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VH-OQG: Qantas hat weiteren Airbus A380 reaktiviert

Mit der VH-OQG hat das australische Oneworld-Mitglied Qantas einen weiteren Airbus A380 in den Liniendienst zurückgebracht. Mittlerweile setzt der Carrier wieder sechs Superjumbos ein. Unternehmensangaben nach soll die VH-OQG zunächst ab Sydney Ziele wie Singapur, London-Heathrow und Los Angeles bedienen. Derzeit sind die A380-Jets mit den Registrierungen VH-OQJ, VH-OQK, VH-OQH, VH-OQD, VH-OQB und YH-OQG im Liniendienst. Ursprünglich stand die Teilflotte aus zwölf Exemplaren.

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Österreichische PCR-Pflicht für China-Passagiere gilt nicht für Taiwan und kann leicht umgangen werden

Wenn es um Taiwan, das offiziell Republik China heißt, geht, wird es manchmal kompliziert. Hintergrund ist, dass die Mehrheit der Staaten das Inselland nicht anerkennt. Dies kann auch bei den jüngst für Passagiere, die sich zuletzt in der Volksrepublik China aufgehalten haben, zu Verwirrungen führen. Die Frage, ob die Insel Tawain als Republik China ein eigenständiger Staat ist oder aber lediglich eine „abtrünnige Provinz“ der Volksrepublik China, ist seit Jahrzehnten ein Zankapfel zwischen Taipeh und Peking. Der Umstand, dass viele Staaten die Republik China nicht oder nicht mehr offiziell anerkennen, hat in der Vergangenheit schon die eine oder andere kuriose Auswirkung in der Luftfahrt gehabt. Jüngst hat beispielsweise Österreich eingeführt, dass Personen, die sich zuvor in der Volksrepublik China aufgehalten haben, vor dem Abflug beim Check-in oder spätestens beim Boarding einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, vorlegen müssen. Sowohl im Notam, das für die Luftfahrt von Bedeutung ist als auch im Verordnungstext ist lediglich die Rede von Volksrepublik China. Verständlicherweise fragt sich der eine oder andere Passagier wie das aufgrund der verzwickten politischen Situation so ist, wenn man auf Taiwan oder in den Sonderverwaltungszonen Hongkong oder Macau war. Oder wie ist es, wenn man in China lediglich umsteigt? Letztere Frage ist durchaus sehr berechtigt, denn in der Vergangenheit waren Personen, die in einem Land, das mit irgendwelchen Nachweispflichten belegt war, lediglich umstiegen ist, zumeist vom „Papierkram“ ausgenommen. Diesmal ist es anders, denn das österreichische Gesundheitsministerium bestätigte gegenüber Aviation.Direct ausdrücklich, dass auch Personen, die auf dem

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Bavarian Airlines: Startup will mit eigener Kryptowährung abheben

Ende dieses Jahres will mit Bavarian Airlines eine neue Fluggesellschaft an den Start gehen. Das Start-Up will ab München mit bis zu 12 Embraer E195-E2 Ziele in der Bundesrepublik und in Europa ansteuern. Unter nennt man Berlin, Düsseldorf, London-City, Amsterdam und Wien als mögliche Ziele. Die Flotte soll über Leasinggeber bezogen werden und mit 129 Sitzplätzen bestuhlt werden. Man will sich nicht als Billigfluggesellschaft, sondern als Qualitätscarrier mit vollwertiger Business Class positionieren. Die „C“ soll mit eigenen Sitzen ausgerüstet werden. Dies ist bei europäischen Airlines auf der Kurzstrecke mittlerweile selten geworden. Allerding gibt es auch ein Fragezeichen, denn der Maschinentyp Embraer 195-E2 verfügt derzeit über keine Zulassung für den Flughafen London-City. Auch in der Economy-Class will Bavarian Airlines inkludierten Bordservice anbieten. Ebenfalls will man Internet an Bord haben sowie Inflight-Entertainment an jedem Sitz. Eigenen Angaben nach hat man bereits AOC und Betriebsgenehmigung beantragt. Man geht davon aus, dass man noch in diesem Jahr abheben wird. Das Unternehmen hat bereits mit der Suche nach fliegendem Personal begonnen. Im Bereich des Vielfliegerprogramms will man ein ungewöhnliches Experiment wagen, denn anstatt Meilen soll es eine firmeneigene „Kryptowährung“ geben. Mit dieser soll man Freiflüge, aber auch Waren bezahlen können. Weiters soll der Krypto-Handel ermöglicht werden.

