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Stansted: Lauda Europe vergisst 23 Passagiere in der Gangway

Am 2. Jänner 2023 hatten 23 Passagiere der Billigfluggesellschaft Ryanair auf dem Flughafen London-Stansted wohl das Gefühl sich in einem „falschen Film“ zu befinden. Sie verpassten nämlich zwischen dem Scannen ihrer Bordkarte am Gate und dem Einsteigen in den von Lauda Europe betriebenen Airbus A320 mit der Registrierung 9H-LAX ihren Flug. Eigentlich wollten die Reisenden unter der Flugnummer FR2190 in die kroatische Hauptstadt Zagreb fliegen. Die Kontrollen der Boardkarten, Gepäckstücke und Ausweise am Gate verliefen zunächst wie immer ab. Alles alltägliche Routine und besonders Ryanair-Passagiere sind mit den Vorgängen zumeist bestens vertraut. Allerdings kam es dann für 23 Reisende anders. Während sie sich in der L-förmigen „Gangway“ auf dem Weg zum Flugzeug befanden, ging plötzlich nichts mehr. Weder nach vorne, noch zurück zum Gate-Counter. Das Bodenpersonal hatte sowohl den Eingang (hinter dem Counter) als auch den Ausgang zum Vorfeld, über den die Reisenden zur 9H-LAX kommen sollten, verschlossen. Man hat offenbar darauf vergessen, dass noch nicht alle Passagiere eingestiegen sind. Für die Fluggäste war es offensichtlich sehr unangenehm, denn trotz Klopfen, Schreien und sogar Anrufen beim Flughafen Stansted, reagierte niemand. Erst als sich ein Reisender dazu entschied einfach den Feueralarm-Knopf zu drücken, wurde man auf die missliche Lage aufmerksam. Der Besatzung von Lauda Europe ist offensichtlich nicht aufgefallen, dass sich die 23 Fluggäste gar nicht an Bord befunden haben: Pikant: Das Aufgabegepäck der Reisenden wurde sehrwohl nach Zagreb geflogen. Eigentlich dürfen aus Sicherheitsgründen keine „alleinreisenden Koffer“ befördert werden, da es in der Geschichte der Zivilluftfahrt bereits Anschläge gegeben hat. Die

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Etihad stockt Abu Dhabi-Wien weiter auf

Ab Ende Juli 2023 will Etihad Airways häufiger zwischen Abu Dhabi und Wien fliegen. Jüngst wurde diese Route auf fünf wöchentliche Umläufe aufgestockt. Künftig will man täglich mit Boeing 787-9 zwischen den beiden Städten pendeln. Etihad Airways beabsichtigt mit Wirksamkeit zum 28. Juli 2023 die Nonstop-Strecke Abu Dhabi-Wien täglich zu bedienen. Derzeit ist die Aufstockung bis vorerst 4. September 2023 befristet. Bei entsprechender Auslastung ist eine Fortführung der erhöhten Frequenzen nicht unwahrscheinlich, ist aus Unternehmenskreisen zu hören.

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Tap fliegt ab Porto häufiger nach Genf und Zürich

Im Sommerflugplan 2023 baut die Fluggesellschaft Tap Air Portugal den Verkehr zwischen Porto und der Schweiz aus. Man wird künftig häufiger Genf und Zürich ansteuern. Die Aufstockungen treten mit dem Wechsel auf die Sommerperiode 2023 in Kraft. Zwischen Porto und Genf wird Tap künftig an den Verkehrstagen Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Samstag und Sonntag fliegen. Somit stockt man das Angebot um eine wöchentliche Rotation auf. Zürich, das momentan von Porto aus dreimal pro Woche angeflogen ist, steuern man ab 26. März 2023 ebenfalls fünfmal wöchentlich an.

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Friedrichshafen: Wizz Air gibt Tirana-Flüge auf

Der Billigflieger Wizz Air wird die Nonstopverbindung zwischen Tirana und Friedrichshafen einstellen. Der vorläufig letzte Flug soll am 21. Jänner 2023 durchgeführt werden. Es handelt sich nicht um die einzige Strecke, die ab der Bundesrepublik aufgegeben wird. Ebenfalls vom Rotstift betroffen: Riga und Plovdiv ab Dortmund sowie Sibiu ab Frankfurt-Hahn. Ab Wien werden die Destinationen Bukarest und Bari aufgegeben. Diese werden früher als ursprünglich angekündigt eingestellt.

