Staaten sowie innerhalb der USA. Ebenso legt man eine Verbindung zwischen Ibiza und Mykonos auf.

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