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Taipeh: Akku an Bord von Scoot-A320neo in Brand geraten

Am 10. Jänner 2023 ist auf dem Flughafen Taipeh an Bord des von Sccot betriebenen Airbus A320neo mit der Registrierung 9V-TNE ein Akku in Brand geraten. Die Kabinenbesatzung ist sofort eingeschritten und konnte weitere Konsequenzen vermeiden. Der Mittelstreckenjet befand sich gerade auf dem Weg zur Runway. Plötzlich geriet ein nicht näher bezeichneter Akku eines Passagiers in Brand. Aufnahmen von Augenzeugen zeigen, dass sich das Feuer rasch, aber zum Glück nur lokal, ausgebreitet hat. Die Flugbegleiter schritten sofort ein und konnten den Brand bekämpften. Durch diesen Vorfall bildete sich in der Kabine der 9V-TNE so einiges an Rauch. Der Kapitän entschied, dass nicht gestartet wird. Die Maschine begab sich sofort auf eine sichere Parkposition. Die Fluggäste und Besatzungsmitglieder konnten den Airbus A320neo sicher über an das Flugzeug geschobene Treppen verlassen. Die genaue Brandursache muss noch ermittelt werden.

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Ryanair-Basis Brüssel-Zaventem bleibt endgültig geschlossen

Die Billigfluggesellschaft Ryanair hat sich dazu entschlossen die Basis Brüssel-Zaventem endgültig zu schließen. Die Base wurde bereits vor einigen Wochen aufgegeben. Den Airport wird man zwar weiterhin ansteuern, jedoch keine Flugzeuge mehr vor Ort vorhalten. Die Gewerkschaften wurden bereits über die Entscheidung informiert. Bislang hatte Ryanair auf dem größten Flughafen Belgiens zwei Maschinen stationiert. Wesentlich größer ist die Basis in Charleroi, das vom Billigflieger ebenfalls als Brüssel vermarktet wird. Im Winterflugplan 2022/23 hat man die beiden Boeing 737 bereits auf andere Airports verlegt. Ursprünglich hieß es, dass die Basis Zaventem im Sommerflugplan 2022/23 reaktiviert werden soll. Dazu kommt es aber nicht. Ryanair stört sich an den Flughafengebühren sowie der jüngst erhöhten belgischen Ticketsteuer. Bereits im September 2022 polterte Konzernchef Michael O’Leary: „Zusätzlich zu dieser dummen Steuer hat der CEO des Flughafens Brüssel beschlossen, die Preise zu erhöhen“. Die Steuererhöhung soll voraussichtlich im April 2023 in Kraft treten. Die belgischen Gewerkschaften befürchten, dass die 94 in Zaventem stationierten Ryanair-Mitarbeiter ihre Jobs verlieren könnten. „Entgegen jüngsten Gerüchten werden wir unsere Basis in Brüssel Zaventem für S23 nicht wieder eröffnen, da der Flughafen Zaventem beschlossen hat, die Preise für Fluggesellschaften und Passagiere ab April 2023 um 11 % zu erhöhen. Kunden können jedoch weiterhin die günstigen Ryanair-Tarife auf 12 Zaventem-Strecken buchen, die mit Flugzeugen, die außerhalb Belgiens stationiert sind, weiterhin von/nach Brüssel Zaventem für S23 bedient werden“, so O’Leary. Die Schließung der Basis soll jedoch keine Auswirkungen auf die Aktivitäten in Charleroi haben. Zaventem wird man im Sommerflugplan 2023 von anderen Bases heraus

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Die kanarische Insel-Alternative: In der Canaryfly ATR72 von Fuerteventura nach Gran Canaria