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Sommer 2023: Pegasus legt weitere Deutschland-Türkei-Strecken auf

Die türkische Fluggesellschaft Pegasus stockt im Sommerflugplan 2023 ihre Präsenz in Deutschland weiter auf. Im April 2023 wird man die zuletzt im Jahr 2011 bediente Nonstopverbindung zwischen Berlin und Ankara reaktivieren. Die Wiederaufnahme soll zunächst einmal wöchentlich mit Maschinen des Typs Boeing 737-800 bedient werden Per 14. Juni 2023 will Pegasus jeweils an Donnerstagen mit Airbus A320 zwischen Elazig und Köln/Bonn fliegen. Ebenso im Sommerflugplan 2023 zu finden: Izmir, das ab 1. April 2023 ab Berlin und Frankfurt am Main jeweils dreimal wöchentlich angeboten werden soll.

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Bei Eigenanreise: Tui lässt Kinder kostenfrei übernachten

Der Reiseveranstalter Tui Österreich bietet noch bis zum 28. Feber 2023 an, dass Familien, die ihre Anreise zu ihren Urlaubszielen selbst organisieren, für die Übernachtung ihrer Kinder bis einschließlich elf Jahren nichts bezahlen müssen. Das Angebot gilt laut Tui nur bei Eigenanreise in rund 190 Hotels in Österreich, Italien und Kroatien. Die Kinder dürfen nur dann kostenfrei übernachten, wenn diese im Zimmer ihrer Eltern untergebracht werden. Das Angebot gilt bei Buchung bis 28. Februar für den Reisezeitraum 24. März bis 30. September 2023.

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Dubai: Flughäfen DXB und DWC konnten stark zulegen

Die Flughäfen des Emirats Dubai haben im Jahr 2022 rund 21,8 Millionen Passagiere abgefertigt. Die überwiegende Mehrheit nutzte den Dubai-International-Airport (DXB). Insgesamt hatte die Stadt 23,7 Millionen Touristen. Im direkten Vergleich mit dem Jahr 2021 hatte man somit um 81,3 Prozent mehr Passagiere am DXB und am Al Maktoum International Airport (DWC). In der Vorperiode hatten beide Flughäfen zusammen rund 12,05 Millionen Passagiere. Bezogen auf die Gesamtanzahl der Touristen: Die Stadt Dubai konnte um 89 Prozent zulegen. Ende November 2022 hatte Dubai Airports, der Betreiber von DXB und DWC, bereits mitgeteilt, dass die starken Touristenströme im dritten Quartal 2022 das Unternehmen dazu veranlasst hatten, seine Schätzungen für die Passagierzahlen zum Jahresende neu zu bewerten und auf 64,3 Millionen zu erhöhen. Allerdings werden nicht alle Fluggäste, die in DXB oder DWC gelandet sind, die Flughäfen wieder verlassen, denn mehr als 63 % der Gesamtpassagiere im Jahr 2018 waren Transitreisende. Die Region stand an der Spitze des Reisebooms im Zusammenhang mit der Fußballweltmeisterschaft, als die Fußballfans in die Golfstaaten strömten, um am Turnier in Katar teilzunehmen, wo die begrenzten Unterkunftsmöglichkeiten dazu führten, dass viele Fans in den Nachbarländern übernachteten. „Der Einsatz von Technologien wie künstlicher Intelligenz und dem Internet der Dinge hat es den Flughäfen von Dubai ermöglicht, allen Besuchern außergewöhnliche digitale Dienstleistungen und ein hervorragendes Reiseerlebnis zu bieten und Dubais Ruf als Top-Reiseziel für Tourismus, Wirtschaft und Lifestyle zu festigen“, so Mohammed Ahmed Al Marri, der Generaldirektor der Generaldirektion für Aufenthalts- und Ausländerangelegenheiten von Dubai.

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Japan: Bombendrohung aus Deutschland gegen Jetstar-A320

Am 7. Januar 2023 musste der Airbus A320 mit der Registrierung JA14JJ, betrieben von Jetstar Japan, aufgrund einer Bombendrohung nach Nagoya umgeleitet werden. Die Maschine war als GK501 zwischen Tokio und Fukuoka unterwegs. Der Mittelstreckenjet hob um 6 Uhr 35 Lokalzeit am Flughafen Tokio-Narita ab. Etwa eine halbe Stunde nach dem Start erhielt die Besatzung die bedrohliche Information, dass sich angeblich im Frachtraum ein Sprengsatz mit einem Gewicht von 100 Kilogramm befinden soll. Die Reise nach Fukuoka wurde abgebrochen. Den Passagieren wurde zwar mitgeteilt, dass man eine Notlandung auf dem nächstgelegen Airport durchführen muss. Über die Bedrohung wurden die Reisenden erst nach der Landung informiert. Ein Notfallteam hat die Passagiere und Besatzungsmitglieder in Empfang genommen. Die Evakuierung erfolgte über die Notrutschen, wobei sich dabei einige Fluggäste zumindest leicht verletzt haben sollen. Sprengstoffexperten der japanischen Polizei haben den Airbus A320 umfangreich untersucht. Es konnte glücklicherweise Entwarnung gegeben werden, da nichts gefunden wurde. Die Exekutive ermittelt nun gegen den Verursacher der Drohung. Offiziellen Angaben nach ging ein Drohanruf beim Flughafen Narita ein. Dieser soll aus Deutschland gekommen sein.

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Mexiko: Regierung will neue Mexicana in die Luft bringen

Die mexikanische Regierung will wieder eine Fluggesellschaft unter dem Namen Mexicana de Aviación in die Luft bringen. Aus diesem Grund plant man die Markenrechte der im Jahr 2010 stillgelegten Fluggesellschaft zu erwerben. Am 6. Jänner 2023 unterzeichneten das Verkehrsministerium und Gewerkschaften eine entsprechende Vereinbarung, die den Aufbau einer neuen kommerziellen Fluggesellschaft, die unter Führung des Militärs stehen soll, umfasst. Dazu sollen laut lokalen Medienberichten zunächst rund 42 Millionen U.S.-Dollar in ein Ausbildungszentrum samt Simulatoren investiert werden. Weiters gibt es bereits Verhandlungen mit Boeing sowie Leasinggebern. Ziel ist es möglichst junge Flugzeuge leasen zu können. Der „wiederbelebte“ Carrier soll noch im Laufe dieses Jahres den Betrieb aufnehmen. Derzeit ist zu den möglichen Strecken noch nicht bekannt, da das Projekt noch in der Aufbauphase ist. Mexicana war einst eine große mexikanische Fluggesellschaft. Man nahm im Jahr 1921 den Flugbetrieb auf. Erst 1934 wurde der Mitbewerber Aeromexico gegründet. In den 2000er-Jahren geriet man zunehmend unter Druck und einige Sanierungsversuche sind gescheitert. So kam es dann, dass im Jahr 2019 die Einstellung des Flugbetriebs und die anschließende Liquidation beschlossen wurden. Die „neue Mexicana“ wird mit dem historischen Vorgänger lediglich den Markennamen teilen.

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Sommer 2023: Vorausbuchungen um 35 Prozent unter dem Vorkrisenniveau

Trotz dessen, dass in Sachen coronabedingter Reiseeinschränkungen weitgehend Ruhe eingekehrt ist, liegen die Vorausbuchungszahlen für den Sommer 2023 deutlich unter dem Wert, den man vor der Pandemie hatte. Die zum Teil starken Teuerungen im Alltag dürften dazu führen, dass viele Urlauber noch abwarten. Aus einer Studie des Marktforschungsinstituts „Travel Data + Analytics“ geht hervor, dass zwar für den Winter 2022/23 deutlich mehr, jedoch weiterhin eher kurzfristig gebucht wurde, aber der Vertrieb für die Sommersaison stockt. Aktuell liegt das Winter-Aufkommen um etwa 19 Prozent unter jenem, das man vor der Pandemie hatte. Bezogen auf die kalte Jahreszeit zeigt sich, dass viele Deutsche sich erst im November 2022 für die Buchung ihrer Winterurlaube entschieden haben. Die Studie hält das für wenig überraschend, da viele aufgrund der Erfahrungen der Vorjahre abgewartet haben, ob neuerlich komplizierte Reisebeschränkungen erlassen werden oder nicht. Trotz des regelrechten Buchungsbooms liegt man um 19 Prozent unter dem Aufkommen, das man vor der Pandemie hatte. Hierfür soll ein entscheidender Grund sein, dass im Alltag die Kosten erheblich gestiegen sind und somit bei vielen das Geld nicht mehr so locker sitzt. Zwar haben viele Deutsche bereits ab November 2022 ihre Sommerurlaube gebucht, jedoch liegt der Absatz erheblich unter dem Wert, den man vor der Pandemie hatte. Man liegt derzeit um etwa 35 Prozent unter dem Vorkrisenniveau. Dies liegt auch daran, dass der Trend zum kurzfristigen Buchen weiterhin andauert und viele die politischen Entwicklungen, insbesondere im Zusammenhang mit Teuerungen im Alltag, abwarten wollen. Für Tour Operator wird dies aber zunehmend zum Problem,

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