Es herrscht völlige Leere an diesem Januarmorgen im Terminal des Flughafens von Fuerteventura. Als ich um kurz nach 7, im zu diesem Zeitpunkt einzigen geöffneten Café vor der Sicherheitskontrolle, einen „Café con Leche“ bestelle gähnt mir die dennoch freundliche Kellnerin mit einem „Perdón“ ins Gesicht. Als ich wenige Minuten später den einzigen völlig leeren Check-In Schalter des Canaryfly Fluges „PM804“ erreiche, stehen überraschend lange Schlangen an den benachbarten Schaltern des einzigen Konkurrenten im Inlandsverkehr „Binter Canarias“. Ein erstes Indiz für die Auslastung die mich gleich erwarten sollte? Die 2010 als Nachfolge der insolventen „Islas Airways“ an den Start gegangene Canaryfly, bedient anders als die schier übermächtige Binter Canarias mit einer Flotte von lediglich fünf ATR72-212A ausschließlich Routen im Verkehr zwischen den Kanarischen Inseln. So werden die Inseln El Hierro, La Palma, Lanzarote, Teneriffa (Nord) , Gran Canaria und eben Fuerteventura untereinander verbunden , Flüge außerhalb auch ins benachbarte Nordafrika sucht man hingegen vergebens. Dafür hat sich die Airline im inzwischen 13ten Betriebsjahr etabliert und führt stabil und zuverlässig ihren Flugbetrieb durch. Kabine: Die Kabine der knapp 14 Jahre jungen ATR72 EC-NYS die vormals unter anderem in Tschechien bei CSA , der italienischen Mistral Air sowie Azul in Brasilien in Diensten stand, wirkte sauber und in einem wirklich guten Zustand. Die dunkelblauen lederbezogenen Sitze waren tadellos, ansonsten lässt sich die Kabine wie für einen Turboprop diesen Alters typisch – als „unspektakulär“ beschreiben. Wer hier mehr als einen Klapptisch und eine Sitztasche vor sich erwartet wird wohl leider enttäuscht werden. Wifi /

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Lufthansa stuhlt Airbus A350 auf 318 Sitze hoch

Lufthansa will künftig mit den Maschinen des Typs Airbus A350 mehr Passagiere befördern. Derzeit werden einige Exemplare auf eine Kapazität von 318 Sitzen hochgerüstet. Diese werden sich wie folgt verteilen: 262 in der Economy-, 26 in der Premium-Economy- und 30 in der Business-Class. Aus Flugplandaten des Carriers ist ersichtlich, dass man die 318-sitzigen A350-Jets zunächst ab München in Richtung Delhi, Montreal, Mumbai und Vancouver einsetzen will. Derzeit ist davon auszugehen, dass der Ersteinsatz frühestens ab 1. Juni 2023 erfolgen wird.

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Wizz Air schließt Bases in Bacãu und Bari

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air wird nebst Cardiff auch die Bases in Bacãu und Bari schließen. Man begründet dies unter anderem mit einem „schwierigen makroökonomischen Umfeld“. Die Schließung der britischen Basis Cardiff soll zum 25. Jänner 2023 erfolgen. Diese wurde erst im April des Vorjahres eröffnet. Bacãu hat man bereits am 10. Jänner 2023 dicht gemacht und Bari droht am 16. Feber 2023 das gleiche Schicksal. In diesem Zusammenhang wird auch die Nonstopstrecke zwischen Wien und Bari aufgegeben.

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Lübeck Air nimmt Kurs auf Neapel

Im Sommerflugplan 2023 wird die Hausmarke des Flughafens Lübeck-Blankensee, Lübeck Air, auch das italienische Neapel ansteuern. Die Flüge sollen ab 14. Mai 2023 am Verkehrstag Sonntag angeboten werden. Vorerst ist diese Route bis zum 22. Oktober 2023 befristet, geht aus dem von Lübeck Air veröffentlichten Flugplandaten hervor. Zum eingesetzten Fluggerät macht man noch keine Angaben. Derzeit hat man noch kein eigenes AOC, jedoch ist dieses beantragt. Formell werden die Lübeck-Air-Verbindungen von der dänischen Air Alsie durchgeführt.

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Klagenfurt: Treibstoffe nicht mehr gegen Bar- oder Kreditkartenzahlung erhältlich

Seit 1. Jänner 2023 erfolgt am Flughafen Klagenfurt die Belieferung mit Treibstoffen nicht mehr durch Shell, sondern durch die OMV. Im Bereich der General Aviation hat man damit aber keine Freude, denn für die Bezahlung werden weder Bargeld noch Bankomat- oder Kreditkarten, sondern nur spezielle Tankkarten akzeptiert. Laut einem Bericht der „Kleine Zeitung“ soll dies besonders bei Privatpiloten und einer Flugschule, die nicht gerade selten bar oder mit Kreditkarte bezahlen zu Problemen führen. Demnach sollen bereits zwei private Flugzeuge festsitzen, weil diese mangels Tankkarte einen Treibstoff – auch nicht gegen Cash – erhalten sollen.

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